Stories from da hood

Sonstiges Lebensart
 
Hier ist Platz für Eure Erfahrungen mit Nachbarn ...

jaxker schrieb am 14.01.09, 09:03 Uhr:

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Als ich noch in Frankfurt gewohnt habe, hatte ich einen Nachbarn der unter einer üblen Lungenkrankheit litt. Jedenfalls musste er IMMER ab 4 Uhr morgens ununterbrochen husten. Die Wände waren so dünn dass man hören konnte wie er den eimer zum bett hinzog und ständig nach dem husten hineinspuckte.

Spoiler (anzeigen):

... noch jemand Kaffee?
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Mister Ad
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Schon mal bei Amazon geguckt? Vielleicht wirst du dort fuendig.

 
Der Sound der Nachbarin gibt dem Begriff „Orgasmussimulation“ eine ganz neue Bedeutung. Scheiß Altbauwände.
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Ich habe in Stuttgart mit einem Typen zusammengewohnt, der stolz drauf war, dass er im Schnitt in der Woche nur 8 Liter Wasser verbraucht hat. Darunter viel alles, also direkt am Zähler abgelesen.
Geduscht hat er 2 mal die Woche beim Sport, Tee hat er 3 mal mit den gleichen Beuteln gekocht und im Kühlschrank hatte er immer nur Butter und Käse und sonst nen Sack Kartoffeln.

Sehr lecker Typ.
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hammer
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... sind das die typen die nur sich nur mit einer fingerkuppe duschcreme waschen und mit Regenwasser Geschirr spülen?
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kotz geht gar nicht …
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ein hoch auf flensburg, altbau, sehr zentral in unmittelbarer nähe zum marktplatz:
- da hat man quasi täglich neue nachbarn, zumindest im sommer liegt morgens um 5 immer irgendwer auf der parkbank schräg unter meinem fenster
- man kennt sämtliche beziehungskisten und -streits bzw. streitigkeiten um sorgerecht und unterhalt, die nur all zu oft bei zufälligen begegnungen direkt auf dem marktplatz ausgetragen werden(ganz beloiebte zeit: so. morgens auf dem heimweg gegen 5 oder 6 uhr)
- der einzige wirkliche psycho ist der kleine, dicke, alkoholkranke hausmeister, der ausseinem wohnzimmerfenster ständig kleine meedchen fotografiert mit seinem handy
da hab ich ernsthaft schonmal drüber nachgedacht einfach anzeige zu erstatten, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass von dem keine gefahr mehr ausgeht.
flensburg rockon
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geiler frett :pop
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bogus schrieb am 14.01.09, 09:23 Uhr:

Der Sound der Nachbarin gibt dem Begriff „Orgasmussimulation“ eine ganz neue Bedeutung. Scheiß Altbauwände.

same here. bei meinen nachbarn wird sonntag morgen entweder ab 8 ein lustiges blasinstrument gespielt, das ich noch nicht indentifizieren konnte, auf jeden fall kann man damit offensichtlich 1A-jazzintervalle dudeln, oder es wird ein anderes blasinstrument ausgepackt. letzteres aber gerne auch mal nachts um 3, sodass man davon wach wird, wie das bett an die wand knallt. man hört immer nur sie, dass dann aber auch ordentlich laut. entweder kann der typ ein kunststück oder sie hat zu oft harry und sally gesehen. bei meiner besten freundin in düsseldorf gibt es auch das passende pendant dazu, die wird sonntag morgens immer von ihren nachbarn wachgefickt, da hört man aber nur ihn, und das wohl nicht zu knapp. sämtliche reaktionen darauf wie zum beispiel wildes auf den boden trommeln oder applaus klatschen scheinen nicht anzukommen. wir haben überlegt, ob wir unsrere nachbarn mal einander vorstellen sollten, dabei müsste ein akustisches spektakel der extraklasse rauskommen.
da denke ich doch gerne an meine letzte nachbarin zurück, von der hat man nie irgendwas gehört, ausser, wenn sie pipi gemacht hat, das klang dann so, als säße sie bei uns im wohnzimmer und würde in eine blechschüssel tröpfeln.
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eve schrieb am 14.01.09, 09:52 Uhr:

wachgefickt

schönes wort. meiner meinung nach ein würdiger anwärter auf das „wort des jahres 2009“. hörthört
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doppelhammer

Über uns wohnt ein junges und tierisch hässliches lesbisches Pärchen.
Abends (und sehr gerne sonntag nachmittags) hört man dann verdammt lautes Gestöhne. Aber nur die eine der beiden (warum auch immer). Das klingt jedoch so offensichtlich theatralisch schlecht vorgetäuscht daß wir schon überlegt haben dies der anderen irgendwie mittzuteilen.

Spoiler (anzeigen):

In der Hoffnung daß die sich trennen hammer
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Woher wisst ihr denn, welche der beiden stöhnt und welche nicht? ouw
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subbathread! copy&paste:



das ist so gruselig! unser nachbar war uns schon immer ein wenig unheimlich, weil er uns an robin williams in „one hour photo“ erinnert, aber dann kam dieser brief durch den türschlitz.

zwei tage später haben wir ihn dann mal eingeladen und mit ihm darüber gesprochen. wir wollen ja gute nachbarn sein und hätten wirklich nicht gedacht, dass unser fernseher zu laut ist. ganz normal zimmerlautstärke eben.

als er dann bei uns im wohnzimmer saß, zückte er einen zettel, auf dem er notizen für das gespräch geschrieben hatte. unter anderen:
„der deutsche schaut durchschnittlich anderthalb stunden fernsehen. haben Sie nicht...also... würden Sie nicht... ich glaube, Sie könnten vielleicht mehr lesen!“

andere vorschläge:
  • wir könnten das wohn- mit schlafzimmer tauschen
  • wir könnten uns einen zweiten fernseher zulegen, den wir ins schlafzimmer stellen, um nach 22:00 dort fernzusehen.
  • wir sollten öfters mal die räume wechseln (sic!). er würde bei sich auch immer darauf achten, immer den raum zwischendurch zu wechseln.
  • wir könnten zeiten absprechen, in denen wir fernsehen bzw. er seinen raum nutzen kann.


als wir wiederholt darauf aufmerksam machten, dass es uns nicht bewusst war, dass wi rihn störten und, dass wir uns freuen würden, wenn er uns einfach bescheid geben würden, wenn er uns hört, sagte er nur: „hmmm... also ich hatte jetzt eigentlich nicht damit gerechnet, dass Sie nicht merken, dass Sie mich stören.“

angeblich hätten wir unseren fernseher leiser gemacht, wenn er als reaktion sein radio angestellt hätte. wir hatten nicht einmal gewusst, dass er ein radio besitzt! wir dachten, er würde den ganzen tag seinen meerschweinchen zuhören (von denen er gruselige öl-bilder malt. ich habe mal eins gesehen. es sah aus, wie eine trill-verpackung auf LSD!). die hat er übrigens extra aus rücksicht vor den nachbarn in die küche verfrachtet, weil meerschweinchen ja so laut sein können. ouw

irgendwann machte die kleine den fernseher an (so laut, dass man gerade so folgen konnte, wenn niemand sprach, was für uns ok ist!) und schlug vor, dass wir ab 22:00 den fernseher eben nur so laut machen. quasi für ihn unhörbar. nein: „mir wäre es lieber, wenn Sie den fernseher ganz ausmachen würden.“ wir so: ouw

daraufhin schlug die kleine vor, dass ich zu ihm rübergehe und mal höre, ob man was hört. fand er eigentlich nicht so gut, aber letztendlich ließ er sich breitschlagen und ich betrat die hölle! er scheint ein leichter messi zu sein und seine bilder, die überall rumhingen, verstörten mich. das einzige was wir aber hörten, war nur das laute summen seiner glühbirne. für mich war die sache erledigt, also sagte ich, dass wir das doch super so handeln können. woraufhin seine antwort war: „mir wäre es lieber, wenn Sie den fernseher ausmachen würden.“

jetzt sitze ich gerade mit meinem schwiegerpapa im wohnzimmer und schaue fern. ganz normale lautstärke. und er reißt gerade sein radio immer lauter! der typ ist ein scheiß psycho! pee

achso, und was diese „vormieterin“ angeht:

als wir die wohnungsbesichtigung hatte, hätten wir eigentlich schreiend rausrennen müssen! es gab keinen fußboden im bad, der staub stand wirklich zentimeterdick und alles war morsch. seit über 10 jahren hatte hier niemand gewohnt.

daraus schließe ich:

a) er bildet sich eine vormieterin ein. eine, die total ruhig war und auch so nett und lieb! außerdem spricht er mit einhörnern, hat einen guten draht zu kobolden und geht sonntags in die kirche.

b) er weiß sehr gut, dass die letzte vormieterin vor über 10 jahren ausgezogen ist und sehnt sich zurück in die zeit, in der diese etage unbewohnt war. er lebt ja in der mittelwohnung - rechts und links wurden erst im laufe der letzten 14 monate renoviert.
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Abalone schrieb am 14.01.09, 10:06 Uhr:

Woher wisst ihr denn, welche der beiden stöhnt und welche nicht? ouw

harhar OWWNED
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ich wohne im 2. stock. von meinem balkon aus, hab ich nen wunderbaren blick zu allen umliegenden häusern. bis vor ca. 3 monaten wohnte im mehrparteienhaus gegenüber eine ursprünglich aus ostdeutschland stammende familie (vater, mutter + 20 jähriger sohn). der sohn hieß marcel und war autofanatiker. hat seinem opel astra ein dickes bodykit verpasst, ne riesen bassröhre hinten reingebaut und jede freie minute vor dem haus bei seinem auto verbracht. am wochenende auch zusammen mit seinem vater, einem fensterleder und einem eimer wasser.
der vater verschwand nach einiger zeit immer irgendwo hin.

zur mittagszeit öffnete sich dann oben ein fenster, die mutter streckte ihre hängebrüste über den rahmen und schrie durch das halbe dorf: „MAAAAAAAAASL, ESSEN! SOFOD!“.
von meinem balkon aus konnte man auch direkt ins zimmer von masl gucken, sofern er die rollos oben hatte. samstag abend machte er sich immer für irgendeine anstehende party zurecht und posierte dabei halbnackt vorm spiegel.
er hat sich dabei auch oft selbst fotografiert, indem er scheinbar den apparat auf selbstauslöser stellte und im schrank platzierte. ein köstlicher anblick war das. eek

nicht, dass ihr jetzt denkt, ich stand da den ganzen tag am balkon und hab das beobachtet. die ganzen dinge geschahen immer während einer kurzen raucherpause. smoke
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Editiert: 14.01.09, 10:29 Uhr
Abalone schrieb am 14.01.09, 10:06 Uhr:

Woher wisst ihr denn, welche der beiden stöhnt und welche nicht? ouw

Ganz einfach. Die die so laut stöhnt wohnt schon seit 2 Jahre über uns. Und sie hat schon das zweite mal ihre Partnerin gewechselt - das stöhnen blieb unverändert.

Spoiler (anzeigen):

Ausschlussprinzip werber


edit: doppelhammer michael doppelhammer
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Mit Nachbarn kann ich nicht dienen, aber vor zwei Jahren hab ich mal in Ludwigsburg zur Untermiete gewohnt. Die Assi-Vermieterin wohnte mit ihrer Assi-Tochter in der Wohnung, dann noch ich und ein weiterer Mitbewohner. Scheiß Situation, aber ich brauchte sehr schnell eine Wohnung. Zunächst schienen die aber auch sehr nett und erträglich.

Das artete aber ziemlich schnell in Terror aus.

1) Fernseher: Irgendwann fand ich mal einen Zettel an meiner Zimmertür, auf dem stand, dass der „normale Bürger“ nicht bis 1 Uhr nachts oder länger fernsehen würde, dass sei unnormal und ich solle das gefälligst unterlassen. Dabei war der Fernseher ultraleise, das war trotz der dünnen Wände unhörbar.

2) Notebook: Sie fing an sich Sorgen über den haha Stromverbrauch meines Notebooks zu machen. „Haben Sie den denn immer am Strom? Das Netzteil zieht doch bestimmt ganz viel.“ Ich habe ihr dann versichert, dass ich immer nur den Akku aufladen und dann wieder das Netzteil abziehen würde. vogel

3) Internet: Irgendwann kam ich nach der Arbeit nach Hause und mein ISDN-Kabel war weg. Als ich nachfragen wollte was das denn soll, stand ich vor ihrer verschlossenen Zimmertür. Sie tat so als sei sie nicht da, obwohl man sie im 5-Minuten-Takt schrecklich Husten hörte. Überhaupt hustete sie ständig, so richtig fetter Raucherhusten. Auf jeden Fall hab ich sie dann nach 3 Tagen(!) doch mal zu Gesicht bekommen und sie meinte dann ich würde zuviel im Internet surfen (genau, mit ISDN, is klar) und das würde ja auch viel zu viel Strom verbrauchen.

4) Telefon: Irgendwann durfte ich ab 18 Uhr nicht mehr telefonieren, das sei zu laut und würde die anderen stören. Ich hab ihr dann gesagt, dass ich das gerne akzeptieren würde, aber sie dürfte dann im Gegenzug zwischen 18 und 8 Uhr nicht mehr husten. Das fand sie wohl nicht so lustig, weswegen ich dann ca. 1 Woche lang kein Telefon hatte.

Naja, nach 3 Monaten ergab sich zum Glück eine Möglichkeit auszuziehen, was ich dann auch so schnell wie möglich tat.
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kranke scheiße! starr
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eve schrieb am 14.01.09, 09:52 Uhr:

applaus klatschen

hammer2 love
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in nürnberg hab ich eine zeitlang in schweinau gewohnt, in einem hinterhof. nicht DIE erste wohnlage. ^^
der hinterhof hatte mangels begrünung ein 1a reverb. den hat unser lungenhuster besonders nachts und am frühen morgen wenn man eigentlich noch ein, zwei stunden schlafen könnte. was er so ausgustet hat, würde ich akustisch in den pfund-bereich schätzen.
der andere lieblingsnachbar war scheinbar lsd-musiker. der hat manchmal mitten in der nacht die fenster aufgerissen, irgendeinen fusion jazz angemacht und dazu mit der trompete in den innenhof geübt.
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Meine love hat mal ein Praktikum bei S&J in HH gemacht. Sie wohnte in einer sehr schönen Wohnung in Winterhude. In diesem eher Altbau konnt man auch einige Nachbarn bei Partnerspielchen zuhören. Das Schlimme dabei war, dass das so ziemlich jeder Nachbar machte und man garnicht orten konnte, woher das nun kommt. Wenn das nicht so eine nette Gegend gewesen wäre, hätte man denken können, dass ringsherum Zimmer zur Stundenmiete angeboten wurden.
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haha pogel. hammer
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einer noch. jetzt aus der aktuellen wohnung in der schweiz. der nachbar unter uns.

• wir wollten für unsere tochter eigentlich eine hausgeburt. also die nachbarn informiert. fanden alle ok. hat dann leider nicht sein sollen, also waren wir zur geburt im krankenhaus. als ich dann nach 26 stunden geburt nach hause kam, war schon ein brief da. ich so: ah, cool. schon der erste glückwunsch. von wegen: es täte ihm ja leid, aber das mit der geburt ginge ja mal gar nicht, und seitdem wäre immer so ein lärm nachts. er würde um die qualität seiner arbeit fürchten und daher auch um seinen arbeitsplatz. wie gesagt: wir waren in der zeit gar nicht zuhause.
• meine love hat ihn dann im waschkeller getroffen. er (ohne vorherigen dialog oder so): ja, und überhaupt. auf den pisten wären ja immer mehr wahnsinnige unterwegs (anmerkung: ja klar, mit ihm sicher schonmal min. einer). er sei dieses saison schon 3 × umgefahren worden. alles so deutsche. aber den letzten hätte er dann mal ordentlich zusammengeschlagen, so ginge das ja nicht mehr weiter. ouw
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hammer vogel

wahnsinn, wieviele idioten es gibt.
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Mein letzter Vermieter war auch klasse: Weigerte sich standhaft, die Heizung raufzudrehen. Er müsse ja nur auf 21° heizen. Die hatte es nicht mal (16-18°). Unser (WG) Argument, dass die Heizkosten doch ohnehin auf die Mieter abgewälzt werden würden und er ja durch das Raufdrehen im Keller keine Mehrkosten hätte, zog bei ihm nicht.

ouw
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Von den üblichen zwischenmenschlichen Lauten mal abgesehen ist es eigentlich nicht so schlimm. Nur gegenüber von meinem Fenster sitzt ein Kerl den ganzen Tag am Fenster und schau in den Innenhof. Das macht mich irre. Ich mach mein Rollo schon garnicht mehr hoch. Der Kerl scheint NUR zu rauchen. Also der ist immer am Fenster.

Ich war mal ein Wochenende bei einem Bekannten am Land als Sonntag Morgens gegen halb 9 ein Dudelsack erklangt. War wohl da vollkommen normal. Der Nachbar stellt sich jeden Morgen aufs Feld und troetet 2 oder 3 Stunden in voller Schottenmontour mit dem Dudelsack das Feld an.
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gleich vorab: ich stehe nicht den ganzen tag am fenster, aber ab und zu wirft man ja einen blick raus.

uns gegenüber wohnt eine frau, die immer (und ich meine jetzt nicht „ganz viel“, sondern: IMMER) telefoniert, wenn sie zuhause ist. es gab bisher nur eine ausnahme, die ich bisher mitbekam. da bließ sie ihrem freund einen. man soll ja auch nicht mit vollem mund reden, ne?
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lol

ja, da kann ich einiges beitragen, alles aus der wohnung aus der ich jetzt ausgezogen bin.
altbau, berlin, 3. etage seitenflügel:

- gegenüber waren die rolladen immer unten, ein paar wochen wusste ich auch warum, in der wirklich kleinen 1 zimmer wohnung wohnte eine koreanische* familie (eltern + kind) irgendwie gestapelt, sah ein bisschen messiemäßig aus.

- neben dieser wohnung gab es keine gardinen, dafür aber einen typ so anfang zwanzig. der hat immer ziemlich laut madonna gehört und abends am pc (direkt vorm fenster) webcamsex gehabt. sehr unterhaltsam, auch für meinen besuch.

- 2 etagen über der messiewohnung wurde untervermietet, die neue nachbarin hatte sonntags pünktlich gegen 13 uhr ihren lover da. bei offenem fenster konnte man erst sie dabei hören, am ende dann einen kräftigen stöhner von ihm.

- in der wohnung neben mir wohnte eine junge türkische* familie, mitsamt großeltern und 2 kids. der kleinere von beiden konnte lange nicht nachts schlafen und hat sich dann regelmäßig gegen 2 uhr in den schlaf geheult. gin ungefähr ein jahr so. der vater der beiden kleinen durfte wohl nicht mehr in der wohnung rauchen (schließlich auch besser so) und hat dann ab und zu nachts aus dem badezimmer raus gepafft. das gefiehl dem architekten darüber nicht, der bei offenem fenster schlief und dann husten musste. irgendwann stand er dann im bademantel vor meiner tür um sich bei mir zu beschweren, schließlich war ja nur bei mir licht zu sehen ...

e:

- nicht zu vergessen die wohnung ganz unten im eck, die - weil zu dunkel - dann in einen proberaum umfunktioniert wurde. war ein cello oder sowas, ich frage mich nur warum das fenster für die 3 stunden immer offen sein musste.

—-
* hätten auch deutsche sein können, jaja.
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So laut und oft fickende Nachbarn hatte ich auch in meiner letzten Wohnung. Ich hab die nie zu Gesicht bekommen, aber man hörte immer nur sie, und es klang unglaublich unecht und teilweise sogar unmotiviert, so als ob sie verzweifelt versucht, ihn anzuheizen, damit er endlich zum Ende kommt.

Einmal kam eine Freundin zu Besuch, als das Gestöhne in der Nachbarwohnung wieder losging. Daraufhin sah mich meine Freundin mit großen Augen an und meinte “ starr Die hat Schmerzen...!“

Während der Fussball-WM, als viele Leute auf ihren Balkons saßen und fern sahen, hörte man sie trotzdem über alle Geräusche hinweg. Da wurd auch schonmal das Spiel ignoriert und sie angefeuert oder geklatscht, wenn sie wieder besonders laut wurde. Hat nichts gebracht.

Das Schlimmste war: wenn sie einmal angefangen hatte, ging es meistens einige stunden so weiter. brain
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