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Neukunden Akquise, wie am Besten?
creaFX schrieb am 04.07.10, 12:12 Uhr:
Name/Vorname:
Nationalität:
Anschrift:
Email:
Handy:
höchster Abschluss:
Arbeitgeber:
Beruf:
monatliches Nettoeinkommen:
angestellt seit:
das ist nicht dein ernst, oder?? brauchst du noch die blutgruppe?
du meinst wirklich, dass da irgend jemand bock hat mit dir zu arbeiten?
also ich finde die idee sehr interessant. zeugt doch mal von marktwirtschaftlichem denken, das so vielen designern fehlt, die einfach nur schöne sachen machen wollen um, sich selbst zu verwirklichen.
meine überlegung: schau dich doch auf seiten von designstudenten/designern um. manchmal sind da auch experimente mit echten marken dabei mit sehr guten ideen. die übernimmst du einfach 1:1, das macht am wenigsten arbeit. wenn eins genommen wird: bingo! wenn sich dann irgendwann der urheber meldet, drohst du ihm mit klagen, kohle haste dann ja genug und das gericht müsste dann auch wirklich erstmal eine schöpferische leistung erkennen.
meine überlegung: schau dich doch auf seiten von designstudenten/designern um. manchmal sind da auch experimente mit echten marken dabei mit sehr guten ideen. die übernimmst du einfach 1:1, das macht am wenigsten arbeit. wenn eins genommen wird: bingo! wenn sich dann irgendwann der urheber meldet, drohst du ihm mit klagen, kohle haste dann ja genug und das gericht müsste dann auch wirklich erstmal eine schöpferische leistung erkennen.
mach erstmal ne ausbildung oder irgendwas, damit du weißt wie das so in etwa geht,
bevor du die ganz großen dinger startest.
mit dem auftreten wirst du sicherlich keine kunden bekommen. und auch kein bmw logo redesignen dürfen!
ich bin mir sicher niemand gibt dir diese daten durch!
bevor du die ganz großen dinger startest.
mit dem auftreten wirst du sicherlich keine kunden bekommen. und auch kein bmw logo redesignen dürfen!
ich bin mir sicher niemand gibt dir diese daten durch!
Hast du dir eigentlich mal überlegt was das für ein Arbeitsaufkommen wäre wenn auch nur einer aufspringen würde? Das ist alleine gar nicht zu schaffen. Und grad bei so großen Konzernen werden bei Nichteinhalten von Terminen Konventionalstrafen fällig, und zwar saftige. Kein guter Start für eine junge Familie. Geh lieber bei den kleinen bei dir im Ort Klinken putzen.
creaFX schrieb am 04.07.10, 12:12 Uhr:
blingbling, das Problem ist ich hab ein Stalker deswegen bin ich sehr vorsichtig mit sowas. Wenn du mein e Referenzen sehen willst brauche ich eine Selbstauskunft von dir. Du kannst sie mir gerne per PM oder Email schicken.
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Arbeitgeber:
Beruf:
monatliches Nettoeinkommen:
angestellt seit:
Bitte zeig Verständnis das es etwas komplizierter is aber ich sag immer safety first!
LG,
Mark
War da nicht irgendwo irgendwas mit Datenschutz?
so, und nun kurz zum thema. ein weiterer ansatz zur neukunden-akquise kann auch der mailingversand sein. haben wir bei meinem alten arbeitgeber ab und zu gemacht. sprich, uns eine witzige oder praktische oder zu einem aktuellen anlass passende aktion oder kleine bastelarbeiten überlegt und diese dann an einen relativ kleinen verteiler geschickt. das dürfte nämlich schon einer der ersten aspekte sein: nach welchem kriterium suche ich möglich neukunden aus. besteht bei bestimmten branchen kommunikationsbedarf oder kann ich dann zumindest mit einem mailing mehrere adressaten erreichen (z.b. milchbauern, autozulieferer, it-startups, etc). der hintergedanke dabei ist lediglich, auf sich und auf seine kreativen ansätze aufmerksam zu machen, den kunden auf die eigene website zu locken und einen anlass zu einem nachgreifenden anruf zu haben. „haben sie unser wm-achtzehn-eintel-plakat erhalten. ja, das war ein großes paket, nicht wahr? hat es ihnen gefallen.? sehen sie bei sich optimierungsbedarf, was die kommunikation oder den auftritt angeht? mit welchen herausforderungen haben sie derzeit umzugehen? vielen dank für das gespräch, vielleicht dürfen wir uns ja mal als agentur bei ihnen vorstellen. wir glauben dass es in ihrer branche sehr interessante herausforderungen gibt. blabla ... ach übrigens unsere töchter sind glaube ich beim selben ponyhof“
Spoiler (anzeigen):
allerdings haben auch solche aktionen in den meisten fällen nur eine sehr geringe response hervorgerufen. wenn man ehrlich ist. insgesamt hängt da, glaube ich, auch sehr viel an der person, die nachfasst und den direkten kontakt zu den ansprechpartnern pflegt.
allerdings haben auch solche aktionen in den meisten fällen nur eine sehr geringe response hervorgerufen. wenn man ehrlich ist. insgesamt hängt da, glaube ich, auch sehr viel an der person, die nachfasst und den direkten kontakt zu den ansprechpartnern pflegt.
Neulich hatte ich ein Mailing eines Illustrators im Briefkasten. Das war sehr schön gemacht, in Form eines handsignierten Posters, auf der Rückseite Informationen zur Person und Arbeitsweise. Fand ich sehr gut, hat Eindruck hinterlassen.






Von einem Kreativen zu einem anderen Kreativen ist das auch super passend und wird von dem Empfänger auch mehr geschätzt. Aber ich mag bezweifeln ob die Empfangsdame eines Autohauses oder die Werbefachfrau eines Pharmaunternehmens wirklich etwas damit anfangen könnte.
die beauftragen ja auch eher selten illustratoren.
mac, könntest du mir evtl mal den illustrator nennen?
mac, könntest du mir evtl mal den illustrator nennen?
Stussy: Sam Green / http://sams-place.net/
Für die ist das doch auch nicht gedacht. Obwohl die Werbefachfrau des Unternehmens sowas immerhin richtig einordnen könnte. Dieses Mailing ist natürlich für Designbüros und Agenturen gemacht.
Wenn man sowas macht, dann richtig und in schön. Das wollte ich damit ja nur sagen. Ob nun für Agenturen oder direkt für Unternehmen.
oryX schrieb am 05.07.10, 11:09 Uhr:
Von einem Kreativen zu einem anderen Kreativen ist das auch super passend und wird von dem Empfänger auch mehr geschätzt. Aber ich mag bezweifeln ob die Empfangsdame eines Autohauses oder die Werbefachfrau eines Pharmaunternehmens wirklich etwas damit anfangen könnte.
Für die ist das doch auch nicht gedacht. Obwohl die Werbefachfrau des Unternehmens sowas immerhin richtig einordnen könnte. Dieses Mailing ist natürlich für Designbüros und Agenturen gemacht.
Wenn man sowas macht, dann richtig und in schön. Das wollte ich damit ja nur sagen. Ob nun für Agenturen oder direkt für Unternehmen.
zum thema „kontakt aufnehmen zwischen freelancern und freelancern/agenturen“:
ich bekomm auch manchmal solche sachen von illustratoren oder fotografen .. ein oder zwei von denen „kenn ich“ (zumindest daher, dass die zb mal fotos gemacht haben für jemanden, für den ich die gestaltung gemacht hab – also nicht unbedingt persönlich), und da freu ich mich auch immer drüber und heb mir das zumindest auf. durchaus auch für den fall, dass ich mal solche jobs zu vergeben hab.
aber wenn ich ungefragt papier zugeschickt bekomm, frag ich mich immer als erstes „woher haben die eigentlich meine adresse?“, also das kommt bei mir nicht so gut an .. auch wenn mir klar ist, dass die postadresse ja auf meiner website steht und damit öffentlich ist: potentielles altpapier geschickt bekommen kann für den adressaten arbeit machen (im sinne von müll runterbringen), ich find mails mit links oder *kleinen* anhängen deswegen viel angenehmer. wenn dann im anschreiben noch dazu von „geehrten damen und herren“ und „ihre agentur“ oder so die rede ist (ich bin freelancer und herren gibts hier keine), seh ich das erst recht als postwurfsendung/unbestellte reklame, egal wie schön der inhalt ist .. das wandert dann höchstens in die „hübsche sachen“ kiste, aber nicht in den „potentielle kollaborateure“ hinterkopf.
neulich hab ich auch ungefragt mails bekommen, dass ich irgendeinem kontaktnetzwerk (linked in?) von irgendwem beitreten soll, inklusive dreimaliger ermahnung – das fällt für mich unter spam und belästigung. auch wenn die frau an sich vielleicht interessant und nett gewesen wäre … so nicht.
was für mich am besten funktioniert (in beide richtungen), sind ganz einfach e-mails, mit denen man sich ein bisschen mühe gibt: nettes anschreiben, so und so bin ich auf deine/eure arbeit aufmerksam geworden, das und das fand ich echt interessant, ich mach dies und jenes, wollen wir mal nen kaffee trinken, ich bring auch gerne ein paar sachen mit zum gucken. plus link zum portfolio oder so. konkrete jobs, die sich daraus ergeben haben, sind dann zwar meistens von mir ausgegangen, wenn überhaupt … ich bin allerdings auch eher schlecht im profimäßigen „nachhaken“ und „dranbleiben“.
selber eingeladen werd ich allerdings so gut wie immer genau dann, wenn ich ein gutes anschreiben zustandegebracht hab – das gelingt mir nicht immer, macht mir auch vergleichsweise viel arbeit, weil ich halt langsam schreibe (bin ja auch kein texter), aber meiner erfahrung nach hat das bisher am meisten ausgemacht.
ich bekomm auch manchmal solche sachen von illustratoren oder fotografen .. ein oder zwei von denen „kenn ich“ (zumindest daher, dass die zb mal fotos gemacht haben für jemanden, für den ich die gestaltung gemacht hab – also nicht unbedingt persönlich), und da freu ich mich auch immer drüber und heb mir das zumindest auf. durchaus auch für den fall, dass ich mal solche jobs zu vergeben hab.
aber wenn ich ungefragt papier zugeschickt bekomm, frag ich mich immer als erstes „woher haben die eigentlich meine adresse?“, also das kommt bei mir nicht so gut an .. auch wenn mir klar ist, dass die postadresse ja auf meiner website steht und damit öffentlich ist: potentielles altpapier geschickt bekommen kann für den adressaten arbeit machen (im sinne von müll runterbringen), ich find mails mit links oder *kleinen* anhängen deswegen viel angenehmer. wenn dann im anschreiben noch dazu von „geehrten damen und herren“ und „ihre agentur“ oder so die rede ist (ich bin freelancer und herren gibts hier keine), seh ich das erst recht als postwurfsendung/unbestellte reklame, egal wie schön der inhalt ist .. das wandert dann höchstens in die „hübsche sachen“ kiste, aber nicht in den „potentielle kollaborateure“ hinterkopf.
neulich hab ich auch ungefragt mails bekommen, dass ich irgendeinem kontaktnetzwerk (linked in?) von irgendwem beitreten soll, inklusive dreimaliger ermahnung – das fällt für mich unter spam und belästigung. auch wenn die frau an sich vielleicht interessant und nett gewesen wäre … so nicht.
was für mich am besten funktioniert (in beide richtungen), sind ganz einfach e-mails, mit denen man sich ein bisschen mühe gibt: nettes anschreiben, so und so bin ich auf deine/eure arbeit aufmerksam geworden, das und das fand ich echt interessant, ich mach dies und jenes, wollen wir mal nen kaffee trinken, ich bring auch gerne ein paar sachen mit zum gucken. plus link zum portfolio oder so. konkrete jobs, die sich daraus ergeben haben, sind dann zwar meistens von mir ausgegangen, wenn überhaupt … ich bin allerdings auch eher schlecht im profimäßigen „nachhaken“ und „dranbleiben“.
selber eingeladen werd ich allerdings so gut wie immer genau dann, wenn ich ein gutes anschreiben zustandegebracht hab – das gelingt mir nicht immer, macht mir auch vergleichsweise viel arbeit, weil ich halt langsam schreibe (bin ja auch kein texter), aber meiner erfahrung nach hat das bisher am meisten ausgemacht.
stussy schrieb am 05.07.10, 09:31 Uhr:
insgesamt hängt da, glaube ich, auch sehr viel an der person, die nachfasst und den direkten kontakt zu den ansprechpartnern pflegt.
ich glaube, das ist echt ein schwieriges thema, da die wenigsten von uns diesen teil des berufes gerne machen oder da besondere skills haben – ich denke, wenn man das gegenüber so weit bekommt, sich und seine arbeiten mal persönlich vorstellen zu können, ist schon viel gewonnen.
eine agentur, die ich kenne, hat u.a. genau für diese telefonate jemanden eingestellt, der vorher anzeigen vertickt hat, das war ganz erfolgreich, denn derjenige wusste eher als „wir“, wie er sein gegenüber soweit bekommt, die agentur sich zumindest mal persönlich vorstellen zu dürfen. ich würde mich da wohl sehr schnell abwimmeln lassen.
