Rente als Selbstständiger

Arbeitsgruppe Finanzen
 
Hallo digitale Freunde des Finanzwesens,
ich habe mir eine zusätzliche Basisrente die ich absetzen kann aufschwätzen lassen geleistet. Nun höre ich von einem Bekannten der auch ein Aufschwätzer ist (aber ein netter) dass ich bei Rürup (was ich nun habe) nicht so gut bedient bin, wie bei Rister und so weiter.
Ich kann noch vom Vertrag zurücktreten (30 Tage) auf eine nochmalige Klinkenputzergehirmwäsche habe ich keine Lust und frage mich, wo kann man sich gut beraten lassen, absolut unabhängig und individualisiert, ohne die Angst im Nacken, dass man nur der Provision willen das Opfer von Hohldonnerer und Sauerstoffverbraucher wird.
Ich traue keinem mehr, selbst bei dem Bekannten wüßte ich nicht, ob das, was er für richtig hält nur eine Ode an seinen Geldbeutel ist (ich sollte mal fragen ob er auf sein Honorar verzichtet, bei dem was ich schon alles für Ihn gestaltet habe).

Habt Ihr irgendetwas gemacht, bezüglich der Rente, oder worauf schwört Ihr Selbstständige (um die 30), die nicht sicher sind ob sie Ihr ganzes Leben lang selbstständig sind und momentan bei der KSK sind?
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Schon mal bei Amazon geguckt? Vielleicht wirst du dort fuendig.

 
Wenn du wirklich sicher gehen möchtest, dass deine Versicherung nicht von irgendwelchen Provisionen abhängt...musst du dich wohl oder übel selbst darum kümmern.
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würde ich gerne, daher frage ich nach Erfahrungen
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Die Verbraucherzentralen bieten eigentlich in fast jeder größeren Stadt spezielle Beratung (die auch Geld kosten!) zum Thema Altersvorsorge/Rentenversicherung an.
Eine Freundin von mir war letzten bei denen zum Thema Zahnzusatzversicherung und war sehr zufrieden!
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also ich hab dieses rürup gemacht, in kombination mit einer BU.ebenso sollte man das aber meiner meinung nach ein wenig verteilen,
kurzfristige, mittelfristige, langfristige anlagen machen.

rürup ist insofern gut, weil es wie die riester geschichte vom staat steuerlich absetzbar ist.
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blingbling schrieb am 28.06.10, 15:24 Uhr:

also ich hab dieses rürup gemacht, in kombination mit einer BU

Wie ich finde eine sehr gute Kombi für einen Selbständigen.
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BU meint Berufsunfähigkeit? was machst Du? ich sitze den ganzen Tag am Rechner, bis ich berufsunfähig bin, muss man mir schon den Kopf abhauen. Ich würde noch im Rollstuhl auf einem Auge blind mit links meinen Job machen können... und so würde die Versicherungsgesellschaft argumentieren, wenn ich das beanspruche.
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Ich hab auch so eine Rürup-Rente zusätzlich zu der mit der KSK. Die hat mir meine Schwester (Sparkassenangestellte ouw ) für Selbstständige empfohlen, grade, weil es da auch kein Problem ist, kurzfristig mal ein paar Monate mit den Zahlungen auszusetzen, wenns grad einen Engpass gibt. Außerdem kann man sie sich, wenn ich mich recht erinnere, wohl auch jederzeit auszahlen lassen, wenn man keine Lust mehr drauf hat, bzw. die Kohle doch anderweitig braucht und sich gegen das Altwerden entschieden hat.

Spoiler (anzeigen):

Ich kenn mich aber auch nicht wirklich aus mit dem Kram und hatte keinen Bock mich lang damit zu beschäftigen... hab da einfach mal meiner Schwester vertraut. verlegen

Edit: Erhöhen und Reduzieren des Versicherungsbetrags geht da glaub ich auch besonders unkompliziert, wenn mal was ist. Ah, und sie hat mir noch empfohlen, die Rürup-Rente bei einer großen namhaften Versicherung abzuschließen, um etwas sicherer zu sein, dass die in fernerer Zukunft auch noch existiert. ouw
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Kathi, wenn das eine Rente ist, dann wird das nichts mit dem „wann auch immer auszahlen“ zumindest nicht, wenn Du die Rente absetzen willst. Aussetzen ok, man zahl aber weiter monatlich die Kontenführungsgebühren.
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Ich kann zuhause gern noch mal nachschauen, wenn du willst - ich bin mir in dem Punkt auch nicht ganz sicher, ehrlichgesagt. War mir jetzt aber auch nicht so wichtig wie z.B. das mit dem Aussetzen der Zahlungen, wenns mal grad nicht passt (das hab ich auch schon mal so gemacht, als ich grad einen Engpass hatte. ja )
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jian schrieb am 28.06.10, 15:35 Uhr:

BU meint Berufsunfähigkeit? was machst Du? ich sitze den ganzen Tag am Rechner, bis ich berufsunfähig bin, muss man mir schon den Kopf abhauen.

es gibt ne menge fiese dinge, weswegen man nicht mehr arbeiten kann.
ich geh da lieber auf nummer sicher.
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Jo, da gibts sicher so einiges. Die Frage ist ja nur, ob deine Versicherung das im Fall dann auch anerkennt. Die sollen ja angeblich kaum noch irgendwas als Grund zur Berufsunfähigkeit anerkennen, wird immer behauptet. planlos
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blingbling schrieb am 28.06.10, 15:47 Uhr:

jian schrieb am 28.06.10, 15:35 Uhr:

BU meint Berufsunfähigkeit? was machst Du? ich sitze den ganzen Tag am Rechner, bis ich berufsunfähig bin, muss man mir schon den Kopf abhauen.

es gibt ne menge fiese dinge, weswegen man nicht mehr arbeiten kann.
ich geh da lieber auf nummer sicher.

das ist wahr, aber sieht das die Versicherung genauso? also seid Ihr Euch (Du und Deine Versicherung) einig, ab welchem Grad man arbeitsunfähig ist? also einen fiesen Stoß an den Kopf und man ist nur noch ein sabbernder Klumpen zählt bestimmt dazu, aber Grenzfälle wie einseitig gelähmt?
Ich will nicht große Wellen schlagen, aber in den letzten Tagen informiere ich mich vermehrt und bekomm immer mehr einen Hass auf die Gesellschaften und die Makler.
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blingbling schrieb am 28.06.10, 15:47 Uhr:

ch sitze den ganzen Tag am Rechner, bis ich berufsunfähig bin, muss man mir schon den Kopf abhauen.

Hmm, eine blöd gebrochene Hand? Oder es reicht schon irgendwas am Finger und schon ist es vorbei mit der Schreibtischkarierre.

Und das Geld das man in eine BU einzahlt ist ja nicht weg. Du kriegst es am Ende ja wieder wenn der Vertrag ausläuft und du es nicht in anspruch genommen hast. Klar mit Inflation etc. und so ... aber die BU ist ja schon sinnvoll nur für den Fall, das du mal 2 Monate, wegen einer Verletzung nicht arbeiten kannst, selbst da kriegst du etwas Geld. Also ich finde eine BU ist wichtig.
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jian schrieb am 28.06.10, 15:35 Uhr:

BU meint Berufsunfähigkeit? was machst Du? ich sitze den ganzen Tag am Rechner, bis ich berufsunfähig bin, muss man mir schon den Kopf abhauen. Ich würde noch im Rollstuhl auf einem Auge blind mit links meinen Job machen können... und so würde die Versicherungsgesellschaft argumentieren, wenn ich das beanspruche.

Genau aus diesem Grund hab ich auch keine BU. five
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bei 2 monaten hand gebrochen, danach weiter arbeiten, wird aber keine berufsunfähigkeit fällig.hörthört
das ist ja nur dann, wenn man seinen job nicht mehr machen kann.

die konzerne versuchen immer zu sagen, dass sie das nicht zahlen wollen. das wird auch noch zunehmen.
jenachdem mußt du es einklagen.
deswegen: berater. wenn du dem typ nicht traust, probiere weitere aus.
lass dir besser zeit bis du weißt was du machst, denn das ist viel kohle, und davon hängt viel ab.
lass dich von allen seiten beraten.

dann entscheiden, ob du das für dich willst.

die sache mit verbraucherschutz ist auf jedenfall sinnvoll wenn du da unsicher bist.
es geht um einen vertrag mit einer versicherung, und da gilt was drin steht!

you never know.
ist schon bisserl roulette all diese privaten dinger.

ist ja auch die frage wohin sich das entwickeln wird.


hm
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Editiert: 28.06.10, 18:11 Uhr
Verbraucherschutz hört sich echt gut an... und 140 Euro sind gute angelegt,
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flome schrieb am 28.06.10, 15:55 Uhr:

Hmm, eine blöd gebrochene Hand? Oder es reicht schon irgendwas am Finger und schon ist es vorbei mit der Schreibtischkarierre.

Und das Geld das man in eine BU einzahlt ist ja nicht weg. Du kriegst es am Ende ja wieder wenn der Vertrag ausläuft und du es nicht in anspruch genommen hast. Klar mit Inflation etc. und so ... aber die BU ist ja schon sinnvoll nur für den Fall, das du mal 2 Monate, wegen einer Verletzung nicht arbeiten kannst, selbst da kriegst du etwas Geld. Also ich finde eine BU ist wichtig.

Ich glaube du meinst was anderes. Jedenfalls keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Wahrscheinlich eher eine Unfallversicherung oder sowas.
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Editiert: 28.06.10, 23:29 Uhr
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e: eine BU würd ich nicht einfach so als überflüssig abtun .. mit 30 bist du noch jung und gesund, aber wenn was passiert, weisst du das ja nicht vorher. Ich hab vor kurzem eine Frau getroffen, die mit Mitte 30 plötzlich ne Krebsdiagnose hatte, eine andere (entfernte) Bekannte war knapp 40 – ich glaub nicht, dass man während ner Chemotherapie besonders berufsfähig ist, und die kann sich ewig hinziehen. Depression zum Beispiel kann auch jeden treffen, oder irgendwelche chronischen Schmerzen/Hand/Rückenprobleme … alles Sachen, mit denem man leben kann, aber arbeiten eher nicht so. Ich hab selber auch immer noch keine BU und schieb das jetzt schon wieder ein halbes Jahr lang vor mir her, also entschuldige den erhobenen Zeigefinger =) .. ich finde nur die Begründung „ich sitz ja eh nur am Schreibtisch“ ein bisschen optimistisch. „Ich hab tonnenweise Geld aufm Konto“ wär schon eher ein Grund.
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Soweit ich weiß, gibt es bei der BU die zwei Varianten, nach denen man dann als unfähig gilt:
a) du kannst nur nicht mehr in deinem Beruf, aber sonst irgendwas anderes arbeiten (und musst das dann auch), zB wegen chronischer Entzündung in der Hand, evtl. kannste dann aber noch ins Callcenter oder so
b) du kannst nicht mehr in deinem Beruf arbeiten und musst dann auch nichts anderes tun – hierfür muss da was explizit im Vertrag drin stehen – die andere Variante ist die normale.

BUs gibt es immer auch in Kombi mit Lebensversicherungen und mein Versicherungsheini hatte mir hierzu auch geraten. Ich glaube, es lohnt sich, das abzuschließen, solange man noch eine „weiße Weste“ hat gesundheitlich/psychisch – ich kenne genug Leute, die nicht mehr aufgenommen wurden.

Hierzu gibt es immer mal ne „Finanztest“, in der verschiedene Modelle verglichen werden, ich glaube, der Kauf lohnt.
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der unterschied heißt dann berufsunfähig (man kann den erlernten beruf [ggf. für mind. 6 monate] nicht mehr ausüben aber könnte noch was anderes machen) bzw. erwerbsunfähigkeit (man kann ganix mehr; ist in der berufsunfähigkeit inbegriffen), gell?

ich würde mit sowas auch nicht allzu spät anfangen. man braucht keine 30 oder 40 sein um mal irgendwas zu haben. auch am schreibtisch kann man dank bewegungsmangel, raucherpause und überstunden dinge kriegen oder sich den rücken kaputtsitzen. gumbo

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(

bekäme man denn auch übergangsweise was, also wenn es sein kann, dass man irgendwann doch wieder arbeiten kann? (vermutlich schon, man weiß ja meist nicht, ob es nicht irgendwann wieder geht.)

wenn man mir keinen mist erzählt hat, reicht auch schon sowas wie starker heuschnupfen aus, damit man gar keine abschließen kann (erhöhte asthma-gefahr).
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Editiert: 30.06.10, 08:40 Uhr
neben der bu gibt es noch die dread disease. hatte mir mein versicherungsmakler empfohlen. mir hat jedoch die bu gereicht. der bund der versicherten () berät umfassend über die diversen angebote – allerdings nur mitglieder.

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habe da noch was bei Stiftung Warentest gefunden...

http://www.test.de/suche/?q=Rente
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Editiert: 30.07.10, 22:02 Uhr
keks schrieb am 28.06.10, 15:01 Uhr:

Wenn du wirklich sicher gehen möchtest, dass deine Versicherung nicht von irgendwelchen Provisionen abhängt...musst du dich wohl oder übel selbst darum kümmern.

Sehe ich auch so. Was bedeutet Rente? Eine monatlich gezahlte Summe, die die Kosten und Genüsse des Lebens deckt, wenn man selbst nicht mehr in der Lage ist, sein Geld zu erwirtschaften.
Frage: wer zahlt sie an Dich aus?

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Infos gibt zur unabhängigen Finanzberatung/Vorsorge gibt es z.B. hier.
Und da gibt es auch noch so einen Verband oder Verbund.....ich komm grad nicht drauf...

e: hab's grad nachgeschlagen (22:00 Uhr)
berater-lotse.de
bvvb.de

..hat die Seiten schonmal einer von euch genutzt?
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Okay, dann hier weiter. Danke, eve :bow

Wie sehen eure aktuellen Altersvorsorgepläne aus?
Was braucht ihr, um im Alter leben zu können? Entspannt zu leben gar?
Mit eigener Familie? Haus? Grund? Wie hoch ist die monatliche geldwerte Summe abzüglich Inflationsrate, die es jeden Monat im Alter bedarf, ohne Alzheimer, Zyankali-Kapsel und Co?

Isch bin jespannt auf eure Lebensentwürfe.
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Ich lege mein Geld zur Zeit vorrangig in Produkte von Apple und Nikon an, da ich meinen Beruf (Social Media Berater) auch mit 75 noch ausüben kann.

Außerdem hat mein Vater Geld (Arzt, Vorstandsvorsitzender).
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