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Lesenswerte Artikel
mich stört, dass der autor zugunster hübscher journalistischer effekte* darauf verzichtet, die wirklichkeit etwas komplexer darzustellen. und damit schreibt er an der realität vorbei, bedient vor allem klischees und vorurteile. es ist aus meiner sicht falsch, dass im prenzlauer berg ausschließlich reiche menschen wohnen, für die geld keine, ökoprodukte dafür eine sehr große rolle spielen. ebenso falsch ist meiner meinung nach, dass die situation am kollwitz- und helmholtzplatz den stadtteil vollständig charakterisiert. hinzu kommt, dass der autor scheinbar keine echte these zur hand hatte und lieber abseitige geschichten erzählt und merkwürdige kontraste konstruiert. die dreitagebart-freiberufler ohne jede trennschärfe neben menschen stellt, die für eine 350.000 euro teure wohnung keinen kredit aufnehmen, sondern bar zahlen. usw.
* = arm vs. reich, türke aus dem wedding mit schlecht gehendem obstladen vs. typ aus süddeutschland, der sich für 100.000 Euro einen Kamin in seine Dachgeschosswohnung einbauen lässt
* = arm vs. reich, türke aus dem wedding mit schlecht gehendem obstladen vs. typ aus süddeutschland, der sich für 100.000 Euro einen Kamin in seine Dachgeschosswohnung einbauen lässt
telepolis Der Süddeutschen wird das Internet zuviel
Am Wochenende veröffentliche die Süddeutsche Zeitung einen leidenschaftlichen Verriss des Internet. Bernd Graff blickte unter dem Titel Web 0.0 aus dem Printmedium herab auf die Tiefen des Internet, in dem die Amateure, Bürgerreporter und das Volk sich tummeln, unter aller Qualität selbstverständlich. „Das Internet“, so Graff, „verkommt zu einem Debattierklub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten.
Marco, der verlorene Sohn
Ein etwas taz-typisch polemischer Artikel, der den Nagel, meines Erachtens nach, aber auf den Kopf trift.
Editiert: 17.12.07, 20:44 Uhr
hm, ich hab schon lange nicht mehr in die taz reingeschaut, aber wenn dass wirklich taz typisch ist mittlerweile, dann bin ich froh darüber. bei aller zusammstimmung an der kritik des artikels an medien, politikern, …, aber daraus einen rundumschlag mit der keule zu türkenhass, islamismusfeindlichkeit und untergrabung der frauenrechte zu machen ist fast schon so populistisch wie das verhalten bestimmter anderer blätter.bei so einem artikel darf auch gerne das sachliche standbein ein wenig mehr sichtbar werden.
zurück zum thema, lesenswert, wenn auch alt:
The ecstasy of influence: A plagiarism by Jonathan Lethem
Ja, mein Text beinhaltet einige sinnentstellende Rechtschreibfehler.
empfohlen wird aber auch noch folgendes:
Szeemann interview
empfohlen wird aber auch noch folgendes:
Szeemann interview
netter artikel bezüglich wortwahl der rapper.
doch am ende mit den party-pophoppern fettes brot zu kommen war wohl auch nicht das wahre
das die daran nichts ändern ist/war klar.
und trotzdem darf man nicht vergessen das auch einige „böse jungs“ zwischendurch gute tracks mit guten texten rausbringen
doch am ende mit den party-pophoppern fettes brot zu kommen war wohl auch nicht das wahre
das die daran nichts ändern ist/war klar.
und trotzdem darf man nicht vergessen das auch einige „böse jungs“ zwischendurch gute tracks mit guten texten rausbringen
Auch KIZ als die Erlöser darzustellen ist auch nicht das Wahre, schließlich verstehen die meisten hirngelähmten Volldeppen die ganzen Anspielungen nicht, manchmal auch nicht, dass alles bewusst überzogen und so ins Lächerliche gezogen wird. Habe mir mal den Track angehört, der da angesprochen wird („Geld essen&ldquo
und so Zeilen wie „Früher sagte meine Lehrerin ich wär' ein fauler Spast/heute schreien die Nutten 'ja' - wie im Sportpalast“ verstehen viele nicht (ich mache das an einm aktullen Erlebnis fest - vor ein paar Tagen kommt eine Schülerin aus dem 12er-Jahrgang aus dem Raum in dem sie vermutlich eine Geschichtsklausur geschrieben hat und sagt allen ernstes: 'Du, ich hab' den Text garnich gecheckt. Was soll denn dieser Arier sein?').
ich frage mich warum in dem artikel nicht mal der titel „Chakuza Feat. Bushido - Eure Kinder“ erwähnt wird. passt doch zu der problematik mit am besten.
sicher sollte man mit gutem beispiel vorran gehen, doch am ende ist der konsument auch dazu verpflichtet mal den kopf einzuschalten und nicht jeden bullshit zu glauben oder zu praktizieren nur weil jemand das so in seinen texten sagt.
sicher sollte man mit gutem beispiel vorran gehen, doch am ende ist der konsument auch dazu verpflichtet mal den kopf einzuschalten und nicht jeden bullshit zu glauben oder zu praktizieren nur weil jemand das so in seinen texten sagt.
Shiru schrieb am 22.12.07, 15:15 Uhr:
sicher sollte man mit gutem beispiel vorran gehen, doch am ende ist der konsument auch dazu verpflichtet mal den kopf einzuschalten und nicht jeden bullshit zu glauben oder zu praktizieren nur weil jemand das so in seinen texten sagt.
das stimmt, das problem ist aber schon, dass man von kindern und jugendlichen nicht pauschal erwarten kann, dass sie mündige konsumenten sind. da sind schon eltern bzw gesellschaft gefragt.
http://www.zeit.de/2008/02/Schafft-die-Museen-ab
vorgestern schon in der gedruckten gelesen und für interessant erachet!
vorgestern schon in der gedruckten gelesen und für interessant erachet!
jano schrieb am 06.01.08, 16:15 Uhr:
http://www.zeit.de/2008/02/Schafft-die-Museen-ab
vorgestern schon in der gedruckten gelesen und für interessant erachet!
ja, sehr schön. bleibt eine frage:
Können wir die Geister unter den angehäuften Grabsteinen unserer Vergangenheit wieder zum Leben erwecken, ohne die Methoden der Taliban anzuwenden, als sie die Buddhastatuen von Bamiyan sprengten?
Normal ist das nicht - Lebensbedingungen von Homosexuellen
Stern 02. Januar 2008
——–
auch wenn ich nicht für andauerndes jammern bin, ich glaube der artikel trifft es ganz gut.
Stern 02. Januar 2008
——–
auch wenn ich nicht für andauerndes jammern bin, ich glaube der artikel trifft es ganz gut.
Artikel in „Foreign Policy“ über deutsche und französische Lehrbücher, bzw. darüber,
wie die Schulsysteme „Globalisierungsgegner“ und potentielle „Kommunisten“ hervorbringen.
Weniger was zum Ernstnehmen, mehr zum Darüber-Wundern.
Editiert: 09.01.08, 13:28 Uhr
Wer gut aussieht, hat es leichter.
In der Schule. Vor Gericht. Bei Gehaltsverhandlungen.
Und schon als Säugling.
Ein Gespräch mit dem Attraktivitätsforscher Ulrich Renz
über die Macht der Schönheit.
Text: Peter Laudenbach
Schönheit hilft
brand eins 12/2007
Die Zeit: Ein Gespräch mit dem amerikanischen Regisseur David Lynch über Inspiration, Meditation und sein Verständnis von Film.
aber das will ich auch
Ich sage immer, der Künstler muss nicht leiden, um das Leiden zu zeigen – das ist der Schlüssel. Nur verstehen muss man es. Lebe das Leid auf der Leinwand aus, in den Büchern, aber nicht im realen Leben! Man kann es genießen, in andere Welten einzutauchen, in die Kontraste. Man kommt aus dem Kino oder aus einem Buch und geht in das eigene Leben zurück, das wunderschön und frei vom Leid ist.
Andi schrieb am 08.01.08, 12:47 Uhr:
Äh, ja, okay...
Artikel in „Foreign Policy“ über deutsche und französische Lehrbücher, bzw. darüber,
wie die Schulsysteme „Globalisierungsgegner“ und potentielle „Kommunisten“ hervorbringen.
Weniger was zum Ernstnehmen, mehr zum Darüber-Wundern.
Aus Erfahrung würde ich auch sagen, dass das Gegenteil der Fall ist ...
Dadurch, dass nicht richtig darüber aufgeklärt wird, WAS Kommunismus eigentlich ist und Kommunismus meistens mit Realsozialismus gleichgesetzt wird, sind die meisten eher abgeneigt ...
Ganz genau. Kommunismus wird hier doch auch verspottet. Aber dass wir nicht gerade den American Dream predigen ist sowohl richtig als auch gut.
chrisi schrieb am 15.01.08, 21:41 Uhr:
Ganz genau. Kommunismus wird hier doch auch verspottet. Aber dass wir nicht gerade den American Dream predigen ist sowohl richtig als auch gut.
Bist du Lehrer?
