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100T € Umsatz pro Kopf — wie macht man sowas?
Servus,
ich habe letzlich das Buch „Corporate Design — Kosten und Nutzen“ gelesen und bereue die 45€, die ich dafür zahlen müßte nicht. Allein die Kapitel mit den Beispielen aus der Industrie macht das ganze Buch sein Geld wert.
Dabei habe ich aber auch was bemerkt: es gibt nicht wenig Agenturen (also, keine Freelancer/Studenten/Teilzeitjobber), die es schaffen 100T Euro Umsatz pro kopf im Jahr machen: 10 Leute drehen etwa um 1 Mio Euro im Jahr; 20 Leute — um 2-2,5 Mio.
Nehmen wir das Beispiel von 10 Leute und 1Mio Umsatz. Wie schafft man so viel Arbeit mit so wenig Arbeitskraft?! Ich meine, es sind wahrscheinlich 8 Designers dabei, eine Sekretärin und GF. Und sie sollen sich 80T Euro monatlich einfließen lassen....
Agenturchefs hier? Finanzvorstand, VP Sales? Kann mir jemand das erklären? Bitte?
ich habe letzlich das Buch „Corporate Design — Kosten und Nutzen“ gelesen und bereue die 45€, die ich dafür zahlen müßte nicht. Allein die Kapitel mit den Beispielen aus der Industrie macht das ganze Buch sein Geld wert.
Dabei habe ich aber auch was bemerkt: es gibt nicht wenig Agenturen (also, keine Freelancer/Studenten/Teilzeitjobber), die es schaffen 100T Euro Umsatz pro kopf im Jahr machen: 10 Leute drehen etwa um 1 Mio Euro im Jahr; 20 Leute — um 2-2,5 Mio.
Nehmen wir das Beispiel von 10 Leute und 1Mio Umsatz. Wie schafft man so viel Arbeit mit so wenig Arbeitskraft?! Ich meine, es sind wahrscheinlich 8 Designers dabei, eine Sekretärin und GF. Und sie sollen sich 80T Euro monatlich einfließen lassen....
Agenturchefs hier? Finanzvorstand, VP Sales? Kann mir jemand das erklären? Bitte?
Auch nicht schlecht. Obwohl für die Drückereien soll es nicht weniger sein — Materialkosten bei euch sind ja die größte Bestandteil des Umsatzes, wobei bei Designagenturen soll fast der Umsatz als quasi-„Gewinn“ gesehen werden.
pop schrieb am 08.09.09, 15:41 Uhr:
wobei bei Designagenturen soll fast der Umsatz als quasi-„Gewinn“ gesehen werden.
Jan2.0 schrieb am 08.09.09, 15:45 Uhr:
personal wird nicht bezahlt?
Doch, klar! Ich meine es gibt quasi 0,0 Materialkosten, COGS oder sonst noch was.
pop schrieb am 08.09.09, 15:41 Uhr:
Auch nicht schlecht. Obwohl für die Drückereien soll es nicht weniger sein — Materialkosten bei euch sind ja die größte Bestandteil des Umsatzes, wobei bei Designagenturen soll fast der Umsatz als quasi-„Gewinn“ gesehen werden.
kann ich nicht bestätigen:
miete, nebenkosten, strom
rechner, software, it, datensicherung
verbrauchsmaterialien
gehälter, freie mitarbeiter
etc. pp.
umsatz alles-andere-als-gleich gewinn
ich glaube materialkosten sind nicht zu unterschätzen, ebenso strom, getränke, technik, wartung dieser, reisekosten, putzkolonne, freelancer, usw.
diese faktoren schlagen hoch zu buche.
e.
diese faktoren schlagen hoch zu buche.
e.
pop schrieb am 08.09.09, 15:46 Uhr:
Jan2.0 schrieb am 08.09.09, 15:45 Uhr:
personal wird nicht bezahlt?
Doch, klar! Ich meine es gibt quasi 0,0 Materialkosten, COGS oder sonst noch was.
und davon ausgehend, dass man u.u. komplette projekte für kunden abwickelt, fällt da auch einiges an material- bzw. lieferantenkosten an. die man natürlich idealerweise von kunden wiederbekommt
bas schrieb am 08.09.09, 15:51 Uhr:
kann ich nicht bestätigen:
miete, nebenkosten, strom
rechner, software, it, datensicherung
verbrauchsmaterialien
gehälter, freie mitarbeiter
etc. pp.
umsatz alles-andere-als-gleich gewinn
für eine Drückerei genau dasselbe +
Papier
Farben
Verpackung
Logistik
usw.
Das meine ich und nicht das 100K Umsatz gleich 100K Gewinn ist. So eine
aber das ist schon realistisch. allein durch die mieten.
unrealistisch ist eher dass eine sekretärin auf 8 designer kommt. das sind doch eher 2-3 gf, 1 sekretärin/teamassistenz, 2 kundenberater, 2-3 designer
unrealistisch ist eher dass eine sekretärin auf 8 designer kommt. das sind doch eher 2-3 gf, 1 sekretärin/teamassistenz, 2 kundenberater, 2-3 designer
pop schrieb am 08.09.09, 15:54 Uhr:
Das meine ich und nicht das 100K Umsatz gleich 100K Gewinn ist. So einebin ich auch nicht....
hab ich auch nicht gesagt
nur eben –
moyashi schrieb am 08.09.09, 15:52 Uhr:
ich glaube materialkosten sind nicht zu unterschätzen, ebenso strom, getränke, technik, wartung dieser, reisekosten, putzkolonne, freelancer, usw.
diese faktoren schlagen hoch zu buche.
e.
Also, Du meinst aus 1Mio Umsatz, die 10 Leute theoretisch erziehen dürften, sind wieviel Kosten für Wartung, Abschreibungen, Büro, Reisekosten dabei? Ich glaub' die Kosten sollen zwischen 100T bis 200T im Jahr liegen. Mehr ist wahrscheinlich nicht gesund.
Klar, Materialkosten für Kunde sind wahrscheinlich mit dabei berechnet. Somit sind aus 1Mio noch XXX Betrag abziehen. Es bleibt nach allen Abgaben dann um 350-400T Gewinn vor Steuern?
Jemand der dies bestätigen könnte? Ich mach das Thema „Geheim“.
PS. Kann nicht mehr „Geheim“ daraus machen. Mist.
moyashi schrieb am 08.09.09, 15:56 Uhr:
aber das ist schon realistisch. allein durch die mieten.
unrealistisch ist eher dass eine sekretärin auf 8 designer kommt. das sind doch eher 2-3 gf, 1 sekretärin/teamassistenz, 2 kundenberater, 2-3 designer
das ist eher Dolce Vita als ein Designbüro
Editiert: 08.09.09, 16:59 Uhr
dann kennst du dich ja aus.ne, mal ehrlich, wovon redest du? von ner kleinen klitsche? davon hast du in deinem ersten posting nichts gesagt. dennoch kenne ich designbüros (wenn es jetzt nur noch darum geht), die genau so aufgebaut sind.
warum interessiert dich das eigentlich so?
Kalkuliert habe ich genug. Nur das ist ein Spielchen, nicht mehr.
Meine Frage ist eher — wie kriegt eine Agentur so viel Arbeit zu tun? Mit einem/zwei/drei guten (ab 100K Euro) Projekte im Jahr ist dieses Umsatz immer noch nicht zu schaffen. Wie sonst?
Abo-Kunden?
Wahnsinnige Akquise?
?
Meine Frage ist eher — wie kriegt eine Agentur so viel Arbeit zu tun? Mit einem/zwei/drei guten (ab 100K Euro) Projekte im Jahr ist dieses Umsatz immer noch nicht zu schaffen. Wie sonst?
Abo-Kunden?
Wahnsinnige Akquise?
?
pop schrieb am 08.09.09, 16:01 Uhr:
moyashi schrieb am 08.09.09, 15:56 Uhr:
aber das ist schon realistisch. allein durch die mieten.
unrealistisch ist eher dass eine sekretärin auf 8 designer kommt. das sind doch eher 2-3 gf, 1 sekretärin/teamassistenz, 2 kundenberater, 2-3 designer
das ist eher Dolce Vita als ein Designbüro3 GF + 2 Berater? Scheint so eine Marketing „blah blah“ Bude zu sein...
quark. berater/projektmanager haben nicht zwangsläufig was mit marketingblahblah zu tun. wer soll denn den kundenkontakt sonst machen? die grafiker mal eben nebenbei? und wer die kalkulation, angebote, nachkalku? die sekretärin nebenbei? p.m.s sind erfahrungsgemäß gut beschäftigt – und auch nötig.
wenn ich als freelancer für agenturen arbeite, bin ich froh, dass ich einen p.m. habe, der sowas alles macht und ein ansprechpartner innerhalb der agentur – und nach außen – ist, der die projekte koordiniert.
pop schrieb am 08.09.09, 16:06 Uhr:
Kalkuliert habe ich genug. Nur das ist ein Spielchen, nicht mehr.
Meine Frage ist eher — wie kriegt eine Agentur so viel Arbeit zu tun? Mit einem/zwei/drei guten (ab 100K Euro) Projekte im Jahr ist dieses Umsatz immer noch nicht zu schaffen. Wie sonst?
Abo-Kunden?
Wahnsinnige Akquise?
?
Ich verstehe dir Frage nicht so ganz. Die Agentur die solche Umsätze fahren haben auch die entsprechenden Kunden die wiederum auch ein höheres Budget haben als die kleine Betrieb der eben mal eine Website braucht.
bas, kein Thema. Nur wenn eine 10-kopfige Team mit 3GF noch 2 Berater hat, da läuft was schief. Wofür bitteschön sind die GFs da? Ich könnte mir gut vorstellen, dass GF eigentlich de Kundenkontakt macht, Abgebote verrechnet und überhaupt sich mit Finanzen auseinander setzt. In einem Team von 20 Leute (und 2-3 GF) sollte vielleicht doch ein PM da sein.
Ich habe in eine Agentur mit 5 Leute angefangen. Designers gabs tatsächlich nur 1, ich. Sonnst CD (eigentlich Berater), 2 GF und ein Praktikant. Letzendlich aber wuchs das Creative Department am schnellsten und am meisten.
Ich habe in eine Agentur mit 5 Leute angefangen. Designers gabs tatsächlich nur 1, ich. Sonnst CD (eigentlich Berater), 2 GF und ein Praktikant. Letzendlich aber wuchs das Creative Department am schnellsten und am meisten.
osbow schrieb am 08.09.09, 16:10 Uhr:
Ich verstehe dir Frage nicht so ganz. Die Agentur die solche Umsätze fahren haben auch die entsprechenden Kunden die wiederum auch ein höheres Budget haben als die kleine Betrieb der eben mal eine Website braucht.
Was heisst „entsprechende Kunde“?
Spoiler (anzeigen):
Ich habe in obengenannten Buch manche Agenturen gesehen, wovon ich noch nie gehört habe. Die Kunden waren auch ziemlich... normal. Kein P&G oder Allianz.
Ich habe in obengenannten Buch manche Agenturen gesehen, wovon ich noch nie gehört habe. Die Kunden waren auch ziemlich... normal. Kein P&G oder Allianz.
Was heisst „normal“? Du mußt ja nicht umbedingt die sog. „dicken Fische“ als Kunden haben.
Spoiler (anzeigen):
Ich habe in einer kleinen Agentur (10 Köpfe) gearbeitet die den Hauptumsatz mit einem Kunden, einer großen Versicherung, gemacht hat. Da wurde so viel gedruckt dass noch gut Marke, auch bei einem kleinen Projekt, übrig blieb,
Ich habe in einer kleinen Agentur (10 Köpfe) gearbeitet die den Hauptumsatz mit einem Kunden, einer großen Versicherung, gemacht hat. Da wurde so viel gedruckt dass noch gut Marke, auch bei einem kleinen Projekt, übrig blieb,
