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geld ausgeben gegen die steuer
ok, vielleicht ein doofes thema, aber ich schwanke gerade zwischen einer wirklich beachtlichen errektion und panik: ein kunde hat zu früh seine rechnung bezahlt und nun habe ich dieses jahr erheblich „zuviel“ verdient. jetzt muss ich innerhalb der nächsten 3 wochen soviel geld wie möglich ausgeben, aber natürlich so, dass ich es von der steuer absetzen kann. versteht sich von selber.
also, was kann man sich als freischaffender designer kaufen, bzw. welchelegalen möglichkeiten gibt es das geld auszugeben, sodass das bafög- und finanzamt nicht böse sind?
also, was kann man sich als freischaffender designer kaufen, bzw. welche
wie ist das bei einer kamera: ist es wirklich so, dass man sie über 7 jahre absetzt? ist besonders doof, wenn ich sie jetzt im dezember kaufen würde. dann wäre das nur 1/12 von 1/7, oder habe ich das falsch verstanden?
Malcolm schrieb am 09.12.09, 12:25 Uhr:
wie ist das bei einer kamera: ist es wirklich so, dass man sie über 7 jahre absetzt? ist besonders doof, wenn ich sie jetzt im dezember kaufen würde. dann wäre das nur 1/12 von 1/7, oder habe ich das falsch verstanden?
das hat mit dem wert zu tun. egal was.
Editiert: 09.12.09, 12:49 Uhr
Am besten lauter Dinge unter 410 Euro (netto). (Stimmt der Betrag noch?)Wieso sollte Dir das Finanzamt böse sein? Die freuen sich doch eher.
Edit: seit 2008 können nur noch Güter unter 150,– sofort abgeschrieben werden. Natürlich gilt weiterhin selbständige Nutzbarkeit, Beweglichkeit und Abnutzbarkeit.
Malcolm schrieb am 09.12.09, 12:47 Uhr:
wieso 410€? ich dachte alles über 150€ müsste aufgeteilt werden. oder verwechsle ich gerade etwas?
Stimmt schon. Bis 2007 waren es 410 Euro. Da hinke ich wohl etwas der Zeit hinterher.
Malcolm schrieb am 09.12.09, 12:48 Uhr:
peachworc schrieb am 09.12.09, 12:37 Uhr:
Mich als Praktikanten
ja Tageslohn 150€
das mache ich dann einfach eine Woche lang
Bankdaten gibts per PN
Ich hatte so ein Problem mal mit Kindergeld. Da konnte man dann einfach auf den Höchstbetrag (7680) knapp 920 Euro „Werbungskostenpauschale“ und die Krankenkassenkosten (ca. 700,-/Jahr als Student) draufrechnen. Vielleicht ist das für Bafög auch so? (Hab nie welches bekommen).
Werbungskostenpauschbetrag geht als Freelancer aber nicht, dazu musst du in einem Angestelltenverhältniss gearbeitet haben.
Bis zu 150€ kannst du als GWG abschreiben.
Computer schreibt man über 3 Jahre ab, das meiste andere über 5?
Bis zu 150€ kannst du als GWG abschreiben.
Computer schreibt man über 3 Jahre ab, das meiste andere über 5?
janski schrieb am 09.12.09, 18:13 Uhr:
biste dir da beim pc sicher? ich glaube das gilt nicht mehr mit den drei jahren, das ist ja der gag...
Das kommt meines Wissens auf den Preis des Rechners an. Wie oben schon erwähnt, können Anlagegüter bis zu einem Wert von 150 EUR sofort abgeschrieben werden, Güter, die einen Einzelpreis zwischen 150 und 1000 EUR (sind glaub ich nicht genau 1000) haben, werden zusammengefasst und über 5 Jahre abgeschrieben und alle Sachen, die einen Anschaffungswert von über 1000 EUR haben, werden wie früher nach AfA-Tabelle abgeschrieben (Komplett-PC waren mal 3 Jahre, glaube ich mich zu erinnern).
Bei mir klärt sowas mein „Buchhalter“ bzw. der Steuerberater. Die sollte man bei solchen Fragen eher bemühen - der „Sicherheit“ halber.
Ansparabschreibungen wären eine Möglichkeit, sollten aber im kommenden Jahr auch wirklich genutzt werden (wie immer: gefährliches Halbwissen und ich lag schon einmal „falsch“ hier
Der Vorteil der Ansparabschreibung liegt auch darin, dass man das Gut im Anschaffungsjahr dann komplett abschreiben kann. (Du hast dein MacBook der kommenden Generation sozusagen schon heute gekauft. Stell dir den Neid der anderen vor...
)
alexxxus schrieb am 09.12.09, 18:17 Uhr:
Dieser Text ist nur für Mitglieder sichtbar.
wie geht das, dieses „rücklagen bilden“, genau?
H.A.Ben schrieb am 10.12.09, 08:48 Uhr:
Der Vorteil der Ansparabschreibung liegt auch darin, dass man das Gut im Anschaffungsjahr dann komplett abschreiben kann. (Du hast dein MacBook der kommenden Generation sozusagen schon heute gekauft. Stell dir den Neid der anderen vor...)
erzähl mir mehr!
(ich denke darüber nach eine videokamera zu kaufen.)
Editiert: 10.12.09, 21:19 Uhr
Hab gerade festgestellt, dass ich bei diesem Thema schon wieder nicht mehr auf dem Laufenden bin Da hat es mit der Unternehmenssteuerreform 2008 mal wieder Änderungen gegeben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Investition...zugsbetrag
Aber wenn du dir die Videokamera schon jetzt kaufen willst, dann los. Bleibt die Frage, wie viel du ausgeben „musst“. Unter 150 Euro = alles in diesem Jahr anrechenbar. Darüber bis 1000 Euro = Sonderabschreibung über Abschreibungspool (5 Jahre, jedes Jahr 20%, also maximal 200 Euro weniger Gewinn dieses Jahr fürs Finanzamt). Ab 1001 Euro = Abschreibung über drei Jahre (bei der Kamera z.B.)
Hängt eben auch davon ab, wie weit du über dem Freibetrag des Finanzamtes liegst, und ob wirklich so viel hilft, jetzt einen „Notkauf“ zu tätigen - aber da du scheinbar eh eine Investition planst...
Und was die Grenzen beim Bafög betrifft, da kenn ich mich gar nicht
edit: Bei der AfA-Abschreibung ist natürlich im ersten Jahr nur ein Monatanteil (für den jetzigen Dezember) abschreibbar.
