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W-Lad
Ladegerät schnappt sich Strom von WLAN-Signalen
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via http://www.macnews.de/news/121304.html
free energy – jaja. ich denke, die hatten dort ein extrem starkes netz, damit sie auf solch eine ladezeit kommen. ich stelle mir gerade vor, dass viele leute ihr handy am hotspot aufladen. damit man dann aber noch ein genügend starkes netz zum surfen hat, muss die signalstärke entsprechend hochgeschraubt werden, was wiederum mehr handylader wegen noch schneller ladezyklen anlockt. mal sehen, wo dass endet..
ich hatte mir gestern tatsächlich in einem anflug von langeweile, und nachdem mein akku wieder leer war, überlegt, warum ein handy sich durch den ganzen elektrosmok nicht selbst aufladen kann.
stufe 2.
stufe 2.
animal schrieb am 12.01.10, 14:46 Uhr:
ich hatte mir gestern tatsächlich in einem anflug von langeweile, und nachdem mein akku wieder leer war, überlegt, warum ein handy sich durch den ganzen elektrosmok nicht selbst aufladen kann.
stufe 2.
weil elektro != elektrisch
es ist energie, warum also nicht? es sollte aber eine (software) Steuerung geben, die die Ladung dem vorhandenen Energielevel (ungenutze Kapazitäten nutzen) anpasst und nicht das energielevel der Nutzung.
Markus schrieb am 12.01.10, 14:51 Uhr:
weil elektro != elektrisch
Wärme, Holz, Kohle oder Licht sind auch nicht elektrisch. Du →
Werden aber in der «Verarbeitung» in Elektrizität umgwandelt. Du kannst dein Handy ja auch nicht an ner Glühbirne aufladen.
Markus schrieb am 12.01.10, 16:46 Uhr:
Du kannst dein Handy ja auch nicht an ner Glühbirne aufladen.
Warum nicht, wenn es die entsprechende Technologie hat. z.B. Solarzellen. (gibt es)
Verstehe deine Verbocktheit nicht so recht. Es kommt doch nur auf die Technologie an.
wenn was da und in bewegung ist, ist auch energie im spiel. sollten auch die schweizer verstehen, ohne ständig das „dagegen“-schild hochheben zu müssen.
Markus schrieb am 12.01.10, 16:46 Uhr:
Werden aber in der «Verarbeitung» in Elektrizität umgwandelt. Du kannst dein Handy ja auch nicht an ner Glühbirne aufladen.
das is ja auch weder elektro noch elektrisch, das is wärme und licht
verstehe ich richtig dass man nur den strom anzapfen kann wenn man auch zugriff auf das wlan hat? oder können sich 20 leute vor meine wohnung stellen und mir die bandbreite wegsaugen?
Editiert: 13.01.10, 13:12 Uhr
Das ist eine gute Frage! Ich müsste ja mutmaßen, dass es für ein Ladegerät keine Rolle spielen sollte, ob es eine Verbindung mit der WLAN-Station hat. Das Signal ist ja immer da. Dann würden vermutlich die Herstellerfirmen die Geräte so bauen, dass sie nur mit geschützen Netzen funktioneren würden, zu denen sie Zugang haben. Aber das würde dann von Hackern in 2 Minuten gehackt werden. Das würde vielleicht sogar das ganze, sehr Interessante Konzept, in Frage stellen.
@morphcore / shini: habe ich oder ihr jetzt da was nicht ganz verstanden? die sendestation von jedem wlan gibt die energie doch sowieso ab. es ist doch unwahrscheinlich, dass eine meute dicht an dicht vor euch steht und sämtliche sendeleistung wegnimmt. im gegenteil: die saugen die energie, die eure biovibes normalerweise durcheinander bringen, netterweise etwas weg. :hippy
e. ich kann mir nicht vorstellen, dass die nur offene netze verwenden. die energie wird ja von allen wlan-stationen ungefragt losgesendet, warum sollte man die nicht auch ungefragt saugen dürfen? 99% davon verpufft im raum, das ist völlig unabhängig von der bandbreite.
e. ich kann mir nicht vorstellen, dass die nur offene netze verwenden. die energie wird ja von allen wlan-stationen ungefragt losgesendet, warum sollte man die nicht auch ungefragt saugen dürfen? 99% davon verpufft im raum, das ist völlig unabhängig von der bandbreite.
@pogel: ich gebe dir recht, dass momentan der großteil der sendestrahlung ungenutzt bleibt. ich frage mich trotzdem, wie es mit der signalstärke aussieht, wenn im cafe mit hotspot 5 leute mit „w-lad“ um mich herum sitzen. was ausserhalb meiner 4 wände mit der strahlung meines routers angefangen wird (wenn ich denn mal auf w-lan umschalte), kann mir wirklich egal sein, da ich das signal dort nicht benötige. da wär es sogar positiv, wenns noch einen nutzen findet.
Ich habe gerade mit unserem technischen Projektleiter gequatscht. Im Grunde geht die Strahlung kugelförmig von der Antenne aus. Wenn Du diesen Empfänger nun da reinhältst, entsteht praktisch hinter dem Empfänger Strahlungsschatten. Vergleichbar mit Glühbirne > Licht > Solarpanel > Schatten. Wenn Du also in Zukunft drahtlos surfen willst, darfst Du das iPhone oder was auch immer nicht direkt hinter/unter so einen Empfänger legen, ansonsten ist es wurscht. Was über die Energie an Daten transportiert wird, ist ja wieder ein ganz anderes Paar Schuhe.
Was ihn viel mehr wundert: die Energiemenge, die das Gerät angeblich zapft. Man müsste das mal durchrechnen, aber man kann wohl davon ausgehen, dass auf dem Stand direkt unter der Vitrine ein Sender auf voller Leistung steht, also wieder sinnbildlich: sehr nahe an einer 100W-Glühbirne lädt ein Solarpanel auch schneller, als wenn man das im Café einfach so auf den Tisch legt.
Was ihn viel mehr wundert: die Energiemenge, die das Gerät angeblich zapft. Man müsste das mal durchrechnen, aber man kann wohl davon ausgehen, dass auf dem Stand direkt unter der Vitrine ein Sender auf voller Leistung steht, also wieder sinnbildlich: sehr nahe an einer 100W-Glühbirne lädt ein Solarpanel auch schneller, als wenn man das im Café einfach so auf den Tisch legt.
Die Idee ist ja nicht, dass ein leeres Handy möglichst schnell in einer W-Lan Umgebung wieder aufgeladen wird, sodern, dass es permanent die Ladung behält durch ständiges nachladen geringer Energiemengen. Ausgehend davon, dass man sich in Zukunft mehr oder weniger permanent in einer solchen Umgebung bewegt. (Trekkerfahrer ausgenommen)
Von mir aus auch gerne für jedes elektronische Gerät in meinem Zimmer
Dann hol ich mir einen 2. WLAN-Router, nur fürs Aufladen. Strahlungswerte wie in Tschernobyl aber dafür nie wieder Kabelsalat!
