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Herangehensweise: Corporate Design
Würde mich mal interessieren, wie ihr so an ein CD rangeht, das erstellt werden muss. Ich hab so lange Websites gemacht und bin vollkommen raus aus dieser Geschichte und weiß gerade nicht, ob ich das richtig mache oder nicht, indem ich nach der Logoentwicklung erstmal Standardelemente wie Typografie, Bildsprache und Farben festlege ohne konkrete Gestaltungsbeispiele (zb eine Broschüre) zu gestalten...
seb schrieb am 18.05.10, 13:45 Uhr:
und weiß gerade nicht, ob ich das richtig mache oder nicht, indem ich nach der Logoentwicklung erstmal Standardelemente wie Typografie, Bildsprache und Farben festlege
ob das nun richtig oder falsch ist, kann ich nicht sagen, aber ich gehe da ähnlich vor.
ich lege auch zuerst immer die einzelnen elemente fest und spiele dann so lange damit herum, bis es mir gefällt.
ich würde ungefähr so herangehen:
wettbewerbsumfeld ansehen. was machen alle gleich? will man das auch? wie hebt man sich vom umfeld ab? was erwartet der kunde? was braucht er?
moodboard erstellen, evtl. abstimmen, typo und farben festlegen und mit den elementen spielen bis es passt.
wettbewerbsumfeld ansehen. was machen alle gleich? will man das auch? wie hebt man sich vom umfeld ab? was erwartet der kunde? was braucht er?
moodboard erstellen, evtl. abstimmen, typo und farben festlegen und mit den elementen spielen bis es passt.
stussy schrieb am 18.05.10, 17:31 Uhr:
einfach machen und am schluss irgendwie herleiten.
haha klingt gut, ich glaube ich mache mir das echt zu kompliziert so mit der ideenfindung in den details...
moin,
ich würde auch die Entwicklung des Logos erst einmal an die zweite Stelle schieben.
Meine erste Überlegung wäre, das Unternehmen bzw. den Zweck, wofür das CD entwickelt werden soll, zu analysieren.
Anhand der Ergebnisse kann man passend Farben und Gestaltungsmittel wählen, welche dann natürlich auch für das Logo verwendet werden können. Der letzte Schritt wäre dann die Entwicklung der einzelnen Gestaltungsvorlagen an Hand des CD...
ich würde auch die Entwicklung des Logos erst einmal an die zweite Stelle schieben.
Meine erste Überlegung wäre, das Unternehmen bzw. den Zweck, wofür das CD entwickelt werden soll, zu analysieren.
Anhand der Ergebnisse kann man passend Farben und Gestaltungsmittel wählen, welche dann natürlich auch für das Logo verwendet werden können. Der letzte Schritt wäre dann die Entwicklung der einzelnen Gestaltungsvorlagen an Hand des CD...
je nach kunde und budget würd ich sagen...
langweiliger Kunde ohne anspruch, geschmack und genereller solala haltung zu Gestaltung und sich selbst:
halt nach dem motto „you get what you deserve“ oder so...
spannender Kunde, Lust gute Gestaltung gemeinsam im Prozess zu erarbeiten und sonst auch alles cool halt ehr:
Vom Workflow her läufts bei mir je nach timeline und budget so:
Analyse > Denken > Scribbles > Denken > Scribbles > Typospielereien, Moods, Farbwelten andenken > Variationen erstellen > Ausarbeitung Signet, Farbe, Typo > Umsetzung in Anwendungen
wobei bei Kunden der Gattung 1 die ersten 7 Schritte i.d.r. rausfallen.
langweiliger Kunde ohne anspruch, geschmack und genereller solala haltung zu Gestaltung und sich selbst:
einfach machen und am schluss irgendwie herleiten.
halt nach dem motto „you get what you deserve“ oder so...
spannender Kunde, Lust gute Gestaltung gemeinsam im Prozess zu erarbeiten und sonst auch alles cool halt ehr:
das Unternehmen bzw. den Zweck, wofür das CD entwickelt werden soll, zu analysieren.wettbewerbsumfeld ansehen. was machen alle gleich? will man das auch? wie hebt man sich vom umfeld ab? was erwartet der kunde? was braucht er?
Vom Workflow her läufts bei mir je nach timeline und budget so:
Analyse > Denken > Scribbles > Denken > Scribbles > Typospielereien, Moods, Farbwelten andenken > Variationen erstellen > Ausarbeitung Signet, Farbe, Typo > Umsetzung in Anwendungen
wobei bei Kunden der Gattung 1 die ersten 7 Schritte i.d.r. rausfallen.
okay, das deckt sich ja teilweise mit meiner herangehensweise... ich finde es gerade schwierig zu trennen, was grundelemente sind die ich definieren muss und was details in der umsetzung in der anwendung sind.... typo, typoelemente gehören für mich klar zu den grundelementen des cd...aber wie sieht es aus mit abgerundeten ecken bei bildern oder farbigen flächen (so als beispiel ...) oder grafischen details in einer broschüre...
es kommt halt drauf an, was du angeboten hast.
ein corporate design ist definitiv mehr als ein logo + hausschrift + farbe.
dazu gehören auch weitere gestalterische elemente, anordnung, bis hin zur festlegung von bild- und illustrationsstil. allerdings lässt sich sowas ja schwer völlig losgelöst von irgendeinem produkt erarbeiten, aber wenn du zb sowieso eine broschüre o.ä, machen musst, dann kannst du es anhand dessen erarbeiten und dann für weitere medien ableiten.
ein corporate design ist definitiv mehr als ein logo + hausschrift + farbe.
dazu gehören auch weitere gestalterische elemente, anordnung, bis hin zur festlegung von bild- und illustrationsstil. allerdings lässt sich sowas ja schwer völlig losgelöst von irgendeinem produkt erarbeiten, aber wenn du zb sowieso eine broschüre o.ä, machen musst, dann kannst du es anhand dessen erarbeiten und dann für weitere medien ableiten.
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seb schrieb am 19.05.10, 12:25 Uhr:
typo, typoelemente gehören für mich klar zu den grundelementen des cd...aber wie sieht es aus mit abgerundeten ecken bei bildern oder farbigen flächen (so als beispiel ...) oder grafischen details in einer broschüre...
Zu den Grundelemente zähle ich auf jeden Fall ein Gestaltungsraster in Kombination mit einem Satzspiegel.
Je nachdem, wie fein Du das CD tunen willst, müsstest Du dann für jede Ausprägung (Plakate in beliebigen Größen / Postkarten / Flyer / Broschüren) Gestaltungsrichtlinien vorgeben.
Wenn Du dann für eine Broschüre z.B. die Seitenzahl immer mit einer farbigen Fläche hinterlegen willst, musst Du dann eben auch schon festlegen, wie diese gestaltet sein soll (abgerundete Ecken etc.).
Abgerundete Ecken bei Bildern / Grafiken gehören m.E. ebenfalls dazu...
