Sport ist Sport

 


alorenz
Veteran

11.05.11
10:04 Uhr
stussy schrieb am 11.05.11, 09:54 Uhr:

am ende wäre mir shietegal, ob jemand anderes zu meinen tätigkeiten sport sagt oder nicht, solange sie mir spaß machen

seh ich zwar auch so, was „meinen“ „sport“ angeht, aber als komplett irrelevant würd ich sone diskussion trotzdem nicht bezeichnen – man muss sich ja damit nicht beschäftigen, aber die frage, wo die idee von „sport“ eigentlich herkommt und wie sie definiert ist und wie sich das entwickelt hat, find ich schon ganz interessant.

guck mal hier:

Unter dem Begriff Sport werden verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen, die meist im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen, zusammengefasst. Das Wort wurde im 19. Jahrhundert aus dem englischen „sport“ entlehnt, das über das Französische auf das lateinische disportare („sich zerstreuen“) zurückgeht.

dass das wort im deutschen so neu ist, hat mich überrascht – und dass es im ursprünglichen sinn gar nix mit kraft oder überhaupt körperlicher aktivität zu tun hat, find ich auch aufschlußreich. (quelle: wikipedia)

und hier:

sport (n.) mid-15c., „pleasant passtime,“ from sport (v.). Meaning „game involving physical exercise“ first recorded 1520s. Original sense preserved in phrases such as in sport „in jest“ (mid-15c.). Sense of „stylish man“ is from 1861, Amer.Eng., probably because they lived by gambling and betting on races. Meaning „good fellow“ is attested from 1881 (e.g. be a sport, 1913). The sport of kings was originally (1660s) war-making. Sportswear is from 1912. Sports car first attested 1928. Sportscast first recorded 1938. Sportsman first recorded 1706. Sporting „characterized by conduct constant with that of a sportsman“ is attested from 1799 (e.g. sporting chance, 1897).

(etymonline)
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Mighty Mike
Veteran

11.05.11
10:08 Uhr
Irrelevanter Beitrag (anzeigen):

Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
stussy
Veteran

11.05.11
10:08 Uhr
ja, aber zu jemanden der fix und fertig und klatschnass aus einem auto steigt zu sagen „haha, du hast keinen sport gemacht“ finde ich irgendwie auch eigenartig.

meine definition ist relativ simpel. sport ist wo man schwitzt.

aber egal. mir erschließt sich halt der grund nicht, warum man dafür eine eng gesetze definition finden muss.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alexxxus
Veteran

11.05.11
10:09 Uhr
stussy schrieb am 11.05.11, 09:54 Uhr:

ich finde, das ist erbsenzählerei im großen stil und das ergebnis ist völligst irrelevant. denn am ende wäre mir shietegal, ob jemand anderes zu meinen tätigkeiten sport sagt oder nicht, solange sie mir spaß machen oder ich erfolgreich bin.

hmm, eigentlich nicht. die definition der kraft spielt auch für den durchschnittsmenschen keine rolle und ob etwas jazz oder blues ist ist für die meisten radiohörer auch egal. trotzdem kann man doch darüber sprechen und sich gedanken machen. für den sportwissenschaftler ist das jedoch interessant und da hier ja einige leute mitdiskutieren, für andere wohl auch. ein konsens wird nicht rauskommen aber das muss ja nicht das ziel sein.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
stussy
Veteran

11.05.11
10:11 Uhr
ja aber du diskutierst m. E,. ob es musik ist.

e: egal, ich werde hier wohl besser eher lesen als schreiben. weitermachen.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alorenz
Veteran

11.05.11
10:13 Uhr
bist du eigentlich sportwissenschaftler, alexxus? weil du das so oft erwähnt hast .. (ich dachte immer, sportwissenschaft beschäftigt sich mit äh .. anaeroben schwellen und trainingsplänen und so zeugs, nicht mit akademischen definitionen)
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Rusty
Veteran

11.05.11
10:14 Uhr
stussy schrieb am 11.05.11, 10:08 Uhr:

ja, aber zu jemanden der fix und fertig und klatschnass aus einem auto steigt zu sagen „haha, du hast keinen sport gemacht“ finde ich irgendwie auch eigenartig.

Ich find witzig, dass die Zuordnung zum Sport ganz verbreitet als gewisse Adelung einer Tätigkeit verstanden wird. Wieso soll Du hast keinen Sport gemacht despektierlich sein, wenn man im selben Atemzug sagt, wie gut er das Rennen gefahren ist?
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alexxxus
Veteran

11.05.11
10:17 Uhr
Ja, stimmt eigentlich.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
stussy
Veteran

11.05.11
10:19 Uhr
naja, weil es einfach eine hochköperliche anstrengung war. alexus argumentiert ja immer aus der sicht der gesamtenergie heraus. aber ist das überhaupt richtig? wenn jemand in einem 2h-rennen mehr kalorien verbrannt hat als ein fechter in 2 monaten, dann hat er doch an und für sich auch eine höhere sportliche leistung erbracht, egal was am ende an gesamtenergie aufgetreten ist.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Ben
Veteran

11.05.11
10:24 Uhr
Das war aber nicht die Frage - und ich finde den Einwand von Rusty sehr gut!
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
stussy
Veteran

11.05.11
10:26 Uhr
du bist ja auch bogenschütze! lol

Spoiler (anzeigen):

umarm
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Rusty
Veteran

11.05.11
10:26 Uhr
Ich halte den Ansatz für richtig und beim Ansatz über’s Schwitzen kommen wir schnurstracks wieder zum Wändestreichen und Möbelschleppen. Außerdem wäre es falsch, einen besonders untrainierten Treppensteiger zum Sportler zu machen, während seine Mitstreiter nur die Etage wechseln.

Hast Du übrigens je gefochten?
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alexxxus
Veteran

11.05.11
10:29 Uhr
alorenz schrieb am 11.05.11, 10:13 Uhr:

bist du eigentlich sportwissenschaftler, alexxus? weil du das so oft erwähnt hast .. (ich dachte immer, sportwissenschaft beschäftigt sich mit äh .. anaeroben schwellen und trainingsplänen und so zeugs, nicht mit akademischen definitionen)

Ja, auch. 50% Sportwissenschaftler und 50% Soziologe lol Es gibt ziemlich viele Teildisziplinen in der Sportwissenschaft. Trainingswissenschaft, Biomechanik, Bewegungswissenschaft, Sportgeschichte, Sportpsychologie usw. Die Schwellenkonzepte und Trainingspläne sind also eher in der Trainingswissenschaft zu finden. Aber die Definition des Sports an sich ist natürlich wichtig, weil man ja damit letztenendes über den Gegenstand des eigenen Fachgebietes entscheidet. Ich habe mir ewig schon keine Gedanken darüber gemacht, deswegen finde ich die Diskussion ja so interessant.

Ich muss leider weg jetzt, aber wenn sich die Diskussion bis morgen hält, steige ich wieder ein.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alexxxus
Veteran

11.05.11
10:32 Uhr
stussy schrieb am 11.05.11, 10:19 Uhr:

naja, weil es einfach eine hochköperliche anstrengung war. alexus argumentiert ja immer aus der sicht der gesamtenergie heraus. aber ist das überhaupt richtig? wenn jemand in einem 2h-rennen mehr kalorien verbrannt hat als ein fechter in 2 monaten, dann hat er doch an und für sich auch eine höhere sportliche leistung erbracht, egal was am ende an gesamtenergie aufgetreten ist.

eher aus der relation der selbst geleisteten arbeit zur gesamtarbeit. da hat man dann einen prozentwert der unabhängig von der gesamtarbeit ist.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
stussy
Veteran

11.05.11
10:36 Uhr
Rusty schrieb am 11.05.11, 10:26 Uhr:



Hast Du übrigens je gefochten?

Nein, ich neige lediglich zur Polemik.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
stussy
Veteran

11.05.11
10:41 Uhr
alexxxus schrieb am 11.05.11, 10:32 Uhr:

stussy schrieb am 11.05.11, 10:19 Uhr:

naja, weil es einfach eine hochköperliche anstrengung war. alexus argumentiert ja immer aus der sicht der gesamtenergie heraus. aber ist das überhaupt richtig? wenn jemand in einem 2h-rennen mehr kalorien verbrannt hat als ein fechter in 2 monaten, dann hat er doch an und für sich auch eine höhere sportliche leistung erbracht, egal was am ende an gesamtenergie aufgetreten ist.

eher aus der relation der selbst geleisteten arbeit zur gesamtarbeit. da hat man dann einen prozentwert der unabhängig von der gesamtarbeit ist.

und genau das finde ich so fraglich. wenn jemand also immense körperliche aufwände bertreibt, die untrainierte menschen zusammenbrechen lassen würden, zählt diese nur nicht als sport weil ein gerät noch mehr leistung dazuliefert.

will sagen die durchgeführten bewegungen sind evtl mehr und anstrengender als bei per definitionem anerkannten sportarten. da hinkt es für mich ein wenig.

e: aber eigntlich wollt ich ja hier still sein.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Squeze
Überläufer

11.05.11
13:57 Uhr
Hm....vielleicht sollte man das als Sport definieren, was eine körperliche Ertüchtigung darstellt? Und wenn man es genau nimmt, stellt dann putzen, malern, etc. doch eine Art von Sport dar, da jemand der stundenlang tagein tagaus die Malerrolle schwingt, durchaus auch eine körperliche Ertüchtigung betreibt. In sofern könnten man Sport absolut relativ betrachten - denn was für den einen eine körperliche Anstrengung darstellt, muss nicht zwangsläufig für den anderen auch ein Anstrengung darstellen
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alorenz
Veteran

11.05.11
14:08 Uhr
Irrelevanter Beitrag (anzeigen):

Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Robin
Überläufer

11.05.11
14:08 Uhr
Dieser Text ist nur für Mitglieder sichtbar.


Jeder der sowas mal gemacht hat wird dir sagen, dass das Sport ist. Nach jedem Lauf steht man unten und ist körperlich an seiner Grenze. Ich spreche da aus Erfahrung.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Rusty
Veteran

11.05.11
14:41 Uhr
Wir sagten ja, es ist knifflig.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
dirk d.
Veteran

11.05.11
17:43 Uhr
ich habe die Diskussion bisher nur verfolgt, mir ist aber dabei aufgefallen, dass die Definition von Sport wohl eher fliessende Grenzen hat. Das wird allein schon dadurch deutlich, dass sich der Begriff Sport ja noch weiter aufbrechen lässt: Breitensport, Freizeitsport, Leistungssport..

Ich denke hier liegt die Krux der Diskussion, da manche Argumente in Richtung Leistungssport gehen, andererseits aber auch als Breitensport ausgelegt werden können. Und für manchen hier ist der Breitensport eben kein „echter“ Sport mehr.

Skifahren ist da sicherlich ein gutes Beispiel, da wohl niemand ein Abfahrtsrennen auf Weltniveau als „kein Sport“ titulieren würde, wohin manch Abfahrtslauf, bevor es zum Après-Ski geht, durchweg nicht als Sport durchgeht.

Theoretisch kann Sport auch Möbelpacken sein, wenn man es denn im sportlichen Kontext sieht. Und das ist ein weiterer Punkt. In dem Moment wo der Wettkampf hinzu kommt, ist manch einer doch eher geneigt von Sport zu sprechen.

Bei Motorsport allerdings nicht von Sport zu sprechen, weil letztlich ein Motor das Gefährt bewegt, halte ich für schlichtweg falsch. Die sportliche Leistung ist nicht, das Objekt pyhsikalisch auf die Geschwindigkeit zu bringen und eine Strecke X zu bewegen (Rudern/Radeln/etc), sondern das Objekt durch die eigene physikalische Leistung zu kontrollieren.

In meinen Augen ist Sport daher eine „körperliche Ertüchtigung mit zerstreuendem Charakter, zur Verbesserung/Erhaltung der pyhsischen und geistigen Konstitution „.
(An der Ausarbeitung der Definition arbeite ich noch ouw )
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Mortex
Veteran

11.05.11
20:03 Uhr
Ich glaub man kann sagen, dass Sport an sich nie nützlich ist (im Gegensatz zu Malern, oder Umziehen, usw...). Es ist immer anstrengend und fordernd. Aber ohne Pflicht oder Zweck, eher als so ne Art Leidenschaft. Von dem her würde ich da dann durchaus auch Schach und Counterstrike dazuzählen.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
pluspuls
Gast

11.05.11
20:25 Uhr
Klar ist Sport auch nützlich, Steigerung der Produktivkraft der Bevölkerung beispielsweise. HJ und BDM sind da wohl die krassesten Beispiele, aber die ganzen BMG- oder Deutscher Sportbund-Kampagnen für Sport und Gesundheit zeigen das ebenso (Sport macht gesündere Menschen, die das Gesundheitssystem weniger kosten und gut für die Wirtschaft sind).
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Mortex
Veteran

11.05.11
20:35 Uhr
Schon klar, ich mein ja auch nützlich in der unmittelbaren Ausführung. Sport ist unproduktiv (brain). Man verfolgt damit doch kein akutes Ziel. Natürlich wird man dadurch fitter, schneller, klüger, etc...aber das ist ja eher eine Konsequenz daraus.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Rusty
Veteran

11.05.11
20:58 Uhr
Guter Punkt.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alexxxus
Veteran

12.05.11
11:31 Uhr
Robin schrieb am 11.05.11, 14:08 Uhr:

Dieser Text ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jeder der sowas mal gemacht hat wird dir sagen, dass das Sport ist. Nach jedem Lauf steht man unten und ist körperlich an seiner Grenze. Ich spreche da aus Erfahrung.

Da bin ich völlig bei dir. Die von mir vorgeschlagene Definition war einfach unzureichend.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alexxxus
Veteran

12.05.11
12:04 Uhr
dirk d. schrieb am 11.05.11, 17:43 Uhr:

ich habe die Diskussion bisher nur verfolgt, mir ist aber dabei aufgefallen, dass die Definition von Sport wohl eher fliessende Grenzen hat. Das wird allein schon dadurch deutlich, dass sich der Begriff Sport ja noch weiter aufbrechen lässt: Breitensport, Freizeitsport, Leistungssport..

Ich denke hier liegt die Krux der Diskussion, da manche Argumente in Richtung Leistungssport gehen, andererseits aber auch als Breitensport ausgelegt werden können. Und für manchen hier ist der Breitensport eben kein „echter“ Sport mehr.

Ich probiere vielmehr, eine Definition zu finden, die nicht nur entweder den Breitensport oder den Leistungssport zum Gegenstand hat. Der Breitensport ist meiner Ansicht nach überhaupt die Grundlage. Profisport hat sich recht spät entwickelt, wobei auch der Begriff Sport ansich ja nicht besonders alt ist

dirk d. schrieb am 11.05.11, 17:43 Uhr:

Skifahren ist da sicherlich ein gutes Beispiel, da wohl niemand ein Abfahrtsrennen auf Weltniveau als „kein Sport“ titulieren würde, wohin manch Abfahrtslauf, bevor es zum Après-Ski geht, durchweg nicht als Sport durchgeht.

Theoretisch kann Sport auch Möbelpacken sein, wenn man es denn im sportlichen Kontext sieht. Und das ist ein weiterer Punkt. In dem Moment wo der Wettkampf hinzu kommt, ist manch einer doch eher geneigt von Sport zu sprechen.

Das mit dem Skisport habe ich ja gerade nochmal oben angesprochen. Mit dem Wettkampf als entscheidendes Element für die allgemeine Wahrnehmung hast du sicher Recht. Wenn ich im Garten beim Umgraben einen großen Stein irgendwohin werfe, ist das sicher kein Sport, aber im Kontext der Highland-Games o.ä. wird es als Sport betrachtet.

dirk d. schrieb am 11.05.11, 17:43 Uhr:

Bei Motorsport allerdings nicht von Sport zu sprechen, weil letztlich ein Motor das Gefährt bewegt, halte ich für schlichtweg falsch. Die sportliche Leistung ist nicht, das Objekt pyhsikalisch auf die Geschwindigkeit zu bringen und eine Strecke X zu bewegen (Rudern/Radeln/etc), sondern das Objekt durch die eigene physikalische Leistung zu kontrollieren.

Da gehen unsere Meinungen auseinander, für mich ist das Beschleunigen des Sportgerätes und/oder des Sportlers aus eigener Kraft und die damit überwundene Distanz absolut das konstituierende Element. Das war ja die Stelle, wo es mit dem Ski knifflig wurde, weil der Skifahrer überwiegend durch die Erdbeschleunigung bewegt wird. Vielleicht muss man einfach die Erdbeschleunigung als erlaubte Konstante und zusätzliche Kraft miteinbeziehen. Denn ohne Gravitation könnten wir unsere eigenen Körperkräfte ja garnicht entfalten. Insofern ist diese bei allen sportlichen Aktivitäten sowieso enthalten. Aber wirklich viele gute Anregungen hier.

dirk d. schrieb am 11.05.11, 17:43 Uhr:

In meinen Augen ist Sport daher eine „körperliche Ertüchtigung mit zerstreuendem Charakter, zur Verbesserung/Erhaltung der pyhsischen und geistigen Konstitution „.
(An der Ausarbeitung der Definition arbeite ich noch ouw )

Problematisch, denn das geht fast eher in den Bereich der Gesundheitsförderung entsprechend der Definition der WHO, als Zustand des körperlichen, sozialen und gesistigen Wohlbefindens. Das Ziel des Sports sind schon die Ergebnisse, die Leistung. Der Körper und seinen Ertüchtigung ist schon irgendwie Mittel zum Zweck, allerdings ist der Sport ohne ihn nicht denkbar. Der Motosport stellt aus dieser Sicht eben eine meiner Meinung nach unzulässige Marginalisierung des Körpers dar, genau genommen könnte man ja die Autos auch fernsteuern, ohne den Wettbewerb als solchen massiv zu verändern. Das sollte beim Sport aber nicht der Fall sein, denke ich.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alexxxus
Veteran

12.05.11
12:07 Uhr
Mortex schrieb am 11.05.11, 20:35 Uhr:

Schon klar, ich mein ja auch nützlich in der unmittelbaren Ausführung. Sport ist unproduktiv (brain). Man verfolgt damit doch kein akutes Ziel. Natürlich wird man dadurch fitter, schneller, klüger, etc...aber das ist ja eher eine Konsequenz daraus.

Der reine Selbstzweck ist natürlich in Zeiten des totalen medialisierten Profisportes schwierig aufrecht zu erhalten aber dennoch ein guter Punkt. Das Ziel ist die Leistung als solches, das Ergebnis des Spiels, von dem man außer Ruhm und Ehre und Sponsorengeldern nichts hat lol
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Flix
Veteran

12.05.11
12:34 Uhr
Ich hab mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen.

Aus meiner Perspektive heraus, muss man sich das Wort in seinem Gebrauch anschauen: Man sagt ja auch „sportliches Verhalten“ etwa – Sport ist für mich ein fairer Wettkampf mit festen Regeln. Punkt.

Da geht es weniger um körperliche Leistung, als um die Rahmenbedingungen. Es ist ja auch ein eingedeutschter Begriff, konkreter wäre „Leibesertüchtigung“. ;)
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
alexxxus
Veteran

12.05.11
12:44 Uhr
das ist vielleicht ein bisschen zu einfach, alles was keinen wettkampf beinhaltet, wäre kein sport. dann fällt ja als erstes mal leibesertüchtigung raus, denn das hat mit wettkampf nix zu tun.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
 
#