Lesenswerte Artikel

 


marx
Gast

25.07.10
20:52 Uhr
mac schrieb am 25.07.10, 13:50 Uhr:

marx schrieb am 24.07.10, 17:41 Uhr:

Flex schrieb am 24.07.10, 13:40 Uhr:

Ein Ort in Angst –
„Wenn wir das Haus wegfliegen könnten, wären wir schon lange weg“



Was bedeutet das Schlagwort der “national befreiten Zonen” praktisch? Wie lebt es sich, wenn man Grundstücksnachbar einer führenden Nazi-Familie im Ort wird? Oder wenn eine Familie zum Ziel rechtsextremer Angriffe wird, weil ein Sohn Musik in einer Band macht? Wenn man sich nachts nicht mehr auf die Straße traut, weil dort die Rechtsextremen Streife fahren? Ein Ortsbesuch in XX*, einer knapp 5.000-Einwohner-Stadt in Sachsen.

kotz

Ich konnte es gerade so bis zum Ende lesen. Da baut sich eine unglaubliche innere Aggressivität auf und man möchte diese Schweine nur noch verprügeln und zusammenschlagen bis sie zur Vernunft gekommen sind. Mann ey, dass diese braune Scheiße einfach nicht totzukriegen ist? Warum gibt es immer noch so unglaublich viele dumme Menschen? Nicht zum aushalten sowas.

Bei dem Ort handelt es sich um Colditz, nahe Leipzig.
http://www.chronikle.org/ort/landkreis-l...ig/colditz

Da ist die Saat aufgegangen. Das klingt jetzt krass, aber da kannste eigentlich nur noch mit dem groben Besen auskehren. Ich würde mir noch mehr Artikel wünschen, in denen es darum geht, wie sich in vielen anderen Orten ähnliches ganz schleichend und allmählich ebenso zu entwickeln droht.

Auf jeden Fall. Es zeigt auch wieder sehr schön, wie eine Handvoll Idioten ein paar Tausend Menschen unter Kontrolle halten kann. Wenn die sich einfach nur mal zusammentun würden, könnten sie das braune Pack locker aus der Stadt jagen.
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alexxxus
Veteran

25.07.10
20:56 Uhr
Allerdings, aber die Bösen haben einfach immer einen Mordsvorsprung durch die Abwesenheit von Moral und Hemmungen, den die Guten nicht so leicht aufholen können. Die Bösen schiessen einem eben auch in den Rücken.
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mac
Veteran

25.07.10
22:19 Uhr
Wenn das mit dem Gut und Böse bloß so einfach wäre. Das Problem ist das, dass sich die Rechten in den örtlichen Strukturen schon auf unterster Ebene einpflanzen und fest installieren zu versuchen. Häufig sind das z.B. die Ehefrauen von örtlichen NPD-Funktionären, die über ehrenamtliches Engagement im Gemeinschaftsleben Einfluß nehmen und ganz früh Anknüpfungspunkte schaffen wollen. Kindertagesstätten, Krabbelgruppen, Vereine, freiwillige Feuerwehren, etc.

Das, wovon man da in dem ZEIT-Artikel lesen muß, ist praktisch nur der oberflächliche Abschaum der von Grund auf vergifteten braunen Suppe. Man kann und muß natürlich die konkret straffällig gewordenen Täter endlich konsequent fassen, anklagen und verurteilen, damit die erst mal aus dem Verkehr sind, um auch die akute Lage dort zu beruhigen – da sind ja schliesslich Leute ganz konkret in Bedrägnis. Aber das sind halt nur die Symptome. Mit Wegjagen alleine ist gar nix erreicht. Den Rechten gräbt man langfristig nur das Wasser ab, indem man endlich mal genau das macht, was sie schon längst machen: umfassende Jugendarbeit.
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marx
Gast

26.07.10
10:20 Uhr
Ja das stimmt. Die haben eben verstanden, wie sie sich ausbreiten können.
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JanB
Veteran

26.07.10
15:11 Uhr
Die Stellen an denen es in mir kocht sind vor allem die, wenn man liest, dass die Polizei erst nach Stunden auf Notrufe reagiert, 100 Nazis als harmlose Passanten wahrnimmt und ein ausgestreckter Arm nicht verurteil wird.
Ich fühl mich naiv, aber weshalb ist das so? Sind die Behörden da auch unterwandert? Haben die Angst? Ich versteh es nicht, bitte klärt mich auf. Bin so ein „die Polizei ist dein Freund und Helfer“-Wessi-Mittelschichts-Bubi.
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marx
Gast

26.07.10
20:13 Uhr
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JanB
Veteran

26.07.10
21:35 Uhr
I have this phone number that they call and talk. And then I listen. [...] I just sort of decide. I might listen and say, „Okay, why don't you put it on a piece of paper? Put it on a piece of paper, and if it's interesting, I'll call you back, and if it's not, I won't.“ It's exhausting otherwise.
And I don't like to work. I only like working when I'm working.
Pures Gold, der Typ.
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axedon
Dauergast

26.07.10
22:08 Uhr
Dieser Text ist nur für Mitglieder sichtbar.
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alexxxus
Veteran

27.07.10
07:31 Uhr
dieser widerspruch ist mir auch aufgefallen.
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marx
Gast

27.07.10
07:54 Uhr
Ich glaube die meinen es waren 1 Kläger + 9 Zeugen, also dass 10 Leute noch keine „Öffentlichkeit“ darstellen.
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alexxxus
Veteran

27.07.10
08:05 Uhr
glaube ich nicht, denn landfriedensbruch kann es scheinbar nur sein, wenn eine gefährdung von eine menschenmenge, ergo masse, ausgeht. der artikel ist einfach wohl schlecht redigiert, continuityfehler quasi -)
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kathi
Veteran

27.07.10
12:56 Uhr
sueddeutsche.de: Als vermeintlicher Mitarbeiter von Google-Earth haben Sie sich Zugang zu den Schlafzimmern ahnungsloser Bürger verschafft. Kann man Laien genauso überrumpeln wie Medienprofis?

Sonneborn: Wir haben uns ja auch schon bekannten Politikern wie Frank-Walter Steinmeier oder Thorsten Schäfer-Gümbel gewidmet. Aber man darf nicht vergessen: Auch die kleinen Leute schlagen Ausländer oder wählen die FDP. Insofern ist es gerechtfertigt. Wir zwingen ja niemanden vor die Kamera

Interview mit Martin Sonneborn in der SZ. -)
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Jan2.0
Veteran

27.07.10
13:01 Uhr
hammer
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Tob
Gast

27.07.10
13:10 Uhr
Sonneborn: Es wurde sogar ein Todesurteil gegen mich gefordert. Was mir noch mehr Freude gemacht hat, waren die Dissonanzen mit dem Auswärtigen Amt. Die hatten zur Folge, dass Guido Westerwelle bei einem China-Aufenthalt zwei Wochen später nur ein sehr eingeschränktes Rederecht hatte. Das ist ein Zustand, den wir auch in Deutschland und Europa herstellen wollen.

hammer


Guter Mann!
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Rusty
Veteran

29.07.10
10:22 Uhr
Auf eine schlechte Quote folgt immer eine Niveausenkung, als wäre es ausgeschlossen, dass vielleicht im Gegenteil ein Niveaumangel vorgelegen habe.

Ein herausragender Artikel über den Zustand und die Legitimität der Öffentlich-Rechtlichen.

http://www.zeit.de/2010/31/Oeffentliche-...n?page=all ()
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Philippe
Veteran

29.07.10
13:09 Uhr
starr

„Auf gut Glück“-Button verringert Google Einnahmen um 110 Mio. $



[...] gerade einmal 1 % aller Besucher klicken auf diesen Button und genau diese 1% verringern die Google Einnahmen um 110 Millionen $ im Jahr. Denn diese Besucher kriegen nicht die Suchergebnisseite zu sehen und damit nicht die Google Adsense Anzeigen. [...]
Quelle
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Philippe
Veteran

03.08.10
09:54 Uhr

Wie die Generation Y kommuniziert


Von Armin Trost

Acht Studenten der Hochschule Furtwangen wagten ein Experiment: Sie verzichteten eine Woche komplett auf Internet und Handy. Ihre Erfahrungen sind sehr spannend - und auch für Manager interessant. Denn der Kommunikationsstil der Generation Y wird die Arbeitswelt verändern. Diskutieren Sie mit
http://www.harvardbusinessmanager.de/mei...08553.html

Meine FH love
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Basti
Gast

03.08.10
11:14 Uhr
Rusty schrieb am 29.07.10, 10:22 Uhr:

Auf eine schlechte Quote folgt immer eine Niveausenkung, als wäre es ausgeschlossen, dass vielleicht im Gegenteil ein Niveaumangel vorgelegen habe.

Ein herausragender Artikel über den Zustand und die Legitimität der Öffentlich-Rechtlichen.

http://www.zeit.de/2010/31/Oeffentliche-...n?page=all ()

Sehr guter Artikel!
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Herr Sharif
Gast

03.08.10
11:38 Uhr
Basti schrieb am 03.08.10, 11:14 Uhr:

Rusty schrieb am 29.07.10, 10:22 Uhr:

Auf eine schlechte Quote folgt immer eine Niveausenkung, als wäre es ausgeschlossen, dass vielleicht im Gegenteil ein Niveaumangel vorgelegen habe.

Ein herausragender Artikel über den Zustand und die Legitimität der Öffentlich-Rechtlichen.

http://www.zeit.de/2010/31/Oeffentliche-...n?page=all ()

Sehr guter Artikel!

Ich sehe anders Fernsehen. das ein bisschen anders.

Wer will, kann heute den ganzen Tag rund um die Uhr arte, 1-festival, zdf-theaterkanal, phoenix oder bayern-alpha (und mehr) kucken. Bis der Kopf qualmt. Das sind alles öffentlich-rechtlich finanzierte Kulturkanäle mit tollem Programm. planlos
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Basti
Gast

03.08.10
11:55 Uhr
Das ist auch gut, ändert aber nichts daran, dass Redaktionsleiter in öffentlich-rechtlichen Sendern zuallererst die BILD-Zeitung in die Hand nehmen und es denen meistens wirklich nur um die Quote geht. planlos

Diskussion eröffnet ouw
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matula
Überläufer

03.08.10
12:00 Uhr
ich finde den artikel auch nicht besonders gut. ist halt das übliche bashing gegen den öffentlich rechtlichen rundfunk. ohne frage, läuft da auch viel blödsinn.

aber:

die öffentlich rechtlichen sind meiner meinung nach immernoch 1000 mal besser als die privaten.
ich will und kann den scheiß nicht mehr sehen: RTL 2 Nachrichten, Hausfrauentausch, Bauer f**** Schaf, Mitten im Leben, Familien im Brennpunkt und dazu noch die ständigen Werbeunterbrechungen. Das ist die wahre verblödung.

ich hab mich für eine mischung zwischen öffentlich rechtlichen Rundfunk und Pay TV entschieden. Ich schau nicht viel fern, aber wenn, dann will ich gutes Programm sehen und mich nicht ständig ärgern.
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marx
Gast

03.08.10
12:11 Uhr
Nur weil die Öffentlich-Rechtlichen Sender, oder zumindest einige davon, besser sind als die Privaten, was ja so gesehen keine große Kunst ist, heißt das noch lange nicht, dass die ÖRs nicht auch vieles falsch machen und durchweg besser werden könnten.Teilweise ist das schon recht passend, was da in dem Artikel steht. Vor allem die Geschichte mit der Quote.
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Basti
Gast

03.08.10
12:17 Uhr
Sehe ich auch so, zumal sie das Privileg genießen könnten, herausragende Reportagen und Filme zu produzieren. Was z.T. auch passiert, aber eben nur teilweise.

Und diese Quotenmisere ist nun mal da.
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matula
Überläufer

03.08.10
12:30 Uhr
wir sind uns einig. bin für jede verbesserung zu haben. ich wollte eben nur festhalten, dass ich den öffentlichen rundfunk nicht so schlecht finde, wie er im artikel dargestellt wird.
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bullitt
Veteran

03.08.10
12:32 Uhr
Macht doch einen eigenen Thread auf.

Spoiler (anzeigen):

Dann mach ich vielleicht mit.
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flome
Überläufer

04.08.10
15:26 Uhr
A visual diary documenting a flight from New York to Berlin (with a layover in London).

Ist zwar zum Anschauen und lesen. Aber man kann es sehr gut nachvollziehen, finde ich.
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bullitt
Veteran

05.08.10
07:57 Uhr
flome schrieb am 04.08.10, 15:26 Uhr:

A visual diary documenting a flight from New York to Berlin (with a layover in London).

Ist zwar zum Anschauen und lesen. Aber man kann es sehr gut nachvollziehen, finde ich.

Sehr schön. Über dieses kleine Loch im Kabinenfenster habe ich auch schon stundenlang meditiert.
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flome
Überläufer

05.08.10
12:32 Uhr
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Herr Sharif
Gast

05.08.10
12:46 Uhr
bullitt schrieb am 05.08.10, 07:57 Uhr:

flome schrieb am 04.08.10, 15:26 Uhr:

A visual diary documenting a flight from New York to Berlin (with a layover in London).

Ist zwar zum Anschauen und lesen. Aber man kann es sehr gut nachvollziehen, finde ich.

Sehr schön. Über dieses kleine Loch im Kabinenfenster habe ich auch schon stundenlang meditiert.

Und ich beneide auch immer die Babys. Haben es so gut und schreien trotzdem die ganze Zeit rum …
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bullitt
Veteran

05.08.10
12:55 Uhr
Herr Sharif schrieb am 05.08.10, 12:46 Uhr:

bullitt schrieb am 05.08.10, 07:57 Uhr:

flome schrieb am 04.08.10, 15:26 Uhr:

A visual diary documenting a flight from New York to Berlin (with a layover in London).

Ist zwar zum Anschauen und lesen. Aber man kann es sehr gut nachvollziehen, finde ich.

Sehr schön. Über dieses kleine Loch im Kabinenfenster habe ich auch schon stundenlang meditiert.

Und ich beneide auch immer die Babys. Haben es so gut und schreien trotzdem die ganze Zeit rum …

Gibt ja noch andere Fluggäste die manchmal rumbrüllen. Ich kann nicht verstehen, wie manche Personen sich im Flugzeug die Kante geben. Bin einmal breit in einen Flieger gestiegen - nie wieder. Und ich war auch laut. ouw
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