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Mode, Stil, Mainstream, Good vs Evil etc...
Hugo Boss is für Snobs H&M is scheisse und 90% der Menschen haben eh keine Ahnung von Style.
Let´s go
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das einzige argument gegen h&m ist vielleicht der fakt, dass ich auf ner party nicht 4 anderen im gleichen shirt übern weg laufen möchte. ansonsten zahl ich für n hemd zwischen 3 und 70 euro, so langs mir gefällt.
Spoiler (anzeigen):
aber davon mal ab sieht 80% was ich anhab eh kacke aus (unabhängig wie teuer - liegt wohl an meinem style)
aber davon mal ab sieht 80% was ich anhab eh kacke aus (unabhängig wie teuer - liegt wohl an meinem style)
mir passen die h&m sachen eh nie. da brauch ich gar nicht nach zu schauen. 
ich finde bei kleidung wichtig, dass ich nicht das gefühl habe, dass sie sich beim nächsten waschen auflöst.
tendenziell kaufe ich dann aber eher heruntergesetzte sachen weil ich es nicht einsehe, mehr als 25€ für ein t-shirt oder mehr als 80€ für eine hose hinzublättern.
ich finde bei kleidung wichtig, dass ich nicht das gefühl habe, dass sie sich beim nächsten waschen auflöst.
tendenziell kaufe ich dann aber eher heruntergesetzte sachen weil ich es nicht einsehe, mehr als 25€ für ein t-shirt oder mehr als 80€ für eine hose hinzublättern.
ich finde ein gutes styling kann sich aus beiden teilen zusammensetzen. schicke hightlights von den marken, basics von den den ketten. spricht für mich nix dagegen. insbesonder wenn das budget noch nicht so extrem ausgeprägt ist. ansonsten kann man sicher auch die basics aus den marken beziehen und hat dort meist etwas bessere Qualität. ich denke ein aspekt bei h&m ist mit ikea zu vergleichen. ich glaube, dass die innovation an anderer stelle sattfindet (eben bei den häufig teuren mode/möbel-designern) und die ketten dann mit auflagenstarken und daher günstigen mee-too produkten profitieren.
und den anderen aspekt hat ben vorhin angesprochen. individualisierung durch styling. es ist halt schon irgendwie komisch, wenn das t-shirt, das auf den ersten blick sehr advanced bedruckt ist, später doch von tausenden anderen h&m käufern auch getragen wird. weil sich ohne dass man das will, dann eine art gruppe ergibt, und die attribute anderer auf mich übertragen werden, ggf attribute, die mir gar nicht entsprechen oder gefallen.
in den meisten fällen gilt eh das, worauf damyole in seinem spoiler abzielt. mode muss nicht im katalog gut aussehen, sondern am körper. und da kann eben eh nicht jeder alles tragen. ich sähe mit engen röhren-jeans zum beispiel bestimmt extrem zum schießen aus, einfach aufgrund körperlicher gegebenheit aka sehr dünne o-beine. das rettet dann auch kein hugo boss mehr.
und den anderen aspekt hat ben vorhin angesprochen. individualisierung durch styling. es ist halt schon irgendwie komisch, wenn das t-shirt, das auf den ersten blick sehr advanced bedruckt ist, später doch von tausenden anderen h&m käufern auch getragen wird. weil sich ohne dass man das will, dann eine art gruppe ergibt, und die attribute anderer auf mich übertragen werden, ggf attribute, die mir gar nicht entsprechen oder gefallen.
in den meisten fällen gilt eh das, worauf damyole in seinem spoiler abzielt. mode muss nicht im katalog gut aussehen, sondern am körper. und da kann eben eh nicht jeder alles tragen. ich sähe mit engen röhren-jeans zum beispiel bestimmt extrem zum schießen aus, einfach aufgrund körperlicher gegebenheit aka sehr dünne o-beine. das rettet dann auch kein hugo boss mehr.
Editiert: 23.03.10, 13:54 Uhr
osbow schrieb am 23.03.10, 12:07 Uhr:Sofern es um die Arbeitsbedingungen unter denen die großen Ketten (beispielsweise H&M) in Taiwan etc. fertigen geht bin ich da ganz bei dir.
mowgli schrieb am 23.03.10, 11:54 Uhr:
osbow schrieb am 23.03.10, 11:41 Uhr:Meiner Meinung nach zu viele.
mowgli schrieb am 23.03.10, 11:39 Uhr:
Who gives a shit?
Meiner Meinung nach zu wenige.
Ich glaube das reden wir aneinander vorbei. Es geht mir nicht um „style“ o.ä., sondern darum das es keine Sau kümmert wo die Sachen herkommen und wie Sie produziert werden. Hauptsache ich mache mir keinen Kopf, es wird einem ja sowieso einfach gemacht. An jeder Ecke eröffnet ein neuer Discounter, der x-te H&M und Mayersche ist sowieso dabei. Bald haben wir nur noch eine Flut an Massenware. Und da habe ich wenig Lust drauf.
Mit dem Einzelhandel Mitleid zu haben fällt mir immer recht schwer. Wie das in Großstädten aussieht kann ich nur schwer beurteilen. Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen und da war das Angebot meist leider deutlich schlechter als in den großen Ketten. Kleine, schicke Modeläden hat man da vergeblich gesucht (von tollen second hand Geschäften mal ganz zu schweigen).
Auch wenn ich mir Preise und Service im Einzelhandel (gemeint sind hier v.a. die kleineren Läden, die nicht an irgendwelchen Franchise-Konzepten dranhhängen) so hält sich da mein Verständnis wirklich in Grenzen. Bei unmotivierten, unfreundlichen 17-jährigen Azubis mit wenig bis kaum vorhandenem Gespür für Mode muss man sich nicht wundern, wenn der Laden und damit die Kasse leer bleibt.
Zwar etwas offtopic, aber trotzdem:
Vor 2 Wochen wollte ich mir einen Papierhintergrund für mein Hintergrundsystem kaufen. Ich gebe dem Einzelhandel gerne eine Chance. Aber wenn ich sehe, dass da mal das Doppelte im Laden als im Onlineshop verlangt wird, da hört's bei mir einfach aus. Lager-, Personal- und Mietkosten plus Profit ist klar. Aber 100% mehr zu verlangen und dann noch unfreundlich dem Kunden gegenüber zu sein find ich einfach nur dreist. Da muss man sich eben nicht wundern, wenn die Kundschaft nur noch online kauft.
Was Style betrifft:
Ich bin schon der Meinung, dass billige (H&M)-Fakes nicht an Design-Klassiker rankommen. Gerade bei Mode und Accessoirs, die eher zeitlos sind, bin ich bereit viel Geld auszugeben, weil ich auch dementsprechend lang davon profitiere.
Grundlegend denke ich, dass jeder einen bestimmten Korridor (?) an Mode(stilen) hat, der zu einem passt. Wenn Leute meinen, dass sie zu H&M gehen und die ganzen TPPs, die ja alle aufeinander abgestimmt sind, ohne zu überlegen kaufen müssen, dann ist das in Ordnung. Sieht halt dann dementsprechend nach nichts aus. Mainstream, null Individualität weil man eben von vorneherein sieht, dass das, was sie tragen nicht von ihnen ausgewählt wurde, sondern nur eine Zusammenstellung von irgendwelchen H&M-Designer ist. Mich stört es nicht, wenn x-tausend andere Leute das selbe Shirt anhaben - solange es (in meiner Kombination) gut (oder besser
Die besten Outfits stellt man sich halt immernoch selbst zusammen. Gerne auch eine gute Mischung aus Marke, Discounter, Second Hand und nerdigen Ramsch-Accessoirs.
Was is schon style?
letztlich gibts eh keinen eigenen style oder geschmack. Alles is irgendwo stereotypisch
auf dauer...
nehmen wir das individuelle fashion victim
der androgyne kreative stricher auf hero-entzug-look. postet seinen style gerne auf fashion blogs. Keine seiner klamotten werden selbst kauft sondern alles aus der altkleidersammlung gefischt, ob für mann oder frau egal... hauptsache nicht neu oder gekauft und hauptsache „anders“. Zum frühstück gibts Lucky´s ohne Filter und Kaffee schwarz. Macht irgendwas mit Kunst oder Fotografie oder so...



totally into fashion und totally individual. be yourself und so...
worauf willst du hinaus? Darauf das fast jeder seinen Style für individuell hält- das aber nen paradoxon is wie ich meine. Umso mehr man in irgendwas „drin“ is umso mehr passt sich das Erscheinungsbild der vermeintlichen Subkultur -in gewisser Hinsicht- an.
letztlich gibts eh keinen eigenen style oder geschmack. Alles is irgendwo stereotypisch
auf dauer...
nehmen wir das individuelle fashion victim
der androgyne kreative stricher auf hero-entzug-look. postet seinen style gerne auf fashion blogs. Keine seiner klamotten werden selbst kauft sondern alles aus der altkleidersammlung gefischt, ob für mann oder frau egal... hauptsache nicht neu oder gekauft und hauptsache „anders“. Zum frühstück gibts Lucky´s ohne Filter und Kaffee schwarz. Macht irgendwas mit Kunst oder Fotografie oder so...



totally into fashion und totally individual. be yourself und so...
worauf willst du hinaus? Darauf das fast jeder seinen Style für individuell hält- das aber nen paradoxon is wie ich meine. Umso mehr man in irgendwas „drin“ is umso mehr passt sich das Erscheinungsbild der vermeintlichen Subkultur -in gewisser Hinsicht- an.
Style ist mir scheißegal. Ich zieh an was ich gut finde und ob das zusammenpasst oder irgendjemand hässlich oder langweilig findet ist mir wurscht. Es gibt wichtigeres im Leben.
das ist eine sehr rationale herangehensweise an ein so emotionales thema, marx.
ich finde es schon gut, wenn jemand für sich seinen stil gefunden hat. und das hat für mich weniger mit fashion zu tun, weil es ggf halt auch bedeutet, nicht jedem trend hinterher zu laufen, sondern das zu tragen was man für sich gut befunden hat – eben auch über einen längeren zeitraum.
e: ach, aber eigentlich ein müßiges thema.
ich finde es schon gut, wenn jemand für sich seinen stil gefunden hat. und das hat für mich weniger mit fashion zu tun, weil es ggf halt auch bedeutet, nicht jedem trend hinterher zu laufen, sondern das zu tragen was man für sich gut befunden hat – eben auch über einen längeren zeitraum.
e: ach, aber eigentlich ein müßiges thema.
stussy schrieb am 23.03.10, 13:47 Uhr:
e: ach, aber eigentlich ein müßiges thema.
aber so interessant
Ich denke ebenfalls dass H&M etc dem großteil der stilfreien Menschen helfen sich einigermaßen „gut“ zu kleiden... Ihnen wird halt im viertel-jährlichen Turnus aufdiktiert was gerade so zu tragen ist... und die Masse sprint ja auch drauf an.
ich kenn ne menge Leute denen sowas von scheiss-egal ist was auf deren Shirt geprintet ist... egal wie sinnlos es unter Umständen ist... sowas find ich persönlich schon irgendwie erschreckend.
Wenn man sich so gar nicht mit seinem äußeren außeinandersetzt ... find ich schlimm.
„Man kauft sich doch eine Marke, weil sie dem eigenen Habitus entspricht. Also dem Geschmack, der durch den eigenen sozialen und kulturellen Hintergrund definiert wird.“
der androgyne kreative stricher auf hero-entzug-look. postet seinen style gerne auf fashion blogs. Keine seiner klamotten werden selbst kauft sondern alles aus der altkleidersammlung gefischt, ob für mann oder frau egal... hauptsache nicht neu oder gekauft und hauptsache „anders“. Zum frühstück gibts Lucky´s ohne Filter und Kaffee schwarz. Macht irgendwas mit Kunst oder Fotografie oder so...
Zu H&M: ich seh das wie mowgli, die Mischung/kombination machts. Mit ein wenig Feingefühl lässt sich da meist auch was tragbares zusammenstellen.
ich habe festgestellt, dass alle meine lieblingsklammotten nicht von h&m sind (bis auf eine schlichten schwarzen wollpulli vielleicht), aber für die arbeit zum beispiel, wo ich derzeit nur bedingt in den sachen rumlaufen kann, die mir wirklich gefallen, bedien ich mich dann gerne bei h&m, weil meine bereitschaft an dieser Stelle mehr zu investieren irgendwie geringer ist.
Editiert: 23.03.10, 14:07 Uhr
dkor schrieb am 23.03.10, 13:44 Uhr:
Was is schon style?
letztlich gibts eh keinen eigenen style oder geschmack. Alles is irgendwo stereotypisch
auf dauer...
nehmen wir das individuelle fashion victim
der androgyne kreative stricher auf hero-entzug-look. postet seinen style gerne auf fashion blogs. Keine seiner klamotten werden selbst kauft sondern alles aus der altkleidersammlung gefischt, ob für mann oder frau egal... hauptsache nicht neu oder gekauft und hauptsache „anders“. Zum frühstück gibts Lucky´s ohne Filter und Kaffee schwarz. Macht irgendwas mit Kunst oder Fotografie oder so..
worauf willst du hinaus? Darauf das fast jeder seinen Style für individuell hält- das aber nen paradoxon is wie ich meine. Umso mehr man in irgendwas „drin“ is umso mehr passt sich das Erscheinungsbild der vermeintlichen Subkultur -in gewisser Hinsicht- an.
Na und, was ist so schlimm daran, ein bisschen Spass an Mode und am Selbstinszenieren zu haben? Klar, das kann auch anstrengend sein, wie ja so vieles. Es mag vielleicht keinen puren Individualismus geben, oder er mag schwer zu finden sein, aber die Existenz solcher Gruppierungen, wie Du sie beispielhaft ansprichst, sind mir lieber als wenn sich alle Leute nur nach pragmatischen Aspekten anziehen. Es lebe die Vielfalt.
Deine Aussage kommt mir dagegen fast ein bisschen zickig vor. Kann doch jeder machen was er will?
Zu H&M: der Laden ist ja lustigerweise in Sachen Trends immer sehr weit vorn, das geben auch einige Designer zu (ich glaub, Lagerfeld hat sowas mal gesagt). Die Schnitte waren grad auf irgendwelchen Laufstegen zu sehen, und kurz darauf gibts die schon dort im Laden. Das geht natürlich nur, indem schnell und billig irgendwo in Asien hergestellt wird, und das merkt man meistens schnell an der Qualität. Allerdings hat auch bei einigen teureren Marken die Qualität in den letzten Jahren gelitten (Boss gehört für mich mitunter dazu).
Ich kauf auch schon mal Basics bei H&M, allerdings fällt mir auf, dass man mit den Sachen anders umgeht, ähnlich wie bei billigem Essen: das geht dann gleich Hand in Hand mit so einer generellen Wegwerfmentalität: was nix kostet ist auch nix wert. Ich hoffe einfach, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren ins Gegenteil verwandelt.
Ich persönlich möchte da gar nicht allzu arg achten, aber klar kaufe ich nur was mir gefällt und womit ich mich irgendwie identifizieren kann. Und was mir gefällt wird halt dadurch definiert, was gerade „in“ ist. Das Problem dabei ist, dass bestimmte Trends immer wieder durch alle möglichen verschiedenen Gruppierungen durchlaufen womit man sich dann wieder umstellen muss, weil man mit den Leute die sich jetzt auch damit kleiden nicht gerade in Verbindung gebracht werden will.
Außerdem veraltet alles irgendwann dann muss wieder was neues (oder ganz altes) her.
Entweder kann man jetzt immer mit dem Strom mitschwimmen ( und mit dem Strom ist jetzt nicht nur der Mainstream sondern auch alle kleinen Indie-Gruppierungen gemeint, die zwar nicht Mainstream sind aber doch eine ähnliche Gruppendynamik aufweisen) oder man achtet halt gar nicht darauf.
Ich versuchs irgendwo dazwischen zu halten, mit diesem übertriebenen Modequatsch auf den ganzen Blogs kann ich wenig anfangen.
Außerdem veraltet alles irgendwann dann muss wieder was neues (oder ganz altes) her.
Entweder kann man jetzt immer mit dem Strom mitschwimmen ( und mit dem Strom ist jetzt nicht nur der Mainstream sondern auch alle kleinen Indie-Gruppierungen gemeint, die zwar nicht Mainstream sind aber doch eine ähnliche Gruppendynamik aufweisen) oder man achtet halt gar nicht darauf.
Ich versuchs irgendwo dazwischen zu halten, mit diesem übertriebenen Modequatsch auf den ganzen Blogs kann ich wenig anfangen.
Editiert: 11.08.10, 11:25 Uhr
H&M, Zara etc. gehen bei mir gar nicht. Zum einen gefallen mir die Sachen sowieso nicht und weiterhin stehen diese Ketten für billige (billig produzierte) Massenware. Gut, jedem das Seine, aber ich will keine Unternehmen unterstützen, die Näher und auch Angestellte im Laden unterbezahlen und sich einen Dreck um Umwelt (Baumwolle, Färben) kümmern. Darüberhinaus ist die Qualität mies und eben jene Handelsketten haben es geschafft einst attraktive Stadtteile, mit 2nd Hand-, Plattenläden, Cafés, Clubs und anderen kleineren Läden, in einseitige Shoppingwüsten zu verwandeln. Ich kann aber auch verstehen, dass viele nicht das Geld für höherwertige und ökologisch-korrekt produzierte Klamotten haben. Dennoch bin ich der Meinung, dass wir irgendwie aus diesen Teufelskreis raus müssen. Mittlerweile gibt es im Netz jede Menge kleiner Labels die das alles beherzigen und z.T. gar nicht soviel teurer sind (Gut mit 'nem T-Shirt bei H&M können die nicht mithalten). Aber das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: ein T-Shirt, produziert in Fernost, für 4-5 Euro (!).
h&m für schwarze socken, buxen und einfarbige hoodies. der rest wird woanders gekauft.
mich stört es schön, dass die sachen da alle aus taiwan und co. kommen und dort unter schlechten bedingungen hergestellt werden. leider ist mir außer american apparel kein hersteller bekannt der einfache sachen einigermaßen fair produzieren lässt. wobei ich den kram von denen inzwischen auch nicht mehr sehen kann.
was gibt es denn da so? erzähl mal.
mich stört es schön, dass die sachen da alle aus taiwan und co. kommen und dort unter schlechten bedingungen hergestellt werden. leider ist mir außer american apparel kein hersteller bekannt der einfache sachen einigermaßen fair produzieren lässt. wobei ich den kram von denen inzwischen auch nicht mehr sehen kann.
bullitt schrieb am 23.03.10, 14:18 Uhr:
Dennoch, mittlerweile gibt es im Netz jede Menge kleiner Labels die das alles beherzigen und z.T. gar nicht soviel teurer sind (Gut mit 'nem T-Shirt bei H&M können die nicht mithalten). Aber das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: ein T-Shirt, produziert in Fernost, für 4-5 Euro (!).
was gibt es denn da so? erzähl mal.
bullitt schrieb am 23.03.10, 14:18 Uhr:
H&M, Zara etc. gehen bei mir gar nicht. Zum einen gefallen mir die Sachen sowieso nicht und weiterhin stehen diese Ketten für billige (billig produzierte) Massenware. Gut, jedem das Seine, aber ich will keine Unternehmen unterstützen, die Näher und auch Angestellte im Laden unterbezahlen und sich einen Dreck um Umwelt (Baumwolle, Färben) kümmern. Darüberhinaus ist die Qualität mies und eben jene Handelsketten haben es geschafft einst attraktive Stadtteile, mit 2nd Hand-, Plattenläden, Cafés, Clubs und anderen kleineren Läden, in einseitige Shoppingwüsten zu verwandeln. Ich kann aber auch verstehen, dass viele nicht das Geld für höherwertige und ökologisch-korrekt produzierte Klamotten haben. Dennoch bin ich der Meinung, dass wir irgendwie aus diesen Teufelskreis raus müssen. Dennoch, mittlerweile gibt es im Netz jede Menge kleiner Labels die das alles beherzigen und z.T. gar nicht soviel teurer sind (Gut mit 'nem T-Shirt bei H&M können die nicht mithalten). Aber das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: ein T-Shirt, produziert in Fernost, für 4-5 Euro (!).
Genau so sehe ich das auch. Zum Thema Geld: Obwohl die Menschen immer weniger Geld haben wollen Sie auch immer mehr haben oder wenigstens auf dem gleichen Niveau bleiben. Was die Produktion von billiger und minderwertiger Massenware fördert. Wieso 50 Shirts im Schrank haben wenn man ehe nur 4 davon anzieht. Nur weil es billig ist?
ich kaufe gerne bei h&m, mango und zara.
einfach weil ich gerne oft was kaufe. ich bin (momentan noch) niemand, der ein stück x jahre tragen will. ich will das 2-3 jahre tragen und dann kann es gerne gespendet werden.
die qualität ist bei h&m (zara ist ja eine andere preisklasse) schon scheiße. aber ich erwarte für den preis auch nichts, von daher finde ich das ok.
ich habe aber sachen von american apparel, die von der qualität viel beschissener sind und sicher das dreifache gekostet haben. nach ein mal waschen waren die derart außer form, dass ich die im grunde nur zu hause anziehen kann.
das hat mich schon schwer enttäuscht und da lasse ich mein geld nicht mehr so gerne.
wenn man sich, wie ich, vor allem einfarbige sachen kauft, finde ich es auch nicht so dramatisch, dass das „nur von h&m“ ist und andere das auch tragen, bei sowas fällt das ja nicht sooo sehr auf.
durch meinen job muss ich mich ein wenig konservativer anziehen, von daher eignen sich „crazy klamotten“ eh nicht mehr so.
über die „unter fairen bedingungen produziert“-sache mache ich mir nur manchmal gedanken. das betrifft ja auch nicht nur solche billig-ketten, von den turnschuhen her kennen wir das ja alle.
(auch interessant hierzu einige passagen aus „gomorrha“, in denen es um mafia & luxusmode in italien geht, die hängen nämlich z.t. eng zusammen).
den hype um einige (besonders skandinavische) labels, der gerade in der mode(-blogger)-szene so abgeht, kann ich nicht ganz nachvollziehen. das betrifft eher die mädels.
für mich sehen viele der sachen einfach total öde oder richtig kacke aus und kosten dann 300 euro für ein hässliches kleid.
die schuhe, die gerade so hip sind, sehen für mich alle aus wie für leute mit klumpfüßen oder anderen behinderungen (sorry). ich hab das gefühl, dass manche sowas auch echt nur wg. des hypes richtig geil finden. oder mit mir stimmt irgendwas nicht, anders kann ich das nicht nachvollziehen.
genauso diese ganzen ganz furchtbaren designer-taschen – die sehen doch i.d.r. grottig aus.
für ein gutes stück könnte ich mir aber schon vorstellen, mal mehr zu zahlen in zukunft. zb einen coolen hosenanzug, der dann richtig gut passt.
wobei ich denke, dass es auch da nicht boss sein müsste, es gibt ja noch was zwischen h&m und boss, peek und cloppenburg zb, zero, cos, ...
einfach weil ich gerne oft was kaufe. ich bin (momentan noch) niemand, der ein stück x jahre tragen will. ich will das 2-3 jahre tragen und dann kann es gerne gespendet werden.
die qualität ist bei h&m (zara ist ja eine andere preisklasse) schon scheiße. aber ich erwarte für den preis auch nichts, von daher finde ich das ok.
ich habe aber sachen von american apparel, die von der qualität viel beschissener sind und sicher das dreifache gekostet haben. nach ein mal waschen waren die derart außer form, dass ich die im grunde nur zu hause anziehen kann.
das hat mich schon schwer enttäuscht und da lasse ich mein geld nicht mehr so gerne.
wenn man sich, wie ich, vor allem einfarbige sachen kauft, finde ich es auch nicht so dramatisch, dass das „nur von h&m“ ist und andere das auch tragen, bei sowas fällt das ja nicht sooo sehr auf.
durch meinen job muss ich mich ein wenig konservativer anziehen, von daher eignen sich „crazy klamotten“ eh nicht mehr so.
über die „unter fairen bedingungen produziert“-sache mache ich mir nur manchmal gedanken. das betrifft ja auch nicht nur solche billig-ketten, von den turnschuhen her kennen wir das ja alle.
(auch interessant hierzu einige passagen aus „gomorrha“, in denen es um mafia & luxusmode in italien geht, die hängen nämlich z.t. eng zusammen).
den hype um einige (besonders skandinavische) labels, der gerade in der mode(-blogger)-szene so abgeht, kann ich nicht ganz nachvollziehen. das betrifft eher die mädels.
für mich sehen viele der sachen einfach total öde oder richtig kacke aus und kosten dann 300 euro für ein hässliches kleid.
die schuhe, die gerade so hip sind, sehen für mich alle aus wie für leute mit klumpfüßen oder anderen behinderungen (sorry). ich hab das gefühl, dass manche sowas auch echt nur wg. des hypes richtig geil finden. oder mit mir stimmt irgendwas nicht, anders kann ich das nicht nachvollziehen.
genauso diese ganzen ganz furchtbaren designer-taschen – die sehen doch i.d.r. grottig aus.
für ein gutes stück könnte ich mir aber schon vorstellen, mal mehr zu zahlen in zukunft. zb einen coolen hosenanzug, der dann richtig gut passt.
wobei ich denke, dass es auch da nicht boss sein müsste, es gibt ja noch was zwischen h&m und boss, peek und cloppenburg zb, zero, cos, ...
Aber das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: ein T-Shirt, produziert in Fernost, für 4-5 Euro (!).
ohoh... da muss ich deine welt noch mehr zerstören...
du hast da nen kleinen kommafehler den ich mal netterweise berichtigen mag:
0,4-0,5€ triffts wohl ehr wenn der EK von basic-Tees selten die 2€-Marke knackt.
ich mein... selbst der endverbraucher kann bei ebay FOTL oder Gildan Shirts für um 2,50 kaufen.
was glaubste was die in indien oder asien kosten um noch ne gewisse marge abzuwerfen!?
Live and let live.
Ne klar... warum auch über den Tellerrand schauen, diskutieren und andere Meinungen mal austauschen und betrachten... etc.
dkor schrieb am 23.03.10, 15:53 Uhr:
Live and let live.
Ne klar... warum auch über den Tellerrand schauen, diskutieren und andere Meinungen mal austauschen und betrachten... etc.
Bleib mal locker, das eine schließt doch das andere nicht aus
Zum Thema Style: mein Lieblingsblog http://www.hel-looks.com/
Nee, die ist schon zerstört. Bei Kik kostet alles 2 Euro.
Na ja, immerhin ist das Problem auch H&M bewusst und mittlerweile bieten sie einige Klammotten aus fairem Handel und Öko-Baumwolle an.
Aber hier mal einige Links runtergeschrieben, ohne Gewähr auf (deinen und meinen) Geschmack. Einige Seiten und Sachen gefallen auch mir nicht. Aber der Ansatz ist der Richtige. Für die Mädels gibt es bisher noch bei weitem mehr Auswahl als für Jungs.
http://www.howies.co.uk/ (
)
http://www.kuyichi.com/ (
)
http://www.spunky.co.uk/ (
)
http://www.sunimar.com/ (
)
http://www.monsieurpoulet.com/ (
)
http://www.riotcreations.com/ (
)
http://www.hug.co.uk/ (
)
http://hoodlamb.com/ (
)
http://www.icebreaker.com/ (
)
http://www.patagonia.com/ (
)
http://www.fairliebt.com/ (
)
http://www.glore.de/ (
)
http://www.greenality.de/ (
)
http://www.feuerwear.com/ (
)
http://www.peopletree.co.uk/ (
)
http://vandill.johow.com/ (
)
http://www.simpleshoes.com/ (
)
http://www.bgreen.de/ (
)
http://www.artgerechtes.de/laden/ (
)
http://www.shop.bekleidungssyndikat.de/ (
)
http://gliving.com/ (
)
http://hautenature.blogspot.com/ (
)
http://www.ecouterre.com/ (
)
http://www.stylewillsaveus.com/ (
)
http://www.alternativeconsumer.com/categ...y/fashion/
http://www.ecorazzi.com/category/fashion/ (
)
http://www.treehugger.com/fashion_beauty/ (
)
http://fairwear.org/ (
)
Zu meinem Style: Von „Natur aus“ könnte man meinen Style als Mod bezeichnen, zumindest bin ich damit aufgewachsen, und daher bin ich sehr an Mode interessiert und ich war ein guter Kunde von Second-Hand-Läden und von Ben Sherman, Fred Perry, Clarks etc. Aber einen solchen Stil aufrecht zu halten braucht es Nerven - da könnte ich was von Gruppenzwang erzählen -, Geld und auch Zeit Shops und auch 2nd Hand-Läden abklappern.. suchen.. umnähen.. Und richtig viel Zeit dafür habe ich derzeitig nicht. Am liebsten wäre mir natürlich selbermachen bzw. auf Maß schneidern lassen, bloss dafür fehlt mir die Kohle. Die Anzüge von Tom Ford etwa finde ich abartig geil geschnitten. Nur etwas teuer. Fred Perry z.B. kaufe ich nicht mehr seit sie vor einigen Jahren die Produktion nach Fernost verlegten. Meinen Roller fährt jetzt mein Bruder
dkor schrieb am 23.03.10, 15:53 Uhr:
ohoh... da muss ich deine welt noch mehr zerstören...
du hast da nen kleinen kommafehler den ich mal netterweise berichtigen mag:
0,4-0,5€ triffts wohl ehr wenn der EK von basic-Tees selten die 2€-Marke knackt.
awek schrieb am 23.03.10, 14:27 Uhr:
was gibt es denn da so? erzähl mal.
Na ja, immerhin ist das Problem auch H&M bewusst und mittlerweile bieten sie einige Klammotten aus fairem Handel und Öko-Baumwolle an.
Aber hier mal einige Links runtergeschrieben, ohne Gewähr auf (deinen und meinen) Geschmack. Einige Seiten und Sachen gefallen auch mir nicht. Aber der Ansatz ist der Richtige. Für die Mädels gibt es bisher noch bei weitem mehr Auswahl als für Jungs.
http://www.howies.co.uk/ (
http://www.kuyichi.com/ (
http://www.spunky.co.uk/ (
http://www.sunimar.com/ (
http://www.monsieurpoulet.com/ (
http://www.riotcreations.com/ (
http://www.hug.co.uk/ (
http://hoodlamb.com/ (
http://www.icebreaker.com/ (
http://www.patagonia.com/ (
http://www.fairliebt.com/ (
http://www.glore.de/ (
http://www.greenality.de/ (
http://www.feuerwear.com/ (
http://www.peopletree.co.uk/ (
http://vandill.johow.com/ (
http://www.simpleshoes.com/ (
http://www.bgreen.de/ (
http://www.artgerechtes.de/laden/ (
http://www.shop.bekleidungssyndikat.de/ (
http://gliving.com/ (
http://hautenature.blogspot.com/ (
http://www.ecouterre.com/ (
http://www.stylewillsaveus.com/ (
http://www.alternativeconsumer.com/categ...y/fashion/
http://www.ecorazzi.com/category/fashion/ (
http://www.treehugger.com/fashion_beauty/ (
http://fairwear.org/ (
Zu meinem Style: Von „Natur aus“ könnte man meinen Style als Mod bezeichnen, zumindest bin ich damit aufgewachsen, und daher bin ich sehr an Mode interessiert und ich war ein guter Kunde von Second-Hand-Läden und von Ben Sherman, Fred Perry, Clarks etc. Aber einen solchen Stil aufrecht zu halten braucht es Nerven - da könnte ich was von Gruppenzwang erzählen -, Geld und auch Zeit Shops und auch 2nd Hand-Läden abklappern.. suchen.. umnähen.. Und richtig viel Zeit dafür habe ich derzeitig nicht. Am liebsten wäre mir natürlich selbermachen bzw. auf Maß schneidern lassen, bloss dafür fehlt mir die Kohle. Die Anzüge von Tom Ford etwa finde ich abartig geil geschnitten. Nur etwas teuer. Fred Perry z.B. kaufe ich nicht mehr seit sie vor einigen Jahren die Produktion nach Fernost verlegten. Meinen Roller fährt jetzt mein Bruder
randall schrieb am 23.03.10, 16:02 Uhr:
locker bleiben ist leider kein trend
dkor schrieb am 23.03.10, 15:53 Uhr:
Live and let live.
Ne klar... warum auch über den Tellerrand schauen, diskutieren und andere Meinungen mal austauschen und betrachten... etc.
So meinte ich das nicht.
Ich meinte: soll jeder anziehen was er mag. Viel Modediskussion beschränkt sich ja darauf, einfach nur über Leute abzunörgeln, die sich anders anziehen als man selbst, siehe Dein leichtes Hipsterbashing weiter oben. „Interessiert sich für auffällige Mode, macht bestimmt was total oberflächliches.“ Finde das müßig und eher innerhalb jedweden Tellerrandes. Aber ich wollte auch keinen Streit mit Dir anfangen
ich habe bei mir festgestellt, dass mir marken mit zunehmenden alter nicht mehr so wichtig sind. neulich hab ich echt schicke prada sneaker gesehen. aber 350 eur wären mir turnschuhe nicht mehr wert. und ich bin überrascht, dass man hin und wieder auch ganz nette sachen bei zara oder cos findet.
ich gebe nur noch dann mehr geld für markenklamotten aus, wenn ich mir sicher bin, die qualität stimmt und ich es nicht billiger wo anders bekomme.
ich gebe nur noch dann mehr geld für markenklamotten aus, wenn ich mir sicher bin, die qualität stimmt und ich es nicht billiger wo anders bekomme.
