Öffentlich-Rechtliche vs. Privatsender

 


Basti
Gast

03.08.10
12:53 Uhr
Aus gegebenem Anlass:

hier ein Thread
Basti schrieb am 03.08.10, 11:14 Uhr:

Rusty schrieb am 29.07.10, 10:22 Uhr:

Auf eine schlechte Quote folgt immer eine Niveausenkung, als wäre es ausgeschlossen, dass vielleicht im Gegenteil ein Niveaumangel vorgelegen habe.

Ein herausragender Artikel über den Zustand und die Legitimität der Öffentlich-Rechtlichen.

http://www.zeit.de/2010/31/Oeffentliche-...n?page=all ()

Sehr guter Artikel!
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randall
Veteran

03.08.10
12:54 Uhr
gabs alles schon mal. ^^
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Herr Sharif
Gast

03.08.10
13:06 Uhr
Ich sehe anders Fernsehen. das anders.

Wer will, kann heute den ganzen Tag rund um die Uhr arte, 1-festival, zdf-theaterkanal, phoenix oder bayern-alpha (und mehr) kucken. Bis der Kopf qualmt. Das sind alles öffentlich-rechtlich finanzierte Kulturkanäle mit tollem Programm. planlos
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mac
Veteran

03.08.10
13:24 Uhr
Herr Sharif schrieb am 03.08.10, 13:06 Uhr:

Ich sehe anders Fernsehen. das anders.

Wer will, kann heute den ganzen Tag rund um die Uhr arte, 1-festival, zdf-theaterkanal, phoenix oder bayern-alpha (und mehr) kucken. Bis der Kopf qualmt. Das sind alles öffentlich-rechtlich finanzierte Kulturkanäle mit tollem Programm. planlos

Und man denke erst an den Hörfunk. Da gibt eine Fülle an sehr sehr guten Programmen. Von NDR bis BR haben alle Anstalten mindestens einen Info- und einen Kultursender, wo immer interessante Sachen laufen. Das konsumiere ich täglich und ständig, dank iTunes und Podcast-Abo. Insofern stimme ich Sharif zu. Man muß also erst mal schauen, was es tatsächlich alles gibt.

Andererseits gehört es dennoch ebenso zum öffentlich-rechtlichen Auftrag, Qualitätsprogramme nicht einfach nur (irgendwo) anzubieten, sondern so zu platzieren, dass die breite Masse davon auch etwas mitbekommt.
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matula
Dauergast

03.08.10
13:27 Uhr
Basti schrieb am 03.08.10, 11:55 Uhr:

Das ist auch gut, ändert aber nichts daran, dass Redaktionsleiter in öffentlich-rechtlichen Sendern zuallererst die BILD-Zeitung in die Hand nehmen und es denen meistens wirklich nur um die Quote geht. planlos

Diskussion eröffnet ouw

matula schrieb am 03.08.10, 12:00 Uhr:

ich finde den artikel auch nicht besonders gut. ist halt das übliche bashing gegen den öffentlich rechtlichen rundfunk. ohne frage, läuft da auch viel blödsinn.

aber:

die öffentlich rechtlichen sind meiner meinung nach immernoch 1000 mal besser als die privaten.
ich will und kann den scheiß nicht mehr sehen: RTL 2 Nachrichten, Hausfrauentausch, Bauer f**** Schaf, Mitten im Leben, Familien im Brennpunkt und dazu noch die ständigen Werbeunterbrechungen. Das ist die wahre verblödung.

ich hab mich für eine mischung zwischen öffentlich rechtlichen Rundfunk und Pay TV entschieden. Ich schau nicht viel fern, aber wenn, dann will ich gutes Programm sehen und mich nicht ständig ärgern.

marx schrieb am 03.08.10, 12:11 Uhr:

Nur weil die Öffentlich-Rechtlichen Sender, oder zumindest einige davon, besser sind als die Privaten, was ja so gesehen keine große Kunst ist, heißt das noch lange nicht, dass die ÖRs nicht auch vieles falsch machen und durchweg besser werden könnten.Teilweise ist das schon recht passend, was da in dem Artikel steht. Vor allem die Geschichte mit der Quote.

Basti schrieb am 03.08.10, 12:17 Uhr:

Sehe ich auch so, zumal sie das Privileg genießen könnten, herausragende Reportagen und Filme zu produzieren. Was z.T. auch passiert, aber eben nur teilweise.

Und diese Quotenmisere ist nun mal da.


matula schrieb am 03.08.10, 12:30 Uhr:

wir sind uns einig. bin für jede verbesserung zu haben. ich wollte eben nur festhalten, dass ich den öffentlichen rundfunk nicht so schlecht finde, wie er im artikel dargestellt wird.
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myidol
Dauergast

03.08.10
15:52 Uhr
Der Artikel ist das übliche Bashing der Print-Branche, wenn auch auf hohem Niveau. planlos

Man muss sich hier immer fragen, wer da aus welchen Nutzen schreibt: Die Printmagazine haben in Ihrem Markt keine Konkurrenz der öffentlich rechtlichen Anstalten, allerdings sehr wohl im Internet.
(Spiegel.de <> tagesschau.de)
Nun liegt es in ureigenem Interesse aller, die im Print-Bereich arbeiten - aber insbesondere den klassischen Tages- und Wochenzeitungen - im Internet jeden möglichen Konkurrenten klein zu halten.

Ein Beispiel:
In der Ard-Mediathek (und natürlich auch allen ähnlichen Angeboten anderer Anstalten) dürfen Beiträge nicht mehr unbegrenzt gespeichert werden, so sehen wir von vielen Sendungen nur noch die neusten Ausgaben. Jetzt fragt man sich: Warum soll ein Film, für den wir alle (GEZ) gezahlt haben nich auch für immer im Internet abrufbar sein – während es in anderen Medienangeboten der privaten Anbieter so etwas nicht gibt?
Ein Schelm, wer da böses denkt! nana

In der Debatte um den öffentlichen Rundfunk sind vor allem Meinungen von klassischen TV-Konzernen interessant: Ohne eine Anbindung auf ein Print-Haus sind diese nämlich wesentlich weniger kritisch - Sie haben gelernt in diesem Markt für sich zu bestehen, neben den öffentlich rechtlichen.

Ich für meinen Teil halte den öffentlich rechtlichen Rundfunk für einen Glückfall für unsere Medienlandschaft. hörthört
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marx
Veteran

03.08.10
16:02 Uhr
myidol schrieb am 03.08.10, 15:52 Uhr:

Ein Beispiel:
In der Ard-Mediathek (und natürlich auch allen ähnlichen Angeboten anderer Anstalten) dürfen Beiträge nicht mehr unbegrenzt gespeichert werden, so sehen wir von vielen Sendungen nur noch die neusten Ausgaben. Jetzt fragt man sich: Warum soll ein Film, für den wir alle (GEZ) gezahlt haben nich auch für immer im Internet abrufbar sein – während es in anderen Medienangeboten der privaten Anbieter so etwas nicht gibt?
Ein Schelm, wer da böses denkt! nana

Dafür waren aber meines Wissens nach weniger die Printmedien verantwortlich, sondern vielmehr die privaten Fernsehsender.

Außerdem kann ich mich nur wiederholen:

marx schrieb am 03.08.10, 12:11 Uhr:

Nur weil die Öffentlich-Rechtlichen Sender, oder zumindest einige davon, besser sind als die Privaten, was ja so gesehen keine große Kunst ist, heißt das noch lange nicht, dass die ÖRs nicht auch vieles falsch machen und durchweg besser werden könnten.Teilweise ist das schon recht passend, was da in dem Artikel steht. Vor allem die Geschichte mit der Quote.
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Basti
Gast

06.08.10
21:10 Uhr
Mir fällt dazu gerade noch ein Satz ein:

The public gets what the public wants but how do we value what society's got?
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Flix
Veteran

07.08.10
00:01 Uhr
Deutschlandradio love
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Shiru
Dauergast

07.08.10
00:23 Uhr
Was würden wir nur ohne das Privatfernsehen machen?!
Dann hätten wir ja gar nichts mehr worauf wir schimpfen könnten. planlos

Auf jeden Fall wird einfach zu wenig aus zu viel Geld gemacht! 7,6 Mrd ist ja schon eine nette Summe.
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marx
Veteran

07.08.10
11:24 Uhr
Ja, aber wenn man sich wie die ARD gleich mal mehrere Regionale Sendeanstalten leistet, die dann z.B. wiederum jeder so seine 3–5 oder mehr Radiosender betreiben, warum auch immer das sein muss, dann ist das viele liebe Geld eben schnell aufgebraucht. Und wieso hatten wir eigentlich nochmal ein ZDF? Was war deren Aufgabe gegenüber der ARD?
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fabian
Überläufer

07.08.10
11:59 Uhr
Flix schrieb am 07.08.10, 00:01 Uhr:

Deutschlandradio love

DeutschlandradioKultur love
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eva
Überläufer

07.08.10
15:36 Uhr
fabian schrieb am 07.08.10, 11:59 Uhr:

Flix schrieb am 07.08.10, 00:01 Uhr:

Deutschlandradio love

DeutschlandradioKultur love

Beide! love
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Basti
Gast

08.08.10
01:41 Uhr
Dass Deutschlandradio keineswegs schlecht, sondern ein herausragender Radiosender ist, hat doch auch niemand bezweifelt? rafftnix
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Basti
Gast

08.08.10
01:46 Uhr
marx schrieb am 07.08.10, 11:24 Uhr:

Und wieso hatten wir eigentlich nochmal ein ZDF? Was war deren Aufgabe gegenüber der ARD?
Ich glaub, da ging es um politische Interessen brain

;-)
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Basti
Gast

08.08.10
01:54 Uhr
Flix schrieb am 07.08.10, 00:01 Uhr:

Deutschlandradio love

http://www.kakadu.de/
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