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WeTab — die deutsche Antwort
Was ist so schlimm daran, dass es dem iPad ähnelt? Wie sollte es denn sonst aussehen? Pink? Wie ein Würfel?
naja, apple hat sich die i-designs patentieren lassen, somit könnte man probleme kriegen, wenn es dem anderen zu sehr ähnelt.
aber so ein gerät steht und fällt mit dem angebot an apps... da es auf android basiert, müsste man den android-market auch wePad-fit machen.
Editiert: 15.04.10, 20:21 Uhr
Toni schrieb am 15.04.10, 20:03 Uhr:
naja, apple hat sich die i-designs patentieren lassen, somit könnte man probleme kriegen, wenn es dem anderen zu sehr ähnelt.
würde mich mal interessieren, wie so ein patent aussieht?
//edit
hier eine grafik aus dem patent auf das iphone-design:

(via http://www.patentlyapple.com)
das ist ja schon sehr reduziert, die parameter sind überschaubar: formbeziehungen allgemein, radien, phasen, materialien.
was sind wirkliche alleinstellungsmerkmale eines solchen entwurfs?
wie anders muss ein gerät sein, damit es nicht dieses patent verletzt? reichen kleinere/größere radien?
julie schrieb am 15.04.10, 20:16 Uhr:
kann man designs patentieren lassen? kann man nicht nur erfindungen patentieren lassen und das andere wäre eher ein geschmacksmuster?
gute frage, ich weiß auch nicht, was man sich alles patentieren lassen kann?
http://www.benm.at/2010/04/13/apple-pate...ne-design/
julie schrieb am 15.04.10, 20:16 Uhr:
kann man designs patentieren lassen? kann man nicht nur erfindungen patentieren lassen und das andere wäre eher ein geschmacksmuster?
sowas ähnliches hab ich auch mal gehört… aber gut. das ist apple… machen wir uns nix vor
im anbetracht der tatsache, dass an anderer stelle schon genmodifizierte pflanzen patentiert wurden, ist es bestimmt auch relativ leicht aus einer erfindung heraus (interaktionsmuster, produktionsdetail) den resultierenden körper/form/hülle patentieren zu lassen.
Die Idee ist gut, die Zeit passt, doch bei der Umsetzung hapert es noch: Als die Neofonie GmbH auf einer Pressekonferenz neue Details zum WePad bekannt gab, lief auf dem Vorführgerät kein Linux oder Android, sondern schnödes Windows, das unter einem Video in Endlosschleife versteckt wurde. Das Filmchen stürzte jedoch unverhofft und mit einer typischen Windows-Fehlermeldung ab, wie in einem Reuters-Video und bei RTL News zu sehen war.
http://www.areamobile.de/news/14893-wepa...prototypen
marx schrieb am 15.04.10, 19:59 Uhr:
Was ist so schlimm daran, dass es dem iPad ähnelt? Wie sollte es denn sonst aussehen? Pink? Wie ein Würfel?
Warum gleich pink? Es geht nicht um die Farbe, sondern um die Form. Schlimmer noch, sogar „On/Off“-Taste sieht wie die von einem Mac. Hallo, Neofonie? Habt Ihr zumindest versucht?
Und was ist das für ein Käse mit dem Namen?...
Ich bin mir ziemlich sicher, das Apple sich bei den Berliner meldet, sobald das Ding auf dem Markt auftaucht.
Schade, eigentlich. Gutes Konzept, hässliche Umsetzung.
pop schrieb am 15.04.10, 21:49 Uhr:
sogar „On/Off“-Taste sieht wie die von einem Mac
sogar das play/pause-icon sieht aus wie auf ner mac-tastatur
Ganz guter Artikel dazu auf CHIP
Aus Helmut Oertel wurde also aus Marketinggründen oder so
Helmut Hoffer von Ankershoffen.
Was ein Affe.
Spätesten zu diesem Zeitpunkt dürfte neofonie-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen das Potential der neuen Geräte-Gattung entdeckt haben. Seit er 1997, damals noch unter dem etwas schlichteren Namen Helmut Oertel, in Kooperation mit dem Gruner+Jahr Verlag die Suchmaschine Fireball entwickelt hatte, unterhält von Ankershoffen gute Kontakte in die Verlags-Branche. Das Software Know-how und die benötigten Connections waren also vorhanden, was allerdings noch fehlte, war die entsprechende Hardware.
Da weder neofonie noch 4tiitoo Erfahrungen als Hardware-Produzenten haben, musste ein OEM-Partner her. Den fand man schließlich in der Pegatron Corporation, einer hundertprozentigen Asus-Tochter. Pegatron fertigt einen Tablet-PC mit Windows 7, der vollständig auf Netbook-Komponenten basiert und unter anderem auch von der kanadischen Firma ExoPC als „eigenes“ Produkt vertrieben wird. Zusammen mit dem WeOS und dem eigenen Logo auf der Rückseite, sollte daraus das WePad werden.
Aus Helmut Oertel wurde also aus Marketinggründen oder so
Was ein Affe.
klar, man wollte auf der medialen aufmerksamkeit des ipads mitschwimmen. aber hat denen niemand erklärt, dass ein halbgares und unausgereiftes produkt eher für negativschlagzeilen sorgt? das ist schon grenzpeinlich.
ich bin der festen überzeugung: das ding verschwindet schnell wieder in der versenkung. kompletter fehlschlag, miese investition … tschöhö
julie schrieb am 15.04.10, 20:16 Uhr:Kurze Antworten aus Sicht des deutschen Rechts: Grundsätzlich nein (eine technische Lehre kann aber natürlich gerade eine bestimmte Formgestaltung für ihre Zwecke nutzen, etwa um bestimmte Stoffe zu kanalisieren). Ja. Ja.
kann man designs patentieren lassen? kann man nicht nur erfindungen patentieren lassen und das andere wäre eher ein geschmacksmuster?
axedon schrieb am 16.04.10, 00:41 Uhr:
Kurze Antworten aus Sicht des deutschen Rechts: ...
das ist sehr gut, einen fachmann hier an board zu haben!
