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Horror im Golf von Mexico
Katastrophe historischen Ausmaßes
Schon jetzt steht fest: Die Havarie der „Deepwater Horizon“ ist einer der schlimmsten Ölunfälle in der Geschichte Amerikas. Wird das Leck nicht bald gestopft, könnte die Katastrophe die Ausmaße der bislang schlimmsten Ölpest übertreffen: die Havarie der „Exxon-Valdez“. 1989 setzte ein betrunkener Kapitän den Tanker auf ein Riff. 40.000 Tonnen Öl verseuchten fast 2000 Kilometer Küste.
Sprudeln die Lecks am Meeresgrund noch gut 50 Tage weiter, wäre der bisherige Negativrekord eingestellt. Und schnell reagieren kann BP offenbar nicht. „Das Öl-Gas-Gemisch schießt mit gewaltigem Druck aus der Erde“, sagt Bukold. Die übliche Methode, die Lecks zu schließen, sei, ein neues Loch zu bohren und das Öl in die neue, intakte Leitung abzulenken. Doch bis der Konzern das Material für eine neue Bohrinsel an die Unfallstelle geschafft hat, bis diese aufgebaut ist und im Untergrund eine geeignete neue Bohrstelle identifiziert ist - bis dahin wird wohl noch viel Öl aus dem Untergrund sprudeln.Von allein wird die Quelle wohl nicht so schnell versiegen. „Die undichte Lagerstätte befindet sich vermutlich in einem gewaltigen Ölfeld“, sagt Bukold. Es gebe die vage Möglichkeit, dass die Lagerstätte nicht mit dem gesamten Feld verbunden sei - doch Informationen darüber habe BP bislang nicht gegeben. „Es zeichnet sich ab, dass eher Monate denn Tage vergehen werden bis zu einer Lösung“, sagte auch Dougie Youngson, Ölanalyst bei Arbuthnot.
Umweltexperten graut vor diesem Szenario. „Ich habe Angst“, sagte David Kennedy, seit mehr als 20 Jahren in Diensten der amerikanischen Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA. „Das ist eine sehr, sehr große Sache.“ Der schiere Umfang der Bemühungen, die zur Eindämmung der Katastrophe nötig sind, sei „überwältigend“ QUELLE: SPON.
irgendwann mußte es passieren. und sie bohren weiter und tiefer überall....
zu solchen themen find ich die berichterstattung von heise/telepolis immer ziemlich gut: http://www.heise.de/tp/blogs/2/147525
abgesehen von den schäden in der natur, die man mit geld nicht aufwiegen kann, soll bp mal schön den geldbeutel aufmachen
Der europäische Ölriese BP hat seinen Gewinn im ersten Quartal dank steigender Ölpreise mehr als verdoppelt. Von Januar bis März 2010 verdiente der britische Konzern 6,08 Milliarden Dollar netto. Zu Wiederbeschaffungskosten belief sich der Gewinn auf 5,65 Milliarden Dollar, was 135 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert liegt.
wundert eigentlich
zum einen ist es nicht das erste mal und zum anderen müsste das auflage sein für den betrieb von bohrinseln bzw öltankern
zum einen ist es nicht das erste mal und zum anderen müsste das auflage sein für den betrieb von bohrinseln bzw öltankern
meine stimmung schwankt zwischen unbändigem hass auf die dreckigen fettgefressenen kapitalistenschweine die jede verantwortung von sich weisen und ein bauernopfer nach dem
anderen bringen, um weiterhin rigoros die natur auszubeuten, und der erkenntniss, dass es
seinen verdammten preis hat mit dem auto nach hause kommen zu können und sich an seinen
scheiss apple zu setzen, um hier auf den „abschicken“ button zu klicken und seinen unmut
über diese fettgefressenen kapitalistenschweine die jede verantwortung von sich weisen und
ein bauernopfer nach dem anderen bringen, um weiterhin rigoros die natur auszubeuten,
kund zu tun.
anderen bringen, um weiterhin rigoros die natur auszubeuten, und der erkenntniss, dass es
seinen verdammten preis hat mit dem auto nach hause kommen zu können und sich an seinen
scheiss apple zu setzen, um hier auf den „abschicken“ button zu klicken und seinen unmut
über diese fettgefressenen kapitalistenschweine die jede verantwortung von sich weisen und
ein bauernopfer nach dem anderen bringen, um weiterhin rigoros die natur auszubeuten,
kund zu tun.
allerdings bin ich mehr als sicher, dass wir benzin beispielsweise sogar wesentlich günstiger kaufen könnten, solche anlagen mit notfallplan betrieben werden könnten usw. und die
trotzdem mehr als genug verdienen würden.
morphcore schrieb am 30.04.10, 21:42 Uhr:
dreckigen fettgefressenen kapitalistenschweine
trotzdem mehr als genug verdienen würden.
die banken machen was sie wollen -
die energie & ölriesen machen was sie wollen.
verantwortung?
geld regiert die welt, und deswegen wird es auch weiter tiefseebohrungen geben,
die keiner reparieren kann. sind ja zu tief.
statt da vorher nachzudenken.
verantwortung?
atomkraftwerke gibts weiterhin,
auch wenn tschernobyl noch immer eine tickende zeitbombe ist.
unsere politiker sind zu nichts zu gebrauchen, und verschlimmbessern alles nur,
damit sie bei der nächsten wahl gewinnen und ihre wähler nicht verlieren.
wollen die jetzt nicht ein großes feuer machen??

flambieren wir einfach alles ...
das wird noch wochen sprudeln...
die energie & ölriesen machen was sie wollen.
verantwortung?
geld regiert die welt, und deswegen wird es auch weiter tiefseebohrungen geben,
die keiner reparieren kann. sind ja zu tief.
statt da vorher nachzudenken.
verantwortung?
atomkraftwerke gibts weiterhin,
auch wenn tschernobyl noch immer eine tickende zeitbombe ist.
unsere politiker sind zu nichts zu gebrauchen, und verschlimmbessern alles nur,
damit sie bei der nächsten wahl gewinnen und ihre wähler nicht verlieren.
wollen die jetzt nicht ein großes feuer machen??
flambieren wir einfach alles ...
das wird noch wochen sprudeln...
morphcore schrieb am 30.04.10, 21:42 Uhr:
meine stimmung schwankt zwischen unbändigem hass auf die dreckigen fettgefressenen kapitalistenschweine die jede verantwortung von sich weisen und ein bauernopfer nach dem anderen bringen, um weiterhin rigoros die natur auszubeuten, und der erkenntnis, dass es seinen verdammten preis hat, mit dem auto nach hause kommen zu können und sich an seinen scheiss apple zu setzen, um hier auf den „abschicken“ button zu klicken und seinen unmut über diese fettgefressenen kapitalistenschweine die jede verantwortung von sich weisen und ein bauernopfer nach dem anderen bringen, um weiterhin rigoros die natur auszubeuten, kund zu tun.
:zustimm
siehe auch: „Weltweit, so hat jüngst eine Studie ergeben, werden jährlich 500 Milliarden US-Dollar an Subventionen für fossile Energieträger verteilt. (..) Zwischen 2002 und 2008 hätten die USA 72 Milliarden US-Dollar an Subventionen für fossile Kraftstoffe ausgegeben, aber nur 29 Milliarden US-Dollar für erneuerbare Energieträger.“
würd mich echt interessieren, wie das in europa ist (stichwort billigflüge und mwst-befreites kerosin). den usa muss man ja immerhin zugute halten, dass da alles grösser und leerer ist als hier .. ausserhalb der städte geht oft wirklich nix ohne auto. hier ging bis vor 10-oder-so jahren alles prima ganz ohne air berlin + co.
Die Verantwortung blingbling, und das hat morphcore eigentlich gut er- und zusammengefasst, liegt bei jedem Einzelnen von uns: Die Banker scheffeln (auch) Kohle, damit du und ich unsere 2% Zinsen aufs Girokonto kriegen, die Ölkonzerne bohren tiefer und billiger damit wir weiterhin zu Spotpreisen mit Auto, Bus, Bahn und Flugzeug reisen können, damit wir im Winter Gewächshäuser heizen können und (auch) damit sie an Kleinanleger eine Dividende ausschütten können. Allein vier Atomkraftwerke gibt es in D nur, weil wir keinen Bock haben nach dem Anschalten von Fernseher oder Stereoanlage 10 Sekunden zu warten. Und die „schlechten“ Politiker hast du ausgewählt, indem du ihnen deine Stimme gegeben hast und indem du selbst nicht kandidiert hast...
Verantwortung? Ja, im Endeffekt bei jedem Einzelnen von uns.
Verantwortung? Ja, im Endeffekt bei jedem Einzelnen von uns.
morphcore schrieb am 30.04.10, 21:42 Uhr:
meine stimmung schwankt zwischen unbändigem hass auf die dreckigen fettgefressenen kapitalistenschweine die jede verantwortung von sich weisen und ein bauernopfer nach dem
anderen bringen, um weiterhin rigoros die natur auszubeuten, und der erkenntniss, dass es
seinen verdammten preis hat mit dem auto nach hause kommen zu können und sich an seinen
scheiss apple zu setzen, um hier auf den „abschicken“ button zu klicken und seinen unmut
über diese fettgefressenen kapitalistenschweine die jede verantwortung von sich weisen und
ein bauernopfer nach dem anderen bringen, um weiterhin rigoros die natur auszubeuten,
kund zu tun.
Danke! Made my morning, Flo!
Erst vor gut einem Monat hatte US-Präsident Obama angekündigt, umstrittene Öl- und Gasbohrungen vor den US-Küsten wieder zuzulassen. Neue Technologien würden dafür sorgen, die Belastungen durch die Ölförderung zu verringern, versprach Obama.
Vorerst keine neuen Genehmigungen
Die Zusage für neue Bohrungen waren ein Zugeständniss von US-Präsident Obama an die Republikaner.
Und noch vor wenigen Tagen hatte Regierungssprecher Robert Gibbs gesagt, das Unglück der Deepwater Horizon sei kein Grund, von der jüngsten Entscheidung des Präsidenten abzurücken. Heute zog Obama-Berater David Axelrod vorerst die Notbremse. Es werden keine Genehmigungen für Ölbohrungen in neuen Gebieten erteilt, solange die Ursache dieses Unglücks unklar sei, so Axelrod im US-TV-Sender ABC News.
Das Unglück hat den Gegnern von Obamas Energieplänen unerhofften Rückenwind beschert. So richtig hatte die Bezeichnung „Ölfreund“ auf ihn noch nie gepasst, es war schlicht politisches Kalkül. Der US-Präsident will sein Klimaschutzgesetz durch den Kongress bringen. Um einen Kompromiss mit den Republikanern zu erreichen, versprach Obama zunächst Geld für ein Atomkraftwerk und stellte dann Tiefseebohrungen in neuen Gebieten in Aussicht. via tagesschau.de
und: wir sind alle aufgefordert was zu machen. stimmt schon.
Mein Gott, Tschernobyl ist doch auch bald 30 Jahre her - Lernfaktor: Wir müssen die Dinger sicherer machen. Ansonsten einfach so weiter wie bisher.
Da fällt mir eine Passage aus „Ismael“ (Daniel Quinn) ein: Unsere Zivilisation ist wie ein Mensch, der auf einem Fahrrad sitzt, von dem er annimmt, dass es ein Flugapparat ist. Er fährt über eine hohe Klippe und denkt „Wir müssen Vertrauen in unser Fahrzeug haben. Schließlich hat es uns sicher bis hierher gebracht. Vor uns liegt nicht die Katastrophe, sondern ein kleiner Buckel, den wir überfliegen können, wenn wir alle etwas stärker in die Pedale treten. Dann steigen wir in eine glorreiche, ewige Zukunft auf. Unser Flugzeug wird uns zu den Sternen tragen, und wir werden das ganze Universum erobern.“
Da fällt mir eine Passage aus „Ismael“ (Daniel Quinn) ein: Unsere Zivilisation ist wie ein Mensch, der auf einem Fahrrad sitzt, von dem er annimmt, dass es ein Flugapparat ist. Er fährt über eine hohe Klippe und denkt „Wir müssen Vertrauen in unser Fahrzeug haben. Schließlich hat es uns sicher bis hierher gebracht. Vor uns liegt nicht die Katastrophe, sondern ein kleiner Buckel, den wir überfliegen können, wenn wir alle etwas stärker in die Pedale treten. Dann steigen wir in eine glorreiche, ewige Zukunft auf. Unser Flugzeug wird uns zu den Sternen tragen, und wir werden das ganze Universum erobern.“
Claude schrieb am 03.05.10, 11:53 Uhr:
Mein Gott, Tschernobyl ist doch auch bald 30 Jahre her - Lernfaktor: Wir müssen die Dinger sicherer machen. Ansonsten einfach so weiter wie bisher.
och, naja... wenn wir glück haben reisst der reaktor bald wieder auf und die kacke ist wieder am dampfen, aber das ist ein anderes thema.
Fand ich sehr interessant, aber ich mag Verschwörungstheorien sowieso.
http://www.boingboing.net/2010/05/06/bp-...nspir.html
http://www.boingboing.net/2010/05/06/bp-...nspir.html
I wasn't surprised when Rush Limbaugh noted the suspicious timing of the explosion at the Deepwater Horizon oil rig, occurring as it did on the eve of Earth Day and the impending Cap and Trade Bill announcement and just after Obama's reluctant OK of new drilling leases. Limbaugh suspects „environmental whackos“
Claude schrieb am 03.05.10, 11:53 Uhr:
Mein Gott, Tschernobyl ist doch auch bald 30 Jahre her - Lernfaktor: Wir müssen die Dinger sicherer machen. Ansonsten einfach so weiter wie bisher.
Das ist eine Plattform IM Meer, darunter ein Schlauch in ein riesiges Ölfeld, das unter einem fast nicht messbaren Druck steht.
Was genau schlägst du vor?
Editiert: 21.05.10, 02:30 Uhr
oh man,das wird noch die nächsten monate, ganz viele monate sprudeln und das ganze meer kaputt machen.
wie groß der teppich schon ist den man sieht, ohne chemikalien,
und der ist nur von ein paar tagen..
es wird einfach alles vernichten.
die kriegen das nicht hin.
....und es wird weitergebohrt ..

oil spill tracker
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