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US Wahl 2012

News Politik
 
Kannste gerne machen. Klar sieht es bei uns nicht rosig aus, das würde ich nie bestreiten, aber wir sind meilenweit von amerikanischen Verhältnissen entfernt. Oder würde, nur als aktuelles Beispiel, hier eine vergleichbare Prozentzahl der Bürger auf die Idee kommen, zu behaupten, die gesetzlichen Krankenkassen seien eine Ausgeburt des kommunistischen Teufels? Und auch die Gehirnamputierten, die die Evolution aus dem Schulwissen verbannen wollen halten sich vergleichsweise in starken Grenzen. Oder etwa nicht?
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Editiert: 07.11.12, 11:29 Uhr
Sollte die Wahl nicht angeblich eine spannende Sache werden?



Wenn man mal diese Umfrage zugrunde legt und Florida vernachlässigt (noch nicht ausgezählt) dann hat Obama von den 11 unentschlossenen Staaten 10 geholt und Romney 1. Nur North Carolina fiel an Romney.

Obama 10:1 Romney (Staaten)
Obama 117:15 Romney (Wahlleute)

Und trotzdem wollte uns die Presse die ganze Zeit glauben machen, es wäre so offen wie nie.
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Wenn du mal die einzelnen Staaten anschaust, dann ist das schon ziemlich eng. In Virginia z.B. 50% zu 49%. Dort gab es 13 Wahlmänner. In Ohio das gleiche bei 18 Wahlmännern. Bei allen Stimmen ist es auch nur 1% Unterschied. Das ist schon relativ eng, oder nicht?
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alexxxus schrieb am 07.11.12, 10:53 Uhr:

Kannste gerne machen. Klar sieht es bei uns nicht rosig aus, das würde ich nie bestreiten, aber wir sind meilenweit von amerikanischen Verhältnissen entfernt. Oder würde, nur als aktuelles Beispiel, hier eine vergleichbare Prozentzahl der Bürger auf die Idee kommen, zu behaupten, die gesetzlichen Krankenkassen seien eine Ausgeburt des kommunistischen Teufels? Und auch die Gehirnamputierten, die die Evolution aus dem Schulwissen verbannen wollen halten sich vergleichsweise in starken Grenzen. Oder etwa nicht?

Ich glaube im umgekehrten Fall (keine Krankenkasse und 200 Eur zusatzkosten im Monat) würden auch ganze Schichten aufmupfen. Man kann sich in Europa die Abwesenheit von „Sozialstaat“ halt gar nicht vorstellen. Und was in Amerika die Extremfundamentalisten sind, sind hier Christliche Splittergruppen, Nazis usw pp.

Ich finde es niederträchtig nicht ok Amerika als dümeres Folk hinzustellen, oder im Umkehrschluss zu behaupten, dass wir das bessere sind. (hatten wir schon, ging schlecht aus)
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awek schrieb am 07.11.12, 11:28 Uhr:

Wenn du mal die einzelnen Staaten anschaust, dann ist das schon ziemlich eng. In Virginia z.B. 50% zu 49%. Dort gab es 13 Wahlmänner. In Ohio das gleiche bei 18 Wahlmännern. Bei allen Stimmen ist es auch nur 1% Unterschied. Das ist schon relativ eng, oder nicht?

Ja, aber dank des beknackten Wahlsystems eben nicht.

Bei der Berichterstattung wird anscheinend gern so getan, als ob die 49% in einem Staat irgendetwas zum Ergebnis beitragen würden, wenn man man einfach direkt staatsübergreifende Umfragen veröffentlicht, statt sie vorher in Wahlleute umzurechnen.
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Mighty Mike schrieb am 07.11.12, 11:28 Uhr:

Und was in Amerika die Extremfundamentalisten sind, sind hier Christliche Splittergruppen, Nazis usw pp.

Ist doch Quatsch, in den USA gibt es komplett alles was es hier gibt ebenfalls und noch viel extremer, völlig egal ob religiös fundamentalistisch oder rechtsradikal.

Mighty Mike schrieb am 07.11.12, 11:28 Uhr:

Ich finde es niederträchtig nicht ok Amerika als dümeres Folk hinzustellen, oder im Umkehrschluss zu behaupten, dass wir das bessere sind. (hatten wir schon, ging schlecht aus)

Mache ich auch überhaupt nicht, aber die Extreme liegen dort einfach wesentlich weiter auseinander. Ich sagte schon, dass wir auch auf dem Weg dorthin sind, aber eben nocht nicht so weit wie die USA.
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Ich hab mir mit einem Kumpel die ganze Nacht im Wechsel CNN und FOX angeschaut. Genial, wie Fox total depressiv ab 21 Uhr Eastern wurde. Und erschreckend, wie schnell die Tea Party Leute sofort sagen, dass das daran liegt, dass Romney zu liberal sei. Hoffentlich werden die Spinner nicht noch stärker...
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alexxxus schrieb am 07.11.12, 11:50 Uhr:

Mighty Mike schrieb am 07.11.12, 11:28 Uhr:

Ich finde es niederträchtig nicht ok Amerika als dümeres Folk hinzustellen, oder im Umkehrschluss zu behaupten, dass wir das bessere sind. (hatten wir schon, ging schlecht aus)

Mache ich auch überhaupt nicht, aber die Extreme liegen dort einfach wesentlich weiter auseinander. Ich sagte schon, dass wir auch auf dem Weg dorthin sind, aber eben nocht nicht so weit wie die USA.

[...]und schon gar nicht die naiven und ignoranten Vorstellungen riesiger Bevölkerungsanteile. Wir sind nicht zu doof zu kapieren, das etwas schief läuft, sondern zu träge und ängstlich, etwas daran zu ändern. Auch nicht cool, aber wahrscheinlich eine bessere Voraussetzung [...]

Abgesehen davon, bezog ich mich in meiner Aussage auf den Artikel, deswegen hab ich ihn auch zitiert. ;) Es ging mir jetzt nicht um Staatsschulden oder die politische Landschaft im allgemeinen, sondern die Bedeutung des Kapitalismus im politischen Handeln. Alles andere war ja eh mehr so Geschwafel.
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Donald Trump ist nicht so obama...
He lost the popular vote by a lot and won the election. We should have a revolution in this country!
http://mashable.com/2012/11/06/trump-rea...ashable%29
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Tob. schrieb am 07.11.12, 12:25 Uhr:

alexxxus schrieb am 07.11.12, 11:50 Uhr:

Mighty Mike schrieb am 07.11.12, 11:28 Uhr:

Ich finde es niederträchtig nicht ok Amerika als dümeres Folk hinzustellen, oder im Umkehrschluss zu behaupten, dass wir das bessere sind. (hatten wir schon, ging schlecht aus)

Mache ich auch überhaupt nicht, aber die Extreme liegen dort einfach wesentlich weiter auseinander. Ich sagte schon, dass wir auch auf dem Weg dorthin sind, aber eben nocht nicht so weit wie die USA.

[...]und schon gar nicht die naiven und ignoranten Vorstellungen riesiger Bevölkerungsanteile. Wir sind nicht zu doof zu kapieren, das etwas schief läuft, sondern zu träge und ängstlich, etwas daran zu ändern. Auch nicht cool, aber wahrscheinlich eine bessere Voraussetzung [...]

Abgesehen davon, bezog ich mich in meiner Aussage auf den Artikel, deswegen hab ich ihn auch zitiert. ;) Es ging mir jetzt nicht um Staatsschulden oder die politische Landschaft im allgemeinen, sondern die Bedeutung des Kapitalismus im politischen Handeln. Alles andere war ja eh mehr so Geschwafel.

Das ist mir klar und die Bedeutung des Kapitalismus im politischen Handeln ist zwar auch bei uns übel, aber nicht so krass wie in den USA. Und ich glaube tatsächlich, dass in den USA ein größerer Anteil der Bevölkerung als bei uns denkt, dass man etwa mit einer, krasse Ungleichheit erzeugenden, kapitalismusgetränkten Politik tatsächlich die Probleme des Landes lösen könnte und dass das, was dabei herauskommt, auch im Sinner der schlechtgestelltesten Mitglieder der Gesellschaft sei. Das ist ein Ergebnis der langjährigen Ignoranz von bildungs- und gesellschaftspolitischen Themen, die eigentlich unter den Nägeln brennen sollten und wir sind ebenfalls auf diesem Zug. Ich verurteile nicht die Amerikaner per se, das lasse ich mir nicht vorwerfen und wäre ein billiges Totschlagargument, sondern ich bedauere zutiefst, was dieses Land mit sich gemacht hat. Aber was soll ich sagen, jede Ära kommt zu einem Ende und wir erleben das Ende der amerikanischen Vorherrschaft in der Welt. Wer das nicht sieht, ist blind lol
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Irrelevanter Beitrag (anzeigen):

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alexxxus schrieb am 07.11.12, 13:04 Uhr:

das Ende der amerikanischen Vorherrschaft in der Welt.

ich würde da noch weiter gehen und sagen: das ende der „weißen weltherrschaft“. honks
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hammer

Spoiler (anzeigen):

MITT ROMNEY RIGHT NOW
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Editiert: 07.11.12, 15:48 Uhr
Wahlautomat trollte:


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My wife and I went to the voting booths this morning before work. There were 4 older ladies running the show and 3 voting booths that are similar to a science fair project in how they fold up. They had an oval VOTE logo on top center and a cartridge slot on the left that the volunteers used to start your ballot.

I initially selected Obama but Romney was highlighted. I assumed it was being picky so I deselected Romney and tried Obama again, this time more carefully, and still got Romney. Being a software developer, I immediately went into troubleshoot mode. I first thought the calibration was off and tried selecting Jill Stein to actually highlight Obama. Nope. Jill Stein was selected just fine. Next I deselected her and started at the top of Romney's name and started tapping very closely together to find the 'active areas'. From the top of Romney's button down to the bottom of the black checkbox beside Obama's name was all active for Romney. From the bottom of that same checkbox to the bottom of the Obama button (basically a small white sliver) is what let me choose Obama. Stein's button was fine. All other buttons worked fine.

I asked the voters on either side of me if they had any problems and they reported they did not. I then called over a volunteer to have a look at it. She him hawed for a bit then calmly said „It's nothing to worry about, everything will be OK.“ and went back to what she was doing. I then recorded this video.

There is a lot of speculation that the footage is edited. I'm not a video guy, but if it's possible to prove whether a video has been altered or not, I will GLADLY provide the raw footage to anyone who is willing to do so. The jumping frames are a result of the shitty camera app on my Android phone, nothing more.

Interviews have been granted to:
Al Jazeera




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kathi schrieb am 07.11.12, 15:40 Uhr:

Wahlautomat trollte:


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=


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HAHA
On Tuesday, President Barack Obama was re-elected, which means, of course, that Mitt Romney lost. But if Romney had won, the president-elect would have needed a website. It makes sense that his staffers would have prepared one. But if the fool who accidentally published it wasn't already out of a job, well, he should be fired.

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Zum Thema wie knapp die Wahl war: http://zurpolitik.com/2012/11/07/obamas-...hm-zu-tun/
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interessant, danke!
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