Schwarz-Weiß

News Gesellschaft
 
awek schrieb am 15.12.13, 00:08 Uhr:



Oha. Twitter explodiert ja gerade deswegen. Dass da keiner in der Redaktion auf die Idee gekommen ist, dass das vielleicht kein ganz harmloser Spaß ist!?

Wie betont wird, ist es egal, ob mit Schminke, Schuhcreme oder Kohle.

Dafuq?

Abalone schrieb am 15.12.13, 00:17 Uhr:

Gibt's vllt noch mehr Infos? Was sieht man da? Was regt die Netzgemeinde so auf?

stussy schrieb am 15.12.13, 00:21 Uhr:

ich weiß es nicht. müsste ich raten, würde ich sagen: saalwette. wer aus augsburg kommt als jim knopf und lukas.

awek schrieb am 15.12.13, 00:23 Uhr:

Die Stadtwette (Augsburg) war: dass 25 (oder so) Paare als Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer verkleidet kommen sollten. An sich harmlos, allerdings meinten die wohl, dass man sich ja als Jim Knopf das Geischt schwarz anmalend könnte (mit Schminke, Schuhcreme oder Kohle) = Blackfacing. Hier hat das geschichtlich zwar nicht so eine große Bedeutung, in den USA z.B. gilt das aber als zu tiefst rassistsich. Zumindest ist es keine wirklich gute Idee, das mit so einem Aufruf zu unterstützen.

animal schrieb am 15.12.13, 00:29 Uhr:

aha.
ich glaube keiner der teilnehmenden hat das böse gemeint. oder gar angenommen, dass das böse gemeint sein könnte.
ein weiterer feiner unterschied zu den usa.
und twitter les ich nicht.

awek schrieb am 15.12.13, 00:34 Uhr:

animal schrieb am 15.12.13, 00:29 Uhr:

ich glaube keiner der teilnehmenden hat das böse gemeint. oder gar angenommen, dass das böse gemeint sein könnte.

Rassismus nicht böse meinen ist trotzdem Rassismus.
Ich habe es nur zufällig nebenbei gelesen und finde es schon ziemlich sehr tollpatschig, das durchzuziehen. Das hätte man einfach lassen können. Oder zumindest ohne das auch noch so direkt zu unterstützen. Die Filter dafür sollte man schon haben.

animal schrieb am 15.12.13, 00:53 Uhr:

na ja.
wenn hier die sternsinger ankommen und sich einer, weil er der caspar ist, schwarz anmalt da er den afrikanischen kontinent vertritt stört das ja auch keinen.
wie das in den usa ist, weiß ich nicht. ist mir auch ziemlich juck.

und jim knopf und lukas ist ein deutsches kinderbuch.

da kann man schonmal "die kirche im dorf lassen"

3eur fürs phrasenschwein.

Patric schrieb am 15.12.13, 00:57 Uhr:

bin da bei animal

awek schrieb am 15.12.13, 01:04 Uhr:

animal schrieb am 15.12.13, 00:53 Uhr:

afrikanischen kontinent vertritt stört das ja auch keinen.

Wen Rassismus nicht betrifft, der hat es auch normaler Weise ziemlich einfach, ja. Den braucht das nicht zu jucken.
Ich sage ja gar nicht: alles Rassistenschweine. Nur, dass diese Aktion zu recht kirtisiert wird. Kann man ja sagen: "Schuldigung, ist nicht gut gelaufen. Machen wir nicht noch mal." und gut ist. Kritik ist ja nicht dazu da um Leute zu vernichten. Das aber zu relativieren ist nicht gut.

one schrieb am 15.12.13, 11:50 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 00:34 Uhr:


Rassismus nicht böse meinen ist trotzdem Rassismus.

Das wird dann wohl aufs gleiche wie der Nergerkuss hinauslaufen.

Guck mal, jemand hat diese Puppe braun angemalt. Das war bestimmt ein Rassist:



Wenn ich Jim Knopf darstellen mag, dann muss ich mich nunmal anmalen. Eine Diskussion darüber ist eigentlich so über wie ein schwarzer Kropf.

Ben schrieb am 15.12.13, 12:03 Uhr:

Am 6. Januar sind diese skandalösen Sternsinger wieder unterwegs, oder? gumbo

awek schrieb am 15.12.13, 12:18 Uhr:

one schrieb am 15.12.13, 11:50 Uhr:

Guck mal, jemand hat diese Puppe braun angemalt. Das war bestimmt ein Rassist:

Nein. Die Puppe ist keine weiße Puppe die schwarz/braun angemalt wurde sondern ist ist eine an sich schwarze Figur, die nicht nur über ihre Hautfarbe definiert wird. No problem here.

one schrieb am 15.12.13, 11:50 Uhr:

Wenn ich Jim Knopf darstellen mag, dann muss ich mich nunmal anmalen.

Das stimmt so nicht. Jim Knopt hat mehr Eigenschaften/Attribute als seine Hautfarbe. Es geht auch ganz anders.



Dass das mit der Schuhcreme oder Kohle im Gesicht nicht ganz einwandfrei ist, ist doch nicht so schwer nachzuvollziehen oder? Ihr kennt doch alle diese bescheuerte Geste, wenn Leute Menschen mit dunkler Hautfarbe mit dem Finger übers Gesicht gehen. Das ist verletzend und man muss es einfach nicht fördern oder trivialisieren.
Es war einfach keine sehr feinfühlige Aktion, die zu recht kritisiert wird. 2013 kann man das auch in Deutschland verlagen, dass da eine Minute drüber nachgedacht wird.

Majo schrieb am 15.12.13, 12:31 Uhr:

Bin da bei animal, kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Schon gar nicht von dem leicht erregbaren Haufen Selbstdarsteller auf Twitter. Diskriminierung nach Geschlecht, körperlichen Merkmalen, sexueller Orientierung passiert jeden Tag, dagegen konkret anzugehen ist wesentlich wichtiger als sich auf Twitter die eigene kulturtheoretische Bildung und Überlegenheit raushängen zu lassen.

Ben schrieb am 15.12.13, 12:37 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 12:18 Uhr:

Ihr kennt doch alle diese bescheuerte Geste, wenn Leute Menschen mit dunkler Hautfarbe mit dem Finger übers Gesicht gehen. Das ist verletzend und man muss es einfach nicht fördern oder trivialisieren.
Nein...? In welchem Kontext passiert das denn? Hab ich noch nie gesehen ouw

awek schrieb am 15.12.13, 12:50 Uhr:

Majo schrieb am 15.12.13, 12:31 Uhr:

Bin da bei animal, kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Schon gar nicht von dem leicht erregbaren Haufen Selbstdarsteller auf Twitter. Diskriminierung nach Geschlecht, körperlichen Merkmalen, sexueller Orientierung passiert jeden Tag, dagegen konkret anzugehen ist wesentlich wichtiger als sich auf Twitter die eigene kulturtheoretische Bildung und Überlegenheit raushängen zu lassen.

Darauf hinweise, dass gewisse Dinge problematisch sind und somit evtl. dazu beitragen, dass da beim nächsten Mal drüber nachgedacht wird, halte ich ja schon für einen ersten Schritt. Keiner hat gesagt, dass man den Lanz und die ARD jetzt dafür auspeitschen muss.
Rassismus* identifizieren und seinen eigenen Umgang damit ändern ist genau dieses konkret dagegen angehen, welches du dir wünschst. Manchmal braucht es gar nicht viel Anstrengung.

e *ich unterstelle hier kein Nazitum oder ähnliches, nur dass wir uns da nicht missverstehen. Sondern Verhalten, dass unter Umständen als problematisch gesehen werden kann.

awek schrieb am 15.12.13, 13:00 Uhr:

Ben schrieb am 15.12.13, 12:37 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 12:18 Uhr:

Ihr kennt doch alle diese bescheuerte Geste, wenn Leute Menschen mit dunkler Hautfarbe mit dem Finger übers Gesicht gehen. Das ist verletzend und man muss es einfach nicht fördern oder trivialisieren.
Nein...? In welchem Kontext passiert das denn? Hab ich noch nie gesehen ouw

Ich habe das auch schon länger nicht mehr gesehen. irgendwie ist mir das aber bekannt. das impliziert halt, dass schwarze haut irgendwie aufgetragen oder nichts natürliches wäre.

Markus schrieb am 15.12.13, 13:07 Uhr:

lol3

alexxxus schrieb am 15.12.13, 13:09 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 13:00 Uhr:

Ich habe das auch schon länger nicht mehr gesehen. irgendwie ist mir das aber bekannt. das impliziert halt, dass schwarze haut irgendwie aufgetragen oder nichts natürliches wäre.

Habe ich noch nie gesehen

Es kommt doch eigentlich sehr auf den Kontext an, oder? Das Blackfacing in den USA hatte ja mehr oder weniger immer den Kontext des Sich-darüber-Lustigmachens. Dass man da wesentlich sensibler drauf reagiert als hier ist doch klar. Die, wie Majo so schön sagt, Selbstdarsteller bei Twitter tun halt so, als gäbe es hier den gleichen kulturellen Kontext und das ist einfach nicht so.
Dass Jim Knopf mehr Merkmale hat als seine Hautfarbe ist zwar wahr, aber völlig zweitrangig. Dann könnte ich auch sagen, ich verkleide mich als Marilyn Monroe, ändere aber nichts an meinem Aussehen, Jeans, Turnschuhe und Glatze. Schließlich ist ihre Weiblichkeit ja nur eines der Merkmale, ihre blonden Haare waren eh gefärbt und sie hatte nicht ständig ein weisses Kleid an.

Heinrich schrieb am 15.12.13, 13:14 Uhr:

haha
twitter user schauen wetten dass…

awek schrieb am 15.12.13, 13:18 Uhr:

alexxxus schrieb am 15.12.13, 13:09 Uhr:

Es kommt doch eigentlich sehr auf den Kontext an, oder? Das Blackfacing in den USA hatte ja mehr oder weniger immer den Kontext des Sich-darüber-Lustigmachens. Dass man da wesentlich sensibler drauf reagiert als hier ist doch klar.

Ja, das stimmt. Aber, weil es hier nicht thematisiert wird, bedeutet das doch nicht gleich, dass es ok ist.
Sicher kann man sich fragen, ob die heftigkeit der reaktion sein musste. man kann auch einfach weiter machen wie bisher. gibt ja keinen rassismus, ausländerfeindlichkeit etc. in deutschland und mir geht es ja eh gut und was sich alle wieder so haben, andere leute haben ganz andere probleme.

Ben schrieb am 15.12.13, 12:03 Uhr:

Am 6. Januar sind diese skandalösen Sternsinger wieder unterwegs, oder? gumbo

awek schrieb am 15.12.13, 12:18 Uhr:

one schrieb am 15.12.13, 11:50 Uhr:

Guck mal, jemand hat diese Puppe braun angemalt. Das war bestimmt ein Rassist:

Nein. Die Puppe ist keine weiße Puppe die schwarz/braun angemalt wurde sondern ist ist eine an sich schwarze Figur, die nicht nur über ihre Hautfarbe definiert wird. No problem here.

one schrieb am 15.12.13, 11:50 Uhr:

Wenn ich Jim Knopf darstellen mag, dann muss ich mich nunmal anmalen.

Das stimmt so nicht. Jim Knopt hat mehr Eigenschaften/Attribute als seine Hautfarbe. Es geht auch ganz anders.



Dass das mit der Schuhcreme oder Kohle im Gesicht nicht ganz einwandfrei ist, ist doch nicht so schwer nachzuvollziehen oder? Ihr kennt doch alle diese bescheuerte Geste, wenn Leute Menschen mit dunkler Hautfarbe mit dem Finger übers Gesicht gehen. Das ist verletzend und man muss es einfach nicht fördern oder trivialisieren.
Es war einfach keine sehr feinfühlige Aktion, die zu recht kritisiert wird. 2013 kann man das auch in Deutschland verlagen, dass da eine Minute drüber nachgedacht wird.

Majo schrieb am 15.12.13, 12:31 Uhr:

Bin da bei animal, kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Schon gar nicht von dem leicht erregbaren Haufen Selbstdarsteller auf Twitter. Diskriminierung nach Geschlecht, körperlichen Merkmalen, sexueller Orientierung passiert jeden Tag, dagegen konkret anzugehen ist wesentlich wichtiger als sich auf Twitter die eigene kulturtheoretische Bildung und Überlegenheit raushängen zu lassen.

Ben schrieb am 15.12.13, 12:37 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 12:18 Uhr:

Ihr kennt doch alle diese bescheuerte Geste, wenn Leute Menschen mit dunkler Hautfarbe mit dem Finger übers Gesicht gehen. Das ist verletzend und man muss es einfach nicht fördern oder trivialisieren.
Nein...? In welchem Kontext passiert das denn? Hab ich noch nie gesehen ouw

awek schrieb am 15.12.13, 12:50 Uhr:

Majo schrieb am 15.12.13, 12:31 Uhr:

Bin da bei animal, kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Schon gar nicht von dem leicht erregbaren Haufen Selbstdarsteller auf Twitter. Diskriminierung nach Geschlecht, körperlichen Merkmalen, sexueller Orientierung passiert jeden Tag, dagegen konkret anzugehen ist wesentlich wichtiger als sich auf Twitter die eigene kulturtheoretische Bildung und Überlegenheit raushängen zu lassen.

Darauf hinweise, dass gewisse Dinge problematisch sind und somit evtl. dazu beitragen, dass da beim nächsten Mal drüber nachgedacht wird, halte ich ja schon für einen ersten Schritt. Keiner hat gesagt, dass man den Lanz und die ARD jetzt dafür auspeitschen muss.
Rassismus* identifizieren und seinen eigenen Umgang damit ändern ist genau dieses konkret dagegen angehen, welches du dir wünschst. Manchmal braucht es gar nicht viel Anstrengung.

e *ich unterstelle hier kein Nazitum oder ähnliches, nur dass wir uns da nicht missverstehen. Sondern Verhalten, dass unter Umständen als problematisch gesehen werden kann.

awek schrieb am 15.12.13, 13:00 Uhr:

Ben schrieb am 15.12.13, 12:37 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 12:18 Uhr:

Ihr kennt doch alle diese bescheuerte Geste, wenn Leute Menschen mit dunkler Hautfarbe mit dem Finger übers Gesicht gehen. Das ist verletzend und man muss es einfach nicht fördern oder trivialisieren.
Nein...? In welchem Kontext passiert das denn? Hab ich noch nie gesehen ouw

Ich habe das auch schon länger nicht mehr gesehen. irgendwie ist mir das aber bekannt. das impliziert halt, dass schwarze haut irgendwie aufgetragen oder nichts natürliches wäre.

Markus schrieb am 15.12.13, 13:07 Uhr:

lol3

alexxxus schrieb am 15.12.13, 13:09 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 13:00 Uhr:

Ich habe das auch schon länger nicht mehr gesehen. irgendwie ist mir das aber bekannt. das impliziert halt, dass schwarze haut irgendwie aufgetragen oder nichts natürliches wäre.

Habe ich noch nie gesehen

Es kommt doch eigentlich sehr auf den Kontext an, oder? Das Blackfacing in den USA hatte ja mehr oder weniger immer den Kontext des Sich-darüber-Lustigmachens. Dass man da wesentlich sensibler drauf reagiert als hier ist doch klar. Die, wie Majo so schön sagt, Selbstdarsteller bei Twitter tun halt so, als gäbe es hier den gleichen kulturellen Kontext und das ist einfach nicht so.
Dass Jim Knopf mehr Merkmale hat als seine Hautfarbe ist zwar wahr, aber völlig zweitrangig. Dann könnte ich auch sagen, ich verkleide mich als Marilyn Monroe, ändere aber nichts an meinem Aussehen, Jeans, Turnschuhe und Glatze. Schließlich ist ihre Weiblichkeit ja nur eines der Merkmale, ihre blonden Haare waren eh gefärbt und sie hatte nicht ständig ein weisses Kleid an.

Heinrich schrieb am 15.12.13, 13:14 Uhr:

haha
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awek schrieb am 15.12.13, 13:18 Uhr:

alexxxus schrieb am 15.12.13, 13:09 Uhr:

Es kommt doch eigentlich sehr auf den Kontext an, oder? Das Blackfacing in den USA hatte ja mehr oder weniger immer den Kontext des Sich-darüber-Lustigmachens. Dass man da wesentlich sensibler drauf reagiert als hier ist doch klar.

Ja, das stimmt. Aber, weil es hier nicht thematisiert wird, bedeutet das doch nicht gleich, dass es ok ist.
Sicher kann man sich fragen, ob die heftigkeit der reaktion sein musste. man kann auch einfach weiter machen wie bisher. gibt ja keinen rassismus, ausländerfeindlichkeit etc. in deutschland und mir geht es ja eh gut und was sich alle wieder so haben, andere leute haben ganz andere probleme.
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Heinrich schrieb am 15.12.13, 13:19 Uhr:

ein freund von mir (schlagzeuger in eher club/jazz bereich) spielt gerade mit der »sado-oper« (oben habe ich was gepostet) eine show in russland. der typ ist eine coole sau und sehr multikulti.
hat er sich aber nicht nehmen lassen so dort aufzutreten, ich finde es lustig, er hat sich auch bloß angemalt honks

Spoiler (anzeigen):


alexxxus schrieb am 15.12.13, 13:33 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 13:18 Uhr:

man kann auch einfach weiter machen wie bisher. gibt ja keinen rassismus, ausländerfeindlichkeit etc. in deutschland und mir geht es ja eh gut und was sich alle wieder so haben, andere leute haben ganz andere probleme.

Mir diese Intention in der Mund zu legen ist reichlich daneben.

awek schrieb am 15.12.13, 13:34 Uhr:

alexxxus schrieb am 15.12.13, 13:33 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 13:18 Uhr:

man kann auch einfach weiter machen wie bisher. gibt ja keinen rassismus, ausländerfeindlichkeit etc. in deutschland und mir geht es ja eh gut und was sich alle wieder so haben, andere leute haben ganz andere probleme.

Mir diese Intention in der Mund zu legen ist reichlich daneben.

Entschuldige bitte, das war nicht meine Absicht. Ich unterstelle auch niemand anderem hier Rassismus.

Heinrich. Wie immer: Kontext.

Sollte sich jemand ernsthaft für das Thema interessieren empfehle ich Bamboozled zu schauen.


Link zum Video

Ansonsten: Ich stimme nicht dafür, jedem die Hände abzuhacken der sich das Gesicht in welcher Farbe auch immer anmalt. Ich halte es aber für diskussionswürdig, wenn eine große Unterhaltungsshow dazu aufruft. Gründe stehen oben. Danke für die Aufmerksamkeit.

alexxxus schrieb am 15.12.13, 14:02 Uhr:

Ich halte es auch absolut für diskussionswürdig, diese Empörungskultur in den sozialen Medien macht das aber zunehmend unmöglich, weil der vermeintliche "Feind" gleich mit einem Totschlagargument ins Abseits gestellt wird.

Ein wichtiger Unterschied ergibt sich durch folgendes Zitat aus dem Trailer: "The Network does not want to see negroes on television unless they are buffoons." Clowns also. Jim Knopf ist allerdings der Held der Story (aus den 60er Jahren wohlgemerkt), der mit haufenweise Weissen zusammenlebt, denen seine Hautfarbe egaler nicht sein könnte. Wir haben einen gänzlich anderen kulturhistorischen Umgang damit.

Vom Blackfacing und den Implikationen dadurch in den USA wussten doch hierzulande bis vor weniger Jahren nur Experten der Thematik. Dass man als große Fernsehshow da hätte etwas vorsichtiger sein können, bzw. müssen, was das angeht, da stimme ich Dir zu.

one schrieb am 15.12.13, 14:18 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 12:18 Uhr:


Dass das mit der Schuhcreme oder Kohle im Gesicht nicht ganz einwandfrei ist, ist doch nicht so schwer nachzuvollziehen oder?

Ich denke, sorry, aber Du bist ein wenig neben der Spur. Ich kann keinen Rassismus erkennen, wenn ich mir Schuhcreme ins Gesicht schmiere. Was soll daran bitte nachvollziehbar sein? Schwarz ist eine Hautfarbe, nicht mehr und nicht weniger. Warum darf man das nicht darstellen? Weil sich dann andere auf den Schlips getreten fühlen oder fängt genau hier vielleicht der Rassismus an?

Man muss so langsam auch mal etwas locker bleiben und genau das sollten sich manche mal zu Herzen nehmen. Ein Türke ohne Messer ist kein Türke. Sowas und ähnliches schmeisse ich meinen zu 99% ausländischen Kollegen an den Kopf und es wird verstanden. Und zwar als Scherz. Immer diese Rassismusmasche nervt auf die Dauer. Man sollte endlich mal lernen, mit jedem gleich umzugehen; und dazu gehört auch die Freiheit mich als schwarzer Mann zu verkleiden. Im Gegenzug kann er ja gerne mit Tipp-Ex das gleiche machen. Nur weil die Amis was dagegen haben muss man ja nicht jeden Scheiss in unserere Gesellschaft implementieren.

Aber diese Diskussion ist wie gesagt lächerlich und ich hasse beide extreme Seiten dafür.

Wie ist das mit dem Schornsteinfeger? Ist der ein Rassist?

Majo schrieb am 15.12.13, 14:29 Uhr:

Ich halte es auch absolut für diskussionswürdig, diese Empörungskultur in den sozialen Medien macht das aber zunehmend unmöglich, weil der vermeintliche „Feind“ gleich mit einem Totschlagargument ins Abseits gestellt wird.

Genau das.

animal schrieb am 15.12.13, 14:34 Uhr:

one schrieb am 15.12.13, 14:18 Uhr:

Warum darf man das nicht darstellen? Weil sich dann andere auf den Schlips getreten fühlen oder fängt genau hier vielleicht der Rassismus an?

seh ich auch so. dieses "nicht machen dürfen" etc. kann man ebenfalls als rassismus auslegen.
ich als schwarzer würde mich genauso beleidigt fühlen, wenn andere was nicht machen dürfen nur weil ich schwarz bin.

aber schwarz darf man ja auch nicht sagen.

animal schrieb am 15.12.13, 14:40 Uhr:


Link zum Video

lol love

one schrieb am 15.12.13, 14:47 Uhr:

Eine Diskussion sollte aber besser gar nicht erst entstehen. Denn genau mit dieser fängt der Rassismus doch an. Mich interessiert eben nicht, wie diese Konflikte entstehen könnten und genau darum entstehen sie nicht.

Ich hatte mal einen Freund in Richtung Hannover, als ich dort noch wohnte. Wir gingen nachts in eine Bar, die war voll von Farbigen (?) und er gab einem die Hand. Mit den Worten: "Du bist der erste Schwarze, den ich je angefasst habe.". Zuerst war es totenstill, anschliessend hat man das Lachen in der ganzen Stadt gehört, so kam es mir vor. Schön wars.

Verstehe mich nicht falsch, ich habe absolut etwas gegen Rassismus aber man kann es einfach auch übertreiben. Manchmal kommt es mir so vor als würden die angeblich Benachteiligten bei solchen Diskussion den Rassismus erst aufleben lassen. Niemand denkt an Rassismus. Bis der Neger sich einmischt.

one schrieb am 15.12.13, 14:51 Uhr:

animal schrieb am 15.12.13, 14:34 Uhr:


aber schwarz darf man ja auch nicht sagen.

Das ist auch so was....

Farbig darf man imho auch nicht mehr sagen. Aber wer schreibt das vor? Und warum ist das beleidigend? Mein Gott, wenn meine Hautfarbe grün ist, dann bin ich eben ein Grüner. Ich kann da echt nichts aber auch gar nichts in Richtung Rassismus erkennen. Es ist nur eine Umschreibung. So wie ich z.B. ein Weisser bin. Dadurch fühle ich mich ja auch nicht beleidigt, oder?

Richtig geil an der Sache finde ich ja, wenn sich Farbige (?) untereinander "Nigger" nennen. hammer

Sonnengebratener Erdbewohner ist wahrscheinlich besser oder was?

awek schrieb am 15.12.13, 14:36 Uhr:

Neger, Schwuchtel oder Schlampe

Interessant, was Du so alles in eine Schublade packst. Ich glaube Du bist ein Rassist.

animal schrieb am 15.12.13, 14:54 Uhr:

stark pigmentierter hörthört


ich glaub dunkelhäutig darf man sagen.

animal schrieb am 15.12.13, 14:56 Uhr:

farbig darf auch nicht:

When I was born, I was black.
When I grew up, I was black.
When I’m sick, I’m black.
When I go in the sun, I’m black.
When I’m cold, I’m black.
When I die, I’ll be black.
But YOU:
When you’re born, you’re pink,
When you grow up, you’re white,
When you’re sick, you’re green.
When you go in the sun, you turn red.
When you’re cold, you turn blue.
When you die, you turn purple
AND YOU HAVE THE NERVE TO CALL ME COLORED!

one schrieb am 15.12.13, 15:00 Uhr:

animal schrieb am 15.12.13, 14:54 Uhr:

ich glaub dunkelhäutig darf man sagen.

Wenn Nigger Nigger sagen dürfen, dann darf ich auch Nigger sagen. hörthört
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Heinrich schrieb am 15.12.13, 15:05 Uhr:

ein freund () von mir der in dessau geboren worden ist (sein vater ist ein kubaner) ist manchmal genervt wenn man sagt, dass er nicht richtig schwarz wäre planlos

animal schrieb am 15.12.13, 15:12 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 14:36 Uhr:

Aber du wirst vielleicht auch Leute treffen die es als verletzend ansehen und sich gekränkt fühlen. Hier sind die Gründe, warum sich diese Leute so fühlen könnten. Jetzt kannst du entscheiden, ob du derjenige sein willst der ihnen den Grund dazu liefert sich unwohl zu fühlen. Das ist deine Freiheit. Wenn du damit leben kannst: Go for it.


also aus eigenen erfahrungen:

meine mutter hatte viele jahre zwei pflegekinder aus eritea. täglich, tagsüber, während die mutter arbeiten war. ich war sozusagen ihr große bruder.

wenn ich mich zu fasching als dunkelhäutiger verkleidet hätte, hätte sich die mutter der kinder kaputtgelacht.
es ist schon fast beleidigend anzunehmen, dass dunkelhäutige wegen ihrer hautfarbe keinen humor haben und nur als spießer diesbezüglich unterwegs sind.
ich glaub diese diskussion würde die mama aus eritrea ziemlich aufregen. nicht die schwarz angemalten bei wetten dass.

awek schrieb am 15.12.13, 15:18 Uhr:

one schrieb am 15.12.13, 14:51 Uhr:

Farbig darf man imho auch nicht mehr sagen. Aber wer schreibt das vor? Und warum ist das beleidigend? Mein Gott, wenn meine Hautfarbe grün ist, dann bin ich eben ein Grüner. Ich kann da echt nichts aber auch gar nichts in Richtung Rassismus erkennen. Es ist nur eine Umschreibung. So wie ich z.B. ein Weisser bin. Dadurch fühle ich mich ja auch nicht beleidigt, oder?

Richtig geil an der Sache finde ich ja, wenn sich Farbige (?) untereinander „Nigger“ nennen.

Ein Versuch einer Antwort, wenn es dich interessiert:

Ismen (Rassismus, Sexismus etc.) stellen immer die Frage nach Macht. Das ist wichtig. Wenn man das auslässt redet man über irgendwas, aber nicht darüber.
Die Machtfrage ist: Wer nennt wen mit welcher Begründung wie?
Wenn ein Weißer einen Schwarzen (ich sage das jetzt der Einfachheit halber so, bis einer kommt und mich eines besseren belehrt) Neger, Nigger, Mohr, Krauskopf sonstwas nennt ist das nicht ok weil: Er reduziert ihn auf ein äußerliches Merkmal und schreibt ihm damit bestimmte Eigenschaften zu. Das ist darum verletzend, weil dies historisch vorgekommen ist und Menschen so reduziert wurde und man ihnen so nach belieben Eigenschaften zuschreiben konnte. In diesem Kontext hatten die Leute mit denen so umgegangen wurde keine Macht sich dagegen zur Wehr zusetzten. Eine Rasse (auch son Begriff) übt also Macht über eine andere aus die kein legitimes Mittel hat sich dagegen zu wehren = Rassismus.
("Ich entscheide wer du bist und was du kannst – nicht du selbst." )

Die Umstände sind heute nicht mehr ganz so, dieses Machtverhältniss schwingt aber immer noch mit, wenn ein Weißer jemanden Neger nennt. Von daher ist es netter, das nicht zu machen.

Wenn Schwarze sich untereinander Nigger nennen, ist das eine Umdeutung des Begriffes mit der sie versuchen ihm etwas positives zu geben, indem SIE bestimmen, wofür der Begriff steht. Wenn du daraus abließt, dass du das auch dürftest, kannst du das gerne machen. Wenn derjenige das aber nicht so lustig findet und dich darauf hinweist musst du damit leben. Er wird seine Gründe dafür haben. Wenn das für ihn ok ist, gut. Das gibt dir jedoch nicht das Recht, das jetzt für immer zu mache. Du könntest jemanden treffen, für den das nicht ok ist. Kontext halt.

Ich mag es zum Bespiel gar nicht als "Weißer" bezeichnet zu werden, in der Form, dass es mich als Person beschreibt, nicht als Herrausstellungsmerkmal, da es mir Eigenschaften zuschreibt die ignorieren wer ich tatsächlich bin.

animal schrieb am 15.12.13, 15:26 Uhr:

Ich mag es zum Bespiel gar nicht als „Weißer“ bezeichnet zu werden, in der Form, dass es mich als Person beschreibt, nicht als Herrausstellungsmerkmal, da es mir Eigenschaften zuschreibt die ignorieren wer ich tatsächlich bin.

also mich könnte ein schwarzer milchbrötchen nennen und es wär mir ziemlich juck und müsste dazu noch grinsen planlos


aber ich bin ja auch ne rothaut. deswegen war ich früher immer der indianer beim cowboyspiel hörthört

animal schrieb am 15.12.13, 15:30 Uhr:


Link zum Video

macht spass hier gumbo

alexxxus schrieb am 15.12.13, 15:30 Uhr:

awek schrieb am 15.12.13, 15:18 Uhr:

one schrieb am 15.12.13, 14:51 Uhr:

Farbig darf man imho auch nicht mehr sagen. Aber wer schreibt das vor? Und warum ist das beleidigend? Mein Gott, wenn meine Hautfarbe grün ist, dann bin ich eben ein Grüner. Ich kann da echt nichts aber auch gar nichts in Richtung Rassismus erkennen. Es ist nur eine Umschreibung. So wie ich z.B. ein Weisser bin. Dadurch fühle ich mich ja auch nicht beleidigt, oder?

Richtig geil an der Sache finde ich ja, wenn sich Farbige (?) untereinander „Nigger“ nennen.

Ein Versuch einer Antwort, wenn es dich interessiert:

Ismen (Rassismus, Sexismus etc.) stellen immer die Frage nach Macht. Das ist wichtig. Wenn man das auslässt redet man über irgendwas, aber nicht darüber.
Die Machtfrage ist: Wer nennt wen mit welcher Begründung wie?
Wenn ein Weißer einen Schwarzen (ich sage das jetzt der Einfachheit halber so, bis einer kommt und mich eines besseren belehrt) Neger, Nigger, Mohr, Krauskopf sonstwas nennt ist das nicht ok weil: Er reduziert ihn auf ein äußerliches Merkmal und schreibt ihm damit bestimmte Eigenschaften zu. Das ist darum verletzend, weil dies historisch vorgekommen ist und Menschen so reduziert wurde und man ihnen so nach belieben Eigenschaften zuschreiben konnte. In diesem Kontext hatten die Leute mit denen so umgegangen wurde keine Macht sich dagegen zur Wehr zusetzten. Eine Rasse (auch son Begriff) übt also Macht über eine andere aus die kein legitimes Mittel hat sich dagegen zu wehren = Rassismus.
("Ich entscheide wer du bist und was du kannst – nicht du selbst." )

Die Umstände sind heute nicht mehr ganz so, dieses Machtverhältniss schwingt aber immer noch mit, wenn ein Weißer jemanden Neger nennt. Von daher ist es netter, das nicht zu machen.

Wenn Schwarze sich untereinander Nigger nennen, ist das eine Umdeutung des Begriffes mit der sie versuchen ihm etwas positives zu geben, indem SIE bestimmen, wofür der Begriff steht. Wenn du daraus abließt, dass du das auch dürftest, kannst du das gerne machen. Wenn derjenige das aber nicht so lustig findet und dich darauf hinweist musst du damit leben. Er wird seine Gründe dafür haben. Wenn das für ihn ok ist, gut. Das gibt dir jedoch nicht das Recht, das jetzt für immer zu mache. Du könntest jemanden treffen, für den das nicht ok ist. Kontext halt.

Ich mag es zum Bespiel gar nicht als "Weißer" bezeichnet zu werden, in der Form, dass es mich als Person beschreibt, nicht als Herrausstellungsmerkmal, da es mir Eigenschaften zuschreibt die ignorieren wer ich tatsächlich bin.

Da stimme ich Dir in weiten Teilen zu. Die zugrundeliegenden Machtstrukturen sind zwingend zu betrachten. Aber … hier im Wetten dass Beispiel geht es eben nicht darum, sich als "ein Neger" zu verkleiden, als ein Stereotyp sozusagen, der stark verkürzt durch die Imitation dunkler Hautfarbe für eine ganze Gruppe steht. Wie z.B. beim Blackfacing. Es geht darum, sich als eine, ich sage jetzt mal übertrieben, historische, bzw. literarische Figur zu verkleiden, deren Hautfarbe als eines der äußerlichen Merkmale, eben dunkel ist. Ein weiteres Merkmal sind die typischen Klamotten. Siehe hierzu wieder mein Marilyn Monroe Beispiel. Und wenn sich jemand als alexxxus verkleiden möchte, sollte er eben eine hellere Hautfarbe imitieren und sich die Haare abrasieren.
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Markus schrieb am 15.12.13, 15:32 Uhr:

:facepalm

niemand hier ist verkrampft, nein. Schon gar nicht die Weissen.

awek schrieb am 15.12.13, 15:39 Uhr:

Nach wie vor richtig.
Man hätte aber auch sagen können: "Kommt als Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer verkleidet." Ohne diesen beknackten Hinweis. Alles wäre ok und Markus müsste nicht Fazialpalmieren ohne uns zu sagen wieso genau.

Ich will da auch auf gar nicht mehr hinaus, als dass es ungeschickt war, mehr nicht. Es war nicht rassistisch gemeint, kann aber so verstanden werden.
Genau dieses "verstanden werden" ist es eben. Willkommen in der Postmoderne – wo nichts mehr einfach ist.

alexxxus schrieb am 15.12.13, 15:41 Uhr:

five

Markus schrieb am 15.12.13, 15:45 Uhr:

Ich palmiere fazial weil die Stellvertreterdiskussion hier so lächerlich ist. Stark pigmentiert darf man übrigens auch nicht sagen, da auch dies eine andersartigkeit impliziert.

Würde mich mal interessieren wieviele der Berufsempörer auf Twitter Schwarze waren. ich achätze jetzt mal ganz wild: äähhh... einer oder so.

animal schrieb am 15.12.13, 15:49 Uhr:

Markus schrieb am 15.12.13, 15:45 Uhr:

Stark pigmentiert darf man übrigens auch nicht sagen, da auch dies eine andersartigkeit impliziert.

lol

wie ernst du das genommen hast, ey. haha schwizer

awek schrieb am 15.12.13, 15:50 Uhr:

Markus schrieb am 15.12.13, 15:45 Uhr:

Ich palmiere fazial weil die Stellvertreterdiskussion hier so lächerlich ist. Stark pigmentiert darf man übrigens auch nicht sagen, da auch dies eine andersartigkeit impliziert.

Würde mich mal interessieren wieviele der Berufsempörer auf Twitter Schwarze waren. ich achätze jetzt mal ganz wild: äähhh... einer oder so.


Genau. Darum, dass es keinen Rassismus mehr gibt, darum sollen sich mal schön die Leute kümmern die sich angegriffen fühlen.
Die Schwarzen sollen sich mal schön darum kümmern, dass sie keiner mehr Neger nennt und die Schwulen darum, dass keiner mehr Schwuchtel zu ihnen sagt. Sie einfach nicht mehr so zu nennen wäre halt auch echt viel zu einfach.

Markus schrieb am 15.12.13, 16:09 Uhr:

animal schrieb am 15.12.13, 15:49 Uhr:

Markus schrieb am 15.12.13, 15:45 Uhr:

Stark pigmentiert darf man übrigens auch nicht sagen, da auch dies eine andersartigkeit impliziert.

lol

wie ernst du das genommen hast, ey. haha schwizer

) five


Die Schwarzen sollen sich mal schön darum kümmern, dass sie keiner mehr Neger nennt und die Schwulen darum, dass keiner mehr Schwuchtel zu ihnen sagt. Sie einfach nicht mehr so zu nennen wäre halt auch echt viel zu einfach.

Jedenfalls besser als wenn der Massa denkt sie wären nicht selber dazu in der Lage und sich reflexartig bei jeder sich bietenden Gelegenheit als Weltverbesserer aufspielen muss.

awek schrieb am 15.12.13, 16:17 Uhr:

Arschloch.

Markus schrieb am 15.12.13, 16:21 Uhr:

lol4

Markus schrieb am 15.12.13, 16:35 Uhr:

Vielleicht verstehst du's ja so: So lange «der Weisse» – der ist es nämlich in den allermeisten Fällen – JEDES VERFICKTE MAL ein Fass aufmacht und die selbe alte Scheisse immer und immer wieder aufs Parkett zerrt, können «die Schwarzen» ihre Vergangenheit halt nie hinter sich lassen obwohl sie mit der Geschichte gar nix mehr zu tun haben. Ist halt so wie wenn man «die Deutschen» dauernd als Nazis beschimpfen würde obwohl so langsam keiner mehr lebt der irgendwas damit zu tun hatte.

Glaubst du im Ernst, dass du mit deinem Gelaber irgendwas am Rassismus änderst oder ihn damit bekämpfst? Das einzige was du tun kannst ist jeden erstmal gleich zu behandeln und auf die individuellen Befürfnisse des einzelnen einzugehen. Evtl. bringst du noch nen engen Bekannten dazu nicht mehr Neger zu sagen... wenn du in der Nähe bist, und da endet dann dein Einflussbereich. Lebe halt einfach was du predigst.

Jonis schrieb am 15.12.13, 16:38 Uhr:

awek hat sich die ganze zeit über mühe gegeben zu erklären wie er was meint und warum. ist natürlich einfach das alles bei seite zu wischen und zu trollen.

mir kommt aber auch das kotzen wenn ich hier sehe wie eine gruppe von weißen europäern mittleren alters die höchstwahrscheinlich noch nie in ihrem leben wirklich diskriminiert wurden darüber diskutieren was man jetzt wohl "nicht mehr darf". oder aufgrund welcher bekanntschaft (ich hab auch freunde in der randgruppe!) irgendein verhalten besser wird.

ich frage mich auf was für ein recht hier eigentlich gepocht wird? welche eurer freiheiten wird denn jetzt genau beschnitten wenn auf diese bevölkerungsgruppe rücksicht genommen wird?


als letztes noch eine persönliche anmerkung:
mir wird es hier in letzter zeit zuviel mit den zynischen bemerkungen, oft habe ich das gefühl, dass der druck und die unzufriedenheiten in anderen lebensbereichen hier ausgelebt werden. zudem waren bisher immer die paar wenigen mädels hier ein guter ausgleich und natürlicher haltepunkt, die melden sich aber auch immer weniger zu wort. vielleicht ist das ja ein hinweis der interessant ist.
ich mach erstmal pause mit supertopic.

awek schrieb am 15.12.13, 16:41 Uhr:

Markus schrieb am 15.12.13, 16:35 Uhr:

Vielleicht verstehst du's ja so: So lange «der Weisse» – der ist es nämlich in den allermeisten Fällen – JEDES VERFICKTE MAL ein Fass aufmacht und die selbe alte Scheisse immer und immer wieder aufs Parkett zerrt, können «die Schwarzen» ihre Vergangenheit halt nie hinter sich lassen obwohl sie mit der Geschichte gar nix mehr zu tun haben. Ist halt so wie wenn man «die Deutschen» dauernd als Nazis beschimpfen würde obwohl so langsam keiner mehr lebt der irgendwas damit zu tun hatte.

Glaubst du im Ernst, dass du mit deinem Gelaber irgendwas am Rassismus änderst oder ihn damit bekämpfst? Das einzige was du tun kannst ist jeden erstmal gleich zu behandeln und auf die individuellen Befürfnisse des einzelnen einzugehen. Evtl. bringst du noch nen engen Bekannten dazu nicht mehr Neger zu sagen... wenn du in der Nähe bist, und da endet dann dein Einflussbereich. Lebe halt einfach was du predigst.

Ich habe alles verstanden was du bisher gesagt hast.

Heinrich schrieb am 15.12.13, 16:46 Uhr:

ich wurde nicht nur einmal »polake« beschimpft jedes mal habe ich geschmunzelt und mir gesagt – schwachköpfe gibt es überall planlos

Heinrich schrieb am 15.12.13, 16:48 Uhr:

Jonis schrieb am 15.12.13, 16:38 Uhr:



ich frage mich auf was für ein recht hier eigentlich gepocht wird? welche eurer freiheiten wird denn jetzt genau beschnitten wenn auf diese bevölkerungsgruppe rücksicht genommen wird?


wenn man darüber genau nachdenkt rafftnix

awek schrieb am 15.12.13, 16:54 Uhr:

Heinrich schrieb am 15.12.13, 16:46 Uhr:

ich wurde nicht nur einmal »polake« beschimpft jedes mal habe ich geschmunzelt und mir gesagt – schwachköpfe gibt es überall planlos

Jeder wie er es aushält. In den Momenten wo ich als "Weiß" bezeichnet wurde war das auch nicht schlimm. Ich fand es aber auch nicht gut.
Ich habe dargelegt, warum ich es nicht für richtig halte, darauf zu bestehen Neger, Schwuchtel, Schlitzauge sonstwas zu sagen. Wer das nicht so sieht macht halt weiter. Wenn es in meiner Nähe geschieht und ich merke, dass das in dem Moment nicht ok ist, werde ich aber was dagegen sagen.

animal schrieb am 15.12.13, 16:58 Uhr:

Jonis schrieb am 15.12.13, 16:38 Uhr:


mir kommt aber auch das kotzen wenn ich hier sehe wie eine gruppe von weißen europäern mittleren alters die höchstwahrscheinlich noch nie in ihrem leben wirklich diskriminiert wurden darüber diskutieren was man jetzt wohl "nicht mehr darf". oder aufgrund welcher bekanntschaft (ich hab auch freunde in der randgruppe!) irgendein verhalten besser wird.

soll ich mich jetzt angesprochen fühlen?

...uuuund bitte!
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Ich kannte mal jemanden der war behindert - er hatte nur ein Arm. Es gab nichts schlimmeres für ihn als wenn andere Menschen sich genötigt sahen, sich für Dinge die ihn betreffen einsetzen zu müssen, die ihn weder interessierten, noch von denen er sich diskriminiert fühlte. Im übrigen - wir nannten ihn den einarmigen Banditen und konnten prima mit ihm lachen...und er mit uns.

Mich erinnern solche Diskussionen einfach immer an Southpark ouw

Ja, es gibt Rassismus, wird es immer geben. Meiner Meinung nach ist diese gespielte Hypersensibilität jedoch nicht der Weg der Menschen bekehrt - im Gegenteil. Mir geht dieses Verhalten einfach auf den Wecker - kaufe ich mir ein schönes saftiges Stück Fleisch, schreit irgendein Veganer, fahre ich mit meinem SUV, kackt irgendeiner rum und erzählt mir was von Umweltverschmutzung, Egoismus, blah blu blub, verkleide ich mich als Jim Knopf, krächzt der Nächste „Du Rassist“.

Im Ernst - was erwartet ihr Euch von solch einem Verhalten?! fuckoff

Leben und leben lassen und alles nicht so ernst nehmen - würde so viele Probleme im Leben gar nicht erst entstehen lassen...aber man kann natürlich auch immer wieder aufs Neue mit dem erhobenen Moralapostel-Zeigefinger wedeln.

Nicht falsch verstehen - ich sage nicht man sollte alles als Harmlos abtun, aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf belassen. Allein dass solch eine Aktion so eine Diskussion nach sich zieht - ich weiß nicht ob ich das als armselig, heuchlerisch oder einfach nur idiotisch abtun soll ouw

So meine linken Freunde - und nun schlagt mich wieder -)
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Squeze schrieb am 15.12.13, 17:39 Uhr:

Ich kannte mal jemanden der war behindert - er hatte nur ein Arm. Es gab nichts schlimmeres für ihn als wenn andere Menschen sich genötigt sahen, sich für Dinge die ihn betreffen einsetzen zu müssen, die ihn weder interessierten, noch von denen er sich diskriminiert fühlte. Im übrigen - wir nannten ihn den einarmigen Banditen und konnten prima mit ihm lachen...und er mit uns.

Mich erinnern solche Diskussionen einfach immer an Southpark ouw

Ja, es gibt Rassismus, wird es immer geben. Meiner Meinung nach ist diese gespielte Hypersensibilität jedoch nicht der Weg der Menschen bekehrt - im Gegenteil. Mir geht dieses Verhalten einfach auf den Wecker - kaufe ich mir ein schönes saftiges Stück Fleisch, schreit irgendein Veganer, fahre ich mit meinem SUV, kackt irgendeiner rum und erzählt mir was von Umweltverschmutzung, Egoismus, blah blu blub, verkleide ich mich als Jim Knopf, krächzt der Nächste „Du Rassist“.

Im Ernst - was erwartet ihr Euch von solch einem Verhalten?! fuckoff

Leben und leben lassen und alles nicht so ernst nehmen - würde so viele Probleme im Leben gar nicht erst entstehen lassen...aber man kann natürlich auch immer wieder aufs Neue mit dem erhobenen Moralapostel-Zeigefinger wedeln.

Nicht falsch verstehen - ich sage nicht man sollte alles als Harmlos abtun, aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf belassen. Allein dass solch eine Aktion so eine Diskussion nach sich zieht - ich weiß nicht ob ich das als armselig, heuchlerisch oder einfach nur idiotisch abtun soll ouw

So meine linken Freunde - und nun schlagt mich wieder -)

unterschreib. inkl. fleisch und suv.
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im fall von LANZ ist das doch kein rassismus sondern dumheit planlos

Spoiler (anzeigen):

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Squeze schrieb am 15.12.13, 17:39 Uhr:

Nicht falsch verstehen - ich sage nicht man sollte alles als Harmlos abtun, aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf belassen. Allein dass solch eine Aktion so eine Diskussion nach sich zieht - ich weiß nicht ob ich das als armselig, heuchlerisch oder einfach nur idiotisch abtun soll

Was Squeze sagt. Das ist absolutes BILD Niveau. Hat mal einer einen Schwarzen aus'm Bekanntenkreis gefragt ob's ihn kümmert?


Klarer Fall von „...er hat Jehowa gesagt!“
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Editiert: 15.12.13, 20:04 Uhr
Wie hier schon mehrfach gesagt: K O N T E X T!

Man kann nie vom Einzelfall auf das ganze schließen. Wenn es in den Einzelfällen funktioniert ist das wunderbar, dagegen gibt es überhaupt nichts zu sagen. Das bedeutet aber nicht, dass sich daraus ergibt, das man auch andere ohne Bedenken betiteln darf. Sei es als Neger, Schlampe, Schwuchtel, Jude (in der Abfälligen Form), Schlitzauge, Behindi, Eskimo etc. Das ist der Punkt den ich hier die ganze Zeit versuche zu machen. Und wenn man es tut – diese Freiheit haben alle und die werde ich niemandem nehmen – dann muss man umgehen, wie der Gegenüber reagiert. Das ist auch Freiheit.

Und der Rassismus äußert sich in diesen Fällen oft an der Stelle, wenn auf Fehlverhalten hingewiesen wird (von wem auch immer) und man dann nicht regiert und sagt: Entschuldige, ich wollte dich nicht beleidigen, kommt nicht wieder vor, sondern sagt: Ich habe aber das recht zu sagen was ich will, sei gefälligst nicht beleidigt! – dann halte ich das für verkehrt.

Und wenn ich hier versuche darzulegen warum sich jemand unter Umständen angegriffen fühlen könnte (merkste) und mir hier den Sklaventreiber und die Schuld des weißen Mannes unterschieben lassen muss (Arschloch) …
Die Argumente sind immer wieder die gleichen, egal ob Sexismus, Rassismus, Homophobie, sie werden immer wieder in genau der Form kommen. Da ändert sich nicht viel. Und es ist immer an einem selber, sein Fehlverhalten zu sehen (oder man wird mal darauf hingewiesen) und sich zu ändern oder auch nicht.

Und selbst dann ist es mir noch fast egal, wie jemand mit den Leuten umgeht. Wenn aber irgendwann mal einer keinen Bock mehr hat und sich beschließt das mit nem Schlag in die Fresse zu klären, dann soll bitte keiner fragen wo das jetzt herkam.

Aber da mir ja keiner glaubt:


Link zum Video
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ist jetzt aber auch gut awek.
du kannst jetzt noch fünfmal das gleiche schreiben. akzeptier einfach, dass nicht jeder deine meinung hat. und akzeptiere vor allem, dass die der anderen deswegen nicht falsch sein muss.

und bekehren musst du hier auch keinen, indem du eine für dich korrekte antwort schreibst.

die antwort derer, die nicht deiner meinung sind, wird die gleiche bleiben. und da ist wohl keiner „auf der nudelsuppe daher geschwommen gekommen“ (schwäbischer ausdruck für verblödete)

und btw. (nicht an awek, allgemeim) dieses „ich bin erstmal raus hier“ - geposte ist an kindergarten kaum zu überbieten.
wenn man das so sieht - ok. aber immer noch zum schluss den zeigefinger heben als ob man einen damit drohen könnte ist echt.. brain
und davor ertmal noch schön herbeleidigen.

kommt gleich nach löschen inkl. der postings um dann wieder zu kommen. zzz


ach ja, das video hab ich nicht angeschaut. geht über 30 sekunden.
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Spoiler (anzeigen):

animal schrieb am 15.12.13, 20:18 Uhr:

„auf der nudelsuppe daher geschwommen gekommen

HAHAAAAA, Heimat! Hab' ich ja jahrelang nicht mehr gehört. Made my day!
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BLACK AND WHITE love

Spoiler (anzeigen):

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und als abschluß ein lied!


Link zum Video
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Ich hab nicht alles gelesen und kann deshalb nicht sagen, ob es schon jemand gesagt hat:

Für mich beginnt der Rassismus da, wo sich nicht betroffene Gutmenschen zusammensetzen, um vermeintlich diskriminierte Leute mal eben umzubenennen. Ohje, ohje, das ist negativ belegt, da müssen wir schnell umbenennen! Als ob das nicht nach einem halben Jahr wieder negativ konnotiert wäre … Man kann genau so liebevoll Neger sagen, wie man verächtlich Afrikaner sagen kann.
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Ich bin bei Awek. Schon immer gewesen. Fremdschämen tu ich mich.
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Als ob das, was da passiert ist (Menschen malen sich an, um eine fiktive Figur gemäß des Originals darstellen zu können) auch nur im Geringsten mit Diskriminierung oder Rassismus zu tun hätte.

Für die Kinder die die Geschichte kennen ist es die normalste Sache der Welt, dass der Typ eben eine andere Hautfarbe hat - die sind den Kritikern hier meilenweit voraus. Und genau durch solche Diskussionen wird suggeriert, dass es immernoch Thema wäre.

Der schwule Radprofi aus Team X.
Der türkische Verdächtige im Fall Y.
Der geistig behinderte Künstler stellt in X aus.

...way to go. Wir sind noch weeeeit von Normalität entfernt. Offiziell ja, unterbewusst Fehlanzeige.
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Und, Awek, sorry, aber
Rassismus nicht böse meinen ist trotzdem Rassismus.
ist mit das Bescheuertste was ich hier seit langem gelesen habe. Du implizierst also, dass du derjenige bist der entscheidet wo für alle Rassismus anfängt und aufhört?
Ganz schön feist.
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Aufruhr im Kartoffelacker. Die Diskussion ist ziemlich entlarvend, finde ich. Und wie so oft ist gar nicht mal der Anlass oder ein konkretes Verhalten so sehr das Problem wie vielmehr die Art und Weise wie anschliessend argumentiert oder ein bestimmtes Verhalten verteidigt wird. Nach meiner Ansicht haben wir in Deutschland ein manifestes Problem mit tiefsitzenden Ressentiments. Das ist vor allem auch ein Problem der bürgerlichen Mitte. Homophobie, Sexismus, Antisemitismus und Rassismus. Wurde alles schon genannt, sorry für die Wiederholung. Aber so sehe ich es und ich bin in dieser Sache auch ganz bei awek.

Erstaunlich dünnhäutig und überreizt finde ich einige Reaktionen hier. Dabei hat awek doch eigentlich sehr ruhig und ausführlich erläutert, warum z.B. Blackfacing ein Problem oder zumindest diskussionswürdig sein könnte. Und es ging ihm erklärtermassen und ausdrücklich nicht um die Zuschreibung „Rassist“ gegen irgendjemanden. Man ist nicht gleich ein Rassist, wenn man sich mal rassistisch äussert oder sich verhält, weil sowas unbewusst und ohne Absicht nämlich schnell mal passieren kann. Warum denn nicht ab und an immer mal wieder sich selbst überprüfen und versuchen, ein bisschen weiter zu kommen?

Die Hautfarbe sollte übrigens auch in der Diskussion keine Rolle spielen. So nach dem Motto „nur Schwarze dürfen sich jetzt aufregen“. Was ist denn das für ein Hirnriss? Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, wo z.b. Schwule gefälligst selbst gegen Homophobie kämpfen sollen, Juden gegen Judenhass oder Schwarze gegen Rassismus.
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awek fand nur den hinweis von dem moderator, dass sie sich mit der schuhcreme oder kohle das gesicht anmalen so blöd, da hat er auch recht, das muss man nicht sagen.
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Editiert: 16.12.13, 00:57 Uhr
twisted schrieb am 16.12.13, 00:01 Uhr:

Du implizierst also, dass du derjenige bist der entscheidet wo für alle Rassismus anfängt und aufhört?

Nein. Ich entscheide gar nichts.
Ich kann auch nicht von mir behaupten, gänzlich frei von Rassismus, Sexismus, Homophobie etc. zu sein (ja, Gott – nicht zu fassen!). Ich unterstelle auch nicht Lanz, Animal, Twisted, one, Rusty und wen ich außer Markus noch vergessen habe rassistische Absichten – oder dass ihr Leute mit Absicht beleidigt. Ich bin ebenso wenig dafür Worte zu verbieten (Ich benutze sie ja auch) oder per Political Correctness aseptische Verhältnisse zu schaffen.

Ich bin jedoch dafür zu verstehen, dass wir (ich traue es mir ja kaum noch zu sagen) Männer, weiß, heterosexuell, europäisch uns nur ganz bedingt eine Vorstellung davon machen können, was andere Menschen, die wir schätzen oder auch gar nicht kennen, im Alltag erleben müssen. Viele kleine Dinge, die manchmal an sich trivial sind – zusammengenommen aber durchaus bedeutend. Ich möchte nicht dazu beitragen, dass sich diese Menschen schlecht fühlen. Ich habe sehr lange nicht verstanden worum es da geht. Ich habe mich da in viele Fettnäpfchen gesetzt und versucht mich rauszureden.

Es wird mir wieder passieren. Ich werde Leute unabsichtig beleidigen – ohne böse Absichten. Aber ich werde mich dabei nicht gut fühlen.
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one schrieb am 16.12.13, 01:27 Uhr:

Was hatte ich nochmal gesagt? Ach ja, diese Diskussion ist absolut schwachsinnig. Alleine diese Diskussion anzuzetteln zeugt von rechtem Gedankentum und dieses ist nicht nur uns Blankos vorbehalten, richtig? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass awek ein Rassist ist, denn er spricht für die Schwarzen und gegen die Weissen. Richtig?

Aber eins kann ich Dir sagen, awek. Die Nigger, die ich kenne würden Dich für Deine Aussagen hier auf einen Spiess stecken. Du bist so ziemlich das schlechteste Beispiel für Anti-Rassenhass, was mir seit langem untergekommen ist. Verbohrt, verklemmt, wahrscheinlich schwul.
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Abalone schrieb am 16.12.13, 01:29 Uhr:

one schrieb am 16.12.13, 01:27 Uhr:

Was hatte ich nochmal gesagt? Ach ja, diese Diskussion ist absolut schwachsinnig. Alleine diese Diskussion anzuzetteln zeugt von rechtem Gedankentum und dieses ist nicht nur uns Blankos vorbehalten, richtig? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass awek ein Rassist ist, denn er spricht für die Schwarzen und gegen die Weissen. Richtig?

Aber eins kann ich Dir sagen, awek. Die Nigger, die ich kenne würden Dich für Deine Aussagen hier auf einen Spiess stecken. Du bist so ziemlich das schlechteste Beispiel für Anti-Rassenhass, was mir seit langem untergekommen ist. Verbohrt, verklemmt, wahrscheinlich schwul.

Natürlich wäre es die Idealsituation, wenn sich niemand mehr für irgendeine Hautfarbe einsetzen müsste, aber im Umkehrschluss Rassismus zu unterstellen, nur weil sich jemand engagiert, ist weltfremd und boshaft.

Apropos. Es wurde ja schon mehrfach gesagt, aber der Ton hier in letzter Zeit... junge, junge.
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protten schrieb am 16.12.13, 09:14 Uhr:

Abalone schrieb am 16.12.13, 01:29 Uhr:

one schrieb am 16.12.13, 01:27 Uhr:

Was hatte ich nochmal gesagt? Ach ja, diese Diskussion ist absolut schwachsinnig. Alleine diese Diskussion anzuzetteln zeugt von rechtem Gedankentum und dieses ist nicht nur uns Blankos vorbehalten, richtig? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass awek ein Rassist ist, denn er spricht für die Schwarzen und gegen die Weissen. Richtig?

Aber eins kann ich Dir sagen, awek. Die Nigger, die ich kenne würden Dich für Deine Aussagen hier auf einen Spiess stecken. Du bist so ziemlich das schlechteste Beispiel für Anti-Rassenhass, was mir seit langem untergekommen ist. Verbohrt, verklemmt, wahrscheinlich schwul.

Natürlich wäre es die Idealsituation, wenn sich niemand mehr für irgendeine Hautfarbe einsetzen müsste, aber im Umkehrschluss Rassismus zu unterstellen, nur weil sich jemand engagiert, ist weltfremd und boshaft.

Apropos. Es wurde ja schon mehrfach gesagt, aber der Ton hier in letzter Zeit... junge, junge.

Ja, der Ton ist alles andere als elegant.
One, erklär bitte mal, wie Du das mit dem Schwulsein in Verbindung bringst.
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moyashi schrieb am 16.12.13, 09:19 Uhr:

One, erklär bitte mal, wie Du das mit dem Schwulsein in Verbindung bringst.
Ich geh' mal Popcorn holen, das wird spannend.
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Die Verbindung ist mir auch schleierhaft.
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