Auf Wiedersehen, Herr Westerwelle!

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Das Video ist ein guter Punkt zum Anknüpfen im neuen Thread. Weil es gut zeigt, dass die Sache tatsächlich nicht mehr lustig ist.
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Japp. Sehr schön gesprochen. Wo muss ich unterschreiben?
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Ha, über dieses Thema habe ich letztens mit einem Kommilitonen gesprochen (CDU Mitglied), welcher auch erst losgepoltert hat. Letztendlich musste er einsehen, dass Westerwelle zwar laut schreit, um ein „Problem“ aufzuzeigen, aber er keinen Lösungsansatz hat. Mittlerweile sagt er zwar, dass er das über Steuervorteile regeln will, doch dies und das sage nicht nur ich, ist der falsche Ansatz und nur ein Scheinargument.

Die Darbietung finde ich super. Besonders, weil er den Witz weglässt...
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schön gesagt! da bekomme ich ja fast schon gänsehaut!
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Stark. Ein bisschen was zum Hintergrund von Westerwelles Gepolter und warum das auch der CDU eigentlich ganz recht ist gibt es auf den Nachdenkseiten.

Sie können es bei jedem Blick in die Medien selbst beobachten: Die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise, eine aktive Wirtschaftspolitik zur Linderung der Arbeitslosigkeit, alle diese zentralen politischen Themen kommen nicht mehr vor. Man hat die öffentliche Debatte von der zunehmenden Armut und vor allem von der Umverteilung von unten nach oben abgelenkt und auf einen Verteilungskonflikt zwischen Niedrigverdienenden und Arbeitslosen gelenkt.
Es war schon immer der Trick der Herrschenden, den Zorn der Beherrschten auf den Klassenkampf im Armenhaus zu lenken.

Und das krasse ist, wenn man die Zeitung aufschlägt merkt man, dass genau das was das Zitat beschreibt passiert ist... und keiner ich hat's hab's nicht mal gemerkt.
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Kolumne in der Berliner Zeitung
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Bitte nicht vergessen: Die ganze Hartz-Kacke ist auf rot/grünen Mist gewachsen. Und der damalige Kanzler Schröder hat ganz ähnlichen Quatsch über „Arbeitsunwillige” abgelassen.
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anyway... der Typ muss weg! Sowie deren komplette Chefetage... liberales Gesocks kotz
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Herr Sharif schrieb am 26.02.10, 16:14 Uhr:

Bitte nicht vergessen: Die ganze Hartz-Kacke ist auf rot/grünen Mist gewachsen. Und der damalige Kanzler Schröder hat ganz ähnlichen Quatsch über „Arbeitsunwillige” abgelassen.

Was will der Autor uns damit sagen?
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Es ist wirklich unglaublich, was für einen Schaden dieser Mann mit seinem Populismus jetzt schon angerichtet hat. Obwohl sein Populismus doch so offensichtlich ist, das Wort kommt nicht von irgendwoher..
Meine Meinung: Ja, es ist falsch, dass Arbeitende manchmal weniger verdienen, als Arbeitslose, aber der Ansatz ist leider total falsch. Arbeitslose leben jetzt schon am Existenzminimum. Nicht die Arbeitslosen bekommen zuviel, die Geringverdiener bekommen zu wenig! Anstatt Hartz 4 zu kürzen, sollte endlich ein Mindestlohn eingeführt werden.
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Arbeitende verdienen NIE weniger als Arbeitslose Punkt
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sebl schrieb am 27.02.10, 14:57 Uhr:

Arbeitende verdienen NIE weniger als Arbeitslose Punkt

Ich habe mich zwar nich ausführlich mit der Thematik befasst, es scheint aber immer mal wieder Konstellationen zu geben, bei denen es im Endeffekt so ist. Ich finde es selbst dann noch unglaublich beschissen, wenn die Differenz sehr klein ist.
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alexxxus schrieb am 27.02.10, 16:00 Uhr:

Ich habe mich zwar nich ausführlich mit der Thematik befasst, es scheint aber immer mal wieder Konstellationen zu geben, bei denen es im Endeffekt so ist.

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OK, dann eben andersrum

sebl schrieb am 27.02.10, 14:57 Uhr:

Arbeitende verdienen NIE weniger als Arbeitslose Punkt

Kannst Du das irgendwie belegen? Es interessiert mich wirklich, da in der Berichterestattung auch Gegenteiliges behauptet wird.
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Selbst wenn es so sein sollte, es ist ja erwiesen (und teilweise sogar vom Bundesverfassungsgericht bestärkt), dass das, was Hartz IV Empfänger bekommen irgendwas zwischen überhaupt nicht und gerade mal genug ist. Die einzige Konsequenz, die man nun aus der Tatsache ziehen kann, dass einige Erwerbstätige weniger verdienen, als Hartz IV Empfänger bekommen, ist, dass die Löhne zu niedrig sind. Die einzige Konsequenz aus Westerwelles geplärre wäre also: ein flächendeckender Mindestlohn.
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kacper schrieb am 27.02.10, 16:30 Uhr:

dass die Löhne zu niedrig sind

Ganz deiner Meinung.
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Editiert: 08.08.12, 22:01 Uhr
Dieser Beitrag wurde vom Mitglied gelöscht.
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ok, das ist vielleicht ein bisschen weit aus dem Fenster gelehnt gewesen. Schließlich gibt es viele Formen der Arbeitslosigkeit.

Meine Aussage hätte daher korrekterweise lauten müssen (bzw. war sie so gedacht):

Arbeitende verdienen NIE weniger als Hartz 4 Empfänger.

Hartz 4 (ALG2) beträgt vereinfacht dargestellt 359,- € (12€ pro Tag) zum reinen Leben soweit ich informiert bin. Plus eventueller Mehraufwand für z.Bsp.: Miete. Das ist das offizielle Existenzminimum. Wer also z.Bsp. nur einen 400€-Job hat , jedoch 200€ Miete zahlt kann sich also vom Staat Geld holen (z.Bsp. Wohngeld).

Ich bin da selber nicht 100%ig informiert und es mag auch sein, dass im Einzelfall(!) Leute gut von Hartz4 leben können - sich sozusagen drin einrichten - und andersrum Leute viel arbeiten und trotzdem wenig Geld in der Tasche haben. (Ich selbst habe z.Bsp. 2 Jahre von ca. 300 € im Monat gelebt - Studium - und ich würde es wieder machen)

Ich will auch auf keinen Fall das derzeitige System gutreden - es ist beschissen und ja, viele Löhne sind zu niedrig. So bin ich auch starker Befürworter eines Grundeinkommens bzw. anderer grundlegender Veränderungen.

Was mich aber richtig aufregt ist diese neoliberale Mentalität ... in Stichpunkten:
- Ich arbeite ja so viel und die anderen tun gar nichts und haben viel mehr davon
- dieses faule Arbeitslose Pack (oder Studenten) lebt von meinem Geld
- Nur Leute die Geld verdienen (und Steuern zahlen) sind ein Mehrwert für die Gesellschaft

Es steht auch jedem frei so zu leben wie er will. Also kann man ja gerne seinen Job kündigen (also sich kündigen lassen) um dann in der Arbeitslosigkeit zu leben, wenn das so toll ist. Dann wäre auch wieder ein Arbeitsplatz (von denen es schlicht und ergreifend zu wenige gibt) frei.

Jetzt hab ich mich an sehr vielen Punkten angreifbar gemacht ... das Thema, bzw. eine komplette Meinung dazu, kann man auch nicht in einem Post darlegen - also bitte nicht alles schwarz/weiß sehen.

@alexxxus: Ich denke in der Berichterstattung (wie hier z.Bsp) werden Extreme dargestellt. Ich habe egtl. nur (arbeitslose) Leute kennengelernt die ganz reguläre Bezüge bekommen haben - habe Zivi in einer sozialen Einrichtung gemacht und dort sehr viele Hartz4 Empfänger kennengelernt.
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alexxxus schrieb am 27.02.10, 16:21 Uhr:

OK, dann eben andersrum

sebl schrieb am 27.02.10, 14:57 Uhr:

Arbeitende verdienen NIE weniger als Arbeitslose Punkt

Kannst Du das irgendwie belegen? Es interessiert mich wirklich, da in der Berichterestattung auch Gegenteiliges behauptet wird.

darum geht es doch meiner meinung nach gar nicht.

ein beispiel:

dein »fauler« nachbar sitzt den ganzen tag herum, bezieht transferleistungen und bekommt mehr als du, der jeden tag arbeiten geht. so what? was stört es dich was andere bekommen?

aber egal, dich stört es. nun gehst du also zum amt oder sonst wohin und sagst: das geht aber nicht. der muss weniger bekommen als ich! gesagt, getan, dein nachbar bekommt weniger. weniger als du.

geht es dir nun plötzlich besser? hat es dir geholfen?
wohl kaum.

du verschwendest also deine zeit, darüber nachzudenken wer mehr oder weniger hat als du und warum und so weiter. das die gründe für die meisten probleme ganz woanders liegen gerät da leicht in den hintergund.

es ist diese perfide methode einen teil der bevölkerung gegen den anderen auszuspielen. westerwelle bedient die niedrigsten instinkte der menschen (neid und missgunst) für seinen zweck ein klima zu schaffen für niedriglöhne und zwangsarbeit. jawohl zwangsarbeit (schneeschippen, was ist denn da los??). vieles stimmt nicht. die menschen können nicht mehr von ihrer beschäftigung leben oder es gibt schlicht keine. die öffentlichen dienstleistungen, alles was uns gemeinsam gehört, sind ruiniert, wird privatisiert, die s-bahnen sind im arsch usw. daran sind aber wahrlich nicht die hartz 4 empfänger schuld.

ich muss da an den mob in springfield denken, der nachts mit fackeln in der hand loszieht um jemanden zu bestrafen weil wiederum jemand anders gesagt hat der würde unerhörtes tun.

ich kann nicht glauben dass echt darüber diskutiert wird dass die, die fast nichts haben gefälligst weniger haben sollen als die, die wenig haben.
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darum geht es doch aber uns hier nicht. sondern eher darum, dass die, die bei vollzeit so wenig verdienen, dass man genauso gut zuhause bleiben könnte und da angesetzt werden müsste.
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Editiert: 28.02.10, 01:30 Uhr
alexxxus schrieb am 28.02.10, 01:19 Uhr:

ich kann nicht glauben dass echt darüber diskutiert wird dass die, die fast nichts haben gefälligst weniger haben sollen als die, die wenig haben.

aber WARUM interessiert es dich, was andere leute verdienen oder nicht verdienen? ich verstehe es einfach nicht …
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alexxxus schrieb am 28.02.10, 01:19 Uhr:

darum geht es doch aber uns hier nicht. sondern eher darum, dass die, die bei vollzeit so wenig verdienen, dass man genauso gut zuhause bleiben könnte und da angesetzt werden müsste.

Ist das echt so? Ich denke das gibt es auf dem 1. Arbeitsmarkt kaum.
Davon abgesehen arbeitet man ja nicht nur um Geld zu verdienen...
Auf dem 2. Arbeitsmarkt sieht es da schon ganz anders aus. Siehe dieser Beitrag.
Insofern stimme ich dir teilweise zu.

Ich denke bei dieser Diskussion ist es ganz wichtig zwischen 1. und 2. Arbeitsmarkt zu unterscheiden.

Und ich denke wir sind uns einig, dass der letzte der daran was ändert der Westerwelle/die FDP ist, oder? Ist es nicht die (stereotype) FDP-Wählerschaft die von diesem System profitiert?
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Aus meiner Sicht ist das, was man hierzulande Existenzminimum nennt, tatsächlich zu großzügig bemessen unter dem Aspekt, dass wir als Staat quasi bankrott sind. Um es mal ganz hart zu sagen: niemand darf verhungern oder erfrieren und niemandem darf medizinische Versorgung verwehrt werden. Das ist Existenz und was darüber hinausgeht sollte man sich verdienen müssen.

Aber: Unser Grundgesetz ist nunmal so wie es ist, und deshalb ist das Gefasel vom Guido billiger Populismus und mehr als verwerflich.

Jedes Jahr wieder erscheint das Schwarzbuch der Steuerzahler, in welchem dutzende Milliarden Einsparungspotential fern ab der Sozialleistungen zu finden wären, würde nur mal jemand drauf eingehen. Ich hatte in der FDP die letzte glaubwürdige Partei gesehen und gehofft, sie würde sich für einen schlanken Staat einsetzen, mal an der Verwaltung und anderen irrwitzigen Staatsausgaben feilen. Stattdessen fischen sie in trüben Gewässern mit Gefasel von Dingen, die von unserer Verfassung her gar nicht veränderbar sind. Dann kann man auch die Linken wählen.
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