(Entwurfs-) Workflow bei responsiven Websites

Arbeitsgruppe Sonstiges
 
Moin zusammen,

mich würde mal interessieren, wie ihr an einen Entwurf für eine responsive Website rangeht. Macht ihr noch einen klassischen Entwurf in einem Grafikprogramm eurer Wahl, oder arbeitet ihr eher mit Style-Tiles und Prototypen oder sogar ganz anders?

Im Moment wird bei uns in der Agentur der Einsatz von Style-Tiles diskutiert, von dem ich nicht 100%ig überzeugt bin. Ich persönlich gehe da noch den klassischen Weg und entwerfe den Grundsätzlichen Aufbau und den Look der Website erstmal in Photoshop/Fireworks um dann hauptsächlich mit Wireframes diverse Breakpoints anzugestalten. Style-Tiles und das Erstellen von einzelnen Modulen können nur als Basis bzw. Weiterführung dienen, damit man nicht jede Unterseite durchdeklinieren muss. Ohne einen grafischen Entwurf kann man meiner Ansicht nach aber keine individuelle Website erstellen.

Wie seht ihr das?
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Schwer pauschal zu sagen. Generell aber: so schnell es geht ab in den Browser!
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Bei uns ist der Ansatz Wireframes + Flows zuerst. Weil wir uns am Anfang erst einmal Gedanken über die Devices machen. Erst nachdem das grundlegende Wireframe + Grid + Evtl. veränderte Flowcharts da sind, wird sich an die Designs gesetzt. Die Modul-Detailausarbeitung kommt bei uns auch an letzter Stelle, wenn die grundsätzlichen Wireframes vorhanden sind und eine Vorstellung des Designs da ist (denn man muss die Ideen ja vorher verkaufen).

Warum: Wenn man gleich von Anfang an gestaltet, hat man vermutlich nicht alle Problemstellen / EdgeCases identifiziert, die einen dann im schlimmsten Fall das Layout zunichte machen. Daher vorher Wireframes + Strukturflows der einzelnen Views (z.b. so wie hier: https://developer.android.com/design/pat...rawer.html), dann Design. Die Komplexität einzelner Module wird hinterher separat ausdefiniert - die verschiedenen Größen/Grid-Limitationen sind dann bereits vorhanden und man kann sich intensiv nur mit der Funktionalität beschäftigen. Bei großen Projekten ist die Vorgehensweise letztendlich schneller.

Und wichtig. Responsive sind nicht nur Grid-Anpassungen. Die unterschiedlichen Geräte arbeiten ja auch anders. Sprich du hast definitiv auch Struktur-/Flow-/View-Änderungen drin. Du nutzt z.B. viel mehr Gesten wie Swipe, Drag&Drop & Co auf den Geräten, die mit einfachen Grid Anpassungen in der Regel nicht viel helfen.
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Stese, deinen Ansatz finde ich sehr interessant, dieser kommt meiner Workflow Idee schon sehr nahe. Erst grundlegende Wireframes bzw. Scribbles, dann Layout, dann Module. Im Gegensatz zu eurem Workflow arbeite ich die Strukturflows der Views in den Layouts aus und teste da im Ansatz auch einzelne wichtige Module (zb ein Finder-Modul auf der Startseite)
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Stese, nutzt ihr die Wireframes ausschließlich intern oder diskutiert ihr die schon mit dem Kunden? Musste bei vielen Kunden feststellen, dass die nötige Abstraktion fehlt. Sprich: letztendlich diskutiert man dann doch später an dem Design alles noch einmal. Ist das bei euch anders?
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