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Alte Schule
Hans schrieb am 09.06.11, 18:44 Uhr:
ich weiss nur, dass mein kleener lesen, schreiben und rechnen erst in der schule lernen wird
Wie willst du das anstellen?
Spoiler (anzeigen):
Ich verbiete meiner Kleinen nicht, MAMA, PAPA, OMA etc. zu schreiben, was sie sich in der Kita bei den Größeren abgeschaut hat. Und wenn es ihr Anfängt Spaß zu machen, Äpfel und Birnen zusammenzurechnen, unterbinde ich das sicher auch nicht.
Ich verbiete meiner Kleinen nicht, MAMA, PAPA, OMA etc. zu schreiben, was sie sich in der Kita bei den Größeren abgeschaut hat. Und wenn es ihr Anfängt Spaß zu machen, Äpfel und Birnen zusammenzurechnen, unterbinde ich das sicher auch nicht.
alexxxus schrieb am 09.06.11, 17:50 Uhr:
Ich bin sicher, dass wir mehr Abweichler und Kritisierer brauchen könnten, vor allem in der Politik auch, aber die Erfahrung zeigt ja leider, dass solche Jobs andere Menschentypen anziehen und die, die es dann darin besonders weit bringen, vielleicht nicht unbedingt die geeignetsten wären.
kann ich so unterstreichen. ist genau mein gefühl.
Matthias E. schrieb am 09.06.11, 21:03 Uhr:
Hans schrieb am 09.06.11, 18:44 Uhr:
ich weiss nur, dass mein kleener lesen, schreiben und rechnen erst in der schule lernen wird
Wie willst du das anstellen?
Spoiler (anzeigen):
Ich verbiete meiner Kleinen nicht, MAMA, PAPA, OMA etc. zu schreiben, was sie sich in der Kita bei den Größeren abgeschaut hat. Und wenn es ihr Anfängt Spaß zu machen, Äpfel und Birnen zusammenzurechnen, unterbinde ich das sicher auch nicht.
na natürlich unterbinde ich nix selbst gewolltes, mir geht nur dieses krampfhafte frühgefördere auf den geist.
Da bin ich deiner Meinung. Gegen frühe Förderung (Sport, Musik, Kunst etc.) habe ich prinzipiell nichts einzuwenden, so lange es den Kleinen Spaß macht, spielerisch geschieht und genug Zeit zur freien Gestaltung bleibt. Zwang bringt aber nichts und wirkt meiner Meinung nach kontraproduktiv. Erst recht, wenn an den Fähigkeiten, Talenten und dem Entwicklungsstand des Kindes vorbei gefördert wird.
randall schrieb am 09.06.11, 21:06 Uhr:
alexxxus schrieb am 09.06.11, 17:50 Uhr:
Ich bin sicher, dass wir mehr Abweichler und Kritisierer brauchen könnten, vor allem in der Politik auch, aber die Erfahrung zeigt ja leider, dass solche Jobs andere Menschentypen anziehen und die, die es dann darin besonders weit bringen, vielleicht nicht unbedingt die geeignetsten wären.
kann ich so unterstreichen. ist genau mein gefühl.
man kann da natürlich nicht pauschalisieren, aber ich hab mich auch schon oft gefragt warum das eigentlich so ist. vielleicht bekommt man die, die was drauf haben auch einfach nicht mit weil man sich generell mehr für die interessiert, die gerne mülltonnen anzünden. platt gesagt.
Meinung ohne aktuelles Hintergrundwissen, ich behaupte einfach das ist zeitlos. 
Lehrplan!
Pädagogik!
Das haben uns Profs schon 1998 erzählt: Die Lehrpläne sind zu voll. Darum ist der Unterricht Stoff reinprügeln und ausspucken. Keine Zeit für moderne Pädagogik. Mit G13 wars schon so, bei G12 wurde es noch bekloppter. Grund ist ein Föderalismusbürokratiesumpf von Kompetenzträgern dessen Funktion darin besteht Lehrpläne zu erstellen. Jeder ist der Größte und stopft am meisten rein in den Lehrplan. Die Politik ist zu schwach um dieses Kartell einfach abzuschaffen und schlanke Lernfeldlehrpläne zu beauftragen.
Was wir brauchen, sind Kompetenzen für selbständiges, kreatives und lösungsorientiertes Vorgehen. Plus ein eher breites als tiefes Allgemeinwissen das anstelle von höherer Mathematik auch lebensnahe Grundkompetenzen wie Finanzen enthält. Das kann lernt niemand durch reinstopfen, das muss man aktiv erarbeiten. Da muss Raum und Zeit für Experimente und Fehler sein. Wo die guten Lernfeldlehrpläne aktuell im Kommen sind, sind meines Wissens vor allem die Ausbildungsberufe.
Unter-/Überforderung find ich noch eine zentrale Baustelle. Ich behaupte und hoffe einfach dass moderne Pädagogik da Mittel hat. Luft im Lehrplan und Budget, motivierende Arbeitsbedingungen würden sicher nicht schaden. Frontalunterricht allein ist Mist.
Privat geht eher was, auch was nicht so leistungsorientierte Schulen wie Montessori angeht. Da würde ich als erstes suchen, wenn ich mal eine Schule „brauche“.
Lehrplan!
Pädagogik!
Das haben uns Profs schon 1998 erzählt: Die Lehrpläne sind zu voll. Darum ist der Unterricht Stoff reinprügeln und ausspucken. Keine Zeit für moderne Pädagogik. Mit G13 wars schon so, bei G12 wurde es noch bekloppter. Grund ist ein Föderalismusbürokratiesumpf von Kompetenzträgern dessen Funktion darin besteht Lehrpläne zu erstellen. Jeder ist der Größte und stopft am meisten rein in den Lehrplan. Die Politik ist zu schwach um dieses Kartell einfach abzuschaffen und schlanke Lernfeldlehrpläne zu beauftragen.
Was wir brauchen, sind Kompetenzen für selbständiges, kreatives und lösungsorientiertes Vorgehen. Plus ein eher breites als tiefes Allgemeinwissen das anstelle von höherer Mathematik auch lebensnahe Grundkompetenzen wie Finanzen enthält. Das kann lernt niemand durch reinstopfen, das muss man aktiv erarbeiten. Da muss Raum und Zeit für Experimente und Fehler sein. Wo die guten Lernfeldlehrpläne aktuell im Kommen sind, sind meines Wissens vor allem die Ausbildungsberufe.
Unter-/Überforderung find ich noch eine zentrale Baustelle. Ich behaupte und hoffe einfach dass moderne Pädagogik da Mittel hat. Luft im Lehrplan und Budget, motivierende Arbeitsbedingungen würden sicher nicht schaden. Frontalunterricht allein ist Mist.
Privat geht eher was, auch was nicht so leistungsorientierte Schulen wie Montessori angeht. Da würde ich als erstes suchen, wenn ich mal eine Schule „brauche“.
