Aperture ⇉ Lightroom

 


sebl
Überläufer

21.01.12
13:06 Uhr
Ahoi ihr Photofreaks.

Wie der Titel schon erahnen lässt will ich von Aperture auf Lightroom umsteigen. Die Gründe hierfür sind irrelevant Performance, Features, OSX/Win Kompatibilität, Performance und Performance.

Jetzt habe ich schon das halbe Netz nach Hilfestellungen abgegrast aber fast nix brauchbares gefunden.

Hat das hier schonmal jemand gemacht, oder kennt jemanden der jemanden kennt...?

Es ist mir klar, dass man bereits mit Apertue bearbeitete Photos nicht mit Lightroom weiterbearbeiten kann. Allerdings frage ich mich, wie man die Bibliothek rüberbringt und danach alles noch genauso sortiert, getagt, etc. ist.

Wie würdet ihr alle bereits bearbeiteten Bilder in welches Format umwandeln, damit Metadaten bestehen bleiben und das ganze nicht übermäßig viel Platz wegnimmt? Und wie das ganze dann importieren?

Merci beaucoup,
sebl


ich würde dann versuchen hier so eine Art Tutorial zu erstellen, falls die Operation gelingt.
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Jonis
Veteran

21.01.12
14:21 Uhr
http://forums.adobe.com/message/4008535
keywords & metadata export
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Antoine
Dauergast

22.01.12
17:44 Uhr
Hey kannst du vielleicht ein paar deiner Überlegungen zum Wechsel etwas konkreter teilen?
Ich benutze Aperture schon seit der aller ersten Version und mochte es eigentlich immer recht gern.
Hingegen erschien mit Lightroom soviel ich davon gesehen habe eher unüberschaubar und cluttered

Gibt es wesentliche Vorteile die mit deinem Wechsel einhergehen? Tatsächlich so ein grosser Performancesprung auf der gleichen Maschine?
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sebl
Überläufer

22.01.12
20:16 Uhr
1. danke jonis für den tip, das war schonmal die halbe miete. den rest habe ich jetzt mal mit nem testprojekt so erledigt:
- iptc metadaten in die dateien schreiben
- nur editierte arbeitskopien via. filter selektieren –> als tiff in den (selben) projektordner exportieren
- projektordner in lightroom importieren
- automatisch nach Zeit stapeln (zeit zw. aufnahmen: 0sec.)

2. @antoine

es gibt eine hand voll gründe die mich dazu bewegen auf lightroom zu wechseln, obwohl ich auch seit der ersten aperture version (da gabs noch gar kein lightroom) dabei bin und anfangs auch sehr begeistert war. ich versuchs mal mit einer stichwortliste:
- aperture ist extrem langsam. ich hatte immer gehofft, dass apple da performance-updates nachschiebt, das ist aber nie passiert. lightroom auf dem selben rechner läuft quasi in echtzeit während aperture mich mit beachballs oder schlichtem nichtreagieren penetriert hat. (MBP C2D 2,66Ghz)

- Ich habe ein apple notebook und einen windows desktop - natürlich wäre es toll die bilder auf beiden zu haben und bearbeiten zu können.

- featuremäßig können beide tools nahezu das gleiche und sind mit plugins erweiterbar. ohne mich da jetzt genau informiert zu haben denke ich dass es wahrscheinlich mehr pluginentwickler für lightroom gibt oder geben wird.

- ich bekomme leider (obwohl ich osx und apple notebooks toll finde) immer mehr den eindruck dass apple zu einer reinen consumer klitsche verkommen wird. vielleicht gehts aperture ja wie shake, das schwups einfach mal eingestellt wird...


hm, das hört sich jetzt alles recht krass an - als ob ich jahrelang mit einem programm gearbeitet hätte das ich nicht leiden kann. so ist es natürlich nicht. ich mag es vom konzept her gut leiden. es ist in der benutzerführung sehr durchdacht, lässt sich gut verwalten (backups etc.) ließ sich gut upgraden und bekam mit jeder version wichtige features dazu. preislich spielen die beiden programme in der selben liga.

lightroom ist natürlich in der benutzerführung komplett anders aufgebaut und kommt in diesem bereich auch nicht sehr innovativ daher. nach ein bisschen drin rumspielen habe ich aber festgestellt, dass man sich sehr schnell umgewöhnen kann - und da die grundlegenden konzepte eh die selben sind ist man sofort produktiv. trotzdem gibts auch hier allerhand schnulli den ich nie selten brauchen werde... webseiten erstellen, damit drucken, bücher zusammenstellen etc. pp.

ausschlaggebend sind letztendlich die performance die mich zu tode langweilt und ideologische/strategische überlegungen.

aber - ich höre mir sehr gerne gegenteilige meinungen an und lasse mich auch vom gegenteil überzeugen nicht.

man lernt nie aus.
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