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Brexit

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All the referendum results are now in. Here are the key figures.

Areas

Remain: 119
Leave: 263


Votes

Remain: 16,141,241 (48.11%)
Leave: 17,410,742 (51.89%)
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und grade hat cameron seinen rücktritt verkündet.
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Ich fasse es nicht und bin schockiert. Der ‪Brexit‬ findet statt. Was lernen wir daraus: verlasse dich nicht auf den Sachverstand der Einzelnen bei einer Abstimmung. Gefährlich. Und wer stimmt als nächstes ab? Niederlande? Frankreich?

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Prognose: Bald ist Schottland weg


quelle

Wir bekommen ja ziemlich viel hass für die Nicht-Mitgliedschaft der Schweiz. Ich könnte mir aber vorstellen dass UK viel mehr scheisse kassiert, quasi als Exempel für andere Länder die sich das überlegen. Wenn sie zu gute Deals anbieten sind bald 2/3 der Länder raus :/
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Im Grunde war das keine Abstimmung gegen Europa, sondern gegen die EU als Institution. Und da läuft doch seit langem etwas falsch. Ich kann mir gut vorstellen, dass lediglich ein geringer Teil der Brexit-Befürworter nationalistische Absichten hatten.
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brain daimt habe ich nicht mehr gerechnet nachdem gestern alles auf „stay“ stand…
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osbow schrieb am 24.06.16, 09:44 Uhr:

Im Grunde war das keine Abstimmung gegen Europa, sondern gegen die EU als Institution. Und da läuft doch seit langem etwas falsch.

Was meinst du denn genau was da falsch läuft?
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Nigel Farage live on GMB following #Brexit
https://amp.twimg.com/v/6ca5195b-a8a5-4b...440b9a25d6

Hammer.
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bullitt schrieb am 24.06.16, 10:09 Uhr:

Nigel Farage live on GMB following #Brexit
https://amp.twimg.com/v/6ca5195b-a8a5-4b...440b9a25d6

Hammer.

OMG brain

Wahlkampf at it's best...
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Editiert: 24.06.16, 10:39 Uhr
Auch wenn WIlders das will, so schnell wird das in den Niederlanden nicht passieren. Soweit ich weiß (kann mich aber auch irren) gibt es hier nicht so starke Gesetze auf ein Referendum. Liegt auch an Leuten wie Ukip, die nichts anderes sind als die AFD oder Pegida in England. Angst schüren und den Leuten halbe Unwahrheiten geben. So funktioniert das leider, hat man ja am Erfolg der AFD in Deutschland gesehen.


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bullitt schrieb am 24.06.16, 10:08 Uhr:

osbow schrieb am 24.06.16, 09:44 Uhr:

Im Grunde war das keine Abstimmung gegen Europa, sondern gegen die EU als Institution. Und da läuft doch seit langem etwas falsch.

Was meinst du denn genau was da falsch läuft?

Damit meine ich die Haltung einiger EU-Länder gegenüber Ihrer Partner in der Wirtschaft- und Flüchtlingskrise.

Als Regularium scheint die EU zu funktionieren. Aber wo ist die Einigkeit bei der Außenpolitik? Das Kirchturmdenken ist ja immer noch allgegenwärtig.
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Schnell noch mal einkaufen, bevor alles teurer wird... gumbo
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Jetzt erstmal ca. zwei Jahre Austrittsverhandlungen. Bin gespannt, was die 27 anderen Länder sich für Schweinereien ausdenken, die die Briten erfüllen müssen.

Und ich freue mich auf eine erstarkte schottische Unabhängigkeitsbewegung.
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Spanien will jetzt Gibraltar von den Briten zurückhaben. Und Game of Thrones wird nicht mehr in Nordirland gedreht.
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caZpa schrieb am 24.06.16, 10:13 Uhr:


Das hat halt so bisschen die Weitsicht von »lass die radioaktiven Abfälle erstmal in Hallen neben den Kraftwerken unterstellen, bis… bis… naja, irgendeine folgende Generation wird dann schon eine Lösung finden, für den Moment ists jedenfalls der bequemste Weg.« brain
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in dem falle isses ja nichtmal besonders bequem. mir scheint dass hier eine unreflektierte „trotzdem“, „dagegen“ metalität gewonnen hat. die weltweite stimmung grad ist der denkbar schlechteste zeitpunkt für so einen abstimmung. vor 2-3 jahren wäre es vermutlich anders ausgegangen
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Stimmt, bequem war das falsche Wort. Dennoch finde ich das schon sehr bedenklich, wie das Ergebnis nach Altersgruppen aussieht – und wer schlussendlich am längsten damit zu tun haben wird. Was diese Aufstellung allerdings zugegeben unterschlägt ist die Beteiligung nach Altersgruppe, das ist nat. in dem Kontext auch nicht ganz irrelevant.
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osbow schrieb am 24.06.16, 11:05 Uhr:

bullitt schrieb am 24.06.16, 10:08 Uhr:

osbow schrieb am 24.06.16, 09:44 Uhr:

Im Grunde war das keine Abstimmung gegen Europa, sondern gegen die EU als Institution. Und da läuft doch seit langem etwas falsch.

Was meinst du denn genau was da falsch läuft?

Damit meine ich die Haltung einiger EU-Länder gegenüber Ihrer Partner in der Wirtschaft- und Flüchtlingskrise.

Als Regularium scheint die EU zu funktionieren. Aber wo ist die Einigkeit bei der Außenpolitik? Das Kirchturmdenken ist ja immer noch allgegenwärtig.

Verstehe.
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Ach, ich hab' grade Bock mal was Längeres zu schreiben dazu - aaaalso:

Ich halte Referenden grundsätzlich, gemessen an derzeitigen europäischen Gesellschaftsstrukturen, für die bestmögliche Lösung zur politischen Mitgestaltung. Mir fällt jedoch auf, dass Referenden sehr häufig in Gesellschaftspolitischen Fragen genutzt werden, bei denen bereits alle relevanten politischen Lager mit dem Rücken zur Wand stehen. Somit ergibt sich eine meiner Meinung nach sehr gefährliche Situation.

Die politische Führung hat über einen längeren Zeitraum nicht oder nicht effektiv auf gewisse gesellschaftliche und/oder wirtschaftliche Veränderungen reagiert, die Opposition hingegen nicht gezielt und sachlich genug kontrolliert und korrigiert oder ebenfalls die sich ändernde Situation nicht erkannt. Der politische „Stillstand“ führt zu einem Profilverlust der etablierten Parteien und langfristig zu einem Kräftegleichgewicht bei den Wählerstimmen.
Die Politik ist sich dieses Zustandes bewusst und greift exakt zu diesem Zeitpunkt zum Referendum um einen akuten innen- oder außenpolitische Streitpunkt zu klären.
Die Folge: Über die Streitfrage wird, ohne direkten Einfluss der Parteien, entschieden. Die Verantwortung für die Entscheidung und deren Ergebnis wird somit vollständig an den Wähler weiter gegeben. Die Politik stellt sich auf dieselbe Gewichtungsstufe wie jeder wahlberechtigte Bürger. Der Grundgedanke politischer Wahlen wird komplett verworfen - die Verantwortung, die ich meinem Abgeordneten mit meiner Wahlstimme übertragen habe wird plötzlich wieder an mich zurück gegeben. An mich, der in all den Jahren ohne Referenden davon ausgegangen ist, dass sein Abgeordneter sich, sozusagen in Vertretung, mit diesen großen innen- und außenpolitischen Fragen beschäftigt und mich dann darüber aufklärt wie er im Ernstfall abstimmen wird und warum er so abstimmen wird. Das ist sein Beruf, genauso wie es mein Beruf ist, vor seinem Haus die Abfalltonne zu leeren oder für einen Kunden einen Online-Shop zu gestalten.

Nun stehe ich da und soll das politische Gebilde „Europäische Union“ bis zum Termin X verstanden haben - nein, noch mehr - ich soll seine Zukunft im Fall X und im Fall Y voraussagen können. Wofür andere Menschen jahrelang studiert und Erfahrung gesammelt haben, werden mir 3 Jahre Zeit gegeben, um mich neben Familie, Beruf und Leben für die „richtige“ Antwort zu entscheiden. Genaus, das war doch der Job den ich an meinen Abgeordneten und dessen Partei weitergegeben hatte, oder?

Für mich gibt es nur zwei sinnvolle Wege die Demokratie in Europa weiter zu führen:
Entweder wir verlassen uns zu 100% auf unsere gewählten Politiker und verpflichten diese, statt Referenden einen regelmäßigen realitätsnahen (!!!) und verständlichen (!!!) Report über alle aktuellen politischen Themen zu verfassen. Dies wird zwar theoretisch bereits praktiziert, jedoch fernab jeder Verständlichkeit, Auffindbarkeit und Transparenz.

Oder, wir gehen den Weg des Referendums, dann aber regelmäßig und zu allen wichtigen Themen. Die aktuelle Handhabung und deren Ergebnisse sind weitab jeder Realität und sind meines Erachtens absolut kein Spiegel der Gesellschaft. Es ist, als würde man einer Gruppe Erstklässlern einen Multiple-Choice-Aufnahmetest für ein Astronautenprogramm vorlegen. Man kommt zwar zu einem Ergebnis, weiß aber gleichzeitig insgeheim, dass eigentlich niemand verstanden hat worum es eigentlich geht. Was fängt man also mit solch einem Ergebnis an?
Wer etwas gegen die oft besprochene Politikverdrossenheit politische Extremisierung der Gesellschaft tun möchte, muss den Wähler regelmäßig mit einbinden und ihm somit wirklich eine Stimme geben die er auch zu verteidigen weiß.

planlos
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So bedenklich ich das für die ganze EU auch halte, ich bin enorm gespannt was nun passiert. Rückreferendum? Kalte Schulter Armenhaus Europas? Wirtschaftliches florieren und lange Nase an die EU? Niemand kann es wirklich voraussagen. trippel
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Geht mir auch so, muss ich leider zugeben. Bisschen wie bei nem Unfall. Man weiß ganz genau, dass da was schlimmes passiert ist und man nicht gaffen sollte. Aber irgendwie ists dann doch spannend honks
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#neuropa

Der Brexit ist zwar ein großer Schlamassel. Das heißt aber nicht, dass man den autoritären populistischen Säcken, die nur auf das Zerbröseln der EU warten, die Party nicht doch noch verderben kann.

Von daher, ja: trippel und die Welt dreht sich weiter.
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Interessanter Nebeneffekt:

Welche Folgen hat der Brexit für die Premier League?
Spieler mit einem Pass eines EU-Mitglieds dürfen bislang ohne Einschränkung für einen Klub aus dem Vereinigten Königreich arbeiten. Dies wäre nach aktuellen Bestimmungen durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union nicht mehr der Fall. Die Spieler würden dann wie Akteure aus einem Nicht-EU-Staat behandelt, diese müssen bereits jetzt strikte Kriterien einhalten. Diese Regeln wurden vom Innenministerium unter anderem auf Drängen des englischen Verbands FA zum Schutz einheimischer Spieler aufgestellt.

Welche Regeln sind das?
Die Erteilung einer Arbeitserlaubnis richtet sich derzeit für Spieler aus einem Nicht-EU-Land nach der Weltranglistenposition seines Herkunftslandes und seinen Länderspielen. So muss ein Spieler aus einer Nation unter den Top 10 der Welt 30 Prozent der möglichen Länderspiele der vergangenen zwei Jahre bestritten haben. Von einem Profi aus einem Land der Plätze 11 bis 20 sind 45 Prozent aller Einsätze für sein Nationalteam gefordert – und so weiter.
- http://www.faz.net/aktuell/sport/fussbal...06191.html

Das führt noch zu Aufständen und Strassenschlachten ;)
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Dass sich deutsche Nationalsozialisten mal auf die lange demokratische Tradition Großbritanniens berufen... heute ist alles möglich

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Hätten sie das mal besser bisschen früher gegoogled D
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Irrelevanter Beitrag (anzeigen):

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Ich glaub ja noch nicht so ganz daran, dass die Briten die Nummer durchziehen. Aber gut, dass Schulz bis Donnerstag das „Kündigungsschreiben“ auf dem Tisch haben will. Ich mag den ja.
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