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Sarrazin
alorenz schrieb am 27.07.11, 09:10 Uhr:
Jan2.0 schrieb am 27.07.11, 07:52 Uhr:
Das jetzt mit Oslo in Verbindung zu bringen finde ich einfach nur peinlich.
wieso? ist doch haargenau das gleiche gedankengut.
Sorry, aber wenn man auf der einen Seite für Differenzierung ist und (dankenswerterweise!) kritisiert, wenn bspw. bestimmte Migrantengruppen nur als Last für den Steuerzahler portraitiert werden (wie Sarrazin es macht), dann sollte man auf der anderen Seite doch ebenso differenziert vorgehen.
was meinst du jetzt konkret? also mit „man sollte differenziert vorgehen“ .. differenzieren zwischen was und was?
Einer ist ein irrer Wichtigtuer, der andere ist ein irrer der 100 Menschen getötet hat.
Ich denke es gibt da einen feinen Unterschied, und das die taz das jetzt aufgreift
ist (meiner Meinung nach) einfach nur polemisch.
Ich denke es gibt da einen feinen Unterschied, und das die taz das jetzt aufgreift
ist (meiner Meinung nach) einfach nur polemisch.
Ich weiß nicht, ob es hier schon gepostet wurde.
Aber wer sich (nochmal) mit den Thesen Sarrazins auseinander setzten möchte,
dem lege ich dieses Dossier ans Herz.
Aber wer sich (nochmal) mit den Thesen Sarrazins auseinander setzten möchte,
dem lege ich dieses Dossier ans Herz.
Ich habe jetzt nur mal kurz drüber geschaut, aber diese Studie macht keinen besonders guten Eindruck. Ich werde mich nochmal damit auseinandersetzen wenn ich die Zeit finde.
Stunde der Angstmacher
Eine öffentliche Vorstellung des Papiers gab es nicht, vielleicht auch, weil Friedrich selbst die mehr als 700 Seiten Studie nicht fassen konnte. Auch die Opposition schießt sich auf ihn ein. Friedrich selbst zeige keine Integrationsbereitschaft, sagte Grünen-Mann Volker Beck.
Doch damit nicht genug: Vor allem ist die Untersuchung weitaus differenzierter, als es die von Friedrich mit verursachte Aufregung vermuten lässt. Sie eignet sich kaum, um Reflexe zu bedienen.
[...]
Der Forscher Wolfgang Frindte, der maßgeblich an der Studie beteiligt war, geht in einem Exkurs auch der Frage nach, was die Diskussion um die Sarrazin-Thesen mit den Ergebnissen der Befragung zu tun haben könnte. Denn die Telefoninterviews mit den jungen Muslimen wurden vor und nach dem Höhepunkt der Debatte geführt. „So fällt auf, dass vor allem zwischen den nichtdeutschen Muslimen „vor“ und „nach“ Sarrazin bedeutsame statistische Unterschiede hinsichtlich der abgefragten Einstellungen und Meinungen bestehen.
