Iiiiiihhnsekten, Spinnen et al.

Ausstellung Fotografie
 
Ach verdammt. Auf die Google-Bildersuche kann man sich halt nicht verlassen. schimpf2
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Dafür ist heute morgen eine Hornisse in der Bahn mitgefahren. love

Die meisten anderen Passagiere hielten sie für eine zu groß geratene normale Wespe, immerhin hat niemand Panik gemacht und sie plattgehauen, als sie vom Neonlicht des Abteils verwirrt durch die Gegend flog. Ich hab sie dann vorm Aussteigen in einem günstigen Moment mit einem Taschentuch von der Scheibe „gepflückt“ und draußen abgesetzt, falls jetzt also irgendwo beim Schlump im nächsten Sommer an den Gleisen ein Hornissennest umgesetzt werden muss... pfeif
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love
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lief heute am tempelhofer flugfeld rum =)
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Larva of a sphinx hawk moth (Hemeroplanes triptolemus) mimics snake. o
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Dazu ein Beitrag von Klaas Reißmann im Insektenforum von 2014:

Moin,

Beatrix spricht ein Phänomen an, das nicht unbedingt bei jedem angekommen ist, weil es hierfür vergleichende Untersuchungen braucht, um es zu erkennen.

Ich gebe meinen Vorrednern Recht, dass man so ohne weiteres keinen Rückgang der Insekten erkennt. Man muss auf ein paar Dinge achten, die man schnell übersieht, wie z.B. die von Beatrix angesprochene Autowindschutzscheibe. Üblicherweise kann man diese im Sommer jede Woche einmal intensiv putzen, um die daran zerklatschten Insektenreste abzukriegen und wieder klare Sicht zu haben. War bei mir in diesem Jahr erst einmal der Fall.

Wer sich mit Jägern unterhält, der wird erfahren, dass Rebhuhn & Co., also das ganze Niederwild, in einem Maße zurück gegangen sind, dass viele Jagdpächter auf das Bejagen ihres Niederwildes verzichten, um die ohnehin mageren Bestände nicht noch weiter zu schwächen.

Üblicherweise besteht die Strecke einer Hasenjagd eines Pächters, mit dem ich sprach, aus etwa 90 Hasen, also 90 Tiere, die geschossen wurden. Um aber die Abschussquote zu ermitteln, wird einige Tage vorher geschaut, wie hoch die Anzahl der Hasen überhaupt ist. Im letzten Jahr hat man auf die Bejagung der Hasen verzichtet, weil man nicht mal die 90 zählen konnte, die man üblicherweise schießt.

Im Entomologischen Verein Krefeld führen wir jedes Jahr unterschiedlichste Untersuchungen durch. Dabei kommen untr anderem sogenannte Malaisefallen zum Einsatz, deren Standort Milimeter genau festgehalten wird, um etwa 10 Jahre später an exakt der gleichen Stelle aufzubauen und so genaue Vergleichsdaten zu erhalten. Dabei zeigt sich, dass bei allen Fallen der vergangenen 30 Jahre ein massiver Rückgang der Biomasse zu verzeichnen ist, was nichts weiter bedeutet, als dass die Menge der Insekten massiv abgenommen hat. (siehe auch hier. Wir sprechen hier von einem Rückgang von etwa 3/4 der Gesamtmasse!!!

Die Gründe für den Rückgang sind nicht klar, dürften aber auch so vielfältig sein, dass es schwer bis unmöglich wird hier einfach einen Schuldigen auszumachen. Es ist davon auszugehen, dass neben natürlichen Schwankungen auch anthropogene Einflüsse, durch den Menschen verursacht, die Abnahme hervorrufen. Neben dem Einsatz von Insekteiziden, Pestiziden, Funghiziden und Beizen in der Landwirtschaft, kann man hier sicherlich auch die Industrialisierung der Landwirtschaft und damit einhergehende Beseitigung von Ackergrünstreifen und ähnlichem, aber vermutlich auch den Straßenverkehr und andere Gründe anführen. Vermutlich muss sich hier jeder von uns selbst an die Nase fassen.

Das alles zu beweisen dürfte aber unmöglich sein, weil die Kausalität, also Ursache und Wirkung, einfach nicht zweifelsfrei herstellbar ist.

Viele Grüße
Klaas
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