Einstieg in Cinema 4D – Tipps anyone?

Software 3D
 
  • Wie komme ich am besten rein?
  • Womit anfangen?
  • Gibt es empfehlenswerte Bücher, Links, Tutorials im Netz?
  • Wie habt ihr angefangen?
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Mister Ad
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Schon mal bei Amazon geguckt? Vielleicht wirst du dort fuendig.

 
oh, ein cinema mensch. toll!
cheer
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Kommt halt drauf an, was du machen willst. Charakter-Modelling setzt hat schon mal sehr andere Ansätze als Fotorealistisches Rendern... planlos

Am bestern klappt der Einstieg wohl, wenn du dir erst mal überlegst, was du genau erreichen willst, und dann suchst du dir Tutorials im Netz zusammen die das ganze Projekt abdecken. Vom Modelling, über Texturen/Materialien/Shader erstellen, über Animation bis zum fertigen Rendering.

Einen «schnellen» Einstieg in Cinema4D ist meiner Meinung nach gar nicht möglich. Das Programm ist einfach unglaublich mächtig, da kann PS oder InDesign grad mal schnell einpacken in Sachen Umfang.
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fragen, tutorials, bücher, jemand kennen, projekte.

@markus: sehr umfangreich. bin auch grade dabei das zu lernen. uiuiuiui

Spoiler (anzeigen):

gerne würd ichs ja in 4 wochen lernen cheer völlig irre brain
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1. wie in jede software: anmachen, loslegen. eventuell mal tutorials machen aber hauptsächlich lernt man durch autarkes lernen

2. erstmal was einfaches. mach was, was auf deinem schreibtisch rumliegt. marker, spitzer, whatever. dabei kannste auch den schwierigkeitsgrad erhöhen. das ist eine methode von vielen. ich hab immer hochgestapelt und hab mit großen sachen angefangen, dabei lernt man sehr sehr viel.

3. wenn du mit büchern kannst, dann kannste wahrscheinlich ein x-beliebiges kaufen. die von galileo press sind ganz gut gemacht. ich habe davon mehrere und die geschenkt bekommen. ich kann nicht mit büchern. ich will machen. tutorials findste auf 10 millionen seiten wahrscheinlich.

4. sehr starkes interesse und/oder zwang ist vorrausgesetzt. bei mir war es erst das erstere und dann das zweitere mit ersterem gemischt, also idealfall. 3d sachen kann man schlecht halbherzig machen, weil sehr viel arbeit in ein modell fließt und man sieht schnell wenn wann wo geschlampt wurde.

Spoiler (anzeigen):

ich habe übrigens von cinema selbst keine ahnung ^^.
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bogus schrieb am 07.01.10, 22:57 Uhr:

Spoiler (verbergen):

ich habe übrigens von cinema selbst keine ahnung .

damn;-)
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Markus schrieb am 07.01.10, 22:52 Uhr:

Einen «schnellen» Einstieg in Cinema4D ist meiner Meinung nach gar nicht möglich.

Das hab ich mir gedacht. ;)

Mir geht es vor allem um Grundlagen. Einfach irgendwelche „Dinge auf dem Schreibtisch“ machen ist ja gut und schön. Aber wie macht man das? Für solche simplen Einstiegsfragen wäre sicher ein Buch oder ein Wiki ganz praktisch.
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werber ... es gibt ja so stifte tutorials.
hab selber auch bücher . aber ich bin auch irgendwie kein buch leser, und auch eher so die richtung hoher anspruch... und dann versuchen da irgendwie hinzukommen.
gut ist wirklich man kennt jemand, den man fragen kann, wenns über tutorila hinausgeht. die funktionieren ja immer, aber weiter drüber hinaus, ist in cinema echt hart.
auf jedenfall am anfang.
und das deprimiert schon etwas!
weiß ja nicht wie es später ist.planlos
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Ich arbeite zwar nicht mit C4D, sondern mit Maya, aber ich würde dir empfehlen C4D auf englisch zu verwenden, da die meisten Bücher und Foren die was mit 3D zu tun haben auf englisch sind und dir sonst die Fachbegriffe fehlen die programmübergreifend verwendet werden. Außerdem fällt es leichter in ein anderes 3D-Programm einzusteigen (Die es meistens nicht auf deutsch gibt).
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Philippe schrieb am 07.01.10, 23:12 Uhr:

Ich find's toll, dass es CINEMA ist und nicht 3DSMax.
Viel Erfolg.

ich hab mit 3dsmax angefangen vor 10 jahren. das ist eine sehr gute software (mit der alex roman das gemacht hat). also war es damals. heute höre ich nicht so viel gutes.
max hat ne solide userbase und es gibt viele ressourcen, plugins, foren etc dafür.

gut an cinema ist, das es eine deutsche software ist, die sich nach wie vor gegen die nimmersatte autodeskmaschine behauptet.

volderette schrieb am 07.01.10, 23:10 Uhr:

Außerdem fällt es leichter in ein anderes 3D-Programm einzusteigen (Die es meistens nicht auf deutsch gibt).

welche gibts denn nicht auf deutsch? ich kenn keine.
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cinema, meine große liebe love

http://cg.tutsplus.com/ ()
http://c4dnetwork.com
http://greyscalegorilla.com/blog/categor.../cinema4d/

mehr brauch man für den einstieg nicht planlos
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Editiert: 07.01.10, 23:48 Uhr
was volderette sagt stimmt. cinema ist auf deutsch wirklich grausam und gerade die grundlegenden begrifflichkeiten sollte man sich unbedingt auf englisch aneignen.

und evtl solltest schonmal überlegen ob auch eine andere software in frage kommen könnte, bzw in welche richtung du später gehen willst. ich bin aus beruflichen gründen vor ca einem jahr von c4d auf xsi bzw autodesk softimage umgestiegen und will nie wieder zurück. cinema ist in einigen bereichen noch ziemlich schwach und unkomfortabel, finde ich.

was habt ihr gegen 3dsmax? hab das nie benutzt, aber die menschen machen echt tolle sachen damit.

e://
bogus schrieb am 07.01.10, 23:35 Uhr:

gut an cinema ist, das es eine deutsche software ist, die sich nach wie vor gegen die nimmersatte autodeskmaschine behauptet.

versteh ich nicht den punkt. magste mal erläutern?
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Editiert: 08.01.10, 00:12 Uhr
naja, die firma maxon, die cinema machen, ist hier ums eck in friedrichsdorf ansässig. cinema ist die einzige deutsche 3d software die international mitmischt und eine der wenigen international bekannten deutschen kreativsoftwares überhaupt. kann man ja mal supporten.
ihre stärke liegt natürlich auch darin, daß sie nach wie vor auch für mac entwickeln, weswegen es die 3d software der wahl für viele windowsscheue ist.
autodesk ist in der 3d branche das, was adobe im 2d sektor ist. die kaufen alles. Alias haben sie komplett gekauft (mit maya, StudioTools etc), komplett Softimage (mit XSI), Mudbox und viele mehr. Leider hat diese aufblähung des produktportfolios zu qualitätseinbußen bei der software geführt. bei 3dsmax 2010 sprechen einige leute schon von „totentwickelt“ und rufe nach einem kompletten rewrite werden auch laut. ziemlich verbuggt ist die ganze sache. ist vergleichbar mit adobe. immer mehr features draufhauen und die alten bugs unbehandelt lassen. in so einem superkonzern weiß die rechte hand nicht mehr was die linke tut. wenn eine firma ihr produkt selbst entwickelt und sich darauf konzentrieren kann, ist die software einfach besser.
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Vorm Schlafengehen noch eine erste kleine Spielerei. D

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vielleicht noch erwähnenswert ist, das gerade wenn man beginnt sich mit 3d zu beschäftigen - zweifelt man oft an dem eigenen kram, was aber daher kommt, das bei so ziemlich allen professionellen renderings das nachträgliche compositing/post production und ps/ae/nuke usw eine massive rolle spielt, was den sachen oft erst ihren eigenen look verleiht und massiv zeit sparen kann. ist nicht ungewöhnlich wenn ein ein einzelnes frame 4/5 zusätzliche passes hat für reflektionen, highlights, lens blur, usw
bei professionellen produktionen nochmal deutlich mehr

viele beginner beginner drehen daher die material settings unüberlegt hoch um tolle reflektionen etc zu bekommen und es kommt zu massiven renderzeiten.
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rosch schrieb am 08.01.10, 03:19 Uhr:

vielleicht noch erwähnenswert ist, das gerade wenn man beginnt sich mit 3d zu beschäftigen - zweifelt man oft an dem eigenen kram, was aber daher kommt, das bei so ziemlich allen professionellen renderings das nachträgliche compositing/post production und ps/ae/nuke usw eine massive rolle spielt, was den sachen oft erst ihren eigenen look verleiht und massiv zeit sparen kann. ist nicht ungewöhnlich wenn ein ein einzelnes frame 4/5 zusätzliche passes hat für reflektionen, highlights, lens blur, usw
bei professionellen produktionen nochmal deutlich mehr

viele beginner beginner drehen daher die material settings unüberlegt hoch um tolle reflektionen etc zu bekommen und es kommt zu massiven renderzeiten.

Harhar, das hab ich mir schon gedacht. D
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welche gibts denn nicht auf deutsch? ich kenn keine.
Maya, XSI, Modo, bei 3ds Max bin ich mir nicht sicher. Gibts da ne deutsche Version? Und dann wären da noch die ganzen Compositing-Tools (Nuke, Fusion, Shake...), die es meist auch nur in englisch gibt (abgesehen von After Effects).
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Ich finde auch am anfang sollte man sich dem modelling widmen und so sachen wie animation erstmal hinten anstellen. das ist superschwierig und ohne modelle keine animation. mit starter modelling kenntnissen kann man ne kamerafahrt zwischen kugeln und würfeln machen oder primitives kollidieren lassen etc. das ist schön und gut, aber bringt einen kaum weiter. ich würde modelling zuerst bzw parallel zu rendering erlernen und mit animation, so gewünscht, erst hinterher durchstarten.
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Danke schonmal für die Tipps und Links. Greyscale Gorilla macht echt Spaß. D

Ich werde den Tipp von bogus beherzigen und mit simplen Gegenständen/Projekten anfangen um so die Grundlagen über Splines, Nurbs und wie das alles heißt, zu lernen. Und dann eben langsam steigern. Compositing etc. kommt wahrscheinlich irgendwann von selbst dazu.

Dieser Text ist nur für Mitglieder sichtbar.

Am Anfang ist man eben auch überfordert von den gefühlt tausenden von Einstellung und das man nicht weiß, was sich dahinter verbirgt. Aber ist auch nur eine frage der Zeit denke ich.

Spoiler (anzeigen):

Schuld an dem Ganzen ist übrigens edgar, dessen Saladin CIty mich extrem beeindruckt hat. lol

Frage am Rande: Cinema 4D unterstützt ja auch Plugins. SInd die eigentlich OS-unabhängig nutzbar oder muss man da auf Mac/Win-Kompatibilität achten? Ich arbeite unter Windows 7 mit der 64bit-Version von C4D R11.5.
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bogus schrieb am 08.01.10, 00:03 Uhr:

autodesk ist in der 3d branche das, was adobe im 2d sektor ist. die kaufen alles.
Und wir haben Maxon gekauft.
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Philippe schrieb am 08.01.10, 09:20 Uhr:

Und wir haben Maxon gekauft.
wie meinen?

marx schrieb am 08.01.10, 09:16 Uhr:

Ich werde den Tipp von bogus beherzigen und mit simplen Gegenständen/Projekten anfangen um so die Grundlagen über Splines, Nurbs und wie das alles heißt, zu lernen.

ich will dich nicht auf den falschen pfad locken, weil ich von C4d keine ahnung habe, aber ich glaube die stärken der software dürfte polygonbasiertes modelling sein. das ist auch das beste für organische modelle. in 3dsmax ist nurbs zB bis zum heutigen tage ein ungeliebtes stifkind. die options sind grauenhaft. weiß nicht genau wie es im c4d aussieht, aber nurbs ist eher für präzise, technische modelle gemacht und man arbeitet mit konstruktionssoftware ungleich viel besser mit nurbs.
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bogus schrieb am 08.01.10, 09:30 Uhr:

[ich will dich nicht auf den falschen pfad locken, weil ich von C4d keine ahnung habe, aber ich glaube die stärken der software dürfte polygonbasiertes modelling sein.

nee, voll daneben. gerade das modelling und uv abnwickeln ist in cinema ganz scheußlich und für mein verständnis extrem umständlich. ich kenne ein paar leute aus firmen die cinema professionell einsetzen, aber die nutzen meistens externe software zum moddeln (zb silo oder modo). da tut man sich mit c4d wirklich keinen gefallen. aber es geht, klar. ;)

aber egal was ich sage, glaub marx hat sich schon auf c4d festgelegt. die video2brain videos fand ich übrigens auch gut. da gibts auch eins für xpresso, das is auch empfehlenswert.

das argument mit der unabhängigkeit der firma kann ich auch nur bedingt nachvollziehen. für mich als user ist es in erster linie wichtig, dass die software schnell und gut ist, und ich meine vorstellungen möglichst genau umsetzen kann. im moment kann ich bei autodesk-produkten da keinen nachteil gegenüber maxon feststellen, aber kann schon sein, dass du langfristig gesehen recht hast, wird sich zeigen. jetzt im moment ist das aber für mich noch irrelevant. softimage 2010 und mudbox 2010 sind der hammer und von maya 2010 hab ich bisher auch noch nichts schlechtes gehört.
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hab den thread nicht gelesen. vielleicht war es schon.

habe mir den 16h workshop Cinema 4d 11.5 von Arndt von Koenigsmarck gekauft.
und letztens in 3 tagen durchgemacht. gutes ausführliches ding. fängt mit wirklich
mit den ganz einfachsten sachen an und steigert sich immer weiter bis zu wirklich
komplexen sachen.

ich war völliger noob und kann nach den 3 tagen schon halbwegs komplexe
modelle bauen, texturieren und ausleuchten.

empfehlenswert.
http://www.video2brain.com/de/products-487.htm
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;) Siehe weiter oben. Aber gut zu hören, dass der was taugt.
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leider ist der kerl nach längerer zeit teilweise etwas „ermüdent“ (monotone stimme, künstlich komplexe ausdrucksweise) . habe mich zeitweise zurück in meine berufsschulzeit versetzt gefühlt und konnte endlich wieder das gefühl erfahren gleich mit dem kopf auf den tisch zu knallen und sabbernd einzupennen.

aber wenn man sich wachhalten kann und das ding häppchenweise genießt (man muss sich ja die 16 stunden nich an 3 tagen reinknallen) ist es wirklich hilfreich.
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