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Kindle
Bemerkenswert finde ich, dass Amazon den Kindle Store im Januar für alle Autoren geöffnet hat. Jeder kann also sein Buch einreichen und über den Kindle Store verkaufen. Der Autor bekommt 70% Tantieme.
Man ist also nicht mehr auf einen Verlag angewiesen. Klar, vorher konnte man seine eBooks auch schon selber verkaufen, aber der Kindle Store bietet doch ein breiteres Publikum.
Das ganze nennt sich übrigens Kindle Direct Publishing.
Ich geh dann mal ein Buch schreiben.
Man ist also nicht mehr auf einen Verlag angewiesen. Klar, vorher konnte man seine eBooks auch schon selber verkaufen, aber der Kindle Store bietet doch ein breiteres Publikum.
Das ganze nennt sich übrigens Kindle Direct Publishing.
Mich juckt es ja schon in den Fingern. Ich mag Bücher. Ich lese gerne Bücher und ich habe gerne ein Buch in der Hand wenn ich es lese. Wertigkeit und so. Andererseits hat das Kindle natürlich seine Vorteile. Die Frage ist, ob ich Gefallen an dem Gerät finden werde oder nicht.
Ich weiß auch nicht ob ich es kaufen soll.
Aber 99 Euro. Halloooo?
Ich weiß auch nicht ob ich es kaufen soll.
Aber 99 Euro. Halloooo?
Es hat nur Vorteile gegenüber eines Buches. Wenn du kein vollkommen in Bücher vernarrter Spinner bist, der unbedingt das Buch riechen und fühlen will und damit leben kannst, dass dein Buchregal etwas entspannter wird, kaufs.
Hatte die Seite heute schon mehrmal auf dem Schirm. Bei 99 Euro kann man eigentlich nicht wirklich viel falsch machen. Vor allem ist das neue nicht mehr ganz so hässlich.
Machs so: Bestell (falls du jetzt nicht eh ewig warten musst, weil Vorbestellungen so viele waren), wenn du es scheiße findest (ich wette, dass das nicht der Fall sein wird), schickst du es zurück.
100€.
Ich erwarte ausführlichen Bericht auf deinem Blog. Wäre übrigens ein Thema um endlich mal wieder einen Videobeitrag zu machen.
Steven schrieb am 05.10.11, 16:27 Uhr:
Ich erwarte ausführlichen Bericht auf deinem Blog. Wäre übrigens ein Thema um endlich mal wieder einen Videobeitrag zu machen.
Gar keine so dumme Idee. ABER VIDEOBEITRÄGE KANN MAN NICHT QUOTEN
Noch nicht. 
Aber nun wäre ich bereit für einen neuen Lesezirkel. Nachdem ich dieses Igelbuch nach der ersten Seite weggelegt und nie wieder angefasst habe...
Aber nun wäre ich bereit für einen neuen Lesezirkel. Nachdem ich dieses Igelbuch nach der ersten Seite weggelegt und nie wieder angefasst habe...
Marcel schrieb am 05.10.11, 16:33 Uhr:
Steven schrieb am 05.10.11, 16:27 Uhr:
Ich erwarte ausführlichen Bericht auf deinem Blog. Wäre übrigens ein Thema um endlich mal wieder einen Videobeitrag zu machen.
Gar keine so dumme Idee. ABER VIDEOBEITRÄGE KANN MAN NICHT QUOTEN
Wer will im Internet schon was quoten?
Oh, übrigens... gerade gesehen, dass sich im Kindle Textpassagen markieren und mit anderen teilen lassen. Das ist
Steven schrieb am 06.10.11, 01:14 Uhr:
Marcel schrieb am 05.10.11, 16:33 Uhr:
Steven schrieb am 05.10.11, 16:27 Uhr:
Ich erwarte ausführlichen Bericht auf deinem Blog. Wäre übrigens ein Thema um endlich mal wieder einen Videobeitrag zu machen.
Gar keine so dumme Idee. ABER VIDEOBEITRÄGE KANN MAN NICHT QUOTEN
Wer will im Internet schon was quoten?
Oh, übrigens... gerade gesehen, dass sich im Kindle Textpassagen markieren und mit anderen teilen lassen. Das ist
Äh ja, freu dich nicht zu sehr auf diese Funktion. Das ist bisher eher so mittelmäßig ausgearbeitet.
Auf dem iPad in der Kindle-App fand ich's recht gut umgesetzt. Mehr kann ich in Kürze sagen, der DHL-Bote ist gleich da, glaub ich.
Mir ist gerade wieder eingefallen, dass ich den Kindle wegen der bescheuerten Buchpreisbindung ja boykottieren muss
Das würde ich mal als den falschen Ansatz bezeichnen.
Klar, die Buchpreisbindung ist für den Arsch. Aber gerade die verbreitete Nutzung von e-Book-Readern wird die Verlage unter Druck setzen, die Buchpreisbindung aufzuheben.
Klar, die Buchpreisbindung ist für den Arsch. Aber gerade die verbreitete Nutzung von e-Book-Readern wird die Verlage unter Druck setzen, die Buchpreisbindung aufzuheben.
jakuuub schrieb am 06.10.11, 10:58 Uhr:
Das würde ich mal als den falschen Ansatz bezeichnen.
Klar, die Buchpreisbindung ist für den Arsch. Aber gerade die verbreitete Nutzung von e-Book-Readern wird die Verlage unter Druck setzen, die Buchpreisbindung aufzuheben.
Warum?
jakuuub schrieb am 06.10.11, 10:58 Uhr:
Das würde ich mal als den falschen Ansatz bezeichnen.
Klar, die Buchpreisbindung ist für den Arsch. Aber gerade die verbreitete Nutzung von e-Book-Readern wird die Verlage unter Druck setzen, die Buchpreisbindung aufzuheben.
Findste? Wenn immer mehr Leute bereit sind, die lächerlich hohen Preise zu zahlen, bestärkt es die doch eher. Die Diskrepanz der Verkaufszahlen zwischen Ländern mit und ohne Buchpreisbindung würde sie eher stärker unter Druck setzen meine ich.
Marcel schrieb am 06.10.11, 11:03 Uhr:
jakuuub schrieb am 06.10.11, 10:58 Uhr:
Das würde ich mal als den falschen Ansatz bezeichnen.
Klar, die Buchpreisbindung ist für den Arsch. Aber gerade die verbreitete Nutzung von e-Book-Readern wird die Verlage unter Druck setzen, die Buchpreisbindung aufzuheben.
Warum?
Warum ist die Buchpreisbindung fuer'n Arsch? Meinst du nur bei eBooks oder auch sonst?
Editiert: 06.10.11, 11:25 Uhr
Sonst stört sie mich nicht. Das Buch ist schon ein Gut, dass man vor Markteinflüssen schützen kann, aber beim eBook ist es doch weit übers Ziel hinausgeschossen. Dafür ist die nicht gedacht gewesen und die Verlage freuen sich. Ich zahle für mp3s nicht soviel wie für CDs und für Bücher hat das ebenfalls zu gelten. Wenn man beim Kauf des Buches z.B. einen Downloadlink zum eBook bekommen würde, so wie ich eine CD rippen und auf den iPod laden könnte, wäre ich zufrieden.
Ja, so seh ich das auch. Buchpreisbindung bei richtigen Buechern ist schon OK. Aber genau das ist auch der Grund warum ich noch kein Kindle hab. Irgendwie ist mir das zu teuer fuer eine soft copy.
eva schrieb am 06.10.11, 11:07 Uhr:
Marcel schrieb am 06.10.11, 11:03 Uhr:
jakuuub schrieb am 06.10.11, 10:58 Uhr:
Das würde ich mal als den falschen Ansatz bezeichnen.
Klar, die Buchpreisbindung ist für den Arsch. Aber gerade die verbreitete Nutzung von e-Book-Readern wird die Verlage unter Druck setzen, die Buchpreisbindung aufzuheben.
Warum?
Warum ist die Buchpreisbindung fuer'n Arsch? Meinst du nur bei eBooks oder auch sonst?
Fragst du, ob ich frage, warum die Buchpreisbindung fürn Arsch ist?
Ich meinte damit, dass die elektronische/digitale Verfügbarkeit von Büchern und das leichte Lesen an entsprechenden Geräten das Preisgefüge ins Wanken versetzen kann. Die Leser können sich (zumindest theoretisch) die Bücher von überall aus der Welt holen. Eine Regelung, die nur in einem Land gilt wird damit ad absurdum geführt (eine Redewendung, die ich immer schon mal anbringen wollte). Und je mehr e-Book-Leser, desto höher der Druck auf die Verlage.
Natürlich muss man das einschränken. Nicht jedes Buch ist überall digital verfügbar, vor allem nicht in jeder Sprache. Aber sich keinen e-Book-Reader zu kaufen, weil es hierzulande eine Buchpreisbindung gibt, halte ich für kein gutes Argument.
Und dass ich es nicht einsehe, für ein Buch in Form von Bits genauso viel zu zahlen wie für ein Papierbuch ist doch verständlich, oder? Ich will die ja nicht umsonst bekommen, aber 29,90 für ein eBook finde ich happig. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Großteil an den Verlag geht und nicht an den Autor. (Ja, auch das ist von Buch zu Buch verschieden, schon klar)
Gibt es eigentlich Berechnungen über die Umweltbilanz von eBooks vs. Papierbücher?
Natürlich muss man das einschränken. Nicht jedes Buch ist überall digital verfügbar, vor allem nicht in jeder Sprache. Aber sich keinen e-Book-Reader zu kaufen, weil es hierzulande eine Buchpreisbindung gibt, halte ich für kein gutes Argument.
Und dass ich es nicht einsehe, für ein Buch in Form von Bits genauso viel zu zahlen wie für ein Papierbuch ist doch verständlich, oder? Ich will die ja nicht umsonst bekommen, aber 29,90 für ein eBook finde ich happig. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Großteil an den Verlag geht und nicht an den Autor. (Ja, auch das ist von Buch zu Buch verschieden, schon klar)
Gibt es eigentlich Berechnungen über die Umweltbilanz von eBooks vs. Papierbücher?

