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Collateral Murder
Das Video wurde heute von Wikileaks veröffentlicht und braucht keiner weiteren Worte. Mir fehlen sie auf jeden Fall und genau so wie meine Fassung!
Das Video ist nichts für zarte Gemüter!
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WikiLeaks has released a classified US military video depicting the indiscriminate slaying of over a dozen people in the Iraqi suburb of New Baghdad – including two Reuters news staff. Reuters has been trying to obtain the video through the Freedom of Information Act, without success since the time of the attack. The video, shot from an Apache helicopter gun-site, clearly shows the unprovoked slaying of a wounded Reuters employee and his rescuers. Two young children involved in the rescue were also seriously wounded. For further information please visit the special project website www.collateralmurder.com.
Das Video ist nichts für zarte Gemüter!
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Spoiler (anzeigen):
JanB schrieb am 05.04.10, 18:44 Uhr:was bist du denn für ein widerwärtiger typ? ekelhaft.
Die Grafik von Modern Warfare 2 fand ich aber besser.
ja, das ist unfassbar. aber so ist der krieg und wahrscheinlich noch tausend mal schlimmer wo keine kameras hinkommen. diese scheisse muss einfach aufhören. es gibt keinerlei entschuldigungen,
gab es noch nie und wird es nie geben.
JanB schrieb am 05.04.10, 18:44 Uhr:
Die Grafik von Modern Warfare 2 fand ich aber besser.
Gehts noch?
JanB schrieb am 05.04.10, 18:44 Uhr:
Die Grafik von Modern Warfare 2 fand ich aber besser.
Unglaublich.
Ich weiß man soll nicht verallgemeinern; aber mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass bei den Amerikanern irgendwas tatsächlich nicht passt. Und das mache ich nicht nur an dem Video da oben fest.
Bei dieser kack Kriegsgeilheit und diesem übertrieben falschen Patriotismus kommt mir mittlerweile nur noch die Kotze hoch. Echt.
Mighty Mike schrieb am 05.04.10, 21:04 Uhr:Nenn mich naiv, aber ich stelle mir unter „Krieg“ keine Soldaten vor, die nur geil drauf sind wie in einem scheiss Videospiel Leute abzuknallen und das offensichtlich auch noch super cool finden.
Finde daran nichts, das mich aus der Fassung bringt. So stelle ich mir Krieg vor
Bei dieser kack Kriegsgeilheit und diesem übertrieben falschen Patriotismus kommt mir mittlerweile nur noch die Kotze hoch. Echt.
Editiert: 06.04.10, 00:28 Uhr
Uff, das ist schon ganz schön harter Tobak. Denke aber auch, dass zivile Opfer leider Alltag in Kriegsgebieten ist. Gutheißen will ich das trotzdem nicht. Diese Videospielmentalität bei den Gunnern in den Helis kommt wohl auch automatisch, da diese das Geschehen ja auf den Monitor abgekoppelt vom wirklichen Geschehen betrachten.
Spoiler (anzeigen):
Der Kommentar von JanB war wirklich unter aller Sau, kommt aber nicht von ungefähr. In „Call of Duty 4: Modern Warfare“ gibt es eine Szene in der man, genau wie im Video, aus einen Helikopter heraus bei LoFi-Optik Menschen abschießt. Das war schon damals erschreckend nah an der Realität und hat mir beim Spielen echt den Magen umgedreht.
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Ich will diesen Kriegskram in Spielen eigentlich echt nicht mehr sehen.
e: Hab gerade gelesen, dass die Szene im Spiel von diesem Video wohl inspiriert war:
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Der Kommentar von JanB war wirklich unter aller Sau, kommt aber nicht von ungefähr. In „Call of Duty 4: Modern Warfare“ gibt es eine Szene in der man, genau wie im Video, aus einen Helikopter heraus bei LoFi-Optik Menschen abschießt. Das war schon damals erschreckend nah an der Realität und hat mir beim Spielen echt den Magen umgedreht.
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Ich will diesen Kriegskram in Spielen eigentlich echt nicht mehr sehen.
e: Hab gerade gelesen, dass die Szene im Spiel von diesem Video wohl inspiriert war:
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This mission appears to be inspired by this video. Some specifics: the AC-130's callsign is Wildfire, they start firing around a Mosque, and some dialogue was taken from it. It is still quite different though, in the game friendly forces are being extracted and in the video they are attacking a meeting of some kind.
also, ich habe seit ich dieses video gesehen habe darüber nachgedacht, was ich schreiben kann.
letztendlich bin ich zu dem schluss gekommen, dass niemandem geholfen ist die betreffenden us soldaten zu verurteilen noch die getöteten journalisten zu bemitleiden.
was ich aber sagen kann ist: viele wissen, dass sie im krieg sterben können. viele wissen, dass sie im krieg töten werden. viele wissen aber nicht, welche ungewissen erfahrungen sie sammeln und vor allem wissen sie nicht, wie diese erfahrungen sie verändern werden.
letztendlich bin ich zu dem schluss gekommen, dass niemandem geholfen ist die betreffenden us soldaten zu verurteilen noch die getöteten journalisten zu bemitleiden.
was ich aber sagen kann ist: viele wissen, dass sie im krieg sterben können. viele wissen, dass sie im krieg töten werden. viele wissen aber nicht, welche ungewissen erfahrungen sie sammeln und vor allem wissen sie nicht, wie diese erfahrungen sie verändern werden.
Editiert: 06.04.10, 01:34 Uhr
PlayStar schrieb am 06.04.10, 00:19 Uhr:
Diese Videospielmentalität bei den Gunnern in den Helis kommt wohl auch automatisch, da diese das Geschehen ja auf den Monitor abgekoppelt vom wirklichen Geschehen betrachten
knarzen schrieb am 06.04.10, 00:20 Uhr:Jein. Natürlich spielen da viele Faktoren mit rein. Aber nach all den Kriegen, die die Welt gesehen hat (und die ja mittlerweile durch die Medien auch gut dokumentiert sind) sollte zumindest ein Mindestmaß von Menschlichkeit und Verständnis da sein. Wenn jemand den Abzug drückt, weil die Befehlshiearchie das erfordert ist das eine Sache, wird das aber noch derart perfide kommentiert eine andere. Da fehlt mir jedes Verständnis. Und in dem Kontext ist es für mich gleich ob das jemand ist, der nun aus einem Hubschrauber Menschen wie in einem Videospiel abknallt, amerikanische Soldaten wie Kriegsgefangene wie Tiere behandeln und sie an Hundeleinen zur Schau stellen oder ob es deutsche Soldaten sind, die fröhlich mit Totenschädeln posieren. Ob man solchen Schwachmaten wirklich die Verantwortung übertragen sollte im Zweifelsfall (wenigstens halbwegs) verantwortungsvoll über Leben und Tod zu entscheiden ist da die Frage.
dass niemandem geholfen ist die betreffenden us soldaten zu verurteilen noch die getöteten journalisten zu bemitleiden.
knarzen schrieb am 06.04.10, 00:20 Uhr:Richtig. Dann ist es aber die Verantwortung des Militärs die zukünftigen Soldaten so gut es geht aufzuklären, psychologisch auf den Kampfeinsatz vorzubereiten und nicht einfach mit super schicken Trucks vor amerikanischen High-Schools und / oder in sozialschwachen Vierteln zu stehen, in denen junge Leute ohne Perspektive die Möglichkeit gegeben wird die U.S.-Army als Computerspiel zu erleben. Mir stößt einfach die Art auf, wie das in den Staaten nach außen hin kommuniziert wird. Das fängt beim Image der Army an, geht über diesen Patriotismus, der absolut lächerlich und einfach nur daneben ist weiter bis hin zur Berichterstattung in den Medien.
was ich aber sagen kann ist: viele wissen, dass sie im krieg sterben können. viele wissen, dass sie im krieg töten werden. viele wissen aber nicht, welche ungewissen erfahrungen sie sammeln und vor allem wissen sie nicht, wie diese erfahrungen sie verändern werden.
Editiert: 06.04.10, 02:23 Uhr
Du kannst kommenden Soldaten nur schulen und aufklären, wenn jeder der Beteiligten an einem Konflikt „nach den gleichen Spielregeln“ handeln würde. Wir wissen aber, dass dies nicht der Fall ist und niemals sein wird. Wenn ein Soldat im „im Kampf gegen den Terror“ seine Waffe einsetzt, dann hat er seiner Meinung nach nicht einen liebevollen Vater vor seiner Mündung, sondern eine Bestie die vor kurzem einen seiner Kameraden vor laufender VHS-Kamera mit einem Messer die Kehle durchtrennte und dabei schwor, dass weitere folgenden werden.
Nach all den Kriegen die die Menschheit erlebt und durchlitten hat, wäre es eher logisch keine Kriege mehr zu führen.
knarzen schrieb am 06.04.10, 02:16 Uhr:
Nach all den Kriegen die die Menschheit erlebt und durchlitten hat, wäre es eher logisch keine Kriege mehr zu führen.
Da bin ich dafür. Kannst Du das in die Wege leiten?
knarzen schrieb am 06.04.10, 00:20 Uhr:
was ich aber sagen kann ist: viele wissen, dass sie im krieg sterben können. viele wissen, dass sie im krieg töten werden. viele wissen aber nicht, welche ungewissen erfahrungen sie sammeln und vor allem wissen sie nicht, wie diese erfahrungen sie verändern werden.
Nachts, wenn die Toten zurückkommen
In seinem Kopf hört der Krieg nie auf: Vietnam-Veteran Barry Romo sieht fast jede Nacht gefallene Kameraden und getötete Vietcong, hört Schreie und Schüsse aus dem Dschungel. Viele ehemalige US-Soldaten haben im Kampf gegen ihre Alpträume kapituliert: Bereits 60.000 nahmen sich das Leben - mehr, als im Krieg gefallen sind.
Bei den Irakveteranen dasselbe: Vom Helden zum Wrack
Scheiss Krieg.
Ich würde mich schon als ziemlich abgehärtet betrachten, aber das Video ist echt hart anzusehen. Und v.a. der Drill der Soldaten und ihre Kaltblütigkeit. Und auch ich glaube, dass die wenigsten von den Beteiligten damit in ihrem weiteren Leben damit keine Probleme haben werden.
Scheiss Krieg. Scheiss Waffenindustrie, die irgendwie immer unter dem Radar der Medien davonkommt.
Scheiss Krieg. Scheiss Waffenindustrie, die irgendwie immer unter dem Radar der Medien davonkommt.
Mighty Mike schrieb am 05.04.10, 21:04 Uhr:
Finde daran nichts, das mich aus der Fassung bringt. So stelle ich mir Krieg vor
Sehe ich genauso.
Es sind doch nicht die Soldaten oder die Terroristen die böse sind. Es sind die, die Sie in den Krieg schicken und den Krieg anfangen.
trotzdem kann ich den inhalt des videos nicht nachvollziehen.
banal ausgedrückt:
ein gunner sieht menschen. ein gunner sieht einen menschen der einen gegenstand mittels tragegurt umhängen hat. klar, das ist eine AK47, was sonst? es gibt ja sonst keine gegenstände die tragegurte besitzen. und auch klar, dass diese menschen dann sofort erschossen werden. sie stellen schliesslich eine direkte bedrohung dar, da sie friedlich mitten auf der strasse rumlaufen. genauso wie die menschen, die keine gegenstände über der schulter tragen - die werden natrürlich auch niedergerotzt. geschieht ihnen recht.

wo hat der gunner eigentlich RPG's gesehen?
banal ausgedrückt:
ein gunner sieht menschen. ein gunner sieht einen menschen der einen gegenstand mittels tragegurt umhängen hat. klar, das ist eine AK47, was sonst? es gibt ja sonst keine gegenstände die tragegurte besitzen. und auch klar, dass diese menschen dann sofort erschossen werden. sie stellen schliesslich eine direkte bedrohung dar, da sie friedlich mitten auf der strasse rumlaufen. genauso wie die menschen, die keine gegenstände über der schulter tragen - die werden natrürlich auch niedergerotzt. geschieht ihnen recht.
wo hat der gunner eigentlich RPG's gesehen?
Ich habe da auch keine Ak oder eine RPG gesehen, aber ich kann mir auch vorstellen, dass die ganzen Soldaten ziemlich unter Anspannung sind, und lieber einmal mehr eine AK vermuten, als selbst drauf zu gehen. Klar - eine AK gegen einen Appache ist wie ein Tropfen auf den heißen Stein, aber die Anspannung werden alle Soldaten haben, egal in welcher Festung sie sitzen.
Damit will ich nicht die schießwütigen Amis beschützen, ich habe nur versucht, mich in deren Situation zu versetzen, wenn rund um mich herum täglich Bomben hochgehen und verrückte mit ihre Kanone rumballern - auf beiden Seiten.
Ich glaube, hier ist der Überlebensinstinkt stärker...
Trotzdem ein sehr krasses Video, sollte aber nicht überraschen... ich glaube man kann froh sein, dass man nicht regelmäßig solche Videos sieht...
Damit will ich nicht die schießwütigen Amis beschützen, ich habe nur versucht, mich in deren Situation zu versetzen, wenn rund um mich herum täglich Bomben hochgehen und verrückte mit ihre Kanone rumballern - auf beiden Seiten.
Ich glaube, hier ist der Überlebensinstinkt stärker...
Trotzdem ein sehr krasses Video, sollte aber nicht überraschen... ich glaube man kann froh sein, dass man nicht regelmäßig solche Videos sieht...
osbow schrieb am 06.04.10, 10:16 Uhr:
Mighty Mike schrieb am 05.04.10, 21:04 Uhr:
Finde daran nichts, das mich aus der Fassung bringt. So stelle ich mir Krieg vor
Sehe ich genauso.
Es sind doch nicht die Soldaten oder die Terroristen die böse sind. Es sind die, die Sie in den Krieg schicken und den Krieg anfangen.Um Kapital daraus zu schlagen.
Schwieriges Thema.
Ich weiss, Nachdenken und Selbstreflektion wird beim Militär abtrainiert und die Soldaten benutzen ihr Hirn nicht mehr. Ich finde aber so macht man es sich zu einfach. Folgt man dieser Argumentation könnte/kann man die Soldaten als reine Befehlsempfänger von ihren Taten freisprechen. Wie man es ja schon oft getan hat. Und das finde ich grundlegend falsch. Jeder ist für seine Taten verantwortlich, auch im Krieg. Ist zwar sehr unrealistisch aber sowohl die
Im Zuge der Folteraktionen in Abu Ghraib wurden nur eine Handvoll Soldaten der unteren Dienstränge zur Verantwortung gezogen.
Und in Deutschland sind die Anhörungen des Kunduz-Untersuchungsausschusses, dank CDU und FDP, nichtöffentlich.
Dass die so abfällig reden wundert mich nicht. Anders kann man sicher nicht die notwendige Distanz zum „Feind“ aufbauen, um ihn im Fall des Falles auch erschessen zu können. Chirurgen machen das ganz genauso im OP, zumindest sehr häufig, um den Abstand herzustellen.
Ich weiß nicht in welchem Zusammenhang die Szene steht, vieleicht ist es ein eigentlich von Zivilisten geräumtes Gebiet, in dem nur noch Feinde zu erwarten sind. Und keiner von uns kann sich vorstellen, wie es ist, in einer Situation zu sein, in der man davon ausgehen muss, dass die Menschen unten auf der Straße einen selber ebenfalls ohne mit der Wimper zu zucken erschiessen würden.
Ich habe keinerlei Sympathie für den amerikanischen Krieg da unten, ich habe auch keine Waffen gesehen bei den Menschen im Video, aber allzu einfach kann man die Situation nun auch nicht bewerten. Und zivile Opfer gibt es leider immer. Und zwar noch viel schlimmere Vebrechen als „einfach nur“ erschossen.
Ich weiß nicht in welchem Zusammenhang die Szene steht, vieleicht ist es ein eigentlich von Zivilisten geräumtes Gebiet, in dem nur noch Feinde zu erwarten sind. Und keiner von uns kann sich vorstellen, wie es ist, in einer Situation zu sein, in der man davon ausgehen muss, dass die Menschen unten auf der Straße einen selber ebenfalls ohne mit der Wimper zu zucken erschiessen würden.
Ich habe keinerlei Sympathie für den amerikanischen Krieg da unten, ich habe auch keine Waffen gesehen bei den Menschen im Video, aber allzu einfach kann man die Situation nun auch nicht bewerten. Und zivile Opfer gibt es leider immer. Und zwar noch viel schlimmere Vebrechen als „einfach nur“ erschossen.
Philippe schrieb am 06.04.10, 10:34 Uhr:
ich glaube man kann froh sein, dass man nicht regelmäßig solche Videos sieht...
was ja aber nicht daran liegt, dass nichts derartiges geschieht, sondern eher daran, dass es entweder keine videos gibt oder ein gewisses interesse seitens der videoersteller gibt, dass diese videos nicht an die öffentlichkeit gelangen.
Michael H. schrieb am 06.04.10, 10:25 Uhr:
wo hat der gunner eigentlich RPG's gesehen?
Das war die EOS mit langem Objektiv.
http://www.collateralmurder.com/en/resources.html
Zu der Frage, ob sich ein Soldat nach all den Bildern der letzten Jahre nicht anders verhalten müsse: ich habe mal eine Studie gelesen, die ich gerade nicht finde (ich suche aber weiter nach ihr) und deren Zahlen ich nicht mehr genau im Kopf habe, aber dort ging es um die Effizienz des US-Soldaten als Tötungsmaschine. Im amerikanischen Bürgerkrieg lag die Schussrate bei gerade mal mageren 20%. Untersuchungen zeigten, dass in den Gewehrläufen der Soldaten damals bis zu 30 Ladungen gefunden wurden - heisst, sie haben so getan, als ob sie schießen, und dann einfach wieder nachgeladen, die Hemmung zu schießen war einfach zu groß. Damit kann eine Armee natürlich nicht zufrieden sein. Die heutige Rate liegt bei über 90%. Erreicht wird diese Steigerung durch systematische psychologische Beeinflussung - Gehirnwäsche und ideologische Manipulation. Die Soldaten, die in den Irak oder nach Afghanistan oder wohin auch immer geschickt werden, sind zuvor durch eine harte und effektive Manipulationsmaschinerie geformt worden. So kommt es dann zu Taten wie in Abu Ghuraib, oder zu Videos wie jenes, in welchem einem kleinen Jungen von einem fahrenden Wagen aus eine Wasserflasche hingehalten wird und er eine Ewigkeit hinterherrennt, während sich die Soldaten über ihn amüsieren. Das Gewissen spielt in dem Moment keine Rolle, es wurde ausgeknipst, und das auch noch während der Aufenthalte im Kriegsgebiet.
Das böse Erwachen kommt erst dann, wenn die Soldaten wieder zuhause sind. Sich selbst überlassen und raus aus der täglichen Indoktrinationsmaschinerie zeigen sich dann massive psychische Störungen und diese gipfeln nicht selten im Selbstmord.
Es sind für mich nicht die einzelnen Soldaten, die schuldig sind, es ist das gesamte System, das krank und abartig ist.
Das böse Erwachen kommt erst dann, wenn die Soldaten wieder zuhause sind. Sich selbst überlassen und raus aus der täglichen Indoktrinationsmaschinerie zeigen sich dann massive psychische Störungen und diese gipfeln nicht selten im Selbstmord.
Es sind für mich nicht die einzelnen Soldaten, die schuldig sind, es ist das gesamte System, das krank und abartig ist.
ich finde es ganz übel, wie hier (und anderswo) argumente gesucht und gefunden werden die solche ereignisse abmildern und relativieren. für das was im irak abgeht gibt es einfach keine argumente die das verhalten das soldaten und söldner dort an den tag legen legitimieren. indem man das ganze mit halbgaren argumenten verwässert stiehlt man sich nur aus der verantwortung sich wirklich dazu zu positionieren. ist ja alles nicht so schlimm und weit weg. und im krieg sterben nun mal menschen, was soll's?
krieg ist immer schweinerei und durch rein gar nichts zu rechtfertigen. nie.
krieg ist immer schweinerei und durch rein gar nichts zu rechtfertigen. nie.
