Du bist nicht angemeldet (anmelden)
ARD-Reportage „Die KiK-Story“
Moin, ich auch, und da war noch was:
Das nur als Ausschnitt.
Ich schlage Julie als Expertin vor für weitere Kommentare zu diesem Thema
Das nur als Ausschnitt.
Ich schlage Julie als Expertin vor für weitere Kommentare zu diesem Thema
julie schrieb am 05.08.10, 16:03 Uhr:
vielleicht bin ich irgendwie abgestumpft – aber kam da irgendwie was neues in dem beitrag? oder war der jetzt besonders gut gemacht? fand ich irgendwie gar nicht.
und dass da jetzt kik als beispiel für billiges produzieren rausgepickt wird – bei denen erwartet man es doch auf jeden fall oder wie sollen klamotten für 3 euro ansatzweise „fair“ hergestellt werden?
stattdessen hätte man auch irgendeinen konzern an den pranger stellen können, der die billigst produzierten klamotten dann aber für 10 oder gar 100 euro verkauft, das ist ja jetzt nicht gerade eine seltenheit.
das macht es jetzt nicht unbedingt besser, aber neu ist es eben nicht. oder irgendwie besonders schockierend.
(und traurig, dass sicher viele menschen in unserem land auf solche ramschläden angewiesen sind, da sie sich etwas anderes schwer leisten können.)
julie schrieb am 05.08.10, 16:31 Uhr:
blingbling schrieb am 05.08.10, 16:15 Uhr:
was soll man denn stattdessen machen, es ignorieren?
nein, aber dass es grad so derart „durchs internet geht“ (ist mir heute an diversen stellen über den weg gelaufen), als ob es irgendwie wirklich neu wäre, fand ich seltsam.
gerade „unsere generation“ und die leute, die sich im netz so rumtreiben, werden zumindest zum teil sowas wie „no logo“ gelesen haben, mit der materie einigermaßen vertraut sein, und das halt doch auch schon seit jahren.
(so und nun schauen wir nochmal an uns runter auf unsere nike- und adidas-latschen.)
osbow schrieb am 05.08.10, 16:29 Uhr:
Viele gehen da ja nicht nur einkaufen weil sie nicht zu wenig haben, viele sind einfach geizig. Und wenn da noch die Pooth für Werbung macht können die Sachen ja nicht so schlimm sein. KiK versucht ja jetzt an die Mittelschicht zu kommen. Was echt beängstigend ist.
klar, auch wir, die wir es uns finanziell zum großteil wohl aussuchen können, was wir kaufen, kaufen oftmals trotzdem scheiße (halt nicht bei kik), deshalb finde ich den aufschrei mancher irgendwie schräg. (ich nehm mich da auch mit dem kaufen nicht aus.)
Ich kaufe generell eh nie bei Discountern Kleider (
) aber ich denke auch Markenshirts für CHF 40.- + werden so hergestellt. Böse neue Welt.
Hab von der ganzen Welle nur durch Anne Will mitbekommen und das soeben zum ersten mal gesehen. Sowas reißerisch schlechtes hab ich selten gesehen. Nicht, dass es was zu beschönigen gäbe, aber es ist wirklich lächerlich, kik den schwarzen Peter zuzuschieben. Wie schon wiederholt gesagt wurde, profitieren so ziemlich alle Konzerne von der Not in Bangladesch und vergleichbaren Ländern.
Journalistisch betrachtet ist der Film ein Witz.
Journalistisch betrachtet ist der Film ein Witz.
JonnyChoceur schrieb am 11.08.10, 12:26 Uhr:
Immerhin haben diese Personen dort eine Chance zu arbeiten...es gibt ja auch genügend Arbeitslose und nur deshalb hängen die Leute so an den Jobs und lassen sich so ausnehmen, weil an deren Stelle sofort tausend andre treten würden.
Hätten diese Leute garkeine Jobs wäre ihre Situation nicht besser. Und die Zeit für Gewerkschaften und hohe Löhne ist in diesen Teilen der Welt eben noch nicht gekommen.
[…]
Kurz zu den Arbeitern zurück: Lieber arbeiten die doch und können sich wenigstens ernähren, als dass sie wie z.b. in Afrika sterben weil es dort nichmal die Chance gibt für Arbeit (wobei Afrika als nächste Boomregion sehr prädestiniert wäre...)
das halte ich leider für zu kurz gedacht.
da wird ausbeutung betrieben, nicht nur was die arbeit angeht. viele länder haben noch damit zu kämpfen, dass sie mal kolonien von großmächten waren und immer noch nicht eigenständig handeln können und interessen anderer staaten ausgeliefert sind. dort wurden gewachsene strukturen zerstört die sich noch nicht wieder neu aufbauen konnten. davon profitieren die industrienationen natürlich, da sie dort machen können was sie wollen. unser feiner außenminister hat auf dem letzten fdp-parteitag auch einigen schwellenländern ihren wirtschaftlichen aufschwung nicht gegönnt. es kann ja nicht angehen, dass die ehemals dritte welt jetzt auch mitmischen will.
solange diese nationen nicht mit der westlichen welt auf augenhöhe verhandeln können wird sich daran nichts ändern. auch entwicklungshilfe ist da nur scheinheilig. das geld wird doch an anderer stelle wieder reingeholt.
was ich eigentlich sagen wollte: das argument, „ohne diese arbeit wäre es noch schlimmer.“ halte ich für schlichtweg falsch, da die situation der dritten welt nicht selbst verschuldet ist.
JonnyChoceur schrieb am 11.08.10, 12:26 Uhr:
Immerhin haben diese Personen dort eine Chance zu arbeiten...es gibt ja auch genügend Arbeitslose und nur deshalb hängen die Leute so an den Jobs und lassen sich so ausnehmen, weil an deren Stelle sofort tausend andre treten würden.
Hätten diese Leute garkeine Jobs wäre ihre Situation nicht besser.
Die Frage ist, ob die Forderung nach anderen Bedingungen (nicht durch die Arbeiter selbst, aber durch die Stimme/Macht, die wir als Konsumenten doch haben, wenn wir geschlossen auftreten) wirklich gleich den Jobverlust zur Folge hat – oder ob sich nicht die Bedingungen einfach etwas verbessern könnten. Ich denke, wenn genug Druck aufgebaut wird, ist sowas schon möglich.
Deshalb braucht es solche kritischen Filme auch sicher – die Frage ist, wie sie gemacht sind.
Die Leute vor Ort werden natürlich oft alles mitmachen (müssen), da sie auf das Geld angewiesen sind. Wenn aber eine Marke wegen mieser Produktionsbedingungen boykottiert würde, ...
In der Hand haben nur wir das, in dem wir bestimmte Dinge nicht mehr tragen, essen, ...
(Ich gebe allerdings recht, dass es schwer ist, immer über alles genau Bescheid zu wissen – wer weiß, wer alles Dreck am Stecken hat – deshalb habe ich ja auch auf die „üblichen Verdächtigen“ wie Nike hingewiesen, es sind nicht allein die Billigketten. Gestern erst kam ein Bericht über „den netten Konzern IKEA“ & Steuerhinterziehung.)
Wenn ich mich recht erinnere, war es bei Nike auch zB so, dass teilweise gar nicht sie direkt, sondern die Subunternehmer, an die ausgelagert wurde, für sehr miese Arbeitsbedingungen verantwortlich waren – ich könnte mir vorstellen, dass Nike heute, nachdem das Thema etwas bekannter wurde, genauer hinschaut, an wen sie Aufträge vergeben.
(Wissen tu ich´s aber nicht.)
Ich finde es generell oft schwer, sich p.c. zu verhalten – es kommt einem eben doch immer wieder „das eigene Leben“ dazwischen, das einem wichtiger ist – dann will man wieder sparen, was bestimmtes gerne tragen oder essen oder mit dem Auto fahren – und verdrängt mal schnell alles, was da noch dran hängt. Deshalb habe ich großen Respekt vor Leuten, die für sich gewisse ethische Regeln aufgestellt haben und diese strikt befolgen – bei mir klappt schon sowas wie „saisonal kochen“ nur sehr bedingt.
Die ganzen Diskussionen sind doch scheinheilig bis zum geht nicht mehr. In all den «Internet-Diskussionen» gehts nur um die Zustände in Bangladesh und anderen Billigländern. Und immer kommt der Spruch dass H&M, C&A, Adidas, Puma das ja genau so handhaben. Was ja auch stimmt.
Ich glaub allerdings eher weniger, dass Mitarbeiter von H&M hier ohne Heizung arbeiten und den Müll der Filiale mit nach Hause nehmen müssen... etc.
Aber das ist man sich ja gewohnt, die Probleme vor der eignen Haustür werden ausgeblendet, weil es sich viel entspannter in die Ferne scheissen lässt. Da kann man ja eh nix ändern.
Nur so als vergleichendes Beispiel:
«Man» regt sich ja auch drüber auf, dass in China Hunde und Katzen wie Nutzvieh gehalten werden, dass aber tagtäglich Tiere durch halb Europa gekarrt werden und nicht selten auf dem Weg verenden, nur um sie in einem billigeren Land zu schlachten und dann das Fleisch wieder zurück zu karren, wird auch immer sehr gern ausgeblendet. Oder dass in der tollen EU Batteriehaltung noch immer erlaubt ist...
Ich glaub allerdings eher weniger, dass Mitarbeiter von H&M hier ohne Heizung arbeiten und den Müll der Filiale mit nach Hause nehmen müssen... etc.
Aber das ist man sich ja gewohnt, die Probleme vor der eignen Haustür werden ausgeblendet, weil es sich viel entspannter in die Ferne scheissen lässt. Da kann man ja eh nix ändern.
Nur so als vergleichendes Beispiel:
«Man» regt sich ja auch drüber auf, dass in China Hunde und Katzen wie Nutzvieh gehalten werden, dass aber tagtäglich Tiere durch halb Europa gekarrt werden und nicht selten auf dem Weg verenden, nur um sie in einem billigeren Land zu schlachten und dann das Fleisch wieder zurück zu karren, wird auch immer sehr gern ausgeblendet. Oder dass in der tollen EU Batteriehaltung noch immer erlaubt ist...
Ich hab mir das Video oben jetzt nicht angesehen, ich glaub, ich kenn den Film aber auch schon (und wenn ja, fand ich die Machart und die Art von Christoph Lütgert auch nicht sonderlich gut, weil recht unangenehm populistisch). Aber das Problem ist ja durchaus bekannt. Und soweit ich weiss, würde schon ein Euro pro konventionelles Kleidungsstück mehr, der an die Drittweltländer ginge, die Situation eines Arbeiters dort ganz entscheidend verbessern. Das muss man sich mal reinziehen. Wenn ich für meine Schuhe oder Jeans einen Euro mehr zahlen müsste, würds mir doch gar nicht wehtun. Leider würd sich der Hersteller den Euro auch noch unter den Nagel reißen, um die Gewinnspanne noch weiter zu erhöhen.
Natürlich ist es schwer, sich „korrekt“ zu verhalten. Das Bewusstsein um das Problem ist aber schon mal viel wert und niemand sagt, dass der Verbraucher von heute auf morgen alles „richtig“ machen soll - das ist ja auch nicht zu schaffen. Aber da, wo man kann, schon mal anfangen nachzudenken und nach und nach etwas nachbessern, ist doch schon ein guter Weg - Kleinvieh macht ja auch Mist, besonders, wenn viele mitmachen. Das gilt ebenso für den Kauf von Lebensmitteln, den Konsum von Fleisch und Fisch, den Verbrauch von Energie und Öl und und und...
Natürlich ist es schwer, sich „korrekt“ zu verhalten. Das Bewusstsein um das Problem ist aber schon mal viel wert und niemand sagt, dass der Verbraucher von heute auf morgen alles „richtig“ machen soll - das ist ja auch nicht zu schaffen. Aber da, wo man kann, schon mal anfangen nachzudenken und nach und nach etwas nachbessern, ist doch schon ein guter Weg - Kleinvieh macht ja auch Mist, besonders, wenn viele mitmachen. Das gilt ebenso für den Kauf von Lebensmitteln, den Konsum von Fleisch und Fisch, den Verbrauch von Energie und Öl und und und...
Ah, nochmal dazu: ich will gar nicht so jemand sein, der mit erhobenen Zeigefinger durch die Gegend rennt und jeden mit einem Starbucks-Becher in der Hand oder einem Kik-Shirt mit Verachtung straft. Ich bin selbst grad beim Klamottenkauf auch nicht grad auf Ökoklamotten oder Biolabels fokussiert... Es geht mir auch nicht so sehr um den unbequemen Weg und den ewigen Verzicht - bewundernswert, wenn jemand sowas konsequnt durchzieht, aber sowas ist natürlich auch schnell eine Lebensaufgabe. Aber wenn ich im Supermarkt die Wahl hab zwischen den Volvic in PET-Flaschen oder dem regionalem Mineralwasser in der Mehrwegflasche, tuts mir doch nicht weh, mich für letzteres zu entscheiden. Und wenn ich beim Klamottenkauf auch ein bisschen auf dem Schirm hab, wie lang das Shirt sich wohl tragen lässt anstatt eins zu nehmen, dass ich nach einmal waschen in die Tonne kloppen kann, ist auch schon mal was wert. Und wenn ich beim Lebensmittelkauf nicht unbedingt auf die hochgezüchtete Putenbrust im Sonderangebot schiele und mir das Fleischessen ein, zwei, drei mal die Woche vielleicht sogar ganz spare, umso besser. Jeder hat sicher einen Bereich, in dem er ohne große Einschränkungen seine Verhaltensweisen ein bisschen „nachjustieren“ kann, und um das zu erreichen sind Beiträge in den Medien über solche Probleme auf jedn Fall grundsätzlich gut und wichtig. Auch wenn der oben in seiner Machart nicht grad das beste Beispiel ist.
Da haben wir's ja schon wieder. Wieso soll der Euro nicht der Angestellte hier bekommen? Klar, es hört sich halt beim Sektschlürfen auf dem DesignerSchwuchtelApéro nicht so gut an, wenn sich Grete Schmidt mit dem von mir bezahlten Aufpreis bei Rewe mal ne Maggi-Tüten-Suppe anstelle der Ja!-Version leisten kann als wenn sich Mpongo Udanga nen Sack Reis holen kann.
Das Bewusstsein um drängende globale Probleme ist ja da. Aber wir stehen uns dann doch immer wieder selbst im Weg: mit unserer absurden Annahme, wir hätten ein naturgegebenes Recht auf Wohlstand und Lebensglück. Wir leben einfach über unsere Verhältnisse. Die Menschheit insgesamt auf diesem hoffnungslos überbevölkerten Planeten, ganz besonders aber wir in den sogenannten Industriestaaten. Wir machen uns einen Kopf darüber, wie man alles richtig machen könnte, Lebensstil und Konsumverhalten, vereinbar mit dem Anspruch, politisch korrekt und fair zu handeln – aber eben immer nur unter der Bedingung, den gewohnten Lebensstandard beizubehalten. Aber so gehts halt nicht, und das ist das Dilemma.
Ich hatte an anderer Stelle schonmal meinen Senf dazu abgegeben:
bullitt schrieb am 23.03.10, 14:18 Uhr:
H&M, Zara etc. gehen bei mir gar nicht. Zum einen gefallen mir die Sachen sowieso nicht und weiterhin stehen diese Ketten für billige (billig produzierte) Massenware. Gut, jedem das Seine, aber ich will keine Unternehmen unterstützen, die Näher und auch Angestellte im Laden unterbezahlen und sich einen Dreck um Umwelt (Baumwolle, Färben) kümmern. Darüberhinaus ist die Qualität mies und eben jene Handelsketten haben es geschafft einst attraktive Stadtteile, mit 2nd Hand-, Plattenläden, Cafés, Clubs und anderen kleineren Läden, in einseitige Shoppingwüsten zu verwandeln. Ich kann aber auch verstehen, dass viele nicht das Geld für höherwertige und ökologisch-korrekt produzierte Klamotten haben. Dennoch bin ich der Meinung, dass wir irgendwie aus diesen Teufelskreis raus müssen. Mittlerweile gibt es im Netz jede Menge kleiner Labels die das alles beherzigen und z.T. gar nicht soviel teurer sind (Gut mit 'nem T-Shirt bei H&M können die nicht mithalten). Aber das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: ein T-Shirt, produziert in Fernost, für 4-5 Euro (!).
mir ist eigentlich egal, wer „den euro mehr“ bekommt – ob jemand hier oder jemand in einem drittweltland – er kommt nämlich leider so oder so nicht dort an.
wie kathi sagt, reißt den sich leider zu oft dann der hersteller unter den nagel. anders kann man sich ja nicht erklären, wieso auch im verkauf teure bis sehr teure ware (ich verweise hier nochmal auf den abschnitt über die italienische modemafia in roberto savianos „gomorrha“!) unter solch miesen bedingungen hergestellt wird.
wie kathi sagt, reißt den sich leider zu oft dann der hersteller unter den nagel. anders kann man sich ja nicht erklären, wieso auch im verkauf teure bis sehr teure ware (ich verweise hier nochmal auf den abschnitt über die italienische modemafia in roberto savianos „gomorrha“!) unter solch miesen bedingungen hergestellt wird.
Markus schrieb am 11.08.10, 14:23 Uhr:
Da haben wir's ja schon wieder. Wieso soll der Euro nicht der Angestellte hier bekommen? Klar, es hört sich halt beim Sektschlürfen auf dem DesignerSchwuchtelApéro nicht so gut an, wenn sich Grete Schmidt mit dem von mir bezahlten Aufpreis bei Rewe mal ne Maggi-Tüten-Suppe anstelle der Ja!-Version leisten kann als wenn sich Mpongo Udanga nen Sack Reis holen kann.
können wir uns darauf einigen, dass beide, Grete und Mpongo, nen euro mehr bekommen?
wobei ich denke, dass das zwei probleme sind, die nicht unmittelbar zusammen hänge.
was die Grete and der Kasse bekommt, ist quasi bei uns hausgemacht und bei uns vor der tür, da liegt es an unserer gesellschaft das zu lösen (Mindestlohn, Grundeinkommen etc.). Was jemand bekommt, der in taiwan treter oder KIK-hosen zusammennäht bestimmen „wir“ auch, das problem wird aber dahin verlagert wo „wir“ es nicht mehr sehen. die leute haben aber nicht die möglichkeit das problem zu lösen, dass „wir“ ihnen aufbürden.
ich denke, das eine hat nur teilweise mit dem anderen zu tun und ist daher nur schwer vergleichbar.
ich glaube, dass grete mehr bekommt, ist irgendwie auch leichter durchsetzbar und wird schneller realität werden.
Exakt, aber wieso konzentriert man sich denn nicht erst mal auf das näherliegende Problem? 
War doch in den 90ern so angesagt: Think global, act local. Heute bleibts halt zu oft leider beim: Babble global, act nowhere, because global is so fucking far away and anyway my iPhone4 has massive reception issues.
War doch in den 90ern so angesagt: Think global, act local. Heute bleibts halt zu oft leider beim: Babble global, act nowhere, because global is so fucking far away and anyway my iPhone4 has massive reception issues.
Bevor ich mich hier einreihe: Wer kann mir Shops/Ketten nennen bei denen ich sicher gehen kann das die Angestellten und die Produzenten fair behandelt werden?
Das ist eine ernst gemeinte Frage, da dass Thema schon seit Tagen durch meinem Kopf schwirrt.
Das ist eine ernst gemeinte Frage, da dass Thema schon seit Tagen durch meinem Kopf schwirrt.
http://www.armedangels.de (
) – haben ganz nette shirts.
(und für essen etc. macht mich http://www.alnatura.de voll an – keine ahnung, wie es wirklich ist dort zu arbeiten, aber alle wirken immer happy und nett, alles sieht schön aus, da würde ich gerne an der kasse sitzen.)
(und für essen etc. macht mich http://www.alnatura.de voll an – keine ahnung, wie es wirklich ist dort zu arbeiten, aber alle wirken immer happy und nett, alles sieht schön aus, da würde ich gerne an der kasse sitzen.)
Editiert: 11.08.10, 17:01 Uhr
Alnatura und auch Budni sagt man nach, dass sie ihre Mitarbeiter vorbildlich behandeln. Das gehört da glaub ich auch zum Gesamtkonzept. Budni stellt z.B. gezielt Mitarbeiter ein, die über 50 sind etc. Alnatura hat in seinen Filialen ein sehr angenehmes Konzept für Auszubildende entwickelt, mein ich. Kann natürlich auch sein, dass es hinter den Kulissen anders aussieht, aber beide machen auf mich einen offenen und kritikfähigen Eindruck, wenn es was zu bemängeln gibt - das ist ja auch schon mal gut.In der Schweiz wäre die Migros wohl noch immer keine schlechte Wahl, oder?
julie schrieb am 11.08.10, 15:56 Uhr:
(und für essen etc. macht mich http://www.alnatura.de voll an – keine ahnung, wie es wirklich ist dort zu arbeiten, aber alle wirken immer happy und nett, alles sieht schön aus, da würde ich gerne an der kasse sitzen.)
Alnatura hat früher teilweise deutlich unter Tarif bezahlt, hab ich mal gelesen. Weil Alnatura aber nicht Mitglied im Arbeitgeberverband und somit nicht an Tarife gebunden ist, war das nicht mal ungesetzlich. Trotzdem hat Alnatura nachgebessert und die Einkommensordnung so geändert, dass am Ende kein Mitarbeiter weniger als Tariflohn bekommt. Das war Anfang des Jahres in den Schlagzeilen. Also Fehler machen sie alle, aber ich fand die Reaktion Alnaturas gut. Weil sie die Kritik ohne langes Drumherumreden haben gelten lassen und dann etwas geändert haben.
Bei Budni gibt es so eine selbstverordnete Regel, wonach 50% der Angestellten über 50 jahre alt sein müssen*. Auf mich machen die Leute da aber auch einen echt entspannten und zufriedenen Eindruck. Deutlicher Unterschied zu anderen Drogeriemärkten, finde ich.
edit: 20%, nicht 50%. Immerhin
