Homöopathie

Sonstiges Lebensart
 
Irrelevanter Beitrag (anzeigen):

Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Mister Ad
Werbung
Schon mal bei Amazon geguckt? Vielleicht wirst du dort fuendig.

 
Irrelevanter Beitrag (anzeigen):

Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
mir ist die diskussion hier auch etwas zu schwarz-weiß.

auch wenn ich bisher keine globuli nahm und auch zum arzt und nicht heilpraktiker gehe, wenn was ist (und das auch eher selten), sind für mich heilpraktiker nicht automatisch „scharlatane“, klingt hier ja fast so.

ich denke, es gibt eine ganze range an dingen, mit denen man irgendwie „heilen“ kann.
sei es durch aktivierung der selbstheilungskräfte durch eine positive einstellung, in sich reinhören lernen, irgendwelcher kräuterkram , akkupunktur, osthepathie etc.

für mich klingt es ein bisschen nach „was der bauer nicht kennt, frisst er nicht“.
(auch ich spreche nicht von globuli statt chemotherapie – aber ich habe halt auch mit schulmedizinern nicht immer astreine erfahrungen gemacht und fühlte mich dort oft verloren.)

z.b. ist die traditionell-chinesiche medizin ist doch etwas, was mittlerweile auch „richtige ärzte“ anbieten...


ich glaube, dass es auch sehr viele zusammenhänge im körper/psyche gibt, die die schulmedizin noch nicht erkannt/erforscht hat und wo andere heilmethoden evtl. schon genauer hinschauen, ganzheitlicher vor allem.


letztenendes muss jeder einzelne ein gefühl für sich bekommen und sehen, was ihm gut tut.
der eine braucht ein medikament, an das er glauben kann, der andere gutes zureden.
(und ja, bei einer blutigen blasenentzündung ist sicher ein antibiotikum ratsam – aber es gibt wirklich so viele erkrankungen, die nicht so eindeutig sind und wo es sich evtl. auch mal lohnt, mit alternativen methoden „hinter die kulissen“ zu schauen.)


aus eigener erfahrung kann ich nur sagen (und ich bin sehr wenig eso-mäßig und spirituell und alternativ), dass bei mir schon ein eher alternativer arzt was gefunden hat, von dem hardcore-schulmediziner gar nicht überzeugt sind, dass es einem überhaupt schadet — und mir ging es nach behandlung um welten besser.
da ist mir eigentlich egal, warum das nun funktioniert hat, hauptsache, es war so.

- -

ich gehe sogar noch einen schritt weiter:
wenn irgendwelchen leuten das „pfarrer-fliege-wässerchen“, ein gebet oder ein engel am schlüsselbund hilft, durch krisen zu kommen (welcher art auch immer) - so what?

ich bin auch atheist, aber störe mich nicht an anderen lebensentwürfen/-stilen.
(klar hört der spaß auf, wo leute massiv abgezockt werden oder ihnen von schulmedizinischen methoden abgeraten wird bei schweren krankheiten – aber da sind wir uns ja hier alle einig.
aber nicht jeder „alternative“ ist ein arschloch und abzocker.)
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Back at home, wurde ja schon einiges geschrieben, brauch ich ja nicht mehr.

Nur noch eines - eine Ablehnung der Homöopathie erfolgt einfach aus weltanschaulichen/ideologischen Aspekten heraus.
Auf der einen Seite steht der Naturalismus (materialistisch/physikalistisch), der den Körper rein chemisch-mechanisch betrachtet und somit die Wirkungsweise einer Medizin auch nur von diesem Standpunkt aus betrachten kann und will.
Und auf der anderen Seite ist der Supernaturalismus, oder wenigstens eine Weltanschauung, die eine Wirkung auch dann anerkennen kann, wenn die Ursache der Wirkung nicht auf streng wissenschaftliche Weise erklärt werden kann.
Eine objektive Sicht gibt es da nicht. Naturalisten pachten die Objektivität und den Wahrheitsgedanken gern für sich, verkennen dabei aber, dass auch sie von weltanschaulich geprägten Prämissen ausgehen.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
mit dem unterschied, abalone, dass sich das eine wissenschaftlich erklären und auch zu 100% beweisen lässt und das andere eben nicht.
die eine wirkung ist eben sicher - über die anderen streiten sich die geister.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Abalone schrieb am 31.08.11, 19:14 Uhr:

Nur noch eines - eine Ablehnung der Homöopathie erfolgt einfach aus weltanschaulichen/ideologischen Aspekten heraus.

Auf der einen Seite steht der Naturalismus (materialistisch/physikalistisch), der den Körper rein chemisch-mechanisch betrachtet und somit die Wirkungsweise einer Medizin auch nur von diesem Standpunkt aus betrachten kann und will.

das ist leider unsinn und schwarz-weiß-denken, das aus weltanschaulichen/ideologischen aspekten heraus entsteht. vermutlich.

medizin und allgemein naturwissenschaften haben nicht(!) den anspruch absolut alles erklären und begründen zu können. den eindruck mag man haben, weil es manchmal relativ gut funktioniert. was oft an einer systematischen vorgehensweise liegt.
aber man ist oft auch froh, wenn man einfach halbwegs beschreiben kann, wie etwas abläuft – nicht unbedingt warum. was aber auch dufte wäre, wenn es ginge, so als bonus.

wenn man beispielsweise weiß, dass ein apfel vom baum nach unten fällt und man das beliebig oft wiederholen kann (sagen wir mal in so 100% der fälle), geht man irgendwann davon aus, dass das wohl eine gesetzmäßigkeit ist. warum das so genau passiert, weiß man bis heute ja nicht, aber man kann sich schon halbwegs darauf verlassen und komische dinge damit berechnen = relativ zuverlässig vorhersagen treffen. raumschiffe zum mars schicken, zum beispiel.

genauso ist das in der medizin. da geht es in erster linie um die auswirkungen. warum ist im zweifelsfall egal, so lange es nur reproduzierbar ist. wenn man es erklären kann, natürlich nochmal besser. wer heilt, hat recht. wer nicht heilt, aber suggeriert, er könne es, hat dann aber wohl auch nicht recht. und wer nicht besser heilt als statistische schwankungen, heilt halt einfach nicht.

ich finde man muss auch nicht unbedingt schulmedizin mit der gesellschaft gleichsetzen.
dass leute sich immer schlechter ernähren, weniger bewegen, fetter werden und am ende nur eine pille einschmeißen wollen, anstatt vernünftig zu leben ist nun nicht durch die falsche medizin verursacht.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Irrelevanter Beitrag (anzeigen):

Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
medizin und allgemein naturwissenschaften haben nicht(!) den anspruch absolut alles erklären und begründen zu können. den eindruck mag man haben, weil
sich auch gerne so aufgeführt wird.

—————————

http://www.heise.de/newsticker/meldung/D...58102.html
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Editiert: 28.01.12, 17:25 Uhr
Dieser Beitrag wurde vom Mitglied gelöscht.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
wird doch nur übernommen wenn du ne zusatzversicherung abschliesst oder irre ich?
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Editiert: 28.01.12, 17:25 Uhr
Dieser Beitrag wurde vom Mitglied gelöscht.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
wird doch eh keine medizin für den normalkranken mehr übernommen, ich zahl (ich nehm ja nix) so lang ich denken kann für medizin, vielleicht zahlt die kk nen teil, aber ich muss trotzdem blechen.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Editiert: 28.01.12, 17:25 Uhr
Dieser Beitrag wurde vom Mitglied gelöscht.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
es ist ja nicht so, dass es gar keine alternativen methoden gibt, die anerkannt sind.
akkupunktur z.b. wird teilweise übernommen, aber ich glaube, das bringt auch in bestimmten fällen messbar was.

ansonsten läuft es meiner meinung nach auch eher über zusatzversicherungen.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Editiert: 01.09.11, 09:35 Uhr
dann erzähle ich mal, dass meine mutter für ihren bluthochdruck, der familiär bedingt ist, schulmedizinische mittel bekommen hat, die sie nach und nach anderweitig kaputt gemacht haben. sie hat gichtartige anfälle, plötzlichen knochenschwund und noch einige andere, sehr unangenehme sachen bekommen. sie hat das mittel dann eigenhändig abgesetzt und inzwischen geht es ihr viel besser. das haben ihre schwestern ebenso gemacht, und ihren geht es inzwischen auch besser. sie achten mehr auf sich und der blutdruck ist gar kein problem mehr. der neue arzt lobt meine inzwischen 70jährige mutter, dass sie fit ist und werte hat, wie eine vierzigjährige.

will sagen: ich verteufel keine schulmedizin, aber sie kann eben auch verdammt viel falsch machen, weil sie meistens viele nebenwirkungen mit sich bringt.
und diese nebenwirkungen machen den kassen nicht gerade wenig kosten. als meine mutter mit ihrer orthopädin darüber gesprochen hat, meinte diese, dass die pharmazie natürlich selbst für ihre abnehmer sorgt. die geschichten kennen wir ja auch.

da bin ich persönlich eher der meinung, dass man alternative heilmethoden durchaus unterstützen sollte (kein wunderheilismus, das ist klar), weil diese personen per se etwas gesünder leben, dafür aber die raucher und andere, sich selbst schädigende personen kräftiger zur kasse bitten sollte.
sozialstaat hin oder her, wenn jemand sich wissendlich tödliche stoffe zuführt, dann will ich nicht für seine krankheiten aufkommen müssen, böse und übertrieben gesagt.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
d'accord, bis auf den letzten absatz. solange bier als grundnahrungsmittel gilt (alkohol = weniger schlimme volksdroge) und gras nicht als therapie (z.b. nach einer chemo) angenommen wird, sehe ich keinen grund raucher stärker zur kasse zu bitten. smoke
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
dass da allgemein ein haken im system ist, ist klar.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Irrelevanter Beitrag (anzeigen):

Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
ob das so ist? darüber wird es bei den kassen sicher irgendwelche berechnungen geben.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Irrelevanter Beitrag (anzeigen):

Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Ökonomische Aspekte [Bearbeiten]

Die industrielle Produktion von Tabak und Tabakerzeugnissen stellt in einigen der ärmeren Länder der Welt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, führt dort aber teilweise auch zu erheblichen Umweltschäden und starker wirtschaftlicher Abhängigkeit von den Tabakimporteuren.[58]
Im Jahr 1995 veröffentlichte der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e. V. (ÄARG) zusammen mit der Nichtraucher-Initiative Deutschland e. V. eine Berechnung [59], die den Schaden am Bruttosozialprodukt (BSP) durch das Rauchen betrachtet. Nach dieser Kalkulation belief sich der Schaden 1991 auf
12,1 Milliarden Euro durch Arbeitsunfähigkeit,
6,4 Milliarden Euro durch Übersterblichkeit,
23,1 Milliarden Euro durch Frühinvalidität.
(Originalzahlen in DM, hier umgerechnet in Euro)
Durch das entgangene BSP von 41,6 Mrd. Euro gingen Steuereinnahmen in Höhe von 25,3 Prozent, also 10,5 Mrd. Euro, verloren. Dem standen Einnahmen aus der Tabaksteuer in Höhe von 10 Mrd. Euro gegenüber. Der ÄARG kommt deshalb zu dem Schluss, dass der Staat unter dem Strich am Rauchen nicht verdient. Allerdings bezieht sich die Berechnung auf das BSP der alten Bundesländer, während sie in anderen Tabellen auch Daten aus den neuen Bundesländern verwendet. Die Berechnung kann daher nur eine grobe Abschätzung geben. Laut einer Studie aus dem Jahr 2008 sind in Deutschland rauchende Arbeitnehmer im Mittel 2,5 Tage pro Jahr häufiger krank als nichtrauchende Kollegen, die Kosten der Folgekrankheiten belasten den Staat jährlich mit 17 Milliarden Euro.[60] Eine Studie aus Schweden ermittelte eine Differenz von 8 bis 11 Krankheitstagen zwischen rauchenden und nichtrauchenden Arbeitnehmern.[61]
Betrag Ursache
24 Euro Arbeitsausfall durch Krankheit und Tod
12 Euro sonstige Kosten (Umwelt, Familie etc.)
4 Euro Behandlung von rauchbedingten Krankheiten
2 Euro Herstellung einer Schachtel Zigaretten
- 2 Euro Tabaksteuer und Einsparungen bei der Altersrente
40 Euro Kosten einer Schachtel Zigaretten[62][63]
Durch die Verringerung der Lebenserwartung hat das Rauchen einen deutlich entlastenden Effekt auf das Rentensystem. Weiterhin sinkt aufgrund der geringeren Lebenserwartung von Rauchern der Kostenaufwand, den diese voraussichtlich für das Gesundheitswesen durch teure Behandlung von altersbedingten Erkrankungen und vor allem für die Pflegeversicherung im Alter durch zunehmend dementen Zustand verursachen. Die Studie „The Health Care Costs of Smoking“ sagt dazu: „Falls alle Raucher aufhören würden zu rauchen, würden die Gesundheitskosten zuerst niedriger sein, aber nach 15 Jahren würden sie höher sein als in der Gegenwart.“ Andere Studien kommen jedoch zum gegenteiligen Ergebnis.[64]
Dazu kommen volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsausfall und verlorene Lebenszeit. Michael Adams, Professor für Wirtschaftsrecht, beziffert die Kosten auf 13 Milliarden Euro für rauchbedingte Krankheiten und 39 Milliarden Euro für die vernichtete Lebenserwartung.[65] Andere Berechnungen ermitteln den eigentlich erforderlichen Preis für eine Schachtel Zigaretten aufgrund der nebenstehenden Bilanz in Höhe von 40 Euro.[63]
Die University of California hat errechnet, dass der US-Bundesstaat Kalifornien durch ein Anti-Tabak-Programm, das unter anderem das Image des Rauchens gezielt verschlechterte und dadurch den Tabakkonsum deutlich verringern konnte, im Zeitraum von 1989 bis 2004 zirka 86 Milliarden Dollar einsparen konnte.[66]
Die Weltwirtschaft werde laut einer Studie der Welt-Lungenstiftung und der Amerikanischen Krebsgesellschaft im Zusammenhang mit dem Konsum von Tabak aufgrund von Behandlungskosten, verlorener Produktivität und Umweltschäden jährlich mit 500 Milliarden Dollar belastet.[67]
In alleiniger Betrachtung des Gesundheitssystems errechneten Forscher vom niederländischen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt, dass die durch den Tabak-Konsum verursachten Kosten für das Gesundheitssystem von den „Einsparungen“ durch das frühere Ableben der Raucher kompensiert werden. Im Alter von 20 bis zu ihrem Tod verursachen Raucher demnach 220.000 Euro Behandlungskosten, Nicht-Raucher hingegen 281.000 Euro. Die geringeren Rentenzahlungen und wurden nicht berücksichtigt - also auch nicht die daraus folgenden volkswirtschaftlichen Verluste, die sinkende Tabaksteuereinnahmen sowie höhere Arbeitsausfälle von Rauchern und Fettleibigen die Behandlungskosten bei weitem überträfen.[68]


Abschnittt „Ökonomische Aspekte“
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
off-topic, würde ich sagen.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Super gemacht! Für die Tante auch auf deutsch:


Link zum Video
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
toll ja, extremst gut erklärt.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
Ja.kopp schrieb am 22.02.18, 17:40 Uhr:

Super gemacht! Für die Tante auch auf deutsch:


Link zum Video

sehr gut.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
emil schrieb am 23.02.18, 11:02 Uhr:

Ja.kopp schrieb am 22.02.18, 17:40 Uhr:

Super gemacht! Für die Tante auch auf deutsch:


Link zum Video

sehr gut.
Link zu diesem Beitrag in die Zwischenablage kopieren
#