Wir basteln uns einen Atomausstieg

Sonstiges Lebensart
 
Ich heisse auch nicht alles gut, wie eben Gewalt. Mit einem Urteil muss man da schon sehr vorsichtig sein.

jian schrieb am 29.11.11, 20:40 Uhr:

Abgesehen davon finde ich sehr spannend: Bullitt = Biologe vs. septi = Physiker
Gibt's keine Biothermische Energiequelle )

Vielleicht Reibungsenergie? -)
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septi schrieb am 29.11.11, 13:49 Uhr:

Was ist die „Message“? Ausser „Atome sind scheisse, will wollen keine Atome“?

Hoffen die Leute tatsächlich, dass die Irgendwann „Angst“ haben und keine Castortransporte mehr organisieren? Ich persönlich finde die komplette Aktion völlig kritisch, aber sollen sie halt machen. Jedenfalls ist es noch nie passiert und es wird auch niemals passieren, dass irgendwelche Castorzüge ihr Ziel nicht erreichen. Der Atommüll ist da und wird weiterhin produziert. Es wird immer weniger geben aber es gibt ihn nun mal.

…und ich bekomme mehr und mehr das Gefühl, die Leute tun es, weil es „kool ist“ gegen irgendwas zu sein. Deutschland hat bereits einige AKWs vom Netz genommen, es werden demnächst noch mehr abgeschaltet. Die Frage nach dem „Warum“ muss man hier jetzt nicht zum hundertsten Mal breittreten. Hauptsache ist, es werden wieder Zehntausende Leute arbeitslos.

es ist falsch das es immer weniger atommüll geben wird.
genau das gegenteil ist der fall.
schau mal nach japan.
überall atome. zu lande zu wasser und in der luft.
arbeitsplatzwegfall ist ein schlechtes argument.
allein in der atombranche wirds für die nächsten jahrzehnte genug im abbau der anlagen und beim dekontaminieren geben.
safe job - zumindest wirtschaftlich gesehen
Spoiler (anzeigen):

und was mit atomen hörthört

Wenn die Leute das wirklich Ernst meinen, dann sollen sie sich beispielsweise bei den beteiligten Unternehmen bewerben und es besser machen.

da stimme ich dir zu. brauchen gute leute aus allen bereichen, die sich um das kümmern was es bis zum jetzigen zeitpunkt leider schon gibt. nur vielleicht nicht bei den beteiligten unternehmengumbo
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bullitt schrieb am 29.11.11, 20:01 Uhr:

Die Art und Weise wie (immer noch) mit dieser Technik und deren strahlenden Abfällen umgegangen wird ist im Grunde zum verzweifeln. Es hat sich nichts geändert. Doch es nützt nichts den Kopf in den Sand zu stecken, alles zu schlucken, akzeptieren (und zu bezahlen). Die Politik (geschweige denn die Atomkonzerne) hat keine Lösung parat, verkauft es aber so als ob und setzt ihren lobbydurchtränkten, politischen „Willen“ eben mit der ihr gegebenen Gewalt (Polizei etc.) durch.

Als eine der letzten Möglichkeiten weitere Teile der Gesellschaft auf dieses Problem aufmerksam zu machen und als eine Form radikaleren Protests steht der Akt des zivilen Ungehorsams.

OK ich stehe vielleicht auf dem Schlauch aber ich habe immer noch nicht kapiert warum sie das machen. ^^

„Die Art und Weise, wie mit dieser Technik umgegangen wird“ was meinst du? Es wurden doch bereits AKWs vom Netz genommen und diverse Austrittsentscheidungen beschlossen?! Was wollen die Demonstranten? Dass sich die AKWs und der Müll in Luft auflösen?

„Die Politik hat keine Lösung parat“ für was genau jetzt eigentlich? Für Atommüllbeseitigung? Es ist halt nun mal ein blödes Problem und wie schon gesagt, da muss man sich halt Gedanken machen. Das machen einige aber garantiert nicht die Demonstranten.

Sorry aber für mich ist das nur Gelaber seitens der Demonstranten.

„Die machen nichts, haben keine Lösung parat, überall Atome, Politik ist scheisse.“

ergo:

„Wir machen alles mögliche putt und machen noch mehr Probleme und Chaos“

Das ist doch exakt das Motto vieler Anarchisten. Anstatt, selber was produktives beizusteuern, demonstriert man halt gewalttätig. Das ist dumm und kontraproduktiv. Aufführen kann sich jeder. Probleme lösen ist was anderes.

…ich unterstelle vielen Demonstranten, dass sie keine Ahnung haben um was es geht und was sie genau wollen. Ich habe ja nicht einmal in diesem Thread irgendwas sinnvolles gehört (geschweigedenn Alternativvorschläge) und hier wird wenigstens zivilisiert diskutiert.

marx schrieb am 29.11.11, 20:03 Uhr:

brain Déjà-vu

Ja und wozu ist der Thread denn da?
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Über die Art und Weise des Protest kann man sicherlich streiten. Über eins aber sicher nicht: Wenn nicht auch die Menschen über die du dich jetzt aufregst, die letzten Jahrzehnte unermüdlich protestiert hätten, wären wir heute sicherlich nicht soweit hinsichtlich eines Umstiegs in erneuerbare, alternative, wieauchimmer Energie. Sich einfach zurücklehnen und das Maul halten, weil ja die Politiker und Wissenschaftler bestimmt fieberhaft an Lösungen arbeiten ist doch wohl klar der falsche Weg. Wieviele Politiker in den letzten Jahrzehnten wieviele Wissenschaftler herangezogen haben um immer, und immer wieder zu behaupten, das alles sicher ist und die geplanten End/Zwischenlager ganz toll und auch sicher sind, kann man ja nicht mehr zählen. Dass die ganze Protestwelle jetzt nicht so einfach abschwappt nur weil ein paar AKWs abgeschaltet sind und er Ausstieg beschlossen ist (wieder einmal), kann man sich ja wohl denken. Aber gäbe es die ganzen Castor- und Lagerungsgegner nicht, wäre mit Sicherheit noch viel mehr von dem Scheissmüll unter unseren Ärschen eingebuddelt worden und wie das Zeug früher verpackt wurde und heute vor sich hingammelt kann man sich in dutzenden Dokus ansehen und Angst kriegen
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septi schrieb am 30.11.11, 10:05 Uhr:

Was wollen die Demonstranten? Dass sich die AKWs und der Müll in Luft auflösen?

Sorry aber für mich ist das nur Gelaber seitens der Demonstranten.

Das ist doch exakt das Motto vieler Anarchisten. Anstatt, selber was produktives beizusteuern, demonstriert man halt gewalttätig. Das ist dumm und kontraproduktiv. Aufführen kann sich jeder. Probleme lösen ist was anderes.

…ich unterstelle vielen Demonstranten, dass sie keine Ahnung haben um was es geht und was sie genau wollen. Ich habe ja nicht einmal in diesem Thread irgendwas sinnvolles gehört (geschweigedenn Alternativvorschläge) und hier wird wenigstens zivilisiert diskutiert.

Septi: vielleicht wäre eure Diskussion interessant, wenn du nicht so cholerisch und unsachlich „argumentieren“ würdest. Das ist Stammtischniveau, so machts (für z.B. mich) aber keinen Sinn.
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@ septi: was genau machts du wissenschaftlich als physiker?
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alexxxus schrieb am 30.11.11, 10:30 Uhr:

Über eins aber sicher nicht: Wenn nicht auch die Menschen über die du dich jetzt aufregst, die letzten Jahrzehnte unermüdlich protestiert hätten, wären wir heute sicherlich nicht soweit hinsichtlich eines Umstiegs in erneuerbare, alternative, wieauchimmer Energie.

Ich denke wenn das Kraftwerk in Japan nicht in die Luft geflogen wäre, könnten die noch lange demonstrieren. Die paar Demonstranten sind den Politikern, PR-Beratern und schlussendlich den Wählern doch scheissegal.

planlos
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alexxxus schrieb am 30.11.11, 10:30 Uhr:

Über die Art und Weise des Protest kann man sicherlich streiten. Über eins aber sicher nicht: Wenn nicht auch die Menschen über die du dich jetzt aufregst, die letzten Jahrzehnte unermüdlich protestiert hätten, wären wir heute sicherlich nicht soweit hinsichtlich eines Umstiegs in erneuerbare, alternative, wieauchimmer Energie.

Ich glaube das sind zum Teil spekulative Aussagen. Keiner kann sagen wie es gelaufen wäre. Aber im Grunde sehe ich das ähnlich.

Über die Art und Weise des Protests kann man streiten, ja offensichtlich… und da ebenfalls offensichtlich ziemlich vieles missverstanden wird, steige ich lieber jetzt aus ^^
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blingbling schrieb am 30.11.11, 10:36 Uhr:

@ septi: was genau machts du wissenschaftlich als physiker?

Ich arbeite am Neutrinodetektor in Südfrankreich.
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Ich denke, ein Problem ist, dass bei dir in den letzten Posts durchklang, dass du quasi allen Demonstranten jegliches Verständnis für die Sache absprichst. Erstens glaube ich das nicht und zweitens gibt es eben neben der technischen Seite der Problematik auch noch die emotionale. Das vergessen Wissenschaftler eben sehr gerne, nichtsdestotrotz ist sie mindestens genauso bedeutsam, wenn nicht sogar in ihrer Wirkung bedeutsamer, denn Angst ist so ziemlich der stärkste Antrieb, den es gibt. Und so wie die emotionale Sicht dazu führen kann, dass die Gefahren überhöht wahrgenommen werden können (was ich im Fall einer so gefährliche Sache nicht wirklich schlimm finde), kann die rationale Sichtweise dazu führen, dass Gefahren ignoriert werden, kleingeredet werden, was im Fall von Atomkatastrophen schon ziemlich ungünstig ist und leider jedes Mal so war - Nix bassiert, allesimgriff - Pustekuchen. Du hattest selbst zu Beginn der Fukushima-Katastrophe noch alles beschwichtigt und dich total getäuscht.
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So habe ich das aber nicht gemeint. Ich habe ja diverse alternative Aktionen als Beispiel genommen, die meiner Meinung nach mehr bringen als Schienen belagern und ausbuddeln. Ich sage nicht, dass jeder sich in dem Labyrinth der Wissenschaften verlieren sollte ;-)

Ansonsten gebe ich dir wieder Recht. Die scheinbare „Arroganz“ der Wissenschaftler hat immer wieder mal Leben gekostet, aber das ist ja auch Teil der Technologie, die die meisten eben wollen. Man will ja Flachbildfernseher, man möchte gerne im Flugzeug nach Hawaii etc. (natürlich nicht jeder).

…und dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass wir beispielsweise Solarenergie ohne Atomkraftwerke möglicherweise gar nicht erforscht hätten. Vielleicht hätten wir heute ohne AKWs 100 mal mehr Kohlekraftwerke und schon längst Smog wie beispielsweise in China.

Technologie ist ein Prozess und manchmal wird es eben so richtig dreckig, bis es wieder sauber wird. Schuld daran sind die Menschen und deren Drang stetigen Fortschritt aufrechtzuerhalten.

Man kann da eben mitwirken (im positiven und produktiven Sinne etwas Beitragen) oder entgegenwirken (im negativen Sinne etwas verzögern oder Probleme machen, wo es keine gibt).

Diese Art von Castor-Demos ordne ich persönlich in die zweite Kategorie. (Den Staat) auf ein Problem Aufmerksam zu machen ist eine Sache. Den Staat bei der Bewältigung und Ausführung äußerst heikler logistischer Herausforderungen zu behindert ist die andere.

Jetzt fehlt nur noch, dass irgendwelche Terroristen auf die Idee kommen, den Castor Zug in die Luft zu sprengen. Die Fahrt dauert ja eh Ewig, dank der Demonstranten. Möglicherweise kippt er noch selber um. Dank der Demonstranten. Dann haben wir den Dreck.

…und was haben wir davon? Naja, noch mehr Probleme. Es geht nunmal nicht schneller.

Mir kommt teilweise auch der Vergleich auf, „den Esel noch mehr zu peitschen, in der Hoffnung, dass er schneller mit der Arbeit fertig wird“.

Spoiler (anzeigen):

Esel = Staat
Arbeit = „Atomproblem“
peitschen = Castor Transport behindern
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Jetzt muss ich mich aber auf die Lippe beißen, um nicht zu sagen, dass doch in Japan der Laden wieder läuft. Oder steht was in den Medien gerade?
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septi schrieb am 30.11.11, 11:39 Uhr:

Mir kommt teilweise auch der Vergleich auf, „den Esel noch mehr zu peitschen, in der Hoffnung, dass er schneller mit der Arbeit fertig wird“.

Da hast du nicht unrecht. Wenn wir alle etwas mehr gepeitscht hätten, hätte der Staat lieber mal die ganzen Milliardensubventionen (sowieso unverständlich) in die Erforschung erneuerbarer Energien gesteckt und zwar seit Jahrzehnten und wir wären heute sicherlich bedeutend weiter.
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Editiert: 30.11.11, 14:10 Uhr
Ich glaube, zunächst mal ist es grundsätzlich mal wieder schwierig, alle, die an so einer Demonstration teilnehmen, über einen Kamm zu scheren. Es gibt die, die schottern, es gibt solche, die sich als lebendige Barriere einbetonieren, es gibt solche, die sich auf die Gleise setzen, es gibt solche, die so demonstrieren, wie es manche Leute einem „braven Bürger“ grade noch zugestehen wollen in einer Demokratie. Es gibt auch anliegende Bauern, die ihre Traktoren auf den Gleisen abstellen oder die Demonstranten während des Protests mit Lebensmitteln und Heissgetränken versorgen. Wir sprechen da doch eigentlich über eine große Bandbreite.

Solche Demonstrationen schaffen Aufmerksamkeit und ein öffentliches Bewustsein über die Probleme, die mit dieser Energiegewinnung verbunden sind. Gäbe es sie nicht, würden wir womöglich so sorglos damit umgehen wie z.B. Frankreich. Und mit dem Ausstieg ist das Problem ja nicht gelöst, es geht hier ja vielmehr um die Frage der Mülllagerung. Ja, Jan, das ist unser Müll, der da aus Frankreich kommt. ja, wir sollten ihn zurücknehmen.

Die Fragen sind aber doch:
Sollte man damit einverstanden sein, wie damit hantiert wird, wie und wo er gelagert wird und dass noch einige Jahre mehr davon produziert wird?
Welche Alternativen gibt es? Wie sehr wird danach gesucht?
Wer hat Interesse an den Alternativen, wenn es sie denn gibt?
Und wer könnte welches Interesse daran haben, diese Alternativen nicht wahrzunehmen?

Diese Fragen haben sich doch nicht wesentlich verändert, seit die Regierung den Ausstieg beschlossen hat.

Und: Dass es im Moment keine optimale Lösung für unseren Energiebedarf gibt oder zu geben scheint, heisst doch nicht, dass man dann doch einfach so weitermachen sotlte wie bisher. Dann würde es ja keinerlei Veränderung geben.

„Den Demonstranten“ Unwissenheit oder Naivität vorzuwerfen, finde ich übrigens schon ziemlich frech. Zu sagen, dass sie es sich einfach machen, „einfach dagegen zu sein“, weil es grade en vogue ist, ist für mich völlig unverständlich. Ich stelle mir das nicht so leicht vor, im Winter tagelang in der Kälte auszuharren, ein, zwei Nächte auf einer Schiene zu liegen, den Arm im Beton, oder überhaupt den Arsch hochzukriegen und nicht nicht hinzugehen, weils vielleicht grad schneit und man besser in der warmen Bude hocken, Plätzchen essen und mit der Wii zocken kann.

Ich bin froh, dass es noch konsequenten Menschen gibt, die sich für etwas einsetzen, dass nicht nur sie persönlich sondern uns alle betrifft. Sie sind quasi der Stachel im Arsch der Verdrängung. hörthört
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danke.
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ja
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kathi schrieb am 30.11.11, 12:13 Uhr:

Sie sind quasi der Stachel im Arsch der Verdrängung.

rockon


Spoiler (anzeigen):

dennoch finde ich Sachbeschädigung oder Gewalt nicht angebracht
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was jian sagt ;)
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Russian region where submarine caught fire is world's atomic dustbin



Nearly 20% of the world's reactors and nuclear fuel is concentrated in the region. A few obsolete nuclear submarines are decommissioned each year with the help of US and Norwegian aid, but the nuclear legacy is growing as Germany and former Soviet states send their radioactive research reactors and nuclear waste there for decommissioning and eventual shipment to the Urals.
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Einwände aus NRW gegen AKW in Zeeland: Grenzfall Atomkraft



In dem kleinen Ort Borssele in den Niederlanden, rund 200 Kilometer Luftlinie von Düsseldorf entfernt, soll noch in diesem Jahrzehnt ein neues Atomkraftwerk entstehen. Bürger von Nordrhein-Westfalen können noch bis Donnerstag (12.01.2012) schriftlich Einwände gegen das Projekt einreichen.
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Da waren es nur noch drei.

In der japanischen Regierung zeigen sich derweil Meinungsverschiedenheiten. Während Regierungschef Yoshihiko Noda möglichst schnell zumindest einige der Meiler wieder ans Netz gehen lassen will und mit dem besonderen Strombedarf im Sommer argumentiert, scheint ihm sein Industrieminister Yukio Edano in den Rücken zu fallen. Auch im Sommer, wenn der Bedarf aufgrund der vielen Klimaanlagen besonders hoch ist, werde man wahrscheinlich ohne staatlich verordnete Stromeinsparungen auskommen, zitieren ihn verschiedene Zeitungen.

japan: nur noch 3 von 54 akw am netz
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Mit den entsprechenden Folgen: Kaum noch blinkende Werbung, die Fahrpläne der Züge müssen angepasst werden, Heizungen und Klimageräte müssen sparsamer reguliert werden etc.. Da muss gerade ein ganzes Volk seine Lebensweise überdenken. Finde ich interessant.
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Entweder das passiert oder alle kaufen sich Dieselgeneratoren. Was liegt wohl näher?
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