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The virtual strike
18 Belgische Werbeagenturen schalten ihre Webseiten ab,
um darauf gemeinsam gegen die irrwitzigen Bedingungen bei Pitches zu protestieren.
http://www.aironair.be/
um darauf gemeinsam gegen die irrwitzigen Bedingungen bei Pitches zu protestieren.
http://www.aironair.be/
Ganz ehrlich, wer achtet schon auf Webseiten bei den Agenturen?
Und dann auch nur für eine Woche. Wäre das jetzt eine Nachrichtenagentur, oder sonstige Institution die notwendige Infos auf deren Webseiten präsentieren würden, aber das ist bei Werbeagenturen doch überhaupt nicht der Fall.
Interessante hätte ich es gefunden, wenn Sie z.B. Werbebanner gebucht hätten, auf prominenten Seiten, die dann letztendlich weiss, oder andere ungewohnte Inhalte zeigen.
So, finde ich, geht das irgendwie schief.
Und dann auch nur für eine Woche. Wäre das jetzt eine Nachrichtenagentur, oder sonstige Institution die notwendige Infos auf deren Webseiten präsentieren würden, aber das ist bei Werbeagenturen doch überhaupt nicht der Fall.
Interessante hätte ich es gefunden, wenn Sie z.B. Werbebanner gebucht hätten, auf prominenten Seiten, die dann letztendlich weiss, oder andere ungewohnte Inhalte zeigen.
So, finde ich, geht das irgendwie schief.
hm. ich frage mich, ob das die potentiellen pitch-ausrufer überhaupt erreicht und ob sich die agenturen wohlmöglich nicht ins eigene fleisch schneiden mit der aktion, weil andere potentielle kunden nicht an die normalen websites kommen. - wäre es denn nicht wohlmöglich besser, bei den nächsten „pitch-einladungen“ mit den unternehmen zu reden und zu erklären, warum man da nicht mehr mitmachen will?
phloo
Spoiler (anzeigen):
(haben wir erst kürzlich so gemacht, und der kunde, den wir vorher schonmal durch einen gewonnen pitch betreut haben, kam einigermaßen gut ins grübeln)
(haben wir erst kürzlich so gemacht, und der kunde, den wir vorher schonmal durch einen gewonnen pitch betreut haben, kam einigermaßen gut ins grübeln)
Ich find's gut.
Die Botschaft ist ja nicht nur ein Signal an die Pitch-Ausrufer, sondern sie demonstriert Zusammenhalt und wird damit vielleicht die eine oder andere Agentur ermutigen, auch mal einen Pitch abzusagen. Je mehr das tun, desto schneller hört der Pitch-Overkill auf.
Die Botschaft ist ja nicht nur ein Signal an die Pitch-Ausrufer, sondern sie demonstriert Zusammenhalt und wird damit vielleicht die eine oder andere Agentur ermutigen, auch mal einen Pitch abzusagen. Je mehr das tun, desto schneller hört der Pitch-Overkill auf.
honsey schrieb am 10.02.10, 13:22 Uhr:
auf supertopic haben sies immerhin geschafft
ja, aber uns gestalter/werber/entwickler sollte das nicht so sehr erreichen, sondern pichende unternehmen, an die sich die botschaft schliesslich richtet.
das mit dem zusammenhalt der agenturen stimmt natürlich trotzdem: die agenturen, die ja eigentlich konkurrenten sind, verpflichten sich so gegenseitig zu dieser aussage und haltung. eine agentur, die einen pitch ablehnt, hat ja normalerweise immernoch das blöde gefühl, ihren konkurrenten so einen möglichen job zuzuspielen.
