Auf Wiedersehen, Herr Westerwelle!

News Politik
 
Ist das echt? „das kleinere Übel“? ouw
Die wissen also, dass sie alle mist sind hammer
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Nachtrag zum Video.
Gabs schon mit SPD.


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Editiert: 08.08.12, 22:01 Uhr
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http://www.faz.net/artikel/C30350/partei...84386.html

... Dabei ist bis heute nicht ganz klar, worüber die sechs Millionen Wähler, die 2009 für die FDP gestimmt haben, eigentlich enttäuscht sind. Hat die FDP zu wenig durchgesetzt, etwa in der Steuerpolitik? Hat sie zu halsstarrig an Forderungen festgehalten, die allgemein als illusionär galten? Oder hat sie schlichtweg zu unprofessionell regiert, besaß sie nach elf Jahren Opposition nicht mehr die Geschmeidigkeit, zwischen diesen Extremen geschickt zu lavieren?

Die Fragen sind nicht mehr eindeutig zu beantworten. Für eine repräsentative Auswertung, teilt die Forschungsgruppe Wahlen mit, sei die Zahl der verbliebenen FDP-Anhänger inzwischen zu gering.
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9,9% brain
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Nix gelernt, die Leute nene
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Ich arbeite ja in Niedersachsen und habe 20 Kollegen, die hier wohnhaft + wahlberechtigt sind. 2 davon haben also FDP gewählt.... Komisches Gefühl.
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Immerhin eine dahingehend repräsentative Stichprobe lol

Aber wenn ich mitbekomme, wie die Meinungen vieler Leute, die ich kenne, zu Hartz4, Guttenberg-Skandal, Wulff-Affäre, Kernkraft, Banken- und Finanzkrise, Europa oder jetzt in Bayern aktuell Studiengebühren usw. ist, dann wundert mich eigentlich nix mehr. Das Denken spielt sich meist nur oberflächlich ab und verläuft in sehr kurzen Bahnen.
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Na ja, ein paar meiner besten Freunde wählen auch FDP.

Man muss eben akzeptieren, dass es andere Wahrnehmungen, Hintergründe und eben Meinungen gibt. Vor Jahren habe ich mich mit einem Freund mal in die Wolle bekommen als wir über die Relevanz der FDP diskutierten. Die Situation war eigentlich sehr traurig komisch, wir guckten zusammen Fernsehen und da kam (wie heutzutage immer noch) was ausführlicheres über die FDP:

Ich dachte laut: „Wer wählt die eigentlich?“ scream
Er: „Na ich.“ <Voller Überzeugung.>
Ich: ouw <Und los gings...> schimpf

Meine Freundin fragt mich auch immer, wie ich mit solchen Leuten eigentlich befreundet sein kann. lol Auch wenn es mir oft nicht schmeckt und ich mich hin und wieder zusammenreissen muss, ist es eigentlich gut Freunde mit Meinungen konträr zur eigenen zu haben. Ich glaube meine Freunde denken so ähnlich von mir und meinem, tja, Idealismus. Das öffnet eben die Sicht und gibt gerade beim Thema FDP gutes Argumentationsfutter.

Und jetzt kommt Brüderle. Bis vor ein paar Jahren nicht vorzustellen. brain
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Das stimmt schon, ich finde ja auch eher, das Problem ist nicht die gegesätzliche Meinung, sondern die Frage, wie man mit Meinungen umgeht, deren Herkunft zumindest augenscheinlich ohne Beteiligung jeglicher Reflektion, Abwägung, Argumentationlinie oder Gedankenprozess entstanden sind.
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bullitt schrieb am 21.01.13, 12:43 Uhr:

Auch wenn es mir oft nicht schmeckt und ich mich hin und wieder zusammenreissen muss, ist es eigentlich gut Freunde mit Meinungen konträr zur eigenen zu haben.

Ja, Stichwort: geschlossenes Weltbild.

An und für sich ist es sicherlich sinnvoll wenn es eine Partei gibt, die den Mittelstand und die Unternehmer im Auge hat. Nur wie nützlich ist sie, wenn sie ein paar Hoteliers Geschenke macht und sich ansonsten selbst zerlegt?
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wenn die oberflächlichen und etwas schwachsinnigen fdp wählen, was wählen denn dann die tiefgrüdigen intelligenzbestien?
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mac schrieb am 21.01.13, 13:07 Uhr:

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Ich möchte keinesfalls bestreiten, dass die FDP auch mal vernünftige Positionen vertreten hat, aber alles hat seine Zeit und ich glaube tatsächlich, dass innerhalb unseres Parteiensystem keine wirklicher Wandel mehr möglich ist. Zumindest auf absehbare Zeit und nicht, wenn es nicht zufällig parallele Entwicklungen gibt, die einen bestimmten Positionswechsel unabdingbar machen, wie Fukushima etwa. Das hat ja mit einem tatsächlichen Einstellungswandel nichts zu tun. Und bezeichnend ist doch, dass diejenige Partei, die das Thema ursächlich eingebracht hat, mit dieser Entwicklung überhaupt nichts zu tun hatte. Ich glaube, dass wir, um mit den wirklich wichtigen Fragestellungen der nahen und mittelfristigen Zukunft umgehen zu können, eine vollkommen andere Herangehensweise brauchen, deren Entstehung ich innerhalb der bestehenden politiscen Landschaft nicht sehe.
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das vielleicht nicht aber an der zurechnungsfähigkeit will ich schon zweifeln.
die fdp stand ja mal wirklich für etwas wertvolles. „bildungsgerechtigkeit“ zum beispiel. das ist dort alles getötet worden.
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animal schrieb am 21.01.13, 13:31 Uhr:

wenn die oberflächlichen und etwas schwachsinnigen fdp wählen, was wählen denn dann die tiefgrüdigen intelligenzbestien?

Es geht weniger darum, was jemand konkret wählt, sondern, ob man weiß, warum man etwas wählt. Ob man sich also Gedanken macht über sein Handeln und die Konsequenzen von Entscheidungen. Möchtest Du denn FDP wählen oder wieso fragt Du so?

Ich sehe aber grundsätzlich Menschen mit einem wenig geschlossenen Weltbild, wie awek schön sagte, ziemlich schlecht repräsentiert in der Politik. Das liegt aber auch in der Natur der Sache. Mich ödet es einfach nur noch an, wie die Oppositionsparteien die gleichen Dinge ausbuhen, schlechtreden und boykottieren, die sie selber genauso gemacht hätten oder gar im letzten Wahlprogramm vorgesehen haben. Thematische Koalitionen, wie sie die Piraten auch mal angesprochen haben, sind zumindest mal eine gute Idee, über deren Machbarkeit ich mir allerdings noch keine Gedanken gemacht habe.
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alexxxus schrieb am 21.01.13, 13:34 Uhr:

mac schrieb am 21.01.13, 13:07 Uhr:

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Ich möchte keinesfalls bestreiten, dass die FDP auch mal vernünftige Positionen vertreten hat, aber alles hat seine Zeit und ich glaube tatsächlich, dass innerhalb unseres Parteiensystem keine wirklicher Wandel mehr möglich ist. Zumindest auf absehbare Zeit und nicht, wenn es nicht zufällig parallele Entwicklungen gibt, die einen bestimmten Positionswechsel unabdingbar machen, wie Fukushima etwa. Das hat ja mit einem tatsächlichen Einstellungswandel nichts zu tun. Und bezeichnend ist doch, dass diejenige Partei, die das Thema ursächlich eingebracht hat, mit dieser Entwicklung überhaupt nichts zu tun hatte. Ich glaube, dass wir, um mit den wirklich wichtigen Fragestellungen der nahen und mittelfristigen Zukunft umgehen zu können, eine vollkommen andere Herangehensweise brauchen, deren Entstehung ich innerhalb der bestehenden politiscen Landschaft nicht sehe.

Ich glaube, dass du damit recht hast. Aber die Anforderung einer vollkommen neuen Herangehensweise gilt demnach für alle. Und gerade weil es nur zusammen geht, gilt auch in diesem Punkt, was grundsätzlich für den Platz der FDP im Parteienspektrum gilt: er kann nicht einfach unbesetzt bleiben.
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Das stimmt. Nur wurde es bei der FDP gerade so plakativ deutlich, wie verkehrt und überflüssig dieser neoliberalistische Auswuchs aktuell ist und ich war schon froh, mich nicht auch noch weiterhin über die ärgern zu müssen lol
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Mir geht´s ja ganz ähnlich lol
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alexxxus schrieb am 21.01.13, 13:40 Uhr:

animal schrieb am 21.01.13, 13:31 Uhr:

wenn die oberflächlichen und etwas schwachsinnigen fdp wählen, was wählen denn dann die tiefgrüdigen intelligenzbestien?

Es geht weniger darum, was jemand konkret wählt, sondern, ob man weiß, warum man etwas wählt. Ob man sich also Gedanken macht über sein Handeln und die Konsequenzen von Entscheidungen. Möchtest Du denn FDP wählen oder wieso fragt Du so?

nein, ich wähle nicht die fdp. (hab ich aber mal)

mich stört nur die intoleranz anderen gegenüber. entschuldigung, aber die spiesser sind doch die zeigefingererheber und vogelzeiger, wenn man nicht gleicher meinung ist.
es gibt nunmal für verschiedene menschen verschiedene prioritäten.

die einen sehen die umwelt, die anderen die industrie.
die einen sehen europa, die anderen fukushima.
die einen sehen die abreitslosen, die anderen die mittelständler.
die einen sehen die mittelschicht, die anderen die besserverdiener.
die einen haben paranoia, die anderen wollen sicherheit.

etc. pp.

was wir dank grundgesetz haben, ist das recht auf meinungsfreiheit. und das sollte jeder so akzeptieren und nicht gleich ahnungslosigkeit, oberflächligkeit und lernresistenz leuten vorwerfen, die eben ein wenig anders bei manchen themen ticken.

ich find das gut so. wie gesagt, ein bisschen mehr liberalismus (fdp slogan!), weltoffenheit und toleranz sind gefragt.

sogar bei sed linke-wählern geht das klar bei mir.

ok - bei der npd hört es auf.

nicht immer gleich so potentiell beleidigend anderen gegenüber sein.
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Da verwechselst Du was. Spießer sind die mit dem geschlossenen, konservativen, kleinbürgerlichen und mitunter auch scheinheiligen Weltbild. Die Komplexität der Moderne erfordert es einfach, dass man keine singulären Entscheidungen mehr treffen kann, die keine Auswirkungen auf andere Lebensbereiche haben. Sich auf eine der von Dir exemplarisch genannten Prioritäten zu berufen und dabei Alternativen und Aswirkungen völlig aus dem Auge zu lassen ist kurzsichtig und meine Kritik daran hat ebensowenig mit Einschränkung der Meinungsfreiheit Andersdenkender zu tun wie mit Spießertum. Und da habe ich auch schon den Knackpunkt genannt: Andersdenkender. Das erfodert Nachdenken und eine gewisse kognitive und vielleicht auch emotionale Auseinandersetzung mit einer Thematik. Man kann nicht einfach völlig unfundierte Parolen raushauen und dann erwarten, als Diskussionspartner ernstgenommen zu werden. Um sich eine Meinung zu bilden, bedarf es mehr als das morgenliche Studium der Titelseite der Bildzeitung an der Tankstelle, um es mal plakativ auszudrücken.
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alexxxus schrieb am 21.01.13, 14:39 Uhr:

Da verwechselst Du was.

nein.

der rest ist einfach nur arrogant.
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Da hast Du Recht. Beim erneuten Lesen kommt es ein bisschen so rüber. So ist es nicht gemeint. Ändert aber nichts daran, dass wichtige intrinsische Meinungsbildung (kein Nachplappern) Interesse und Arbeit ebenso voraussetzt wie das permanente Reflektieren eigener Positionen und Überzeugungen. Und letztlich geht es mir damit natürlich wieder um Systemkritik, denn natürlich ist unser politisches System nicht besonders daran interessiert, so etwas zu fördern. Die Leute sollen schließlich zahlen und nicht denken.
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