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Wahlwerbung
Editiert: 10.01.08, 09:57 Uhr
NPD Hessen
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„OOOOOOH“, „AAAAAAAAAH“, „UUUUUUUUUH“, hahahaaaaaaaa....
„Je stärker die Linke, desto sozialer wird Deutschland“
Hahahaaaa, ich brech weg....
„Je stärker die Linke, desto sozialer wird Deutschland“
Hahahaaaa, ich brech weg....
Interessant fand ich die Diskussion, was schlimmer ist:
Der HR hat sich ja Anfangs geweigert, den Spot auszustrahlen, aufgrund etwaiger Verletzungen des „Volksverhetzungsparagraphen“ §130 StGB. Allerdings hat der hessische Verwaltungsgerichtshof das Urteil des Frankfurter Verwaltungsgerichtshof, der die Meinung des HR teilte, aufgehoben mit der Begründung wir leben in einer Demopkratie, in der alle Sender verpflichtet sind diese Spots auszustrahlen.
Ist es jetzt schlimmer, dass der Spot ausgestrahlt wird und daher einige „kleine Männer“ im braunen Sumpf versinken, oder ist die Gefahr größer, dass im Falle eines geblockten Spots mehr „kleine Männer“ auf das Medien-Echo aufgrund der unterdrückten, freien Meinungsäußerung herein fallen?
Theoretisch sollte man in einer gefestigten Demokratie davon ausgehen, dass der Spot keinen Erfolg hat, allerdings bin ich mir da bei der heutigen Politikverdrossenheit und dem ständigen gejammer über die wirtschaftliche Situation nicht mehr so sicher...
Der HR hat sich ja Anfangs geweigert, den Spot auszustrahlen, aufgrund etwaiger Verletzungen des „Volksverhetzungsparagraphen“ §130 StGB. Allerdings hat der hessische Verwaltungsgerichtshof das Urteil des Frankfurter Verwaltungsgerichtshof, der die Meinung des HR teilte, aufgehoben mit der Begründung wir leben in einer Demopkratie, in der alle Sender verpflichtet sind diese Spots auszustrahlen.
Ist es jetzt schlimmer, dass der Spot ausgestrahlt wird und daher einige „kleine Männer“ im braunen Sumpf versinken, oder ist die Gefahr größer, dass im Falle eines geblockten Spots mehr „kleine Männer“ auf das Medien-Echo aufgrund der unterdrückten, freien Meinungsäußerung herein fallen?
Theoretisch sollte man in einer gefestigten Demokratie davon ausgehen, dass der Spot keinen Erfolg hat, allerdings bin ich mir da bei der heutigen Politikverdrossenheit und dem ständigen gejammer über die wirtschaftliche Situation nicht mehr so sicher...
naja. diese npd-spots sind ja nicht wirklich ernst zu nehmen, akuten brechreiz verursacht bei mir gerade wieder roland koch — kaum ist wahlkampf, kommt fischt der brutalstmöglich am rechten rand.
der typ ist widerlich.
der typ ist widerlich.
Was hat Roland Koch, abgesehen davon dass ich ihn nicht mag, denn so schlimmes gesagt? „Wir haben zuviele kriminelle Ausländer“??? Was ist denn daran jetzt falsch oder gelogen oder an den Haaren herbei gezogen???
twisted schrieb am 06.01.08, 20:06 Uhr:
Was hat Roland Koch, abgesehen davon dass ich ihn nicht mag, denn so schlimmes gesagt? „Wir haben zuviele kriminelle Ausländer“??? Was ist denn daran jetzt falsch oder gelogen oder an den Haaren herbei gezogen???
oha! zuviele ist das stichwort. worauf will man da wohl hinaus?
es ist billigste angstmacherei und schadet deutschland auf dem globalen markt. vom ansehen mal ganz abgesehen. das bringt stimmen aus der unterschicht - nicht mehr und nicht weniger.
Ok, angenommen ich stehe vor der Kamera und sage folgenden Satz:
„Wir haben zuviele kriminelle Jugendliche“
Was hast Du dann für ein Gegenargument? Beides stimmt zu 100%, da gibt es nichts zu rütteln. Außerdem ist es die Aufgabe eines jeden Politikers, vor jeglicher Wahl seinen Standpunkt klar zu machen. Würdest Du einen Politiker wählen, der sagt: „Alles ist gut so wie es ist!“?
Wie gesagt - ich mag Roland Koch auch nicht leiden - aber ihm hiermit Ausländerfeindlichkeit und „rechte“ Allüren anzuhängen, das is einfach nur unbedachte Panikmache. Diejenigen, die ihn dafür sprichwörtlich gerade „steinigen“ sind, reduziert betrachtet diejenigen, welche „hetzen“ - nicht Herr Koch.
Frag' doch in Amerika, Spanien, Frankreich oder sonstwo - bei den Amerikanern sind es die Mexikaner, bei welchen die Kriminalitätsrate immens hoch liegt, in Frankreich die Algerier et cetera... Und wenn dann ein Politiker keine Kritik üben darf - wobei er das nichtmal getan hat, er hat nur eine Feststellung gemacht, welche jedem wohl bewusst ist - dann frage ich mich, was ein Politiker noch für eine Funktion hat.
Ausländer-Kriminalität ist ein altbekanntes Problem und wird durch solch eine Feststellung weder besser, noch schlechter - Aber es ist immernoch ein Problem!
Abschließend: Kannst Du sagen, an wem/was oben zitierte Aussage eine Kritik sein soll? Die Aussage wertet nicht - sie kritisiert sowie sie da steht kriminelle Ausländer & die deutsche Einwanderer- bzw. Ausländer-Politik gleichermaßen. So what?
....so, jetzt bin ich leer
„Wir haben zuviele kriminelle Jugendliche“
Was hast Du dann für ein Gegenargument? Beides stimmt zu 100%, da gibt es nichts zu rütteln. Außerdem ist es die Aufgabe eines jeden Politikers, vor jeglicher Wahl seinen Standpunkt klar zu machen. Würdest Du einen Politiker wählen, der sagt: „Alles ist gut so wie es ist!“?
Wie gesagt - ich mag Roland Koch auch nicht leiden - aber ihm hiermit Ausländerfeindlichkeit und „rechte“ Allüren anzuhängen, das is einfach nur unbedachte Panikmache. Diejenigen, die ihn dafür sprichwörtlich gerade „steinigen“ sind, reduziert betrachtet diejenigen, welche „hetzen“ - nicht Herr Koch.
Frag' doch in Amerika, Spanien, Frankreich oder sonstwo - bei den Amerikanern sind es die Mexikaner, bei welchen die Kriminalitätsrate immens hoch liegt, in Frankreich die Algerier et cetera... Und wenn dann ein Politiker keine Kritik üben darf - wobei er das nichtmal getan hat, er hat nur eine Feststellung gemacht, welche jedem wohl bewusst ist - dann frage ich mich, was ein Politiker noch für eine Funktion hat.
Ausländer-Kriminalität ist ein altbekanntes Problem und wird durch solch eine Feststellung weder besser, noch schlechter - Aber es ist immernoch ein Problem!
Abschließend: Kannst Du sagen, an wem/was oben zitierte Aussage eine Kritik sein soll? Die Aussage wertet nicht - sie kritisiert sowie sie da steht kriminelle Ausländer & die deutsche Einwanderer- bzw. Ausländer-Politik gleichermaßen. So what?
....so, jetzt bin ich leer
Einleitend: Aus „Wir haben zuviele kriminelle Ausländer“ wurde im zweiten Beitrag „Wir haben zuviele kriminelle Jugendliche“... da du aber weiter von den Problemen der Amis mit Mexikanern schreibst meinst du wohl weiterhin „kriminelle, jugendliche Ausländer“.
Ich stimme dir zu, dass es „zu viele“ „kriminelle Jugendliche“ gibt. Das ist ein Gemeinplatz, jeder Kriminelle ist einer zuviel. Gerade wenn s ein Jugendlicher ist. Nun könnte man fragen: Warum wird denn einer kriminell? Weil er ein schlechter Mensch ist? Gott ihn nicht mag? Oder er die falschen Eltern hatte? Oder wenn er vielleicht in einer Gesellschaft keinen anderen Weg sieht um zu materiellem Wohlstand zu kommen? Weil ihm die „normalen“ Erwerbswege und Aufstiegskanäle auf Grund seiner Herkunft verwehrt bleiben? Wenn man ihm von klein an das Gefühl gibt nichts wert und sowieso unerwünscht zu sein?
Könnte man. Muss man aber nicht. Man kann auch am rechten Rand fischen gehen, wie der Herr Koch. Dazu stellt der Herr Koch keine Frage, sonst müssten die Leute nachdenken und Nachdenker, das sind eher nicht die Wähler vom Herrn Koch. Sonder gibt eine Antwort, denn wer Antworten hat braucht sie nicht mehr suchen und kann den Herrn Koch wählen, weil der ja immer so gute Antworten auf alles weiß. Damit das auch richtig gut rüberkommt, sagt der Herr Koch nicht „Wir haben zuviele kriminelle Jugendliche.“ er sagt „Wie haben zuviele kriminelle (jugendliche?) Ausländer“. Warum der Herr Koch das sagt? Na, weil er wie jeder Stammtischbruder weiß, dass Ausländer eh nur Sozialschmarotzer und Kriminelle sind. Man kriminelle Ausländer bekanntlich abschieben und das Problem so wunderbar lösen kann. So ne einfache Antwort und Lösung gefällt den Leuten und so kann der Herr Koch damit prima Stimmen für die nächsten Landtagswahlen sammeln.
Eigentlich toll, nur dann sagen die ganzen frechen Intellektuellen, dass der Herr Koch ein fieser, rechter Populist ist und obwohl du den Herrn Koch nicht magst, fragst du dich warum die das über den Herr Koch sagen. Konkret: „Was ist denn daran jetzt falsch oder gelogen oder an den Haaren herbei gezogen?“ Naja, die „kriminellen Ausländer“ von welchen Koch und Konsorten so gerne sprechen sind überhaupt keine Ausländer. Das sind die Kinder und Kindeskinder von Ausländern die mal nach Deutschland geholt wurden um hier am Wirtschaftswunder mitzuarbeiten. Und diese Kinder und Kindeskinder sind wie jeder Andere hier Geborene: Deutsche. Dass diese Deutschen ausländischer Abstammung überdurchschnittlich oft straffällig werden ist ein Problem, allerdings keines, das man mit ihrer Herkunft erklären oder einer Abschiebung lösen könnte. Herr Koch übt also keineswegs „ehrliche und gerechtfertigte Kritik / Feststellung“ wie du denkst, er schiebt eine Scheindiagnose und eine Scheinlösung vor und lenkt so vom tatsächlichen Problem ab, nur um Stimmen zu sammeln. Auf unsere Kosten und die unserer Mitbürger.
Denn gerade in dem Herr Koch mit seinen Aussagen die falsche Unterscheidung zwischen Deutschen und Deutschen ausländischer Abstammung und das Vorurteil des „kriminellen Ausländers / Deutschen ausländischer Abstammung“ beschwört und so zementiert sorgt er dafür, dass diese Menschen in unserer Gesellschaft weiterhin keine Aufstiegschancen (die Lehrstelle bei Lieschen Müller...) haben. Deshalb materiell benachteiligt sind, sich aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen und dann möglicherweise in einer Trotzreaktion gegen diese Gesellschaft handeln, sprich kriminell werden. Na herzlichen Dank, Herr Koch.
wenn jemand sagt, es gäbe zu viele kriminelle ausländer, dann will er doch nicht nur eine (wahre) tatsachenbehauptung aufstellen. er sagt damit, dass diese leute kriminell sind, weil sie ausländer sind. sogar das ist wahr, aber: in wahrheit ist das ein soziales problem, weil unverhältnismäßig viele ausländer den ärmeren (=eher kriminellen) schichten angehören. und genau das sagt er nicht und bringt auch keine lösungsansätze. damit wird das eigentlich allgemeine soziale problem auf bloßes „ausländertum“ reduziert (= die ausländer sind schuld). und das ist ausländerfeindlich.
trurl schrieb am 06.01.08, 22:07 Uhr:
und das ist ausländerfeindlich.
und nicht nur aus schlechter laune oder unwissenheit, sondern absolut vorsätzlich und bei vollem verstand. roland koch würde sich niemals so äussern, wenn er sich um ein amt im bund bei den wählern bewerben würde. dann würde er ja im ausland schlecht dastehen - so kommt es hoffentlich nicht zu sehr über deutschlands grenzen hinaus...
Ja, so haben wir verschieden Ansichten vom Thema. Aber in einem sind wir uns wohl alle einig: Koch ist nicht vertrauenswürdig - Egal, was er vom Stapel lässt.
Ich denke trotzdem, und möchte das gerne noch einmal unterstreichen, dass man sich vielleicht eher fragen sollte - „Wie verkalkt sind die Leute, die darauf jetzt anspringen und Koch wählen?“ als „Wie dumm ist Koch eigentlich?“
Koch will nur Stimmen abfischen - ABER - das eigentlich schlimme ist: Er bekommt sie.
Ich denke trotzdem, und möchte das gerne noch einmal unterstreichen, dass man sich vielleicht eher fragen sollte - „Wie verkalkt sind die Leute, die darauf jetzt anspringen und Koch wählen?“ als „Wie dumm ist Koch eigentlich?“
Koch will nur Stimmen abfischen - ABER - das eigentlich schlimme ist: Er bekommt sie.
Editiert: 10.01.08, 09:58 Uhr
CDU Hessen
Eine helfende Hand, ein lachendes Gesicht und das Gefühl, wenn wir in Kinderaugen sehen!
Arbeitsplätze
Bildung
Editiert: 10.01.08, 09:56 Uhr
Freie Wähler Niedersachsen
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Männo, so werde ich nie Erfinder
Christoph Woerner schrieb am 06.01.08, 20:22 Uhr:
twisted schrieb am 06.01.08, 20:06 Uhr:
Was hat Roland Koch, abgesehen davon dass ich ihn nicht mag, denn so schlimmes gesagt? „Wir haben zuviele kriminelle Ausländer“??? Was ist denn daran jetzt falsch oder gelogen oder an den Haaren herbei gezogen???
oha! zuviele ist das stichwort. worauf will man da wohl hinaus?
es ist billigste angstmacherei und schadet deutschland auf dem globalen markt. vom ansehen mal ganz abgesehen. das bringt stimmen aus der unterschicht - nicht mehr und nicht weniger.
nur weil es so viele in der unterschicht gibt (was ist eigentlich eine unterschicht?) darf ich nicht meine meinung sagen, weil mr. iq40 sie falsch verstehen könnte?
wer die npd überhaupt ernst nimmt ist doch eh zu blöd um gerade zu scheissen.
mir ist da viel mehr bei den linken schlecht geworden.
die betreiben genau die gleiche bauernfängerei wie die rechten.
und dann sich über roland koch aufregen
ich bin jetzt ganz schnell raus...
animal schrieb am 08.01.08, 21:11 Uhr:
was ist eigentlich eine unterschicht?
Der Begriff Unterschicht beschreibt eine Bevölkerungsgruppierung, die, verglichen mit anderen „sozialen Schichten“, über die geringsten materiellen, kulturellen und gesellschaftlichen Ressourcen, wie über das geringste Sozialprestige verfügt.
wenn dir noch was einfällt, kannst du es ja dazuschreiben: http://de.wikipedia.org/wiki/Unterschicht
animal schrieb am 08.01.08, 21:11 Uhr:
nur weil es so viele in der unterschicht gibt (was ist eigentlich eine unterschicht?) darf ich nicht meine meinung sagen, weil mr. iq40 sie falsch verstehen könnte?
Vox populi, vox Rindvieh. War immer so, wird immer so sein. Politiker dürfen die Herde nicht erzürnen und deshalb die Proletarier keinesfalls Proletarier nennen. Das Wort Unterschicht darf der Unterschicht nicht zu Gehör geraten, da das ja so böse wertend klingt. Ausländer sollte man niemals Ausländer nennen und Kriminelle nicht Kriminelle. Dumme nicht dumm, Faule nicht faul und Schwule nicht schwul.
In Deutschland wird augenscheinlich gern die korrekte Formulierung von Problematiken* problematisiert, anstatt Lösungswege für die jeweilige Problematik zu suchen. Selbstverständlich sollte den Stammtischen nicht allzu sehr nach dem Maul geredet werden, aber dieses ewige Formulierungspalaver geht mir doch sehr auf die Nerven…
Wir haben zu viele kriminelle Ausländer. sollte ein Was können wir dagegen tun? zur Folge haben, und zwar unabhängig davon, wie man selbst das Problem formulieren würde. Denn auch Einige Mitbürger mit Migrationshintergrund haben Schwierigkeiten, ihr Leben zu gestalten, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, was erschreckend und vor allem traurig ist. sollte den Damen und Herren ein paar Gedanken zur Lösung des Problems wert sein.
* Nein, keines der genannten Adjektive ist für sich genommen ein Problem

